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sanvie|mini Aus dem Leben

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Ein Interview mit Nicola Schmidt

Ich war vor einer Weile bei einem Workshop von Nicola Schmidt hier in Oldenburg – das Thema war: Weniger Stress im Alltag mit Kindern – Tipps und Tricks für den „ganz normalen Wahnsinn“

Ich habe ihr Geschwisterbuch gelesen und auch das Artgerecht Baby und Kleinkinderbuch und finde ihren Ansatz wirklich gut, daher war ich neugierig, als der Verlag mich anschrieb, ob ich mit ihr ein Interview führen möchte. Mein erstes persönliches Interview, das war ganz schön ungewohnt, aber irgendwie auch nett. Nach dem Interview und dem Workshop bin ich auf jeden Fall gespannt auf ihr neues Buch – Erziehen ohne Schimpfen. Ein Thema was mir wirklich schwer fällt und worauf ich nicht besonders stolz bin.

Liebe Nicola, ich freue mich sehr, dass du dir kurz die Zeit nimmst.

Im Internet, vor allem bei Instagram kommt man um das Thema bedürfnisorientierte Elternschaft kaum noch drum rum. Die Folge, es entsteht ein enormer Druck bei uns Eltern. Gerade wenn ein Tag mal nicht so gut gelaufen ist, weil es eben im Alltag oft schwierig ist alle Bedürfnisse der Kinder sofort zu erfüllen oder man eben gerade dabei war das Bedürfnis des Kleinsten zu erfüllen und somit einer der Großen eben nicht die Aufmerksamkeit bekommen konnte, wie er sie vielleicht gebraucht hätte und die Situation unzufrieden Parteien hervorbringt. Oder eben, wenn einem einfach nur alles zu viel geworden ist und man dann auch mal laut wird. Uns als Eltern wird die Angst gemacht, dass wir am Ende eine schlechte Beziehung zu unserem Kind haben, wenn wir nicht ständig bedürfnisorientiert handeln. Ist bedürfnisorientierte Beziehung der richtige Weg? Überfordern wir Eltern uns nicht selbst mit diesem hohen Anspruch immer allem sofort gerecht zu werden?

Bedürfnisorientiert heißt nicht, ich erfülle alle Bedürfnisse meines Kindes/meiner Kinder, sondern es bedeutet ich nehme sie wahr und wir verhandeln über Bedürfnisse. Und es wird nicht gesagt: Jetzt stell dich nicht so an! Ist doch alles nicht so schlimm! Da muss er durch! Sondern besser: Schatz, es geht gerade nicht anders. Ich weiß, dass du es brauchst, aber ich kann gerade nicht!

Wenn ich Bedürfnisorientierte Erziehung machen will, ohne Grenzen zu setzen, dann brenne ich aus. Unsere Gesellschaft hat Probleme bei dem Thema zu unterscheiden, ob es sich um einen Säugling, der wirklich in den ersten 12 Monaten aufgrund seines schnellen Gehirnwachstums bedürfnisorientiert ist, oder um einen 3 Jährigem handelt. Wenn das Kind 1,5 ist, sollte man mit den Sozialen Regeln und der Frustrationstoleranz-Lehre anfangen. Wenn ich also bei einem 3 Jährigen immer noch versuche alle Wünsche zu erfüllen kriege ich ein total unzufriedenes, stressiges Kind, was dies will, was das will. Das habe ich mir aber selbst herangezogen, das liegt weder am Konzept, noch an den Kindern. 

Wir Eltern, wenn wir dann Grenzen setzen, herrschen die Kinder oft an. Grenzen, setzen wir gleich mit: Jetzt reicht mir aber! Mütter sind sehr lange, sehr nachgiebig und plötzlich reicht es ihnen. Das ist falsch. Der Trick ist, dass ich emphatisch Grenzen setze. Ich weiß, dass du jetzt noch ein Stück Kuchen haben willst und ich verstehe es auch, aber es gibt jetzt keinen Kuchen mehr. Ich weiß, dass du jetzt nicht ins Auto steigen möchtest, aber wir müssen los und deswegen, setze ich dich jetzt ins Auto.

Ein großes Problem aus meiner Sicht ist also, dass die Leute nicht unterscheiden können, wie lange Bedürfnisorientiert und was heißt es, wenn ich in einem Familiensystem lebe, wo ich nicht mehr mit einem Säugling unter 12 Monaten zusammen bin. Da wird leider nicht richtig differenziert in den Medien.

Ein Artgerechter Betreuungsschlüssel wären 3 Erwachsene, 1 Kind – ein räumt auf, einer kümmert sich ums Kind und einer ruht sich aus. Das gibt es heute kaum noch, dennoch wäre das eine Lösung. Er ist das wofür wir Menschen gemacht sind. Das Problem ist nur, dass wir sozialisiert sind in einer Gesellschaft, die uns sagt – je individueller du bist, desto glücklicher bist du! – Daher muss man sich dafür bewusst entscheiden. Wenn man eine Gemeinschaft will, dann muss man etwas investieren und auch ein stückweit von seiner Individualität abgeben. Vielleicht leben die anderen nicht vegan oder die Wohnung ist nicht mega stylisch. Das ist dann so. Man muss Geben und dann kann man Nehmen. Wenn man also Gemeinschaft möchte, dann muss man auf die Leute zu gehen und seine Hilfe anbieten.

Unsere Eltern haben viel aus dem Bauch herausgemacht, dennoch wird ihre Art zu erziehen heute immer schlecht gemacht. Haben unsere Eltern/die Generation unserer Eltern, denn wirklich so viel falsch gemacht? Wir sind doch nicht alle psychisch labil und haben auch nicht alle ein furchtbar schlechtes Verhältnis zu unseren eigenen Eltern, oder doch?

Man kann es so Pauschal nicht sagen, aber wenn man schaut, wie viele Leute Schlafmittel nehmen, wie viele Stimmungsaufheller, wie viel Depressionen und wieviele unentdeckte depressive Verstimmungen wir in unserer Generation haben. Dann Ja! Denn unsere Eltern, die Generation unserer Eltern ist teilweise von schwerst traumatisierten Kriegskindern großgezogen worden und das geben sie jetzt über mehrere Generationen weiter. Da wurde eben viel geschimpft und früher sogar auch noch viel bestraft. Das ist nicht gut für eine gute Beziehung zu seinem Kind.

Wie definierst du schimpfen?

Schimpfen ist immer dann, wenn ich eine Unmutsäußerung bringe, die meine Kinder in Stress versetzen. Also sie in Angst oder Verzweiflung versetze  – wie zum Beispiel mit Drohungen, wie „Wenn, dann!“ oder Schreien.

Jetzt noch zwei persönliche Fragen: Mutter sein und Selbstständig arbeiten ist eine Herausforderung – wie organisierst du dich?

Ich hatte schon immer familiennahe Betreuung für die Kinder, entweder die Oma oder eine Babysitterin im Haus. Und ich arbeite viel Nachts. Also ich gehe früh mit den Kindern ins Bett und stehe gegen 4:00 Uhr wieder auf. Und ich arbeite ohne Pause, wie Kaffee trinken & Co. Ich arbeite nonstop und lass mich nicht ablenken. Fokussiertes Arbeiten ist meins. Wenn die Kinder da sind habe ich dann auch nur Zeit für meine Kinder. 

Was machst du, wenn du mal Zeit für dich hast?

Schlafen – Immer! Oder ich meditiere. Laufen ist ebenfalls ein wichtiger Ausgleich.

Liebe Nicola, vielen Dank für das spannende Interview und die vielen Anstöße zum Nachdenken – auch aus dem Workshop konnte ich einiges mitnehmen.

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Krippeneingewöhnung – Wie verhalte ich mich als Mutter am Besten

Liebe Vanessa, du bist selbst Mutter, Leiterin einer Krippe und zudem berätst du andere Erzieherinnen in Krippen und Kitas in Hinblick auf ihre pädagogische Arbeit. Du bist also die perfekte Ansprechpartner für mein aktuelles Thema – Eingewöhnung.

Du hattest auch schon ein paar ganz tolle Tipps für mich, über die ich mich gern mit dir unterhalten möchte. Ich nenne nur mal ein paar: „Fragen und Unsicherheiten immer direkt, am besten vorab, klären.“ „Kein schlechtes Gewissen haben, die Kinder merken das“, „Zeit mitbringen!“,„Schon frühzeitig versuchen die Essens- und Schlafenszeiten anzugleichen.“ „Da sein, aber nicht aktiv bespielen.“, „Ruhige Nachmittage einplanen!“

Vieles versuche ich davon einzuhalten. Die Kinder können bei uns glücklicherweise nach Bedarf schlafen, da ausreichend Kinderwagen zur Verfügung stehen und gegessen wird bei uns schon immer um 12 Uhr Mittag. Das passt gut. Die Nachmittage gestalten sich manchmal durch die Großen eher schwierig, aber im Allgemeinen versuche ich eh Nachmittags so wenig Termine wie möglich zu haben.

1.) Dennoch – was ist dein allerwichtigster Tipp für Eltern, die ihr Kind in einer Krippe eingewöhnen?

Also erstmal vielen Dank, dass du mich zu diesem Thema hier zu Wort kommen lässt. Krippenarbeit ist mein Herzensthema und eine gute Krippenzeit gründet auf einer guten und gelungenen Eingewöhnung. Ich freue mich, wenn ich dem ein oder anderen in dieser Hinsicht Tipps geben kann. Mein erster und eigentlich schon essentieller Tipp ist der, dass man sich bitte bewusst und  aus freien Stücken für die Betreuung in einer Krippe/ Kita entscheiden sollte. Mir ist klar, dass viele Gesichtspunkte und Parameter in diese Entscheidung mit reinspielen, aber wer es sich partout nicht vorstellen kann, sein Kind „fremdbetreuen“ zu lassen, tut gut daran, alle anderen Möglichkeiten abzuchecken und zu schauen, ob es keinen Weg oder keine Möglichkeit gibt, mit der die Mutter/ der Vater/ die Familie besser leben kann. Die innere Haltung der Bindungsperson ist sehr häufig ausschlaggebend für die Dauer und den Erfolg der Eingewöhnung. 

2.) Welches Zeitfenster findest du für eine Eingewöhnung von einem Einjährigen angemessen?

Darauf kann ich dir nach bestem Wissen und Gewissen keine Antwort geben. „Einjährige“ sind ja eben auch ganz unterschiedlich eingestellte und aufgestellte Individuen und haben nicht ein spezielles Programm aufgespielt bekommen, demzufolge aus Altersgründen irgendwas nach Schema F läuft. Ich hatte schon Kinder die nach 3 Tagen gefühlt angekommen waren und habe auch schon Eingewöhnung begleitet, die mehrere Monate dauerten. Eltern rate ich trotzdem immer dazu, sich einen Zeitraum von 4 Wochen dafür wirklich freizuhalten (und schon bei der Planung der Elternzeit zu berücksichtigen) und, sollte es länger dauern, auch schon mal grob einen Plan B für 1-2 weitere Wochen im Auge zu haben. Dauert dann die Eingewöhnung nur 2 Wochen ist es auch für den betreuenden Elternteil schön, vor der Rückkehr in den Berufsalltag eine kleine Auszeit für und mit sich selbst zu haben. 

3.) Wie verhalte ich mich als Mama oder auch Papa am besten, wenn ich Anfangs die Zeit bei der sanften Eingewöhnung mit in der Krippe bin?

Die Eingewöhnung dient ja im Grundsatz dazu, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich an die neue Umgebung, die neuen Menschen und im besten Fall auch an seine Bezugserzieherin zu gewöhnen. Eine Zeit des Beziehungsaufbaus also. Notwendig ist dabei für das Kind der sichere Rückhalt seiner Bindungsperson und der Freiraum und die Möglichkeit mit dem/ den Neuen in Kontakt zu treten. Wir Erzieher wünschen uns also von den Eltern in der Regel die Grätsche zwischen „Ich bin für dich da“ und „Schau dich um!“. Im Klartext heisst das: Sitzen und nichts tun! Das Kind nicht aktiv bespielen, aber da sein, wenn es Halt oder Rückversicherung braucht. Nicht Zeitung lesen, sondern beobachten und ggf. motivierend zunicken. Die Eltern und ihr Verhalten sind der Nummer 1 Indikator des Kindes um Gefahrensituationen zu erkennen bzw, einzuschätzen.  Ein häufiger „Fehler“ ist auch oft, dass die abwartenden Eltern sich von anderen Kindern in ein Spiel oder Gespräch verwickeln lassen. Das bringt das eigene Kind meist sehr schnell wieder zurück auf den elterlichen Schoß. Nehmen wir den Blick mal weg vom Kind und wenden uns dem pädagogischen Team zu, kann ich nur dazu raten, Möglichkeiten des Austauschs immer anzunehmen und Unsicherheiten und Fragen immer zeitnah anzusprechen. Eingewöhnung bedeutet auch, dass man die eigene Erfahrung und das Wissen über das eigene Kind zusammen bringt mit der Berufserfahrung und dem pädagogischen Wissen der Erzieher und gemeinsam daraus etwas macht, was am Ende von Erfolg gekrönt sein soll. Oft wird da sinnbildlich davon gesprochen, zwischen Elternhaus und Kita eine Brücke zu bauen, über die das Kind gehen kann.

4.) Der erste Abschied – Kurz und Schmerzlos und eher nebenbei oder lieber fest in Arm nehmen oder ganz bewusst Abschied nehmen? 

Ich sage Eltern gern: Stell dir einfach vor, du willst zum Einkaufen fahren und willst deinem Mann/ deiner Frau kurz Tschüss sagen. Wie machst du das? Mit Kloß im Hals nochmal richtig feste drücken, ihr/ihm deine Liebe beteuern und sich so verabschieden, dass er/sie denkt, deine Rückkehr ist noch fraglich? Es könnte auch ein Abschied für immer sein? Oder einfach bewusst und heiter „Ich fahre kurz einkaufen! Bis später!“ und vielleicht noch eine kurze Berührung am Arm. Wie macht ihr das, wenn das im Alltag mal vorkommt? 

Letztlich baut das auf dem auf, was ich schon in der vorangegangenen Antwort gesagt habe. Das elterliche Verhalten ist ein Indikator für Gefahr. Eltern z.B. die ihr Kind mit Tränen in den Augen verabschieden, verunsichern es stark und dieses Kind ist im Zweifel nicht in der Lage, nach dieser Verunsicherung wieder ins Spiel zu kommen oder sich von der neugewonnenen Beziehungsperson trösten zu lassen. Genau wie ein „Rausschleichen“ ohne Abschied. Beide Szenarien können große Rückschritte in der Eingewöhnung bedeuten oder gar ihr Scheitern bedingen. Darum kann ich Eltern und pädagogischen Teams nur dringendste von dieser Praxis abraten! Der Abschied soll aussagen „Ich hab das hier gecheckt! Hier bist du sicher! Hier kann ich dich lassen und es geht mir gut damit, denn dir wird es gut gehen!“ Wie man das am Ende ausgestaltet, kann jeder persönlich entscheiden. Nur bitte: No Drama!

5.) Wie wichtig ist ein Ritual beim Verabschieden? Sollte ich immer noch mal am Fenster winken oder mich vorbei schleichen, wenn ich mich drinnen schon verabschiedet habe?

Das lässt sich in der Tat schlecht pauschalisieren. Für manche Kinder ist eine am Fenster nochmal winkende Mutter in etwa so, als würde man ihnen ein gerade aufgeklebtes Pflaster mit Schwung wieder abreißen. Andere, die vielleicht schon ewig Geschwisterkinder mit in die Kita bringen und eine solche Abschiedszeremonie kennen, fordern das vielleicht bewusst ein. Für die erste Zeit, also die Eingewöhnung und ein paar Wochen drauf, würde ich, wenn das Kind nicht drauf besteht auf Derartiges verzichten. Wer unsicher ist, wie es seinem Kind denn geht und ob es sich schnell beruhigt hat, fragt lieber mal sein Krippenteam, ob er nicht 10 oder 20 Minuten später mal kurz anrufen darf um die Lage zu checken und sich zu beruhigen.

6.) Wie merke ich, dass mein Kind bereit für einen Krippentag ist und das ich entspannt zur Arbeit fahren kann? Bzw. welche Anzeichen sollte ich ernst nehmen, wenn es tatsächlich sich mit der Situation gar nicht wohl fühlt?

Wann ein Kind bereit für die Krippe ist…. Das ist eine sehr gute Frage, die mich auch oftmals sehr intensiv beschäftigt. Ich glaube jedoch, dass es darauf (wiedermal) keine allgemeingültige Antwort gibt. Das eine sehr früh, das andere vielleicht nie. Die individuelle Einschätzung bleibt dabei völlig in der Hand von Eltern und beteiligten Fachkräften. Wenn Eltern sich jedoch dafür entscheiden, ihr Kind in eine Krippe zugeben, gibt es schon etwas, dass sie tun können um ihrem Kind den Start einfacher zu machen. Dinge wie der Versuch Essenzeiten oder Schlafenszeiten wenn möglich schon im Vorfeld anzupassen. Und Angebote wie Krabbelgruppen in den Kitas, Schnuppertermine und Hausbesuche der Pädagogen unbedingt wahrzunehmen. Das hilft oft schon sehr beim Gelingen einer Eingewöhnung. In der Eingewöhnung sind dann, wie bereits erwähnt, sehr eindringliche Hinweise ein Kind das frei und fernab der Mutter spielen kann, das sich nach der Trennung von einem Mitglied des Teams beruhigen lässt und auch ausgeweitete Trennungen im Krippenalltag gut verarbeitet hat. 

Oft lese ich, dass Eltern das Weinen bei der Verabschiedung als Indikator dafür sehen, dass ihr Kind sich nicht wohlfühlt oder eben noch nicht bereit dafür ist. Ich als pädagogische Fachkraft sehe in diesem „Trennungsprotest“ kein Problem, sondern ein völlig normales im menschlichen Kleinkind festgelegtes Verhaltensmuster. Wenn die für mein Überleben verantwortliche Bindungsperson mich verlässt, mache ich auf mich aufmerksam. Das kann z.B. durch Weinen oder das sogenannte Anklammern passieren und ist per se erstmal kein Zeichen dafür, dass das Kind seine Krippe hasst oder mit der Situation überfordert ist. Wichtig ist dabei, dass das Kind niemals dauerhaft weinen sollte und es innerhalb des Systems Krippe jemanden geben muss, zu dem die Beziehung des Kindes so gut ist, dass es sich trösten und beruhigen lässt um dann wieder ins Spiel oder ins Entdecken zu kommen. 

Bei einem Kind das sich nicht beruhigen lässt muss unbedingt geschaut werden, wo der Hase im Pfeffer liegt. Manchmal versucht auch einfach nur die falsche Erzieherin/ der falsche Erzieher zu trösten. Manchmal ist auch mehr daran. Man kann generell sagen, wenn ein Kind auffällige Verhaltensänderungen oder Entwicklungsrückschritte zeigt, wenn es unglücklich, gar lethargisch wirkt oder z.B. Nahrungsaufnahme verweigert, muss unbedingt sensibel in alle Richtungen im Umfeld und Alltag des Kindes geschaut werden, wo die mögliche Ursache liegt. Und dazu gehört dann eben auch die Krippe oder Kita. Aber die „Top 5 Anzeichen an denen sie erkennen können, dass ihr Kind seine Kita hasst“ gibt es nicht. Wüsste ich zumindest nicht. 

Danke, liebe Vanessa für all die Tipps, das hat mir sehr weitergeholfen und ich denke wir sind auf einem guten Weg. Zudem beruhigt es mich sehr, dass es in Ordnung ist, wenn die Kleinen beim Abschied weinen, wenn sie sich aber beruhigen lassen von den Erzieherinnen trotzdem alles ok. So ist es nämlich aktuell bei uns. Ich werde mir deine Tipps auf jeden Fall zu Herzen nehmen und mich nicht weiter von den anderen Kindern um den Finger wickeln lassen, die gern wollen, dass ich Bücher vorlese.

0 In Enthält Werbung/ sanvie|mini Aus dem Leben

Stressfrei gemeinsam mit dem Baby essen lernen

Ihr habt es euch nach einigen Storys und Posts auf Instagram, die Pelle beim Essen zeigen, so sehr gewünscht – ein drittes Mal unsere Beikost-Geschichte. Ich habe selbst noch mal nachgelesen, so war es damals bei Emil und so bei Paul.

Ich habe auch diesmal wieder hochmotiviert kurz vor dem 5. Monat angefangen Brei zu kochen und einzufrieren. Die Plastikbehälter vom letzten Mal hatte ich nicht mehr, also habe ich einfach Marmeladengläser genommen, das klappte prima. Wir haben es dann auch im 5. Monat das erste Mal probiert – ganz klassisch, wie es einem geraten wird. Ein paar Löffel Brei und dann immer etwas mehr – was soll ich sagen, dass Baby machte zwar den Mund auf und fand essen auch spannend, aber eben nicht spannend genug um davon zu richtig zu essen. Also habe ich es erstmal wieder sein lassen, die Sache mit dem Brei. Ganz tief in mir hatte ich eh keine Lust darauf. Nicht nur weil ich gerne Stille, auch weil ich extra Würste einfach nervig finde. Die Jungs dürfen sich an dem bedienen, was wir Essen, mal schmeckt es ihnen mehr, mal weniger. Ich bin immer froh, wenn wirklich alle gut essen, aber wenn es mal bei dem einen nur die trockenen Nudeln sind, dann koche ich ihm nicht extra noch die Lieblingssoße dazu, sondern akzeptiere einfach, dass es heute eben nur die trockenen Nudeln sind. Ich koche zwar gern, aber versuche trotzdem es so wenig aufwendig wie möglich zu machen und Brei kochen ist alles andere als schnell gemacht. Aber Gläschen wollte ich auch auf keinen Fall, denn ich erinnere mich noch gut an Geschmack und Geruch mancher Gläschen von Emil und Paul.

Am liebsten wäre mir, Pelle ist direkt mit am Familientisch, daher habe ich ihn immer wieder Kleinigkeiten von den Dingen die wir so aßen probieren lassen. Angefangen mit kleinen Stückchen Brot, weiches Gemüse und so weiter. Dennoch brauchte ich eine Lösung für die Tage, an denen ich doch mal zur Tiefkühlpizza greife, weil ich es zeitlich nicht schaffe und die Jungs schon im Kindergarten gegessen haben.

Leckerster Tiefkühlbrei von nuri

Also habe ich nach Alternativen gesucht und was wirklich tolles gefunden – Tiefkühlbrei von nuri. So Portioniert, dass ich mir meine erste Breikochsession hätte sparen können. Ähnlich wie Spinat ist der Brei von nuri in kleinen Häufchen eingefroren und man kann ihn prima im Wasserbad mit seinen Spaghetti erwärmen. Ich habe also nach einer Weile einen neuen Versuch gestartet und nachdem er ja die Kleinigkeiten von uns am Tisch schon kannte, hat es diesmal viel besser funktioniert. Zudem fand sogar ich die Breie richtig lecker. Besonders der Fischbrei schmeckt toll. Wenn jemand Fischbrei aus dem Gläschen kennt wird er staunen, wenn er diesen probiert. Ich bin absolut überzeugt von den Breien und kann sie euch nur empfehlen. Pelle hingegen hat schnell auch hier wieder nicht die Menge gegessen, die ihn satt macht. Und ich habe inzwischen rausgefunden woran es liegt.

Das Baby möchte selber essen

Er möchte einfach selber essen! So war es auch schon bei Emil und auch bei Paul. Vielleicht kann ich es einfach nicht mit dem Füttern und meine Jungs verweigern nicht aufgrund des Geschmacks den Brei, sondern aufgrund meiner Art zu füttern. Dabei habe ich mir da alles angelesen, was empfohlen wird. Nicht mit dem Löffel den Mund sauber machen, warten auf die Signale des Babys kommen für den neuen Löffel, nur wenn der Mund aufgeht usw.. Dennoch füttern ist uncool. Es ist übrigens egal ob ich oder der Papa füttert. Selber essen ist viel besser!

Anzeichen für die Beikostreife

Und jetzt zu den Punkten, die ich mir glaube ich bei Paul schon merken wollte, aber irgendwie wieder vergessen hatte, die ich aber jedem empfehle. Die Beikostreife ist nicht unbedingt das Interesse am Essen, nicht der Blick, der der Gabel folgt die Mama sich in den Mund steckt. Nein, bei allen drei Jungs hat es mit dem Essen erst so richtig gut geklappt, als sie selber greifen/picken konnten. Also mit Zeigefinder und Daumen etwas aufheben.

Die Beikostreife für das Essen am Familientisch, bzw. Babyleadweaning ist der Pinzettengriff und stabiles Sitzen.

Ab da funktioniert es, ich weiß nicht, ob auch ab da der Reflex etwas aus seinem Mund wieder hinaus zu befördern verschwunden ist und ob das irgendwie zusammen hängt. Aber der Pinzettengriff macht alles so viel entspannter. Warum habe ich nicht gleich drauf gewartet und es doch wieder vorher probiert. Denn jetzt funktioniert es und zwar prima

Essen am Familientisch

Pelle ist jetzt 8,5 Monate und wir haben nur noch ganz selten Brei im Kochtopf, außer wir essen alle Kartoffelbrei. Aber dieser ist dann nicht puriert, sondern nur gestampft. Ansonsten koche ich für mich und separiere die Dinge raus, die Pelle davon Essen kann. Gibt es zum Beispiel Spaghetti mit Tomaten Soße, so bekommt er die auch. Die Spaghetti kleingeschnitten und nur mit etwas gehackten Tomaten in einem Teller von dem ich füttere und ein paar trockene, kleingeschnittene Spaghetti die er selber nehmen kann. Klar, ich könnte ihm auch die mit Tomatensoße selber nehmen lassen, aber die sind sehr viel rutschiger und sein Erfolgserlebnis von dem was im Mund landet wäre gering.

Meistens gibt es nun aber auch eher Dinkel-Spirelli oder andere etwas größere Nudeln oder Kartoffeln. Dazu das Gemüse was wir auch gerade essen oder eben auch ne Frikadelle (ungewürzt) oder nen Stück Hähnchenbrust. Das kann er auch ohne Zähne alles schon prima mit der Kauleiste zermahlen. Ich probiere an Gemüse auch wirklich alles und bisher fand er nichts doof. Es gab schon Paprika, Gurke, Zucchine, Aubergine, Brokkoli, grünen Spargel, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren – alles so weich gekocht, dass ich es selbst mit Zunge und Gaumen zerdrücken kann. Das ist sozusagen mein Test.

Keine Angst vor dem Würgen

Ich weiß, dass viele Angst haben ihr Baby könnte sich an fester Nahrung verschlucken. Babys verschlucken sich sehr selten, was sie allerdings nicht selten tun, ist etwas wieder nach vorn zu würgen. Das mag am Anfang etwas besorgniserregend wirken, aber die kleinen wissen oft genau was sie tun. Und wenn es nicht passt, wird es wieder ausgespuckt oder eben noch weiter im Mund hin und her geschoben. Bei Brot, was ja eigentlich weich ist, sollte man aber unbedingt darauf achten, ihnen nicht zu viel zu geben. Gerade von dem weichen inneren eines Brötchens würde ich immer nur kleine Stückchen abzupfen, damit sie nicht auf einmal nen ganzen Brötchen Kloß im Hals sitzen haben.

Ich sitze übrigens immer vor Pelle und habe oft selbst was im Mund, einfach um ihm zu zeigen, dass er kauen muss. Wie sollte er es besser lernen, als vom abgucken. Probiert es mal aus.

Frühstück und Abendbrot

Apropos Brot – auch auf die klassischen Abendbreie verzichte ich. Ich habe ihm zwar schon mal einen gegeben, aber er muss halt eben auch gefüttert werden und wird daher nicht gern gegessen. Viel besser schmeckt ihm Brot mit einer dünnen Schicht Frischkäse oder Avocado, dazu etwas weiches von der Gurke. Und zum Frühstück gibt es Joghurt mit Obst, ab und an auch mal mit eingeweichten Haferflocken, so wie wir es auch frühstücken. Eben all das was wir auch essen, nur ohne Salz und Zucker. Am liebsten isst er übrigens Blaubeeren.

Ich bin gerade total glücklich darüber wie gut es funktioniert und mit welcher Begeisterung er all die Lebensmittel probiert. Emil war ähnlich, der hat auch alles probiert und ist jetzt ein sehr guter Esser. Paul war schon immer wählerischer und konnte mit Gemüse nie viel Anfangen. Noch heute kann ich ihm das nur als Smothie unterschummeln. Momentan nehme ich da gern die Quetschies von Tommylove, die wir zum Testen geschickt bekommen habe und die Paul tatsächlich gut schmecken, auch in Kombinationen wie Paprika, Aprikose, Pfirsich, Möhre oder Apfel, Erbsen. Vielleicht mal ne Möhre roh, aber alles andere ist doof. Angeblich ist er aber im Kindergarten das oft mit. Zuhause aber leider nicht. Meine Hoffnungen in Pelle, dass er nicht so wählerisch wird sind groß. Er hat auf jeden Fall viel Freude an dem Erlebnis Essen und das ist schön zu beobachten.

Ich versuche mit keiner Mahlzeit das Stillen zu ersetzen, das mache ich immer noch nach Bedarf und Bedürfnis des Babys. Aber ich merke, dass es tagsüber weniger wird.

Einen weiteren schönen Artikel gibt es auch bei der lieben Johanna.

Die beiden genannten Breie wurden uns zum probieren kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Wochenendtripp – Auszeit mit Kindern

Ist ein Kurzurlaub mit 3 Kindern eigentlich erholsam

Wir sind schon immer eher die Kurz mal Weg Urlauber gewesen, beide nicht gern Wochenlang unterwegs, auch wenn das manchmal sicher praktischer, schöner und vermutlich auch authentischer ist. Aber wir fahren zwar sehr gern weg, sind aber genauso gerne dann wieder zuhause und daher ist unser längster Urlaub wohl tatsächlich 7 Tage gewesen. Seit dem Emil da ist, sogar nur 5 Tage am Stück. Jetzt mit 3 Kindern ist das natürlich wahnsinnig viel Packerei und Aufwand für einen kurzen Ausflug und die Frage, lohnt sich das eigentlich?

Ich finde schon, oft würden die Kindern nach 2 Nächten, wie neulich im Strandkind Hotel an der Ostsee zwar gern noch länger bleiben und fragen ganz erstaunt, warum es nun schon wieder nach Hause geht, es sei doch so schön hier, in dem Fall stimmte es auch. Es war alles perfekt für uns – das Wetter, der Ort, das Hotel, die Kinderbetreuung und das Spielangebot für Kinder und am allerwichtigsten die Schlafsituation. Denn die ist tatsächlich der Grund, warum wir mit 3 Kindern auch lieber nur kurz weg fahren. Ne Woche schlecht schlafen kann ich gerade noch so wegstecken, länger aber nicht und bräuchte vermutlich dann nach dem Urlaub wieder Urlaub. Würde es ein Hotel oder eine Ferienwohnung mit Familienbett geben – wir würden sie sofort buchen und vermutlich sogar für länger als 7 Tage. Ja das ist vielleicht ein kleiner Nachteil des Familienbettes, denn wenn es mal nicht da ist, heißt es automatisch etwas weniger Schlaf. Am Ostsee Wochenende hatten wir aber eine prima Alternative für uns. Ein Hotelzimmer mit zwei Doppelbetten. Papa mit den Großen in einem und ich mit dem kleinsten im anderen. Das ist super machbar bei uns und ich werde mir das mit den zwei Doppelbetten merken für unsere nächsten Urlaube. Man darf dann nur den Reise-Rausfallschutz nicht vergessen, idealerweise hat das Hotel oder die Ferienwohnung sogar einen.

Wenn Kurzurlaub, also maximal 2 Nächte, dann unbedingt Hotel!

Hotel ist einfach toll und wir entdecken gerade immer mehr Hotels die auch mit Kindern toll sind! Denn sonst hat man als Mama nur wenig von der Erholung. Ideal ist dann natürlich sogar die volle Verpflegung mit dabei. Dann wird es richtig entspannt. Eine Ferienwohnung in der Pampa ist zwar schön und vielleicht auch wahnsinnig abenteuerlich für zwei Nächte, aber wenn man dann noch die komplette Verpflegung einpacken muss, dann kann es auch wieder stressig werden. Daher empfehle ich für Kurzurlaub oder übers Wochenende ein Hotel. Wenn wir doch die 5, bzw. 7 Tage unterwegs sind, dann nehmen wir lieber die Ferienwohnung und nehmen immer eine Portion Nudeln mit Pesto mit, damit wir was zu Essen haben, wenn wir ankommen und natürlich allerlei andere Leckereien für den Weg dorthin und für das Frühstück am nächsten Morgen. Toll sind Ferienwohnungen, die einen Frühstückskorb anbieten, den man direkt mit buchen kann und der morgens einfach vor der Tür steht. Sowas hatten wir auch mal und es waren allerlei regionale Köstlichkeiten drin. Solche kleinen Extras machen es auf jeden Fall entspannter und sind jeden Cent wert, schließlich seid ihr im Urlaub! Jetzt wo Pelle selber ist, werde ich in der Kühlbox auch ein paar Quetschies von Tummylove einpacken. Die sind perfekt für unterwegs, denn der kleine Mann kann sie warm oder kalt genießen.

Was muss auch im Kurzurlaub zwingend mit?

Wenn man ehrlich ist, vermutlich alles, was man auch für einen längeren Urlaub mitnehmen würde. Kleidung zum Wechseln ist natürlich klar. Ich halte das immer überschaubar und wenn es dann doch mal schlimmer dreckig oder nass wird, dann habe ich immer Waschmittel dabei.

Hygiene Artikel wie Windeln, Duschgel, Zahnpasta und Bürsten, Waschlappen und Bürsten sind auch klar. Aber auch da reisen wir ob kurz oder lang eher minimalistisch und nehmen zum Beispiel nur ein Shampoo mit was alle nutzen können.

Was auf keinen Fall im Urlaub oder auch nur bei einem Besuch bei Oma fehlen darf ist die Trage, die Babytrage, aber auch die Schultertrage für Paul. Denn wenn wir mal einen Spaziergang am Strand oder so machen, dann kann immer einer nicht mehr und sitzt bei Papa auf den Schultern und in der Schultertrage von Minimeis ist das für den Papa und auch für das Kind sehr, sehr viel bequemer. Und neben den Tragen mindestens ein fahrbarer Untersatz für die Kinder dabei. Momentan ist für uns der Kinderwagen für Pelle am praktischsten, da er da einfach gut drin schläft und wir für den auch Räder um im Sand zu fahren haben. Es war aber auch schon mal der Bollerwagen oder der Fahrradanhänger praktischer. Gerade im Sommerurlaub, wenn man auch noch viel Kram mit an den Strand nimmt, dann ist der Bollerwagen perfekt.

Schlafsack fürs Baby und Rausfallschutz kommen auch immer mit. Und ganz wichtig eine Reiseapotheke, ohne die gehe ich nicht aus dem Haus. Das war es eigentlich schon.

Die Kinder dürfen sich immer jeder einen Rucksack mit eigenen Sachen mitnehmen, aber meist brauchen wir das kaum. Da könnte man also eigentlich sparen, vor allem, wenn man nur zwei Tage unterwegs ist, aber es macht ihnen auch einfach viel Freude selbst die Taschen zu packen.

Macht unbedingt einen Kurzurlaub, auch mit 3 kleinen Kindern!

Ich finde es also tatsächlich auch entspannt mit Kindern einen Kurzurlaub zu machen, wenn man sich auf das wesentliche beschränkt, dann ist es auch nicht all zu viel Stress was das packen angeht. An der Ostsee haben wir uns wunderbar erholt und sind nun voller Vorfreude auf 5 Tage an der Holländischen Nordseeküste.

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Typisches Familienchaos – Unser Leben zu Fünft

Anzeige – Dieser Post enthält Werbung für Babyone

Seit etwas mehr als einem halben Jahr sind wir nun zu fünft… Oft werde ich gefragt, und wie ist es denn so? Habt ihr euch eingelebt? Wie geht es dir mit drei Kindern?

Hat man keine Kinder, hat man jede Menge schlaue Tipps zum Thema Babys und Kinder und seine ganz eigene Vorstellung davon wie es mal bei einem selber laufen soll. Das erste Kind lehrt einen, das man es sich definitiv zu leicht vorgestellt hat. Hat man nun also ein Kind und trifft auf Eltern mit zwei Kindern, dann denkt man, die Umstellung von einem auf zwei kann sicher nicht so schlimm sein, wie die Umstellung von null auf eins, warum sind die so fix und fertig? Und hat man bereits zwei Kinder, dann denkt man naiverweise jedes Weitere läuft doch einfach so mit… So ungefähr war das auch bei uns. Wir hatten Vorstellungen und Ideen davon wie es sein könnte, aber wie es wirklich ist, das weiß man doch immer erst, wenn es dann soweit ist. Und ich glaube das ist manchmal auch ganz gut, denn eines weiß ich inzwischen sicher, man wächst mit seinen Aufgaben! Nicht nur über sich hinaus, sondern auch zusammen und das ist doch genau das was man sich für seine Familie wünscht.

Don´t worry be family – Druck raus, Alltag rein!

Ich darf heute im Rahmen der Babyone Kampagne „Don´t worry be family – Druck raus, Alltag rein!“ ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und freue mich riesig ein Teil der Kampagne zu sein. Die Kampagne erinnert Eltern daran, dass es schon ok ist, wenn nicht immer alles rund läuft, wenn es eben nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat, als man kinderlos die Szene an der Supermarktkasse beobachtet hat. Sondern man auf einmal selber in der Situation ist und jeden versteht, der lieber die 50 Cent in Süßigkeiten investiert, als sich selbst auf dem Boden des Supermarktes wieder zu finden. Babyone weiß als echtes Familienunternehmen, mit 30 jähriger Historie auf was sich junge Eltern da einlassen und das tagsüber Zirkus und abends Theater mit Kindern eben ganz normal ist.

Aber zurück zur Frage, ob wir uns eingelebt haben. Ja, das haben wir, ich glaube das hatten wir auch ziemlich schnell, die Großen haben den kleinen von der ersten Sekunde an ins Herz geschlossen und es war keine Frage – von nun an gehört er einfach zu uns. Aber auch wir merkten schnell, kein Kind läuft einfach so mit. Und die beste Entscheidung überhaupt war, dass der Papa wieder in Elternteilzeit gegangen ist und wir gemeinsam die wilden Dinos zähmen, die Tränen trocknen oder einfach nur ganz viel da sind und die Familie zu fünft zusammen halten. Das ist goldwert. Ich weiß die Unterstützung mit den Großen sehr zu schätzen, die Jungs lieben ihren Papa und der Papa genießt die viele Zeit, auch wenn selbst er in manchen Situationen nicht immer gelassen bleiben kann. Das Gute ist einfach so wissen wir beide, wie anstrengend und abenteuerlich so ein Tag mit Kindern sein kann.

Unsere größte Herausforderung war, dass sich das Baby den selben Zeitraum ausgesucht hatte, an dem auch die Eingewöhnung in den Kindergarten starten sollte. Und damit viele neue Herausforderungen gleichzeitig kamen, wie zum Beispiel das Leben ohne Windel. Hungriges Baby und ein kleiner Mann der dringend auf die Toilette muss sind eine durchaus schwierige Kombi. Zu hoffen dass er auf mich wartet, bis ich erstmal das Baby abgelegt habe um ihm beim Sauber machen zu helfen, war für mich jedes Mal ein Nervenkitzel und nur so viel, ich musste einige Male das Badezimmer einem Großputz unterziehen. Aber heute ist das eigentlich auch schon wieder alles vergessen, es gibt nun mal einfach Phasen da macht die Waschmaschine keine Pause und man schläft mit dem Geräusch der laufenden Maschine ein und wacht damit wieder auf. So lange die Geräte nicht ihren Geist aufgeben ist alles wunderbar.

Eine weitere Nervenaufgabe war es den Jungs verständlich zu machen, dass Babys Dinogebrüll nicht immer lustig finden, das wild springende Geparde nichts in der Babyschale des TrippTrapps zu suchen haben und das Mama und Papa manchmal auch einfach nur froh sind, wenn das Baby sich allein beschäftigt, damit sie kurz ihren Teller leer essen können.

Ja die Mahlzeiten, die waren schon mit nur einem Baby immer so eine Sache: Meist hatte mein Mann das Baby auf dem Arm, während ich schnell meine Mahlzeit rein schaufelte, damit dann mein Mann wieder Essen konnte und ich das Baby stillen. Stillen macht wirklich hungrig, zumindest mich, daher hat Nahrungsaufnahme für mich als Stillende Mama eine ganz andere Bedeutung bekommen – „Seh zu, dass du was bekommst!“ Und das war jetzt mit drei Kindern natürlich noch schwieriger. Nach einer Nacht mit mehr als fünf Unterbrechungen und Dauerstillen hängt der Magen in den Kniekehlen. Da hatte man endlich alle Brote geschmiert, die Müsli-Schüsseln der Kinder vorbereitet, zwischendrin 2 Mal den Po abgewischt und das Glas Milch vom Fußboden gefeudelt und möchte endlich selber was Essen … Schon hatte der Kleinste wieder Hunger oder weint weil die beiden anderen es zu gut meinten mit der Animation oder er eben einfach müde ist nach so einer Nacht. Da bleibt der Magen weiter leer und man kümmert sich erstmal um die Bedürfnisse der Kinder und ich sag euch – eine hungrige Kerstin ist nur schwer zu ertragen für den anderen Erwachsenen im Haus.

Lustig wird es auch, wenn Nachts alle im Familienbett angekommen sind. Neulich hatte der Große gegen 4:00 Uhr in der Früh Nasenbluten und um ihm zu helfen, haben wir etwas das Licht angemacht. Normalerweise liegen wir so – Baby, Mama, Paul, Papa, Emil. Ich hatte aber für das Anreichen der Taschentücher und den nassen Waschlappen meinen Platz verlassen und irgendwie muss ich Paul dadurch geweckt haben. Obwohl wir ihm zu flüsterten, dass es noch mitten in der Nacht ist und er weiterschlafen kann, fühlte er sich bereit für Scharbanack und dazu animiert Pelle wach zu kitzeln und so waren mitten in der Nacht nun alle wach. Bestens gelaunt vor allem Paul und Pelle, denn sie glucksten und kicherten fröhlich vor sich hin, während mein Mann und ich nur müde die Augen verdrehten. Nachdem das Licht wieder aus war, schlief doch tatsächlich Paul als erster wieder, während ich eigentlich noch kurz bis zum Wecker klingeln um kurz vor sechs versuchte, das Baby in den Schlaf zu kuscheln und selbst noch eine Mütze Schlaf zu bekommen. Vergebens. Das Baby schlief als der Wecker klingelte.

Aber obwohl die Nächte manchmal kurz sind, die Morgende chaotisch und auch die Tage nervenaufreibend sein können, möchte man das alles nicht missen und wenn ich meinen Mann ansehen und die Kinder, dann bin ich wirklich stolz auf uns, wie wir das meistern und unendlich dankbar, dass wir es als Eltern vor allem gemeinsam erleben dürfen.

Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Babyone im Rahmen ihrer Kampagne „Don´t worry, be family“ entstanden.

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Hamburg mit Kindern – ein kleiner Städtetripp

Wir waren in letzter Zeit öfter mit den drei Jungs in Hamburg und haben immer wirklich schöne Dinge erlebt, daher dachte ich wird es mal Zeit euch davon zu erzählen. Der Grund für unsere Besuche waren tatsächlich Bloggerevents. Eigentlich bin ich gar nicht der Typ der gern auf Bloggerevents geht, aber einer der Termine war in der dänischen Botschaft und dort waren all die Unternehmen vertreten, die ich euch hier auch gerne vorstelle. Daher war es wirklich spannend. Der zweite Termin war ein sehr schönes, familiäres Event, wo einige neue Frühjahr/Sommer Kollektionen beliebter Kinder-Modemarken vorgestellt wurden. Beide Events gingen nur ein paar Stunden und jedes Mal nutzen wir die Zeit auch um mit den Jungs ein wenig Hamburg zu erleben.

Hafencity und Miniatur Wunderland

Ein Klassiker vermutlich. Wir haben lange überlegt, ob es schon was ist für die Altersklasse 3 und 5. Denn man braucht doch etwas Geduld um sich alles anzusehen. Aber die Jungs waren begeistert, besonders vom Flughafen und wir werden auf jeden Fall noch mal wieder hingehen.

Ich finde die Hafencity ist eh super mit Kindern. Es gibt überall Spielplätze die man nutzen kann, um mal kurz Pause zu machen und die Kids bei Laune zu halten und auch die Hotels sind kinderfreundlich. Wir waren schon mal im 25 Hours, wo wir uns sehr wohlgefühlt haben und haben dieses Mal das neu erbaute JUFA Hotel getestet. Dort ist gerade mit mehreren Kindern ideal ist. Es ist nicht so gemütlich wie das 25Hours, denn es ist alles sehr groß und geräumig, aber dafür hat es einen extra Tobekeller für die Kids. So kann man als Eltern oben in der Lobby ein Cocktail trinken und die Kinder sind unten prima beschäftigt. Aber auch an andere Dinge wurde gedacht. Man kann sich dort zum Beispiel Buggys leihen oder Bücher aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe von Ravensburger.

Die Zimmer sind groß genug um dort prima Koffer und Kinderwagen unterzubringen und alle 3 Jungs haben dort im Hotel so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Sogar der Mini hat bestimmt 7 Stunden am Stück geschlafen (allerdings in seinem Kinderwagen). Beim Frühstück waren die Mitarbeiter alle sehr herzlich und keiner störte sich an den wilden Jungs die mit Begeisterung immer wieder ihren Cornflakes Teller auffüllen wollten. Ganz im Gegenteil, sie waren immer für einen Spaß mit den Kids aufgelegt und das gibt uns Eltern doch gleich ein besseres Gefühl, wenn sonst nur Geschäftsreisende mit im Restaurant sitzen. Denn in der Woche waren wir damals die einzigen mit Kindern. Alle anderen Reisenden waren eher international und zu Business-Meetings unterwegs.

Ich muss mich allerdings erst noch an die Hotelpreise für eine fünfköpfige Familie gewöhnen. Teilweise bin ich dafür früher eine ganze Woche unterwegs gewesen. Daher werden solche Ausflüge für uns auch eher eine Ausnahme bleiben. Ferienwohnung zum Beispiel über airbnb wird bei längeren Aufenthalten wohl interessanter sein.

Bilder © Jufa Hotel

Hagenbecks & Volksparkstadion

Bei Schlechtwetter an unserem zweiten Hamburg Tag haben wir uns auf den Weg ins Tropen-Aquarium gemacht. Irgendwie hatte ich nicht auf dem Schirm, dass man dort nicht mit dem Kinderwagen rein kann. Den hätten wir also direkt im Auto lassen können. Aber das Team dort hat uns ein Schloss geliehen und so konnten wir ihn sicher parken. Wenn ihr zu den Frühaufstehern gehört, dann macht euch früh auf den Weg. Wir waren gegen halb zwölf da, da ging es noch, aber es wurde gegen Mittag immer voller und als wir rauskamen war die Schlange lang und die Schließfächer fast alle weg. Schließt aber unbedingt eure Jacken weg, denn es ist irre warm da drin und je voller, umso wärmer.

Ansonsten war es aber ganz toll. Die Kinder waren beeindruckt von den riesigen Krokodilen die durchs Wasser schwammen und ich ganz verliebt in die wunderschönen Quallen. Pelle hat seine erste Bekanntschaft mit einem Affen gemacht und die Zeit bis zum Event haben wir so toll verbracht. Nächstes Mal sind aber wieder die Elefanten dran.

Nach dem Zoo Besuch waren wir noch kurz den Jungs das große Fußballstadion zeigen, allerdings haben sie nicht wirklich verstanden, warum sie dort nun kein Fußball spielen dürfen. Die große Fußballliebe fängt bei uns gerade erst an und noch haben sie es mit den verschiedenen Mannschaften nicht raus. Der Papa ist aber schon seit Jahren HSV Fan und wollte das Stadion natürlich auch selbst gern mal wieder sehen.

Das sind jetzt sicher keine Geheimtipps, aber Dinge, die ich euch mit den Kids, wenn ihr 2-3 Stunden überbrücken wollt unbedingt empfehlen kann. Falls ihr noch tolle Tipps habt, dann schreibt sie gern in die Kommentare! Im Sommer kann man sicher auch toll Planten un Bloomen machen oder wo ich auch unbedingt mal wieder hin möchte – das Planetarium!

 

 

 

 

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Fröhliche Weihnachten

Den Dezember über war es hier ruhig. Während die letzten Jahre der Dezember wohl immer der Monat mit den meisten Besucherzahlen war, habe ich es dieses Jahr so ruhig wie noch nie angegangen. Aber da ich kein Freund von Weihnachtsgeschenketipps auf den letzten Drücker bin und wir hier auch in der Weihnachtszeit nicht die allerschönsten Plätzchen gebacken haben, die ich euch unbedingt zeigen musste, habe ich einfach gedacht, es bleibt ruhig. Und das war gut so. Wir hatten nämlich eine wunderbar entspannte Vorweihnachtszeit. Die Geschenke waren schon Mitte Dezember an die Omas verteilt und eingepackt, das Weihnachtsmenü mit den Jungs ist einfach gehalten und war ebenfalls schon Anfang der Woche eingekauft und so konnten wir die letzten Tage vor Weihnachten so richtig genießen. Wir waren noch mal auf dem Weihnachtsmarkt, haben es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht und einfach mal den ein oder andern Weihnachtsfilm angemacht und wir haben viel miteinander gespielt. Emil und Paul lieben Gesellschaftsspiele – Uno, Memori oder das verrückte Labyrinth. Vielleicht mache ich euch da mal einen Post im neuen Jahr zu – „Die besten Gesellschaftsspiele für die ganze Familie“. Aber jetzt feiern wir erstmal das Weihnachtsfest. Die Aufregung der Jungs steigt ins unermessliche – es kann einem als Erwachsenen ganz schön auf die Nerven gehen, aber dann muss man sich dran erinnern, wie es sich als Kind anfühlte. Das besondere Weihnachtsgefühl. Dieses Kribbeln im Bauch, die Aufregung und Vorfreude, die Anspannung, ob der Weihnachtsmann einen auch nicht vergessen hat. All der Glanz und die schönen Lichter im Haus. Wenn man sich daran erinnert, dann kann man gut verstehen, warum die Kleinen so aufgeregt sind.

Ich wünsche euch ganz besonders schöne Weihnachten mit euren Lieben. Genießt die Tage und macht es euch gemütlich.

Fröhliche Weihnachten!

Eure Kerstin

 

3 In sanvie|mini Aus dem Leben

Hallo Alltag – Liebe Grüße aus dem Wochenbett (4.-6. Woche)

Wie geht es mir?
Gut, inzwischen macht sich deutlich bemerkbar, dass mein seinen Körper wieder für sich hat und daher fühle ich mich körperlich immer fitter und war erstaunt, dass mir in der 4. Woche tatsächlich schon die alte Jeans wieder passte. Es ist wirklich immer wieder unglaublich wie schnell sich der Körper regeneriert. Man hat leider aber auch wieder so schnell vergessen, wie es sich noch mit Baby im Bauch anfühlte. Ich bin manchmal tatsächlich ein wenig wehmütig. Es waren schon besondere Zeiten die 3 Schwangerschaften und die Geburten und ich bin wahnsinnig dankbar dafür, dass alles so komplikationslos lief.

Stillen?
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich gerne stille, aber ich muss auch immer aufpassen – denn das mir meine Hose schon in der vierten Woche wieder passt hat einen Grund – der Mini saugt mich wirklich aus. Und ich überlege schon, was ich tun kann, damit ich genug Energie für uns beide habe. Die beiden Großen habe ich 16 Monate gestillt und eigentlich würde ich wieder gerne möglichst lange stillen, aber das bedeutet auch ich muss Essen, mehr als sonst. Der Hunger ist zwar da, aber ich habe auch schnell ein Völlegefühl nach großen Mahlzeiten und mir gehts dann nicht gut, also viele kleine Nahrhafte Mahlzeiten über den Tag verteilt – wer da die perfekte Ernährungsstrategie hat, der meldet sich bitte!

Wie geht es dem Baby?
Dem Baby geht es wunderbar. Er wird ein richtiger Wonneproppen. So moppelig wie er, waren die anderen beiden nicht. Bis zur 5. Woche hat er fast ausschließlich geschlafen, tags und auch nachts. Jetzt ist er aber auch mal wach und bestaunt seine Umwelt.

Mode?
Ich habe bisher erst eine alte Jeans anprobiert, die passte – was mit den anderen weiß ich nicht. Momentan bin ich am liebsten in meiner neuen Joggingpant unterwegs – da sieht man ordentlich mit aus und es ist trotzdem wahnsinnig gemütlich, daher brauche ich unbedingt mehr solcher Hosen! Nichts enges – was bequemes und alltagstaugliches. Und ich hätte gern noch einen bequemen Still-BH – wer da also einen Tipp hat, ich freue mich drüber.

 

Neuzugänge für das Baby?
Allerlei Geschenke von Freunden und Bekannten, von Nachbarn der Eltern und Kollegen – viel schönes, aber auch einiges seltsames – ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie ich geguckt habe, als ich HSV Babysöckchen ausgepackt habe 😀

Wie fühlt es sich an nun Mama von 3 Kindern zu sein?
Es läuft gut würde ich sagen und so viel anders ist es nicht. Wir sind gut strukturiert und somit läuft unser Alltag bis auf ein paar Wickel und Stillpausen fast wie bisher. Ich genieße es sehr abends auch mal die Großen ins Bett zu bringen und den Papa mit dem Baby auf dem Sofa liegen zu lassen. Aber mit Baby in der Trage funktioniert es sogar, die Großen allein Bett fertig zu machen und sobald sie dann neben dem Baby im Bett liegen werden sie automatisch ganz ruhig. Das Abholen am Mittag ist etwas verzwickt. Die Jungs fahren morgens mit dem Rad in den Kindergarten und würden mittags auch gern mit dem Rad zurück. Wenn Papa sie abholt ist das überhaupt kein Problem, aber wenn Pelle und ich kommen, wird es kompliziert und ich habe nun schon etwas gemacht, was ich eigentlich nicht machen wollte, aber es ist einfach am praktischsten. Zu Fuß komme ich nicht hinterher, wenn die Jungs Rad fahren. Sie können es beide sehr gut und treten auch gern in die Pedale. Es bleibt also nur die Möglichkeit die 800m mit dem Auto zu fahren – was ich bei guten Wetter nicht wirklich mit meinem Gewissen vereinbaren kann oder selber Rad zu fahren und Pelle in die Trage zu nehmen. Da es nur eine ruhige Straße im Wohngebiet ist mache ich das, im richtigen Verkehr finde ich es nach wie vor nicht besonders gut sein Baby im Tragetuch auf dem Fahrrad mit zu nehmen, kann aber inzwischen Mütter verstehen, für die es scheinbar die praktischste Lösung ist.

Was sagen die Geschwister zu ihrem neuen Brüderchen?
Sie lieben ihn! Und sind auch sonst wie immer!

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Erstaunlich gut! Ich frage mich, ob wohl tatsächlich der Zirbenlüfter für den ruhigen Schlaf von Pelle sorgt. Er schläft wirklich gut und hat schon feste Zeiten (20:00/01:00/4:00), die 4 Uhr Zeit ist leider nicht meine Zeit, denn oft kann ich dann nicht wieder einschlafen, weil ich im Hinterkopf habe, dass der Wecker schon um viertel vor sechs wieder klingelt. Aber da ich von 20:00 Uhr mit geschlafen habe, ist es alles nicht schlimm und laut Schlaftracker schlafe ich zwischen 7 und 8 Stunden in der Nacht. Was will man mehr?

Aktuelle Stimmung?
Gut, ich bin im Alltag angekommen und genieße ehrlich die Vormittage nur mit Pelle zu haben.

Sonstige Gedanken?
Urlaub? Wir würden gerne noch mal ein paar Tage weg fahren. Letztes Jahr im November hat es uns super im Harz gefallen. Etwas ähnliches wäre toll, aber möglichst um die Ecke. Ich recherchiere gerade und lasse euch bestimmt dran teilhaben. Nen Hotel in Hamburg für 5 zu finden ist fast nahezu unmöglich, daran scheitere ich gerade. Aber ne Ferienwohnung oder so an der Küste sollte doch machbar sein.

 

3 In Enthält Werbung/ sanvie|mini Aus dem Leben

Eine einfach entspannte Geburt

Könnt ihr euch noch an meinen Post erinnern, als ich euch erzählt habe, dass ich mich mental auf die Geburt vorbereite? Das war im Mai, inzwischen ist unser kleiner Pelle da und die Geburt hätte für ihn und mich nicht einfacher laufen können. Wir hatten ein wirklich schönes Geburtserlebnis und ich wünschte viele andere Frauen würden auch so eine Erfahrung machen.

Eigentlich war ich schon sehr glücklich mit meinen ersten Geburten war, besonders mit der zweiten. Die war für mich damals ganz besonders. Nach der ersten Geburt mit PDA, habe ich mich nach der zweiten Geburt wirklich extrem stark gefühlt, dass ich es ohne Schmerzmittel geschafft habe, obwohl ich damals kurz bevor Paul kam doch gern wieder die PDA gehabt hätte. Diesmal habe ich gar nicht dran gedacht. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich einfach keine Zeit hatte dran zu denken, weil ich einfach so konzentriert auf meine innere Ruhe und die Atmung war, oder weil es so schnell ging.

Geburtsvorbereitung Online – geht das???

Aber von Anfang an: Ich habe mich schon ziemlich früh in der Schwangerschaft dazu entschieden den Onlinekurs „Die Friedlichen Geburt “ zu machen. Beim dritten Kind ist ein Geburtsvorbereitungskurs vor Ort irgendwie nicht mehr so interessant wie beim ersten, dennoch wollte ich mich natürlich mit dem Thema auseinander setzen. Hypnobirthing fand ich beim letzten Mal schon spannend und bin aber dann auf den Kurs von Kristin gestoßen und habe mich von Kristins ruhiger Art und toller Stimme sofort angesprochen gefühlt. Nach einem netten Telefonat haben wir beschlossen, dass ich es einfach mal teste und euch im Nachgang erzähle wie mir der Kurs gefallen hat und wie meine Geburt war. Kristin hat einen tollen Onlinekurs entwickelt und ich muss sagen, ich hatte nie das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat im Vergleich zu einem Kurs vor Ort, denn praktischer Weise konnte ich mich mit einer lieben „Mommy-to-be“ über Instagram austauschen und damit war auch der soziale Aspekt, der bei einem Online Kurs ja oft fehlt gegeben.

Das Thema Hypnose und die wissenschaftlichen Aspekte dahinter haben mich überzeugt, Kristin erklärt ihr Thema toll und bringt viele persönliche Erfahrungen aus ihren Geburten mit ein. Ich habe die letzten Monate also fast täglich die geburtsvorbereitenden Meditationen gehört und geübt mich wirklich zu entspannen. Es funktionierte an einigen Tagen gut, an anderen manchmal gar nicht und an wieder anderen Tagen, schlief ich einfach beim Hören der Trance ein, egal zu welcher Uhrzeit ich übte. Das war eigentlich auch nicht gut, denn um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass man wirklich entspannt ist, sollte man wach bleiben. Je näher der Termin rückte um so neugieriger wurde ich, ob es wirklich klappen würde. „Die Friedlichen Geburt“ klingt für mich so großartig und wie schön wäre es schmerzfrei ein Baby zur Welt zu bringen! Das Konzept besteht aus 3 Säulen, der Tiefenentspannung, der Atmung und der Visualisierung. Neben den wissenschaftlichen Aspekten und dem allgemeinen zur Hypnose und zum Mentaltraining lehrt Kristin diese Säulen sehr anschaulich und erfolgreich in ihrem Kurs. Die Tiefenentspannung hatte ich regelmäßig geübt, wusste wie es sich anfühlte, wenn sich tatsächlich der komplette Körper nach und nach entspannt und man immer mehr in sich kehrt. Auch die Bauchatmung war mir aus dem schwangeren Yoga vertraut. Einzig allein die Visualisierung gelang mir vorab nie. Es fühlte sich die ganze Zeit einfach komisch an. Inzwischen weiß ich, dass es reicht das bei der Geburt zu machen und staune immer noch wie gut es dann auf einmal klappte.

Meine Geburt – Wellness für Mama und Baby

Am Abend vor der Geburt hatte ich leichte Blutungen und wunderte mich etwas. Es war zwei Tage vor dem errechneten Termin und von Wehen waren ausgerechnet an dem Abend nichts zu spüren. Dabei hatte ich schon Tage und Wochen vorher immer mal wieder regelmäßige Wehen, die mich aufhorchen ließen und ich bestimmt auch zwei Mal dachte, nun könnte es tatsächlich losgehen. Aber nichts geschah. Ich ging an dem Abend also ganz normal ins Bett. Nachts krabbelte Paul zu uns in Bett und weckte mich. Ich hatte immer wieder einen leichten Druck im Unterbauch. Ich stand aus einem Gefühl heraus auf und nahm den Fruchtwassertest zur Hand. Schnell verfärbte sich der Teststreifen und zeigte an, dass tatsächlich minimal Fruchtwasser abging. Hmmm, was nun? Ich war Streptokokken B positiv und musste somit ein Antibiotikum bekommen. Ich horchte in mich hinein und beobachtete die Regelmäßigkeit der Wellen. Könnte es losgehen? Zusammen mit meinem Mann entschieden wir um 1:30 in der Nacht meine Freundin anzurufen um auf die Jungs aufzupassen, während wir das ganze einmal im Krankenhaus checken lassen wollten, wobei eigentlich klar war, dass sie mich mit dem Fruchtwassertestergebnis nicht wieder nach Hause lassen würden.

Im Kreissaal angekommen empfing uns eine liebe Hebamme, wir berichteten von der Situation und ich erzählte ihr von meinem Wunsch nach einer friedlichen Geburt. Sie nickte verständnisvoll und untersuchte mich. 1 cm Muttermund, das CTG zeigte jedoch deutliche Wehen. Also setzte sie den Zugang und ich bekam das Antibiotikum gegen die Streptokokken. Es dauerte eine Weile bis es durchgelaufen war. Ich hatte mir inzwischen meine Kopfhörer geschnappt und die Dauerschleife der Geburts-Hypnose angestellt. Wenn ich im Nachhinein drüber nachdenke, ist es schon komisch, aber mein Körper war so auf die Stimme von Krisitin und die sanfte Melodie eingestellt, dass sich der gewünschte Effekt der Entspannung sofort einstellte. Bei jeder Welle atmete ich so tief ich konnte in den Bauch und begann mit der Visualisierung. Die Wellen auf dem CTG wurden immer deutlicher und schlugen höher aus, ich blieb aber weiterhin sehr ruhig und so fragte uns die Hebamme als das Antibiotikum durchgelaufen war, ob wir lieber Spazieren oder in die Wanne wollen, um dem ganzen noch mehr Schwung zu geben. Tiefenentspannung und Spazieren gehen passten für mich irgendwie nicht, also nahm ich das Angebot der Badewanne sehr gern an. Ich hatte wirklich Glück, dass es nicht besonders voll war und ich dieses Angebot überhaupt hatte. Es muss so ca. 4:00 gewesen sein, als ich es mir in dem warmen Wasser gemütlich machte. Und so kam es mir tatsächlich vor. Ein bischen wie im Wellnessurlaub. Es fühlte sich toll an in dem warmen Wasser zu liegen. Ich hatte schon bei Paul in der Wanne gelegen, damals habe ich die Wehen aber schon vorab sehr deutlich gespürt und empfand das warme Wasser auch schon als Erleichterung. Diesmal waren die Wellen in Kombination mit der tiefen Bauchatmung für mich überhaupt nicht mit Schmerzen gleich zu setzen. Klar, man spürt das im Körper etwas passiert, aber es war kein Schmerz. Und so lag ich ca. 1,5 Stunden im warmen Wasser, bis ich kurz einschlief. Kennt ihr dieses Einschlafen im Zug, wo einem dann der Kopf weg rutscht und man dann wieder wach wird, weil man merkt, dass man eingeschlafen ist. Dieses Einschlafen war es. Mein Mann war zu der Zeit gerade nicht im Bad und so hörte nur ich das PLOPP – die Fruchtblase war geplatzt.

Auf einmal war mir nicht mehr nach allein sein und schon gar nicht nach still im Wasser zu liegen. Ich fing also an zu Tönen um auf mich aufmerksam zu machen und bat meinen Mann der Hebamme Bescheid zu geben. Damit sie mich ernst nahm und nicht gleich wieder verschwand, gab ich alles und tönte kräftig mit, wenn eine Welle kam. Die Hebamme kam gerade noch dazu das CTG anzulegen und schon wollte der Mini das Licht der Welt erblicken. Während es vorab so entspannt war, waren diese 10 Minuten wirklich intensiv. Und ehrlich gesagt, waren sowohl mein Mann, als auch ich etwas überrumpelt davon, dass es auf einmal so schnell ging. Und ich glaube sogar die Hebamme hätte nicht damit gerechnet, dass sie nun bei uns doch direkt was zu tun bekommt.

Da war es also – Unser kleines blaues, knauschiges Bündel Glück. Unser fünftes Familienmitglied, geboren im warmen Wasser einer Badewanne, zwar im Krankenhaus, aber mit keinerlei Krankenhaus Atmosphäre. Nur im wir, mein Mann, ich und eine liebe Hebamme, die uns die letzten 10 Minuten wunderbar unterstützte und den kleinen Mini wach kitzelte, damit er auch zur Kenntnis nehmen konnte, dass er nun nicht mehr in seiner gemütlichen Höhle ist, sondern mit uns allerlei Abenteuer erleben wird. Nach dem ersten Schrei kuschelten wir noch eine Weile im warmen Wasser und durften dann in einen Kreissaal mit großem Bett umziehen um dort den kleinen Pelle zu bestaunen. Wieder waren wir eine ganze Weile allein, bis wir 4 Stunden später nach dem Frühstück und der U1 zurück zu unseren Jungs führen um ihnen ihren kleinen Bruder vorzustellen. Es war Liebe auf den ersten Blick, bei beiden!

Ich hätte es mir nicht schöner und unkomplizierter vorstellen können. Es war eine ganz besonders schöne Geburtserfahrung und ich wünschte mehr Frauen könnten diese Erfahrung machen. Wir Frauen sollten gerade beim Gebären mehr Vertrauen in unsere Körper und weniger Angst vor der Geburt haben, das ist so viel wert. Die liebe Kristin tut wirklich vieles dafür, genau diese Angst zu nehmen und ich kann sie euch nur empfehlen. Ob ihren Onlinekurs oder auch „nur“ ihren Podcast, ihr könnt dort wirklich viel mitnehmen und es ist mir eine Herzensangelegenheit dafür Werbung zu machen.

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Hallo Baby – Liebe Grüße aus dem Wochenbett (1. – 3. Woche)

Hallo Baby, lange haben wir auf dich gewartet und endlich bist du da! Am 25.08.2018 ist unser kleiner Pelle Leopold mit 3530 g und 52 cm ganz sanft auf die Welt gekommen und macht seit dem unsere Familie komplett. Ich habe gedacht, dass ich nach all den schönen Schwangerschaftsupdates doch auch mal ein kleines Wochenbett-Update schreiben kann. Also erzähle ich euch, wie es mir die letzten Wochen ergangen ist.

Wie geht es mir?
Da wir eine sehr schöne Geburt hatten, ich werde euch noch davon erzählen, ging es mir eigentlich schon direkt danach ziemlich gut. Zumindest der Kreislauf hat überhaupt keine Probleme gemacht, aber man merkt natürlich, dass der Körper etwas geleistet hat und gerade bei der dritten Schwangerschaft und Geburt fühlt man doch einiges, wie z.B. Nachwehen. Gott sei dank ist man ja nach 4 Tagen durch damit, aber die waren diesmal nicht ohne. Was ich länger hatte, war das Gefühl, ich müsste die Beine hochlegen, bzw. lieber liegen. Daher habe ich das Wochenbett voll ausgekostet und zumindest die ersten 2 Wochen fast ausschließlich drinnen verbracht und viel auf dem Sofa oder im Bett gesessen. Denn nach nur ein paar Minuten laufen drückte die Gebärmutter immer sehr auf das Becken und hat ein unangenehmes Gefühl im Unterbauch gemacht.

Nachwehen?
Hört bloß auf, ganz ehrlich, die waren Schmerzhafter als die Eröffnungswehen. Ob es jetzt daran lag, dass ich während der Geburt in der Tiefenentspannung war – mag sein, aber die Nachwehen habe ich diesmal deutlich gespürt und in zwei Nächten tatsächlich auch mal eine Iboprofen genommen, damit ich nicht auch noch davon geweckt werde.

Stillen?
Oh ja, endlich wieder! Ich mag es sehr diese innige Bindung zum Kind und freue mich, dass auch diesmal mit dem Stillen alles wieder sehr gut klappt. Dabei war ich auf alles vorbereitet – Stillhütchen, Brustwickel, Lasinoh – ich hatte alles für den Notfall da, aber bisher brauchte ich nichts davon. Denn daran erinnert sich der Körper wohl doch und somit hat sich alles wieder schnell eingespielt und der Mini trinkt und wächst.

Wie geht es dem Baby?
Dem Baby geht es wunderbar. Er hatte direkt in der ersten Woche sein Geburtsgewicht wieder und auch sonst ist alles Bestens. Die U-Untersuchungen waren unauffällig und vom Charakter scheint er bisher auch eher entspannt zu sein, wenn ihm nicht gerade etwas quer sitzt. Denn all die Kuscheleinheiten von den großen Brüdern lässt Pelle tapfer über sich ergehen. Wir sitzen ständig zu viert da und staunen über das kleine Bündel, was jetzt zu unserer Familie gehört.

Wie fühlt es sich an nicht mehr Schwanger zu sein?
Manchmal ein wenig leer, aber der Anblick des Babys entschädigt einen. Trotzdem ist es manchmal komisch zu wissen, dass man nie wieder schwanger sein wird. Denn auch wenn ich diese Schwangerschaft gefühlt öfter gejammert habe, als bei den beiden anderen Schwangerschaften, so eine Schwangerschaft ist trotzdem was ganz besonderes und ich war immer gern schwanger.

Mode?
Die Umstandsjeans passen wieder und ich bin endlich ohne Stützstrümpfe unterwegs – wie leicht man sich dadurch auf einmal fühlt – es ist großartig!

Neuzugänge für das Baby?
Wir haben schon erste Geschenke aus der Familie bekommen. Praktisches wie Windeln waren dabei, aber auch ein schöner Overall von Petit Cochon. Pelle hat ein wunderschönes Buch von Gretas Schwester bekommen und ich habe ein großartiges Mama-Package von der lieben Hebamme Kareen Dannhauer bekommen, was ich euch unbedingt noch vorstellen möchte.

Wie fühlt es sich an nun Mama von 3 Kindern zu sein?
Noch gar nicht so viel anders als vorher, aber wir sind auch noch mitten in der Babyblase und genießen einfach die Zeit. Wenn die beiden Großen vormittags im Kindergarten sind, sind wir Eltern oft einfach nur faul und liegen noch mal ne Stunde im Bett und schlafen mit dem Baby oder aber gucken tagsüber fern. Denn abends ist dafür wirklich keine Energie. So ein richtiger Gammelurlaub für den Mann und ein kuscheliges Wochenbett für mich.

Was sagen die Geschwister zu ihrem neuen Brüderchen?
Sie sind unfassbar süß mit Pelle. Vor allem unser Großer hat den ganz Kleinen schon fest ins Herz geschlossen. Und es ist zu schön mit anzusehen, wie sehr die beiden ihn ganz selbstverständlich lieben.

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Wenn Emil und Paul gegen halb sieben nach oben zum Zähne putzen gehen, gehe ich mit Pelle meist mit. Entweder lese ich dann mit Emil und Pelle zusammen noch ein Buch oder kuschel mit Paul, bevor ich auch das Baby und mich Bett fertig mache. Bis Pelle und ich dann schlafen ist es meist gegen 21 Uhr. Dann schläft er aber tatsächlich 4 Stunden am Stück bevor wir zum Stillen kurz wach werden. Dadurch, dass ich früh mit ins Bett gehe, bin ich nicht besonders müde und schlafe tagsüber eher ein, weil es einfach kuschelig ist, nicht weil ich zu müde bin. Daher ist das Schlafverhalten wirklich super!

Aktuelle Stimmung?
Sehr gut! Ich merke, dass ich vor allem mit den Großen wieder entspannter bin als vor der Geburt, was vor allem daran liegt, dass ich wieder mehr Kraft habe, mehr Energie und damit auch einfach viel mehr Geduld.
Was mich wundert ist, dass mir diese typischen Gefühlsausbrüche durch die Hormonumstellung bisher nicht begegenet sind. Kein Babyblues, aber auch keine totale Euphorie – seltsam ist das, aber irgendwie auch ganz angenehm.

Sonstige Gedanken?
Ist die Geburt wirklich schon vorbei? Bin ich jetzt tatsächlich schon Mama von 3 kleinen gesunden Jungs? War es das? Gefühlt habe ich Ewig auf die Geburt hin gefiebert, war voller Vorfreude, dachte Wochen vorher immer das es losgehen könnte… Und als es dann wirklich losging, da ging es gefühlt sehr schnell und absolut problemlos. Hatte ich einfach Glück? Das Thema beschäftigt mich sehr und daher werde ich euch auch noch einmal meine Erfahrungen mit der mentalen Geburtsvorbereitung und der friedlichen Geburt aufschreiben, vielleicht hilft das!? Was ich aber jetzt schon sagen kann, der Onlinekurs von Kristin hat mir sehr geholfen und es war eine gute Entscheidung ihn zu machen.