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sanvie|mini Aus dem Leben

3 In sanvie|mini Aus dem Leben

Hallo Alltag – Liebe Grüße aus dem Wochenbett (4.-6. Woche)

Wie geht es mir?
Gut, inzwischen macht sich deutlich bemerkbar, dass mein seinen Körper wieder für sich hat und daher fühle ich mich körperlich immer fitter und war erstaunt, dass mir in der 4. Woche tatsächlich schon die alte Jeans wieder passte. Es ist wirklich immer wieder unglaublich wie schnell sich der Körper regeneriert. Man hat leider aber auch wieder so schnell vergessen, wie es sich noch mit Baby im Bauch anfühlte. Ich bin manchmal tatsächlich ein wenig wehmütig. Es waren schon besondere Zeiten die 3 Schwangerschaften und die Geburten und ich bin wahnsinnig dankbar dafür, dass alles so komplikationslos lief.

Stillen?
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich gerne stille, aber ich muss auch immer aufpassen – denn das mir meine Hose schon in der vierten Woche wieder passt hat einen Grund – der Mini saugt mich wirklich aus. Und ich überlege schon, was ich tun kann, damit ich genug Energie für uns beide habe. Die beiden Großen habe ich 16 Monate gestillt und eigentlich würde ich wieder gerne möglichst lange stillen, aber das bedeutet auch ich muss Essen, mehr als sonst. Der Hunger ist zwar da, aber ich habe auch schnell ein Völlegefühl nach großen Mahlzeiten und mir gehts dann nicht gut, also viele kleine Nahrhafte Mahlzeiten über den Tag verteilt – wer da die perfekte Ernährungsstrategie hat, der meldet sich bitte!

Wie geht es dem Baby?
Dem Baby geht es wunderbar. Er wird ein richtiger Wonneproppen. So moppelig wie er, waren die anderen beiden nicht. Bis zur 5. Woche hat er fast ausschließlich geschlafen, tags und auch nachts. Jetzt ist er aber auch mal wach und bestaunt seine Umwelt.

Mode?
Ich habe bisher erst eine alte Jeans anprobiert, die passte – was mit den anderen weiß ich nicht. Momentan bin ich am liebsten in meiner neuen Joggingpant unterwegs – da sieht man ordentlich mit aus und es ist trotzdem wahnsinnig gemütlich, daher brauche ich unbedingt mehr solcher Hosen! Nichts enges – was bequemes und alltagstaugliches. Und ich hätte gern noch einen bequemen Still-BH – wer da also einen Tipp hat, ich freue mich drüber.

 

Neuzugänge für das Baby?
Allerlei Geschenke von Freunden und Bekannten, von Nachbarn der Eltern und Kollegen – viel schönes, aber auch einiges seltsames – ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie ich geguckt habe, als ich HSV Babysöckchen ausgepackt habe 😀

Wie fühlt es sich an nun Mama von 3 Kindern zu sein?
Es läuft gut würde ich sagen und so viel anders ist es nicht. Wir sind gut strukturiert und somit läuft unser Alltag bis auf ein paar Wickel und Stillpausen fast wie bisher. Ich genieße es sehr abends auch mal die Großen ins Bett zu bringen und den Papa mit dem Baby auf dem Sofa liegen zu lassen. Aber mit Baby in der Trage funktioniert es sogar, die Großen allein Bett fertig zu machen und sobald sie dann neben dem Baby im Bett liegen werden sie automatisch ganz ruhig. Das Abholen am Mittag ist etwas verzwickt. Die Jungs fahren morgens mit dem Rad in den Kindergarten und würden mittags auch gern mit dem Rad zurück. Wenn Papa sie abholt ist das überhaupt kein Problem, aber wenn Pelle und ich kommen, wird es kompliziert und ich habe nun schon etwas gemacht, was ich eigentlich nicht machen wollte, aber es ist einfach am praktischsten. Zu Fuß komme ich nicht hinterher, wenn die Jungs Rad fahren. Sie können es beide sehr gut und treten auch gern in die Pedale. Es bleibt also nur die Möglichkeit die 800m mit dem Auto zu fahren – was ich bei guten Wetter nicht wirklich mit meinem Gewissen vereinbaren kann oder selber Rad zu fahren und Pelle in die Trage zu nehmen. Da es nur eine ruhige Straße im Wohngebiet ist mache ich das, im richtigen Verkehr finde ich es nach wie vor nicht besonders gut sein Baby im Tragetuch auf dem Fahrrad mit zu nehmen, kann aber inzwischen Mütter verstehen, für die es scheinbar die praktischste Lösung ist.

Was sagen die Geschwister zu ihrem neuen Brüderchen?
Sie lieben ihn! Und sind auch sonst wie immer!

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Erstaunlich gut! Ich frage mich, ob wohl tatsächlich der Zirbenlüfter für den ruhigen Schlaf von Pelle sorgt. Er schläft wirklich gut und hat schon feste Zeiten (20:00/01:00/4:00), die 4 Uhr Zeit ist leider nicht meine Zeit, denn oft kann ich dann nicht wieder einschlafen, weil ich im Hinterkopf habe, dass der Wecker schon um viertel vor sechs wieder klingelt. Aber da ich von 20:00 Uhr mit geschlafen habe, ist es alles nicht schlimm und laut Schlaftracker schlafe ich zwischen 7 und 8 Stunden in der Nacht. Was will man mehr?

Aktuelle Stimmung?
Gut, ich bin im Alltag angekommen und genieße ehrlich die Vormittage nur mit Pelle zu haben.

Sonstige Gedanken?
Urlaub? Wir würden gerne noch mal ein paar Tage weg fahren. Letztes Jahr im November hat es uns super im Harz gefallen. Etwas ähnliches wäre toll, aber möglichst um die Ecke. Ich recherchiere gerade und lasse euch bestimmt dran teilhaben. Nen Hotel in Hamburg für 5 zu finden ist fast nahezu unmöglich, daran scheitere ich gerade. Aber ne Ferienwohnung oder so an der Küste sollte doch machbar sein.

 

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Eine einfach entspannte Geburt

Könnt ihr euch noch an meinen Post erinnern, als ich euch erzählt habe, dass ich mich mental auf die Geburt vorbereite? Das war im Mai, inzwischen ist unser kleiner Pelle da und die Geburt hätte für ihn und mich nicht einfacher laufen können. Wir hatten ein wirklich schönes Geburtserlebnis und ich wünschte viele andere Frauen würden auch so eine Erfahrung machen.

Eigentlich war ich schon sehr glücklich mit meinen ersten Geburten war, besonders mit der zweiten. Die war für mich damals ganz besonders. Nach der ersten Geburt mit PDA, habe ich mich nach der zweiten Geburt wirklich extrem stark gefühlt, dass ich es ohne Schmerzmittel geschafft habe, obwohl ich damals kurz bevor Paul kam doch gern wieder die PDA gehabt hätte. Diesmal habe ich gar nicht dran gedacht. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich einfach keine Zeit hatte dran zu denken, weil ich einfach so konzentriert auf meine innere Ruhe und die Atmung war, oder weil es so schnell ging.

Geburtsvorbereitung Online – geht das???

Aber von Anfang an: Ich habe mich schon ziemlich früh in der Schwangerschaft dazu entschieden den Onlinekurs „Die Friedlichen Geburt “ zu machen. Beim dritten Kind ist ein Geburtsvorbereitungskurs vor Ort irgendwie nicht mehr so interessant wie beim ersten, dennoch wollte ich mich natürlich mit dem Thema auseinander setzen. Hypnobirthing fand ich beim letzten Mal schon spannend und bin aber dann auf den Kurs von Kristin gestoßen und habe mich von Kristins ruhiger Art und toller Stimme sofort angesprochen gefühlt. Nach einem netten Telefonat haben wir beschlossen, dass ich es einfach mal teste und euch im Nachgang erzähle wie mir der Kurs gefallen hat und wie meine Geburt war. Kristin hat einen tollen Onlinekurs entwickelt und ich muss sagen, ich hatte nie das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat im Vergleich zu einem Kurs vor Ort, denn praktischer Weise konnte ich mich mit einer lieben „Mommy-to-be“ über Instagram austauschen und damit war auch der soziale Aspekt, der bei einem Online Kurs ja oft fehlt gegeben.

Das Thema Hypnose und die wissenschaftlichen Aspekte dahinter haben mich überzeugt, Kristin erklärt ihr Thema toll und bringt viele persönliche Erfahrungen aus ihren Geburten mit ein. Ich habe die letzten Monate also fast täglich die geburtsvorbereitenden Meditationen gehört und geübt mich wirklich zu entspannen. Es funktionierte an einigen Tagen gut, an anderen manchmal gar nicht und an wieder anderen Tagen, schlief ich einfach beim Hören der Trance ein, egal zu welcher Uhrzeit ich übte. Das war eigentlich auch nicht gut, denn um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass man wirklich entspannt ist, sollte man wach bleiben. Je näher der Termin rückte um so neugieriger wurde ich, ob es wirklich klappen würde. „Die Friedlichen Geburt“ klingt für mich so großartig und wie schön wäre es schmerzfrei ein Baby zur Welt zu bringen! Das Konzept besteht aus 3 Säulen, der Tiefenentspannung, der Atmung und der Visualisierung. Neben den wissenschaftlichen Aspekten und dem allgemeinen zur Hypnose und zum Mentaltraining lehrt Kristin diese Säulen sehr anschaulich und erfolgreich in ihrem Kurs. Die Tiefenentspannung hatte ich regelmäßig geübt, wusste wie es sich anfühlte, wenn sich tatsächlich der komplette Körper nach und nach entspannt und man immer mehr in sich kehrt. Auch die Bauchatmung war mir aus dem schwangeren Yoga vertraut. Einzig allein die Visualisierung gelang mir vorab nie. Es fühlte sich die ganze Zeit einfach komisch an. Inzwischen weiß ich, dass es reicht das bei der Geburt zu machen und staune immer noch wie gut es dann auf einmal klappte.

Meine Geburt – Wellness für Mama und Baby

Am Abend vor der Geburt hatte ich leichte Blutungen und wunderte mich etwas. Es war zwei Tage vor dem errechneten Termin und von Wehen waren ausgerechnet an dem Abend nichts zu spüren. Dabei hatte ich schon Tage und Wochen vorher immer mal wieder regelmäßige Wehen, die mich aufhorchen ließen und ich bestimmt auch zwei Mal dachte, nun könnte es tatsächlich losgehen. Aber nichts geschah. Ich ging an dem Abend also ganz normal ins Bett. Nachts krabbelte Paul zu uns in Bett und weckte mich. Ich hatte immer wieder einen leichten Druck im Unterbauch. Ich stand aus einem Gefühl heraus auf und nahm den Fruchtwassertest zur Hand. Schnell verfärbte sich der Teststreifen und zeigte an, dass tatsächlich minimal Fruchtwasser abging. Hmmm, was nun? Ich war Streptokokken B positiv und musste somit ein Antibiotikum bekommen. Ich horchte in mich hinein und beobachtete die Regelmäßigkeit der Wellen. Könnte es losgehen? Zusammen mit meinem Mann entschieden wir um 1:30 in der Nacht meine Freundin anzurufen um auf die Jungs aufzupassen, während wir das ganze einmal im Krankenhaus checken lassen wollten, wobei eigentlich klar war, dass sie mich mit dem Fruchtwassertestergebnis nicht wieder nach Hause lassen würden.

Im Kreissaal angekommen empfing uns eine liebe Hebamme, wir berichteten von der Situation und ich erzählte ihr von meinem Wunsch nach einer friedlichen Geburt. Sie nickte verständnisvoll und untersuchte mich. 1 cm Muttermund, das CTG zeigte jedoch deutliche Wehen. Also setzte sie den Zugang und ich bekam das Antibiotikum gegen die Streptokokken. Es dauerte eine Weile bis es durchgelaufen war. Ich hatte mir inzwischen meine Kopfhörer geschnappt und die Dauerschleife der Geburts-Hypnose angestellt. Wenn ich im Nachhinein drüber nachdenke, ist es schon komisch, aber mein Körper war so auf die Stimme von Krisitin und die sanfte Melodie eingestellt, dass sich der gewünschte Effekt der Entspannung sofort einstellte. Bei jeder Welle atmete ich so tief ich konnte in den Bauch und begann mit der Visualisierung. Die Wellen auf dem CTG wurden immer deutlicher und schlugen höher aus, ich blieb aber weiterhin sehr ruhig und so fragte uns die Hebamme als das Antibiotikum durchgelaufen war, ob wir lieber Spazieren oder in die Wanne wollen, um dem ganzen noch mehr Schwung zu geben. Tiefenentspannung und Spazieren gehen passten für mich irgendwie nicht, also nahm ich das Angebot der Badewanne sehr gern an. Ich hatte wirklich Glück, dass es nicht besonders voll war und ich dieses Angebot überhaupt hatte. Es muss so ca. 4:00 gewesen sein, als ich es mir in dem warmen Wasser gemütlich machte. Und so kam es mir tatsächlich vor. Ein bischen wie im Wellnessurlaub. Es fühlte sich toll an in dem warmen Wasser zu liegen. Ich hatte schon bei Paul in der Wanne gelegen, damals habe ich die Wehen aber schon vorab sehr deutlich gespürt und empfand das warme Wasser auch schon als Erleichterung. Diesmal waren die Wellen in Kombination mit der tiefen Bauchatmung für mich überhaupt nicht mit Schmerzen gleich zu setzen. Klar, man spürt das im Körper etwas passiert, aber es war kein Schmerz. Und so lag ich ca. 1,5 Stunden im warmen Wasser, bis ich kurz einschlief. Kennt ihr dieses Einschlafen im Zug, wo einem dann der Kopf weg rutscht und man dann wieder wach wird, weil man merkt, dass man eingeschlafen ist. Dieses Einschlafen war es. Mein Mann war zu der Zeit gerade nicht im Bad und so hörte nur ich das PLOPP – die Fruchtblase war geplatzt.

Auf einmal war mir nicht mehr nach allein sein und schon gar nicht nach still im Wasser zu liegen. Ich fing also an zu Tönen um auf mich aufmerksam zu machen und bat meinen Mann der Hebamme Bescheid zu geben. Damit sie mich ernst nahm und nicht gleich wieder verschwand, gab ich alles und tönte kräftig mit, wenn eine Welle kam. Die Hebamme kam gerade noch dazu das CTG anzulegen und schon wollte der Mini das Licht der Welt erblicken. Während es vorab so entspannt war, waren diese 10 Minuten wirklich intensiv. Und ehrlich gesagt, waren sowohl mein Mann, als auch ich etwas überrumpelt davon, dass es auf einmal so schnell ging. Und ich glaube sogar die Hebamme hätte nicht damit gerechnet, dass sie nun bei uns doch direkt was zu tun bekommt.

Da war es also – Unser kleines blaues, knauschiges Bündel Glück. Unser fünftes Familienmitglied, geboren im warmen Wasser einer Badewanne, zwar im Krankenhaus, aber mit keinerlei Krankenhaus Atmosphäre. Nur im wir, mein Mann, ich und eine liebe Hebamme, die uns die letzten 10 Minuten wunderbar unterstützte und den kleinen Mini wach kitzelte, damit er auch zur Kenntnis nehmen konnte, dass er nun nicht mehr in seiner gemütlichen Höhle ist, sondern mit uns allerlei Abenteuer erleben wird. Nach dem ersten Schrei kuschelten wir noch eine Weile im warmen Wasser und durften dann in einen Kreissaal mit großem Bett umziehen um dort den kleinen Pelle zu bestaunen. Wieder waren wir eine ganze Weile allein, bis wir 4 Stunden später nach dem Frühstück und der U1 zurück zu unseren Jungs führen um ihnen ihren kleinen Bruder vorzustellen. Es war Liebe auf den ersten Blick, bei beiden!

Ich hätte es mir nicht schöner und unkomplizierter vorstellen können. Es war eine ganz besonders schöne Geburtserfahrung und ich wünschte mehr Frauen könnten diese Erfahrung machen. Wir Frauen sollten gerade beim Gebären mehr Vertrauen in unsere Körper und weniger Angst vor der Geburt haben, das ist so viel wert. Die liebe Kristin tut wirklich vieles dafür, genau diese Angst zu nehmen und ich kann sie euch nur empfehlen. Ob ihren Onlinekurs oder auch „nur“ ihren Podcast, ihr könnt dort wirklich viel mitnehmen und es ist mir eine Herzensangelegenheit dafür Werbung zu machen.

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Hallo Baby – Liebe Grüße aus dem Wochenbett (1. – 3. Woche)

Hallo Baby, lange haben wir auf dich gewartet und endlich bist du da! Am 25.08.2018 ist unser kleiner Pelle Leopold mit 3530 g und 52 cm ganz sanft auf die Welt gekommen und macht seit dem unsere Familie komplett. Ich habe gedacht, dass ich nach all den schönen Schwangerschaftsupdates doch auch mal ein kleines Wochenbett-Update schreiben kann. Also erzähle ich euch, wie es mir die letzten Wochen ergangen ist.

Wie geht es mir?
Da wir eine sehr schöne Geburt hatten, ich werde euch noch davon erzählen, ging es mir eigentlich schon direkt danach ziemlich gut. Zumindest der Kreislauf hat überhaupt keine Probleme gemacht, aber man merkt natürlich, dass der Körper etwas geleistet hat und gerade bei der dritten Schwangerschaft und Geburt fühlt man doch einiges, wie z.B. Nachwehen. Gott sei dank ist man ja nach 4 Tagen durch damit, aber die waren diesmal nicht ohne. Was ich länger hatte, war das Gefühl, ich müsste die Beine hochlegen, bzw. lieber liegen. Daher habe ich das Wochenbett voll ausgekostet und zumindest die ersten 2 Wochen fast ausschließlich drinnen verbracht und viel auf dem Sofa oder im Bett gesessen. Denn nach nur ein paar Minuten laufen drückte die Gebärmutter immer sehr auf das Becken und hat ein unangenehmes Gefühl im Unterbauch gemacht.

Nachwehen?
Hört bloß auf, ganz ehrlich, die waren Schmerzhafter als die Eröffnungswehen. Ob es jetzt daran lag, dass ich während der Geburt in der Tiefenentspannung war – mag sein, aber die Nachwehen habe ich diesmal deutlich gespürt und in zwei Nächten tatsächlich auch mal eine Iboprofen genommen, damit ich nicht auch noch davon geweckt werde.

Stillen?
Oh ja, endlich wieder! Ich mag es sehr diese innige Bindung zum Kind und freue mich, dass auch diesmal mit dem Stillen alles wieder sehr gut klappt. Dabei war ich auf alles vorbereitet – Stillhütchen, Brustwickel, Lasinoh – ich hatte alles für den Notfall da, aber bisher brauchte ich nichts davon. Denn daran erinnert sich der Körper wohl doch und somit hat sich alles wieder schnell eingespielt und der Mini trinkt und wächst.

Wie geht es dem Baby?
Dem Baby geht es wunderbar. Er hatte direkt in der ersten Woche sein Geburtsgewicht wieder und auch sonst ist alles Bestens. Die U-Untersuchungen waren unauffällig und vom Charakter scheint er bisher auch eher entspannt zu sein, wenn ihm nicht gerade etwas quer sitzt. Denn all die Kuscheleinheiten von den großen Brüdern lässt Pelle tapfer über sich ergehen. Wir sitzen ständig zu viert da und staunen über das kleine Bündel, was jetzt zu unserer Familie gehört.

Wie fühlt es sich an nicht mehr Schwanger zu sein?
Manchmal ein wenig leer, aber der Anblick des Babys entschädigt einen. Trotzdem ist es manchmal komisch zu wissen, dass man nie wieder schwanger sein wird. Denn auch wenn ich diese Schwangerschaft gefühlt öfter gejammert habe, als bei den beiden anderen Schwangerschaften, so eine Schwangerschaft ist trotzdem was ganz besonderes und ich war immer gern schwanger.

Mode?
Die Umstandsjeans passen wieder und ich bin endlich ohne Stützstrümpfe unterwegs – wie leicht man sich dadurch auf einmal fühlt – es ist großartig!

Neuzugänge für das Baby?
Wir haben schon erste Geschenke aus der Familie bekommen. Praktisches wie Windeln waren dabei, aber auch ein schöner Overall von Petit Cochon. Pelle hat ein wunderschönes Buch von Gretas Schwester bekommen und ich habe ein großartiges Mama-Package von der lieben Hebamme Kareen Dannhauer bekommen, was ich euch unbedingt noch vorstellen möchte.

Wie fühlt es sich an nun Mama von 3 Kindern zu sein?
Noch gar nicht so viel anders als vorher, aber wir sind auch noch mitten in der Babyblase und genießen einfach die Zeit. Wenn die beiden Großen vormittags im Kindergarten sind, sind wir Eltern oft einfach nur faul und liegen noch mal ne Stunde im Bett und schlafen mit dem Baby oder aber gucken tagsüber fern. Denn abends ist dafür wirklich keine Energie. So ein richtiger Gammelurlaub für den Mann und ein kuscheliges Wochenbett für mich.

Was sagen die Geschwister zu ihrem neuen Brüderchen?
Sie sind unfassbar süß mit Pelle. Vor allem unser Großer hat den ganz Kleinen schon fest ins Herz geschlossen. Und es ist zu schön mit anzusehen, wie sehr die beiden ihn ganz selbstverständlich lieben.

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Wenn Emil und Paul gegen halb sieben nach oben zum Zähne putzen gehen, gehe ich mit Pelle meist mit. Entweder lese ich dann mit Emil und Pelle zusammen noch ein Buch oder kuschel mit Paul, bevor ich auch das Baby und mich Bett fertig mache. Bis Pelle und ich dann schlafen ist es meist gegen 21 Uhr. Dann schläft er aber tatsächlich 4 Stunden am Stück bevor wir zum Stillen kurz wach werden. Dadurch, dass ich früh mit ins Bett gehe, bin ich nicht besonders müde und schlafe tagsüber eher ein, weil es einfach kuschelig ist, nicht weil ich zu müde bin. Daher ist das Schlafverhalten wirklich super!

Aktuelle Stimmung?
Sehr gut! Ich merke, dass ich vor allem mit den Großen wieder entspannter bin als vor der Geburt, was vor allem daran liegt, dass ich wieder mehr Kraft habe, mehr Energie und damit auch einfach viel mehr Geduld.
Was mich wundert ist, dass mir diese typischen Gefühlsausbrüche durch die Hormonumstellung bisher nicht begegenet sind. Kein Babyblues, aber auch keine totale Euphorie – seltsam ist das, aber irgendwie auch ganz angenehm.

Sonstige Gedanken?
Ist die Geburt wirklich schon vorbei? Bin ich jetzt tatsächlich schon Mama von 3 kleinen gesunden Jungs? War es das? Gefühlt habe ich Ewig auf die Geburt hin gefiebert, war voller Vorfreude, dachte Wochen vorher immer das es losgehen könnte… Und als es dann wirklich losging, da ging es gefühlt sehr schnell und absolut problemlos. Hatte ich einfach Glück? Das Thema beschäftigt mich sehr und daher werde ich euch auch noch einmal meine Erfahrungen mit der mentalen Geburtsvorbereitung und der friedlichen Geburt aufschreiben, vielleicht hilft das!? Was ich aber jetzt schon sagen kann, der Onlinekurs von Kristin hat mir sehr geholfen und es war eine gute Entscheidung ihn zu machen.

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Schwangerschaftsupdate (9. Monat)

Wie weit bin ich?
In der 36. Woche, ab nächster Woche kann es also offiziell losgehen, denn dann sind wir aus dem Frühchen Stadium raus und müssen nicht mehr im großen Krankenhaus entbinden. Ganz so eilig habe ich es allerdings noch nicht, denn ich möchte schon gern noch die Eingewöhnung im Kindergarten mit Paul machen. Die startet aber auch diese Woche und ich bin sehr gespannt wie es laufen wird.

Wie fühlt es sich an Schwanger zu sein?
Was soll ich sagen, es sind 35 Grad und da schläft wohl keiner mehr richtig gut, sowohl Schwangere als auch alle Anderen haben mit den Temperaturen zu kämpfen, aber das Gute in diesen Sommer ist ja, dass es nicht so ein auf und ab ist. Es ist schon seit Wochen konstant warm, nicht schwül oder feucht, sondern einfach ein richtiger Sommer, wie man sich das für die Sommerferien wünscht. Das haben wir hier oben im Norden selten und ich kann mich kaum erinnern, dass ich so einen Sommer je erlebt habe. Es ist nicht der perfekte Sommer für Schwangere in Stützstrümpfen, aber ich habe mich tatsächlich auch ein wenig dran gewöhnt und freue mich nun auf einen kuscheligen Herbst mit Baby. Die Wehwehchen sind alle etwas weniger geworden. Ich bin zwar immer noch nicht die beweglichste, aber das wird wohl auch die letzten Tage nicht besser werden.

Hallo Dickbauch, Gewicht?
Ich weiß es ehrlich gesagt gerade nicht. Die Beine sind voller Wasser, an den Händen geht es noch. Ja und der Bauch ist einfach nur rund. Ich sehe aus, als hätte ich nen Medizinball verschluckt.

Umstandsmode?
Eigentlich braucht man bei den Temperaturen gerade kaum was zum Anziehen und ich habe tatsächlich mein Bikinioberteil hervorgekramt. Es sitzt etwas knapp, aber mehr mag ich gerade nicht anziehen. Es sieht vermutlich etwas seltsam aus – Stützstrümpfe, Shorts und Bikinioberteil, aber irgendwann ist die Zeit des schlechten Kleidungsstils auch wieder vorbei.

Neuzugänge für das Baby?

Habt ihr es schon bei Instagram gesehen? Für die kaputte Wiege meiner Freundin, haben wir die wohl schönste Alternative gefunden – das sebra Bett* ist bei uns eingezogen und schmückt nun das Wohnzimmer. Ihr bekommt ganz bald einen Post dazu und noch mehr Bilder. Ansonsten habe ich noch mal im Sale zugeschlagen und ein paar schöne Sachen in größeren Größen gekauft. Teilweise schon für nächsten Sommer. Und ich frage mich gerade, ob ich vielleicht doch was kurzes fürs Baby brauche?

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?
Gott sei Dank noch nicht, obwohl die Haut am Bauch ziemlich spannt.

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Schlecht. Ich muss ständig aufstehen um auf die Toiletten zu gehen, was auf der einen Seite gut ist, dann kann ich auch mal die Schlafseiten wechseln auf der anderen Seite ist es aber auch nervig und es ist gerade einfach viel zu warm. Daher wühlen sich alle Nachts nur unruhig durchs Bett und die Nacht ist für mich oft schon um kurz vor 5 zu Ende, denn dann tingle ich durchs Haus und reiße alle Fenster zum Lüften auf.

Verspüre ich Kindsbewegungen?
Und wie, er ist wirklich sehr rege und tritt mich oft ordentlich.

Habe ich Heißhungerattacken?
Nein! Ich mag gerade gefrorenen Traubensaft sehr gern, aber es ist kein Heißhunger.

Gibt es erste Geburtsanzeichen?
Nein!

Aktuelle Stimmung?
Gut, auch wenn ich der nächsten Woche herbei sehne, da gehts nämlich im Kindergarten weiter und die 3 Wochen Sommerferien sind um. Ich hoffe das ich dann Zeit finde mich noch mal intensiver mit der Geburtsvorbereitung zu beschäftigen.

Sonstige Gedanken?
Das ist auch ein Thema was mich gerade sehr beschäftigt. Schaffe ich es tatsächlich tiefenentspannt während der Geburt zu sein? Ich glaube schon, dass ich eigentlich gut geübt habe, aber wie wird es werden, wenn es soweit ist. Ich kann ja nicht mit geschlossenen Augen durch die Krankenhausflure laufen und was ist, wenn das Personal mich mit meiner Idee, die Geburt so zu überleben nicht ernst nimmt. Ich bin gespannt. Auch bin ich gespannt auf den Moment, wann es wohl losgeht. Ich wünsche mir diesmal eigentlich mal eine Geburt ohne Einleitung.

*Das Bett ist im Rahmen meiner sebra Markenbotschaftertätigkeit bei uns eingezogen.

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Schwangerschaftsupdate (7. Monat)

Wie weit bin ich? 
In der 28. Woche – vielleicht sind es also nur noch 10 Wochen bis sich unser Leben noch einmal komplett auf den Kopf stellt, denn ich bin ja immer noch der Meinung, dass sich meine Frauenärztin um zwei Wochen vertan hat.

Wie fühlt es sich an Schwanger zu sein?
Definitiv immer mehr Schwanger, die Beine machen mir zu schaffen – genauer gesagt der Po und die Hinteren Oberschenkel – gerade morgens tun die ziemlich weh und ich höre immer wieder das es der Ischias sein soll. Ich hatte das in den beiden anderen Schwangerschaften nie, dass der Rücken weh tat, aber wie sagt man so schön, jede Schwangerschaft ist anders. Ansonsten ist alles gut. Denn nach einem kleinen Tief im letzten Monat ging es wieder ordentlich bergauf. Ich bin nicht sicher, ob vielleicht auch gerade die Ernährung dran schuld ist. Ich durfte die „Mommy-to-be-Box“ [PR Sample] von Up Great Life testen und da waren allerlei gute Zutaten für mich und den Dickbauch drin. Besonders das Morning Glow Powder, eine Mischung aus Leinen- und Flohsamen, mit dem ich erst auf Kriegsfuß stand hat erstaunliche Wirkung gezeigt. Ich war auf einmal Vormittags so satt und zufrieden. Musste auf der Arbeit nicht ständig in meine Brotdose greifen und in Sachen Verdauung, die mich Schwanger oft ärgert hat es sich auch sehr zum positiven verwandelt. Das scheint wirklich gut zu sein. Den Vormittagssmoothie ist zudem super lecker und wir kochen auch ab und an die Gerichte die empfohlen werden. Schließlich kann es dem Rest auch nicht schaden, wenn es mir gut tut. Dem Baby geht es wunderbar – er strampelt immer ordentlich und ich liebe dieses Gefühl.

Hallo Dickbauch, Gewicht?
Ehrlich? Ich stelle mich nicht auf die Waage! Und da ich meinen nächsten FA Termin erst wieder in 2 Wochen habe, warte ich einfach was die Waage dann sagen wird. Laut Kommentaren wildfremder Menschen muss das Gewicht enorm gestiegen sein, denn so viele sagen immer – Oh, das dauert sicher nicht mehr lange 😉

Umstandsmode?
Gott sei Dank habe ich neulich noch mal auf dem Flohmarkt zu schlagen können und eine andere Freundin hat mir noch kurze Shirts geliehen. Allerdings ist das Wetter doch etwas zu warm, egal für welche Art von Kleidung. Vielleicht sollte ich doch noch mal über einen Badeanzug nachdenken.

Neuzugänge für das Baby?

Allerhand. Denn das Kinderwagenthema hat mich nicht losgelassen und so habe ich in den Kleinanzeigen einen alten Bugaboo 2 gekauft. Den will ich jetzt noch ordentlich aufmotzen und habe da so einige Ideen, die ich euch dann alle auch noch mal in einem extra Post vorstellen möchte. Ebenfalls ist ein Maxi Cosi eingezogen – auch gebraucht, aber der selbe, den wir auch schon bei den Jungs hatten. Ich finde die Autoschalen ja alle so unglaublich schwer und wollte daher wieder etwas leichtes haben. Dann habe ich unsere Wickelecke für das Erdgeschoss hergerichtet, die habt ihr aber ja schon gesehen und sonst sind noch ein paar Babyklamotten auch vom Flohmarkt eingezogen. Für die ersten Größen ist jetzt alles da – viel ist es nicht, aber ich bin mir sicher es wird reichen! Wollt ihr mal in die Schublade luschen?

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?
Nein – aber ich creme inzwischen eifrig!

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Eigentlich gut, nur das drehen in der Nacht ist mühsam mit den Schmerzen in den Beinen.

Verspüre ich Kindsbewegungen?
Der kleine Mann ist sehr aktiv!

Habe ich Heißhungerattacken?
Nein und das ist gut so, denn ich spiele gerade mit dem Gedanken die Wochen vor der Geburt auf Zucker und Weißmehl zu verzichten – das ganze nennt sich Louwen Diät und soll sich positiv auf die Geburt auswirken – hat da jemand Erfahrung mit?

Gibt es erste Geburtsanzeichen?
Nein!

Irgendwelche Symptome?
Der Ischias und weiter die dicken Beine, aber ich will mich nicht beschweren! Die Kopfschmerzen die ich eine Zeit hatte sind weg.

Aktuelle Stimmung?
Eigentlich sehr gut. Ich würde nur einfach gern mehr zu Hause schaffen und ich merke, dass die Jungs merken, dass ich gern was anderes machen würde. Daher fordern sie umso mehr Zeit ein, wenn ich mit ihnen alleine bin. Es ist ja auch verständlich, aber so ein bischen Nestbau hätte ich schon gern. Denn in meinem Mutterschutz bin ich leider gar nicht allein. Erst mit beiden zuhause und dann sitze ich mit Paul im Kindergarten und mache die Eingewöhnung. Ich hoffe so sehr, dass das zeitlich alles klappt.

Sonstige Gedanken?
Das mit der Eingewöhnung ist eins meiner Sorgenthemen. Ein anderes – was machen wir mit den Jungs, wenn es losgeht. Denn genau in der Zeit, wo es losgehen könnte ist meine Mama auf Hoher See unterwegs und sie wäre die Bezugsperson, die ich am liebsten auch Nachts in der Nähe der Jungs hätte. Jetzt ist der Plan, dass ich Nachts mit meiner Freundin fahre und mein Mann erst am Morgen nach kommt. Jedenfalls in der Zeit wo meine Mama eben nicht da ist. Also bleibt zu hoffen, dass der Mini sich einfach nicht genau diese Woche aussucht.

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Mentale Geburtsvorbereitung und warum ich das mache …

Ehrlich gesagt, ich bekomme gerne Babys. Wenn ich drüber nachdenken, sogar lieber als zum Zahnarzt zu gehen. Verrückt klingt das irgendwie schon, aber ich habe vor allem die zweite Geburt in so toller Erinnerung, dass ich da wirklich noch wochenlang von zerren konnte.

Meine erste Geburt

Aber von Anfang an. Eigentlich würde ich sagen meine erste Geburt war auch ganz ok. Mit geplatzter Fruchtblase ging es morgens um 5 ins Krankenhaus, nachdem Mittags immer noch keine Wehen da waren gab es dieses fürchterliche Getränk aus Rizinusöl, Mandelmus und Maracujaschorle. Und das wirkte, und zwar ziemlich heftig. Ich wurde förmlich überrollt von den Wehen und kann mich ehrlich gesagt an die Zeit (es müssen ca. 3 Stunden gewesen sein) zwischen dem Cocktail und der PDA nicht wirklich erinnern. Es muss sehr schmerzhaft gewesen sein, dass ich es einfach verdrängt habe. Mit der PDA waren die Schmerzen komplett verschwunden und ich so entspannt, dass ich gefühlt hätte auch wieder nach Hause gehen können. Kurz bevor der große Mini kam tanzten wir durch den Kreissaal. Klingt doch eigentlich ganz gut, aber auf das was danach kam war ich nicht vorbereitet. Tagelang war mein Kreislauf im Keller, ich fühlte mich hundeelend und hatte wirklich lange mit den Geburtsverletzungen zu tun. Es war wirklich nicht einfach wieder auf die Beine zu kommen und das hat mir das Wochenbett ziemlich verdorben.

Bei meiner zweiten Geburt wollte ich das nicht wieder, ich wollte mich auf keinen Fall so elend danach fühlen. Das hatte ich mir fest vorgenommen, schließlich wollte ich, dass Emil, der damals erst 22 Monate war, nicht ewig auf Mama verzichten musste. Damals hatte gerade eine Bekannte ein Baby zuhause bekommen, ganz ohne Schmerzmittel und auf die natürlichste Art und Weise. Was mich daran besonders beeindruckte, dass diese Bekannte sehr zierlich war. Während meiner guten Freundin aufgrund ihrer Zierlichkeit von Ärzten zu einem Kaiserschnitt geraten wurde, kam dieses Baby nun wunderbar natürlich zur Welt.

Ich beschäftigte mich daraufhin also auf eine andere Art und Weise mit der Geburt und stieß auf das Thema Hypnobirthing. Ich glaube damals war gerade in den Medien, dass Kate Middleton mit dieser Technik ihr Baby zur Welt gebracht hat und vor ein paar Wochen waren sie aktuell wieder im Fernsehen und allen Zeitungen zu sehen, die Bilder von Kate nur wenige Stunden nach der Geburt ihres dritten Kindes, genau wie damals. Sie trug das Baby und ging allein die Treppe herunter. Klar, sie war von professionellen Händen ordentlich aufgehübscht worden, aber dennoch sah ihr Kreislauf nicht so aus, als müsste man Sorge haben, sie würde jeden Moment in sich zusammen sacken. Was also war dieses Hypnobirthing.

Ich lass das Buch von Marie F. Mongan und staunte – eine Geburt komplett ohne Schmerzen klang für mich doch etwas weit hergeholt. Dennoch klang auch einiges logisch. Ich glaube auch, dass viel zu viele schlimme Geschichten von Geburten erzählt werden, dass es tief in unseren Köpfen verankert ist, dass es einfach fürchterlich wehtun muss und das viele vergessen, dass unser Körper doch eigentlich genau dafür gemacht, nämlich Kinder zu bekommen. In anderen Ländern der Welt wird nach wie vor anders geboren als bei uns, intuitiver, weiblicher und vor allem angstfreier. Irgendwie faszinierte mich das Thema und ich fing tatsächlich die Atemtechniken zu üben und versuchte mich beim Schwangeren Yoga besonders auf die Entspannungsübungen einzulassen. Damals hatte ich keine Ahnung, ob das wohl funktionieren würde.

Meine zweite Geburt

Dann kam der Tag an dem unser zweiter Mini zur Welt kommen sollte. Ich war zwei Tage über den Termin und morgens bei der Frauenärztin, die meinte es wäre zu wenig Fruchtwasser da und ich solle mich doch im Krankenhaus zur Einleitung vorstellen. Schon wieder Einleitung? Das hatte für mich irgendwie nichts natürliches, aber selbstverständlich macht man was die Ärzte einem sagen, wenn es um das Wohl des Kindes geht. Also gab es wieder einen Wehen-Cocktail, diesmal ohne das Mandelmus, was ihn irgendwie leckerer machte, aber von Wehen keine Spur. Er hatte definitiv nicht die selbe Wirkung, wie beim ersten Mal. Erst gegen Abend, als meine Freundin, die auf Emil aufpasste mir schrieb er wäre jetzt eingeschlafen, da machte etwas klick in meinem Kopf. Ich hatte also Zeit bis zum nächsten Morgen, dann wollte ich gern wieder beim großen sein, der doch auch noch so klein war. Und was soll ich sagen, der Körper machte mit. Es ging los, ganz langsam machten sich die Wehen bemerkbar. Kein Vergleich zu dem Wehensturm beim ersten Mal, ich würde sogar sagen, dass es die meiste Zeit gar kein richtiger Schmerz war, sondern eher ein sehr starkes Körpergefühl. Ich atmete mich als durch die Wehen und versuchte mich auf mich zu konzentrieren was ich in dem Hypnobirthing-Buch gelesen hatte. Das gelang mal gut, mal schlechter. War ich unkonzentriert oder abgelenkt durch Untersuchungen zum Beispiel waren die Wehen definitiv schmerzhafter, da ich angespannter war. Ich kann mich an diesen Abend noch sehr gut erinnern, sogar an die Gespräche, denn zwischen drin waren immer Pausen und man konnte sich gut unterhalten. An die PDA habe ich diesmal nicht wirklich gedacht. Ich machte sie auch ein wenig verantwortlich für das Unwohlsein nach der Geburt und glaubte zudem es so zu schaffen. Nach einem kurzen Bad, was für völlige Entspannung sorgte (ich schlief sogar kurz ein) wollte der Mini raus. Es war ein wirklich schönes Erlebnis und mein Plan vor allem danach fit zu sein ging auf und ich staunte, als ich schon zwei Stunden später allein unter der Dusche stand. Das wäre beim ersten Mal undenkbar gewesen.

Mentale Geburtsvorbereitung

Meine Erlebnis bei der zweiten Geburt hat mir gezeigt, dass bei mir vieles Kopfsache ist. Und diesen möchte ich dieses Mal noch mehr auf meine Seite holen. Ich habe zu Beginn der Schwangerschaft wieder angefangen in dem Hypnobirthing Buch zu lesen, aber irgendwie klang mir das alles so esoterisch. Zu wenig Praxisnah. Meine Hebamme erzählte, wie viele Frauen sie schon hatte, die das so versucht haben und am Ende enttäuscht waren, dass es eben nicht genauso lief. Für mich war das irgendwie auch zu strikt, also habe ich nach einer Alternative für mich gesucht und einen tollen Online-Kurs „Die friedliche Geburt“ gefunden. Kristin ist Mentaltrainerin und hat selber 3 Kinder zur Welt gebracht. Nach zwei traumatischen Geburten, hat sie für die Geburt ihrer Tochter eine Methode entwickelt die sie nun in Kursen in Berlin und Online vermittelt. Viel weniger Esoterisch, sehr logisch erklärt und absolut empfehlenswert.
Falls ihr euch auch für solch einen Kurs interessiert, hier einmal grob die Inhalte:

– Man lernt, die Angst vor der Geburt zu überwinden
– Kristin berichtet über den körperlichen und seelischen Zusammenhang zwischen Angst, Anspannung und Schmerz. Es klingt für mich alles sehr logisch und absolut nachvollziehbar, daher glaube ich auch sehr daran, dass es mich unterstützen wird.
– Man lernt die Technik einer einfachen und sicheren Selbst-Hypnose, die hilft, die Geburt des Babys in Frieden und Ruhe zu erleben – ganz gleich, was um einen herum geschieht. Ich bin so gespannt darauf und werde euch natürlich nach der Geburt noch davon berichten wie es tatsächlich war!
– Man lernt eine spezielle Atemtechnik, die sich wunderbar mit der Yogaatmung und auch dem Tönen ergänzt, welches man im Schwangeren Yogakurs lernt. Daher ist die Kombi aus dieser Geburtsvorbereitung und Yoga für mich auch so ideal.
– Ich denke man kann mit dem Kurs auch super frühere traumatische Geburtserlebnisse hinter sich lassen und wieder Vertrauen in sich und seinen Körper zugewinnen. Kristin bestärkt einen da wirklich sehr!

Zum Onlinekurs gehört auch ein Zugang zu den Audio-Trancen. Diesen könnte man aber auch einzelnd buchen.

Ein toller Podcast für Schwangere

Neben dem Onlinekurs gibt es einen tollen Podcast von Kristin, der komplett kostenfrei ist und kleine Schnupperübungen, aber auch allerlei Interessantes über ihre Methode, die Geburt und das Wochenbett bereithält. Solltet ihr gerade Schwanger sein, dann hört unbedingt mal rein. Ich finde ihn großartig! Und empfehle ihn von Beginn an zu hören. Er wird euch gefallen!

Ich haben diesen Onlinekurs jetzt einmal komplett durchgesehen und bin gerade dabei zu üben mich mit den Audio-Trancen von Kristin in Tiefenentspannung zu bringen. Ich weiß natürlich nicht, wie es diesmal unter der Geburt laufen wird und ich weiß auch, dass es immer auch zu Komplikationen kommen kann und man dann mit all dem üben doch nicht das Erlebnis haben wird, welches man sich wünscht. Dennoch fühle ich mich gut damit diesen Weg zu gehen. Mir so bewusst Zeit für mich und mein Baby zu nehmen und zu wissen, dass diese mentalen Übungen mich vielleicht auch später in der Zeit mit 3 wilden Jungs und viel Trubel im Haus unterstützen. Natürlich hoffe ich aber auch auf ein wunderbares Geburtserlebnis und freue mich schon auf den Tag!

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Schwangerschaftsupdate (6. Monat)


Wie weit bin ich? 
Kaum zu glauben, dass die über Hälfte der Schwangerschaft schon vorbei ist, man fängt ja fast schon an die Wochen zum Mutterschutz zu zählen. Schon komisch, denn eigentlich habe ich doch gerade erst angefangen bei meinem neuen Arbeitgeber zu arbeiten und jetzt zähle ich schon wieder die Wochen bis wieder eine kleine andere Herausforderung vor der Tür steht. Ich bin jetzt in der 24. Woche, der 7. Monat steht tatsächlich schon vor der Tür und es ist nun definitiv nicht mehr zu übersehen. Der Bauch, der vielleicht manchmal vor 6 Wochen noch aussah als hätte ich zu viel gegessen, hat sich wirklich ordentlich rausgeputzt und ich trage ihn gern durch die Welt.

Wie fühlt es sich an Schwanger zu sein?
Der größere Bauch ist vielleicht auch schuld daran, denn langsam merke ich die Schwangerschaft deutlich. Im letzten Monat hat mich mein Körper auch immer wieder zu Pausen gezwungen. Alles nur Kleinigkeiten, aber ich war tatsächlich auch mal 2 Tage krank auf dem Sofa und das war ich lange nicht mehr. Nicht so praktisch war, dass ausgerechnet an dem Tag Pauls Krippe geschlossen hatte. Gesundes Kind und Kranke Mama, das ist schon eine Herausforderung.

Leider bin ich nun auch jeden Morgen 20 Minuten damit beschäftigt mich in die unschönen Stützstrümpfe zu schälen. Die zeigen mir wohl am meisten, dass ich schwanger bin, denn gefühlt werde ich mit den Dingern echt träge und irgendwie wartschelt man damit auch mehr, dabei ist der Bauch noch nicht der Grund dafür für den lustigen Schwangeren-Gang.

Hallo Dickbauch, Gewicht?
3 Kilos sind dazu gekommen. Ich habe vorsichtshalber die Shorts zu den Stützstrümpfen in Gr. 40 bestellt 😉 Und ich fürchte ich brauche doch noch ein paar Klamotten, denn alles wird eng.

Umstandsmode?
Ich brauchte irgendwas luftiges zu den fürchterlichen Strümpfen. Wir hatten die ersten richtig warmen Tage und Stützstrümpfe plus Jeans fühlen sich da nicht wirklich gut an! Also habe ich mir eine Shorts und erste Still-BHs gekauft. Aber es müssen auch definitiv noch ein paar T-Shirts her.

Neuzugänge für das Baby?
Ich habe wieder in den Kleinanzeigen gestöbert und ein Tommy Tub und eine neue Matratze für unser DIY Beistellbett für ein paar Euro gekauft. Kennt ihr diese Badeeimer? Wir hatten bei Paul einen geliehen und wir sind damals damit nicht wirklich warm geworden, aber ich hatte neulich ein Baby-Fotoshooting, wo wir auch gebadet haben und das Baby hatte so eine Freude in dem Eimer, das fand ich großartig! Da wollte ich es noch mal ausprobieren. Wie sind eure Erfahrungen damit?
In Sachen Kleidung ist auch ein wenig dazu gekommen, wir sind inzwischen zumindest für die ersten Monate ganz gut, aber minimalistisch ausgestattet! Ich glaube das reicht so. Ich stelle euch bald noch mal eine Liste mit den Sachen zusammen die ich mir so gedacht habe und werde sie eventuell nach den ersten Monaten dann anpassen, oder eben nicht, wenn die Dinge tatsächlich ausgereicht haben.

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?
Nein, aber ich habe wunderbares Öl von der lieben Isabel bekommen. Sie hat das Label ALMA Babycare und hat ganz tolle, hochwertige Pflegeprodukte für die Kleinen, die sich aber auch super für die Mama eignen. Das Öl riecht so himmlisch. Ich werde es euch auf jeden Fall noch mal vorstellen!

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Langsam wird es ungemütlich im Familienbett! Ich merke, dass ich Platz brauche und das mich das nächtliche Gewühle der Jungs, anders als sonst, stört. Gott sei dank klappt es ab und an und der kleine Mini schafft eine komplette Nacht in seinem eigenen Bett. Am nächsten Morgen fühlt man sich wie neugeboren. Aber wir hatten auch viele Hustenreiche Nächte und die waren sehr anstrengend.

Was habe ich besonders schönes erlebt?
Endlich hat der Schwangeren Yogakurs begonnen. Ich mag diese Auszeit, die ich mir für mich und das Baby nehme, sehr und es ist eine prima Ergänzung zu meinem mentalem Geburtsvorbereitungskurs der lieben Kristin. Davon muss ich euch auch unbedingt erzählen.

Verspüre ich Kindsbewegungen?
Oh ja, ich liebe dieses Gefühl! Man spürt es auch schon von außen. Ich warte immer darauf, dass ich es Emil mal spüren lassen kann, aber irgendwie ist das Baby immer ganz still, wenn die Hand seines großen Bruders auf dem Bauch liegt.

Habe ich Heißhungerattacken?
Nein, gar nicht!

Gibt es erste Geburtsanzeichen?
Gott sei Dank nicht!

Irgendwelche Symptome?
Ab und an habe ich so etwas wie Seitenstiche auf der rechten Seite, das ist ziemlich unangenehm und ich versuche dann eine Pause zu machen. Und Kopfschmerzen, ich fürchte aber an denen bin ich selber Schuld. Denn ich sollte trinken – viel mehr trinken! Aber es fällt mir so wahnsinnig schwer. Zudem kommen die Kopfschmerzen auch aus dem Nacken und ich hoffe die Yoga Auszeit hilft mich etwas zu lockern!

Aktuelle Stimmung?
Ich freue mich inzwischen sehr auf unseren dritten kleinen Mann und kann es kaum abwarten ihn mit seinen Brüdern zu sehen. Das hätte ich am Anfang wirklich nicht gedacht, aber ich glaube nachdem alle Jobgespräche geklärt waren hat, dann doch das positive überwogen und ich konnte mich langsam an den Gedanken, dass wir bald 5 sind und ich 4 Männer um mich haben werde gewöhnen und was soll ich sagen. Ich finde es inzwischen einfach toll!!!

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Schwangerschaftsupdate (5. Monat)

Wie weit bin ich? 
Ich war vor ein 2 Wochen das letzte Mal bei der Ärztin und habe da noch mal meine Rechungsproblematik erläutert. Laut ihr bleiben wir aber bei dem Termin der 1,5 bis 2 Wochen nach meinem liegt und somit bin ich jetzt in der 20. Woche. Fürs Baby ist es besser so, dann hat es keinen Stress, dass es am Ende unbedingt raus muss, sollte es sich so wohl bei mir fühlen 😉

Wie fühlt es sich an Schwanger zu sein?
Ehrlich gesagt fühlt es sich momentan alles an wie immer. Ich habe das unglaubliche Glück bisher keine negativen Begleiterscheinungen zu haben, abgesehen von den Launen – ich bin morgens unglaublich reizbar und das nervt mich selber total. Ach ja und dann wäre da noch diese Kurzatmigkeit beim Treppensteigen, ganz schlimm ist es mit Kind auf dem Arm, dann sollte man mir oben besser direkt ein Sauerstoffzelt herrichten.

Hallo Dickbauch, Gewicht?
Inzwischen sind es doch schon ein paar Kilos mehr. Die 60 kg Marke ist geknackt. Ich merke es vor allem daran, dass mir die Schwangerschaftsklamotten, die ich mir von einer Freundin geliehen habe in Gr. 36 nicht mehr passen. Keine Chance – ich fühle mich darin wie eine Presswurst. Also her mit der bequemeren Größe 38.

Umstandsmode?
Eine Jacke musste her. Ich fahre morgens mit dem Rad zur Arbeit und ich brauchte einfach etwas, was warm genug ist. Und das war gar nicht so einfach! Meine normale Winterjacken saß doch sehr eng und ich hatte Angst, dass noch irgendwelche Nähte reißen und ich sie irgendwann gar nicht mehr tragen kann. Die passende Jacke zu finden war aber gar nicht so leicht. Damals hatte ich eine von finside, die war super, aber auch sehr teuer. Soviel wollte ich jetzt nicht ausgeben, also bin ich bei H&M gelandet.

Neuzugänge für das Baby?
Fast jedes Wochenende steht ein Flohmarkt an und so langsam habe ich das Gefühl ich habe schon einiges zusammen. Ich kaufe allerdings viel auch schon in Größe 74, denn man braucht es ja irgendwann sowieso. Wobei viel tatsächlich relativ ist, denn viel gefällt mir einfach nicht und oft gehe ich von einem Flohmarkt nur mit einem Teil nach Hause. Aber ein paar liebe Follower haben mir über Instagram Klamotten angeboten und so habe ich ein paar schöne Sachen gebraucht von Ihnen kaufen können.

Ich habe bei ebay Kleinanzeigen dann noch eine Babywanne für unseren Phil & Teds Geschwisterwagen günstig erstanden. Vielleicht habt ihr es in meinem Post zum Thema „Nachhaltig einen Kinderwagen kaufen“ gelesen? Zu gern hätte ich natürlich wieder einen schicken stylischen Kinderwagen – wie gern bin ich damals bei den Jungs mit meinem Joolz spazieren gegangen, aber als die Jungs rausgewachsen waren und der Platz im Haus eng wurde, haben wir das schöne Stück in gute Hände weitergegeben und da wir ja was fahrbares da haben, werde ich vernünftig sein und die doch sehr große Investition in einen neuen Kinderwagen sparen. Denn ich glaube kaum, dass wir wie bei unserem ersten Joolz, den wir übrigens auch über ebay Kleinanzeigen gekauft haben, wieder so ein Glück in Sachen Preis haben. Heute haben die Wagen einfach einen anderen Wert, weil sie bekannter geworden sind.

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?
Nein, inzwischen habe ich aber den Rest des Schwangerschaftsöls meiner Freundin mal ausprobiert. Ich bin nur so faul was Kosmetik angeht und denke nicht oft dran mich einzucremen.

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Gut. Nicht mehr so viel wie am Anfang und damit sind die Abende wieder länger was auch schön ist, denn so habe ich Zeit mich mit einem ganz besonderen Thema zu Beschäftigen – Mentale Geburtsvorbereitung. Ich habe da was entdeckt und werde mich jetzt mal genauer damit beschäftigen. Bei Paul habe ich damals schon im Hypno Birthing Buch gelesen und viel davon mit in die Geburt genommen, aber einiges war mir auch zu starr, was ist, wenn es zum Beispiel doch zu einem Notkaiserschnitt kommt oder anders vom Arzt eingegriffen werden muss. Bei Hypno Birthing ist das immer als total Katastrophe und versagen beschrieben. Ich habe jetzt was gefunden, was einem glaube ich auch damit gut leben lässt.

Mein schönster Augenblick der Zeit?
Das langsam wachsende Interesse von Emil an dem Bauch und dem Baby, darin und die Bestätigung von der Frauenärztin, dass wir tatsächlich noch einen weiteren Jungen wünschen. Ich gebe zu, ich habe es mir irgendwie gewünscht!

Verspüre ich Kindsbewegungen?
Es war tatsächlich lange ruhiger im Bauch, aber jetzt spüre ich die ersten Turnübungen im Bauch ganz genau, besonders wenn ich sitze.

Habe ich Heißhungerattacken?
Das hat sich wieder ziemlich neutralisiert. Ich habe eher Lust darauf mich bekochen zu lassen, daher schmeckt es mir woanders gerade besonders gut.

Habe ich Abneigungen gegen gewisse Lebensmittel, Gerüche oder ähnliches?
Gerade nicht.

Gibt es erste Geburtsanzeichen?
Nein!

Irgendwelche Symptome?
Naja, ich weiß nicht, ob ich es als Symptom bezeichnen würde, aber ich habe wieder die Ehre diese sexy Stützstrümpfe tragen zu dürfen. Ich weiß nicht, ob jemand das von euch schon mal musste? Man bekommt zum Schutz der Maschen schicke Putzhandschuhe mit Noppen dran mit und muss sich dann morgens Zentimeter für Zentimeter in die halterlosen Strümpfe quälen. Dadurch dauert das Anziehen ungefähr eine halbe Stunde länger als sonst.

Und dann kommt da noch die Vergesslichkeit. Entweder fahre ich ohne Schlüssel oder Handy zur Arbeit, vergesse den Jungs ihre Regensachen einzupacken oder was ich eigentlich kochen wollte. Mein Kopf ist wie ein Sieb, es sickert alles einfach so durch.

Aktuelle Stimmung?
Die innere Stimmung ist sehr viel positiver. Ich freue mich auf das was kommt, denn eigentlich mag ich ja Herausforderungen und ich denke wir werden das Beste draus machen!  Aber diese Launen, die sind manchmal doch etwas anstrengend und gerade morgens haben wir deswegen oft schlechte Stimmung und ich überlege, ob ich den Wecker einfach auf 5 Uhr stelle, damit ich morgens einfach länger Zeit für mich und die Dinge habe, die erledigen muss, damit alle was zu Essen am Tisch und für Unterwegs bekommen.

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Schwangerschaftsupdate (1.-4. Monat)

Wie weit bin ich?
Heute bin ich in der 17. Schwangerschaftswoche, zumindest laut Ärztin. Da ich lange Zeit nicht wusste was da wieder in meinem Bauch heranwächst sind wir uns nicht einig darüber, ob nun 17. oder 19. Woche, aber gut, gehen wir von den Maßen aus, die uns das Baby verrät und sagen ich bin der 17. Woche. Mit den Wochen kam ich schon bei Paul immer ganz durcheinander, aber jetzt beim dritten Mal weiß ich sie gar nicht, wenn ich danach gefragt werde. Bald habe ich wieder einen Termin, dann werde ich das noch mal genauer erforschen.

Wie fühlt es sich an Schwanger zu sein?
Ich bin wahnsinnig gern schwanger, das war schon bei den Jungs so. Dennoch war diese Schwangerschaft eine große Überraschung für mich. Vielleicht wissen es einige von euch die mir bei Instagram folgen. Ich habe Anfang Februar einen neuen Job angefangen und so schnell war bei uns eigentlich kein weiteres Baby geplant. Ich habe erst in der 9. Woche überhaupt einen Test gemacht, denn vorher war alles normal und ich hatte keinen Grund mir über eine Schwangerschaft Gedanken zu machen. Umso erstaunter war ich als ich beim Frauenarzt diesmal nicht auf eine kleine winzige Bohne schaute, sondern tatsächlich schon viel mehr zu sehen war. Ich musste also los und direkt am ersten Arbeitstag mein kleines Geheimnis verraten und ich sage euch, dass war wirklich nicht leicht. Tagelang hatte ich ein schlechtes Gefühl und konnte mich gar nicht über das neue Wunder in meinem Bauch freuen. Und so sind die ersten Monate bei mir eher mit gedrückter Stimmung gestartet.

Hallo Dickbauch, Gewicht?
Aufgrund dessen habe ich vermutlich auch viel gefuttert und habe in den letzten 4 Monaten schon meine 3 Kilo zugenommen, obwohl das Baby ja eigentlich noch nichts wiegt.

Umstandsmode?
Großer Plan dieser Schwangerschaft ist, so wenig anzuschaffen wie möglich und so viel wie nötig. Gott sein Dank hatten zwei liebe Freundinnen noch was aus Ihrer Schwangerschaft und so habe ich gleich ein paar Sachen im Kleiderschrank, die auch passen. Denn wie schon beim zweiten Mal, wächst der Bauch beim 3. Mal gefühlt noch schneller und eigentlich schon mit der Bestätigung der Schwangerschaft fingen die ersten Hosen an zu zwicken. Ich habe euch auch etwas Inspiration für eine Capsule Wardrobe zusammengestellt, dazu gibts auch noch mal nen extra Post.

Neuzugänge für das Baby?
Oobwohl ich mir vorgenommen habe nur das nötigste anzuschaffen, sind schon einige Sachen eingezogen, denn wir haben von den Jungs nichts mehr, gar nichts. Und so habe ich den Wintersale verschiedenster Onlineshop (z.B. bei PLAY UP) genutzt und ein paar reduzierte Lieblingsteile bestellt. Und ich gehe gerade jedes Wochenende auf den Flohmarkt, denn da finde ich erfahrungsgemäß nur mit Glück Sachen die mir gefallen und so brauche ich sicher den Sommer über bis ich genug und damit das nötigste Zusammen habe. Ich werde euch noch mal eine Liste machen, was genau ich dieses Mal nur haben möchte.

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?
Nein, allerdings war ich bisher auch noch zu faul um schon mal cremend vorzubeugen, ich hoffe daher, dass ich nicht am Ende hier doch schreiben muss, dass welche entstanden sind – ab wann habt ihr gecremt?

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Viel und nachdem dem Arbeitgeber alles gebeichtet wurde, auch wieder gut. Anfangs ist man doch immer sehr müde und ich bin oft beim ins Bett bringen der Kinder um 19 Uhr mit eingeschlafen.

Mein schönster Augenblick der Zeit?
Das erste leichte Flattern im Bauch, was sich nach Schmetterlingen anfühlt. Ich mag dieses Gefühl so sehr!

Verspüre ich Kindsbewegungen?
Seit der 13. Woche fühlte ich schon das leichte Flattern, wenn ich sitzend am Tisch saß und der Bauch es somit etwas enger hatte.

Habe ich Heißhungerattacken?
Oh ja, anders als aus den beiden anderen Schwangerschaft, habe ich große Lust auf Essen, am liebsten ungesundes. Ich war sogar mal wieder bei Mc Donalds, obwohl ich mir eigentlich seit 1,5 Jahren tapfer dagegen gewehrt habe.

Habe ich Abneigungen gegen gewisse Lebensmittel, Gerüche oder ähnliches?
Absolut ekelig finde ich die Mortadellabrote, die ich Emil morgens für den Kindergarten schmiere, oder die luftgetrocknete Mettwurst, die ich sonst sehr gerne mag.

Gibt es erste Geburtsanzeichen?
Gott sei Dank nicht!

Irgendwelche Symptome?
Gott sei Dank bleibe ich von typischen Schwangerschaftssymptomen verschont. Ich war etwas müder als sonst und mir fehlt ein weniger der Antrieb. Daher ist es auch verhältnismäßig ruhig hier auf dem Blog. Denn die neuen zwei Jobs, ich arbeite nun insgesamt 20 Stunden festangestellt, habe größere eigene Projekte zu Beginn des Jahres gehabt und die Schwangerschaft haben mir etwas Energie geraubt und so habe ich nachmittags die Jungs um mich herum auch einfach nur mal machen lassen.

Aktuelle Stimmung?
Inzwischen wieder viel besser, anfangs war ich wirklich panisch. Panisch was es bedeutet 3 Kinder zu haben, panisch was die Arbeit angeht und panisch was auch die Familie sagen wird… Alles hat sich inzwischen gelegt, wobei die Panik ob ich das mit 3 Kindern schaffe immer mal wieder hochkommt und dann erinnere ich mich, dass ich ja nicht alleine bin. Denn die Jungs haben den besten Papa überhaupt, der sich riesig auf das nächste Abenteuer freut und mich mit all seiner Energie unterstützen wird.

13 In sanvie|mini Aus dem Leben

Bald sind wir Fünf!

Ihr Lieben, seit gestern kann ich euch nun auch endlich von unserem kleinen Geheimnis verraten, wir werden im Spätsommer (vermutlich Ende August) zu fünft sein! Fünf, was für eine Zahl, ich staune selber immer noch und ich glaube das wird noch mal ein riesiges Abendteuer für uns! Eure Begeisterung auf Instagram hat mich besonders gefreut und mir vor allem eins – Mut gemacht! Diese Schwangerschaft ist doch besonders und da es definitiv die Letzte sein wird, habe ich beschlossen euch dieses Mal noch anders Teilhaben zu lassen, denn es wird einiges anders.

Es wird kein extra Babyzimmer geben und auch sonst werde ich versuchen, die Anschaffungen für das Baby so minimalistisch wie möglich zu halten. Was hoffentlich nicht schwer sein wird, denn wir müssen im Grunde bei Null anfangen und gerade dann kann man es am besten regulieren finde ich. Es lässt mich bedachter mit dem Thema umgehen und ich möchte auf keinen Fall unnütze Sachen zuhause habe. Denn seien wir mal ehrlich. Wirklich viel braucht ein Baby nicht. Ich möchte mich eher auf meine Lieblingsmarken konzentrieren, auf Nachhaltige Produkte und ein gesundes Maß an schönen Dingen für die Kleinen. Und nachdem ich bei den beiden anderen Jungs schon so einiges ausprobiert habe, was sich als großer Fehlkauf herausgestellt hat, werde ich euch eher noch mal die wirklich richtig guten Dinge vorstellen, die einem meiner Meinung nach wirklich helfen und auf die man nicht verzichten sollte, da fallen mir zum Beispiel gerade so unaufregende Dinge wie ein Stillkissen ein, denn davon gibt es inzwischen einige, aber es taugen sicher nicht alle etwas.

Was neu sein wird, was ich aber bei anderen Schwangeren zu gerne Lese ist das Babybauch-Update. Ich habe gerade schon eins für den 1-3 Monat geschrieben. Ich werde es sicher nicht wöchentlich schaffen, aber vielleicht monatlich. Ich habe nie ein Schwangerschaftstagebuch geführt, aber irgendwie möchte ich auch für mich die letzte Schwangerschaft noch mal genauer festhalten und daher mache ich das nicht nur für euch, sondern eigentlich vor allem für mich. Vielleicht habt ihr aber noch Themen die euch zum Thema Schwangerschaft/Geburt/Baby interessieren, dann schreibt es mir gern in die Kommentare und vielleicht habe ich dazu ja auch was zu sagen.

Ich freue mich inzwischen auf diese besondere Zeit und bin sehr gespannt was uns das Leben zu Fünft bringen wird.