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sanvie|mini Aus dem Leben

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Kleine Auszeit – Zu Gast im familotel Landhaus Averbeck

Kennt ihr das? Kinderlos war man immer der festen Überzeugung, mit Kindern wird das so oder auch so bei uns sicher nicht laufen. „Auf keinen Fall wird das Wohnzimmer zum Spielzimmer!“ und „Auf keinen Fall, werde ich jemals in ein Familienhotel fahren!“ Genau diese beiden Sätze, habe ich damals oft gesagt und vermutlich noch viel öfter gedacht. Aber das mit dem Wohnzimmer war schneller verworfen als ich „Baby“ sagen konnte und auch den zweiten Satz muss ich jetzt widerrufen. Denn am letzten Wochenende habe wir uns in das Abendteuer Familienhotel gewagt und ich muss sagen, wir waren mehr als positiv überrascht!

Das Thema schöner Urlauben mit Kindern beschäftigt mich ja schon eine ganze Weile. Ich habe dazu immer mal wieder was auf dem Blog geschrieben und euch auch schon so manches Schätzchen vorgestellt. Es im Urlaub schön zu haben und gleichzeitig mit Kindern willkommen zu sein ist wirklich eine Seltenheit und gerade hier oben im Norden schwer zu finden. Kinderfreundlich oder auch Familienfreundlich sind Begriffe, die für viele nur Bedeuten, dass es ein Babybett und einen Hochstuhl im Restaurant gibt. Dieses Wochenende hat der Begriff von Familienfreundlichkeit aber gleich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Denn im familotel Landhaus Averbeck in der südlichen Lüneburger Heide, nur 15 Minuten von Celle entfernt ist wirklich alles darauf ausgelegt Kinder und damit auch die Eltern glücklich zu machen. Und was besonders mich begeistert hat, das ganze hatte zudem auch noch Charme.


Einen Tag später als geplant reisten wir mit den Jungs an und fühlten uns sofort willkommen. Auf den Zimmern war wirklich an alles gedacht. Es gab einen Wickeltisch mit Unterlage und Windeleimer, ein Babybett, einen Rausfallschutz für Emils Bett, eine Schale Obst und kleine Trinkflaschen für die Jungs. Sogar im Bad gab es extra Kinderwaschlotion und kleine Tritthocker. Es fehlte wirklich an nichts. Sogar Kinderbademäntel konnte man sich leihen.


Genauso ging es bei den Mahlzeiten weiter. Es gab Kinderteller, Kinderbecher, Kinderstühle, Kinderessen. Ich hatte in meinem Leben noch nie All Inclusive, aber ich gebe zu, dass war genau das worauf ich mich schon Wochen vorher am meisten gefreut hatte. Nicht drüber nachdenken zu müssen, was man heute kocht. Morgens gab es ein super leckeres Frühstücksbuffet mit allem was man sich vorstellen kann, verschiedenste Feinkost oder auch Majosalate, Lachs, Wurst & Käse in den verschiedensten Varianten, genauso wie Ei. Es gab Rührei, Spiegelei und gekochte Eier die lustig und wieder sehr kindgerecht verpackt waren. Leckersten Quark mit Obstsalat und eine große Auswahl an Aufstrich und Müslivariationen. Nicht zu vergessen, es gab sogar Milchpulver für die ganz Kleinen. Und Babybrei – Der Schrank mit dem Brei war ähnlich dem Regal im Supermarkt, die Auswahl hat mich wirklich beeindruckt. Mittags waren es eher die typischen Dinge die Kinder gern essen, aber nicht weniger lecker und immerhin gab es Mittag, denn um 12 werden hier tatsächlich meist alle unruhig und schon oft kippte die Stimmung schnell, weil nicht das richtige Essen in der Nähe war. Da brauchte man sich im familotel wirklich keine Sorgen machen. Und wenn es nur das Eis war. Essen gab es im Restaurant fast immer und es war immer lecker. Besonders das Abendbuffet war köstlich. Roastbeaf, Scampisalat und Antipasti, ich hätte mich wirklich reinlegen können. Einzig und allein die Stimmung am Abend war etwas gewöhnungsbedürftig, denn kinderfreundlich bedeutet natürlich auch viele Kinder, in unserem Zeitraum vor allem viele Kinder zwischen 1 und 5 Jahren und da wurde doch gerade beim Abendessen der ein oder andere Kampf gegen Mama und die Müdigkeit ausgeübt und das oft nicht gerade leise. Aber das gute ist, wenn so viele Kinder schreien, dann achtet einfach keiner auf deine Kinder, die vielleicht auch gerade lieber ins Tobeland wollen, statt ihre Nudeln aufzuessen.





Das war das absolute Highlight für die Jungs. Wir waren bisher noch in keiner Spielscheune und so kannten sie diese Art von Klettergerüst auch noch nicht. Emil hat es geliebt die einzelnen Ebenen zu erkunden und über eine der zwei Rutschen wieder von unten starten zu können. Paul fand besonders die blaue Rutsche toll und hatte schnell raus, wie er die große Lücke überwindet und weiter nach oben zum Rutschen klettert. Und ich muss gestehen, auch wir Eltern hatten dort unseren Spaß.

Für Kinder wurde wirklich viel geboten, der Plan der Kinderbetreuung war ordentlich verplant und im Grunde hätte es passieren können, dass man sein Kind zwischen Frühstück und Abendbrot nicht zu Gesicht bekommt. Wir haben die Kinderbetreuung in den Tagen nicht so genutzt. Dennoch haben wir einige Punkte wie das morgendliche Tiere füttern einfach als Familie mitgemacht.







Es gab so einige Tiere und ich finde genau das ist das tolle an dem Landhaus Averbeck – die Kombination des typischen Bauernhofs und des modernen Familienhotels. Die Familie Averbeck hatte ursprünglich mal mit Ferien auf dem Bauernhof angefangen und ist seit 2011 familotel. Wir sind also jeden morgen um 9:00 Uhr losgezogen und haben Kaninchen, Meerschweinchen, Laufenten, Heidschnucken, Hühner, Vögel, Ziegen und Pferde gefüttert. Direkt danach wurden die Ponys zum Ponyreiten fertig gemacht. Ganz alleine an der Longe ist Emil sogar seine erste runde getrappt – hach, was war die Mama stolz. Während für die Kinder also volles Programm geboten wurde, gabs auch für die Eltern einiges an Angebot. Ich habe mich von Rike überreden lassen bei ihrem Buggyfitkurs mitzumachen und so habe ich tatsächlich mit Paul im Buggy endlich mal wieder etwas Sport gemacht.




Ich hatte von einer Freundin von Lauf Mama Lauf gehört, konnte mir das für mich aber nie so wirklich vorstellen, denn Joggen an sich ist schon nicht so mein Ding. Das Konzept von buggyFit ist etwas anders und gerade für nach der Geburt etwas Beckenbodenfreundlicher. Es wird nur gewalkt, was über Feldwege nicht weniger anstrengend ist als Joggen und zwischen drin werden mit verschiedensten Hilfsmitteln Übungen für die einzelnen Muskelgruppen gemacht. Ich als Sportmuffel war von dieser Art der Bewegung an der frischen Luft wirklich begeistert und würde glatt nochmal wieder kommen für einen solchen Kurs. Frederike kommt dieses Jahr nämlich auch noch ein paar mal wieder und bietet ihre Kurse kostenfrei auf dem Hof an. Wenn man nicht unbedingt Sport machen möchte, kann man sich auch ganz wunderbar in der Sauna erholen oder von Birgit mit einer Energiemassage verwöhnen lassen. Ich sag euch, ich habe diese eine Stunde auf der Massageliege soooo sehr genossen. Das war ein Traum und ich glaube das sollte ich öfter machen.

Sowieso, wir sollten uns öfter diese kleinen Auszeiten gönnen. Denn dieses Wochenende hat uns als Familie so gut getan! Nach all dem Baustress im letzten Jahr war es toll mal wieder raus zu kommen, sich um nichts Gedanken machen, die Kinder einfach nur dabei beobachten wie sie mit anderen Kindern spielen oder für sich allein die Welt entdecken, zur Ruhe kommen und die Zeit als Familie zu genießen. Da ist das Landhaus Averbeck genau der richtige Ort für, auch im Winter. Wir werden bestimmt noch mal wieder hinfahren und ich kann es euch auch nur empfehlen!



Lieben Dank an das familotel Landhaus Averbeck, dass uns zu diesem Aufenthalt eingeladen hat! Es war so schön bei euch!

 

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Unser neues Familienbett und die Sache mit dem Schlafen

Gut, ganz neu ist es nicht mehr, aber ich wollte euch unbedingt noch zeigen wie es aussieht. Diesen Post plane ich schon eine ganze Weile und nachdem am letzten Wochenende die Begeisterung auf Instagram so groß war, dachte ich jetzt, genau jetzt ist es an der Zeit. Denn die zusammengestellte Lösung die wir bisher hatten ist nach langem Überlegen einem tollen stabilen Bett gewichen. Eines, was wie ich finde auch noch echt schön aussieht und trotz der Größe sehr leicht wirkt durch den schwebenden Effekt. Wir haben uns kurz gefragt, ob es sich wohl noch lohnt tatsächlich in ein großes Bett zu investieren oder ob wir vielleicht schon in 2 Monaten unser Schlafzimmer wieder für uns haben, aber beim Blick auf unsere Jungs war klar, ja es wird sich noch lohnen.

Schlafen ist ja so eine Sachen und ich weiß noch, als Emil sehr klein (ca. 8 Monate) war und Abends ziemlich lange gebraucht hat um in den Schlaf zu finden, wie verzweifelt und manchmal sogar ein wenig genervt wir waren. Muss das tatsächlich so lange dauern? Warum klappt das bei Freunden – Kind ins Bett, Lied singen, Tür zu und kein Mux bis zum nächsten Morgen? Wir haben ewig Emil getragen und dann schlafend ins Bett gelegt und wir haben uns dazu gelegt. Anfangs auf den Fußboden vors Gitterbettchen, später als das Bett umgebaut war auch mit auf die 150 cm. So ist es noch jetzt jeden Abend. Nach dem Umziehen und dem Zähneputzen wird Gelesen und dann Gekuschelt. Gott sei Dank ist das aber überhaupt kein Grund mehr genervt zu sein. Wir genießen die abendliche Kuschelzeit eher. Wir freuen uns noch mal neben den Mäusen zu liegen und ihnen dabei zu zuhören, wie der Atem langsamer wird und sie seelig und beruhigt einschlafen. Emil in seinem Zimmer und in seinem Bett. Er kommt erst Nachts irgendwann zu uns, bzw. wimmert dann und wir holen ihn.

Da wir schon nach zwei Jahren mit Emil vermutlich so dran gewöhnt waren, habe ich mich von Anfang an immer neben Paul ins große Bett gelegt und mit ihm zum Einschlafen gekuschelt. Anfangs weil ich dachte, man könne einem Baby doch bestimmt vormachen, wann geschlafen wird. Denn ich wollte auf keinen Fall ein Baby, was die Nacht zum Tage macht. Und dachte, wenn ich mich jeden Abend mit ihm um Acht oder eher ins Bett kuschle, dann wird es das schon verstehen und tatsächlich es klappte. Und irgendwie sind wir dabei geblieben. Eine Zeitlang musste er in den Schlaf gestillt werden, aber seit dem wir im Dezember abgestillt haben reicht es vollkommen, wenn ich mich neben ihn lege und er meine Hand halten darf. Es ist so ein schönes Gefühl und für mich der perfekte Tagesabschluss mit den Kindern.

Unsere Kuschelzeiten haben allerdings auch Nachteile. Denn die beiden Kinder allein ins Bett zu bringen ist dadurch eine wirkliche Herausforderung. Meist bringt der Papa den Großen und ich den Kleinen ins Bett. Momentan versuchen wir gerade regelmäßig zu tauschen und je nach Stimmung klappt auch das ganz gut und beide Schlafen ohne meckern beim anderen ein.

Da Paul noch kein eigenes Zimmer hat und Abends doch seine Ruhe braucht um abzuschalten schläft er immer noch bei uns und seit dem ich abgestillt habe auch super ohne das man ihn Nachts überhaupt wahr nimmt. Wir haben es schon ein paar mal versucht ihn bei Emil mit im Zimmer schlafen zu lassen, aber es war einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Er schlief sehr unruhig und war schnell wieder wach und weinte. Bei uns im Bett ist es für ihn vollkommen ok, auch wenn er da bis wir ins Bett kommen alleine schläft.

Daher unsere Jungs uns beide zum Einschlafen und in der Nacht doch so sehr brauchen haben wir uns dazu entschieden das Bett in 240 x 200 cm von Inlignium anfertigen zu lassen. Mit um die 1000€ nicht gerade die günstigste Lösung, aber für uns die richtige Entscheidung und wir sind total glücklich damit. Zum Hüpfen und Toben eignet sich so eine große Liegefläche übrigens auch super. Jetzt wird es bald Zeit für neue Lattenroste, denn unsere inzwischen 10 Jahre alten Exemplare Knarschen und jeder der mit Kinder im Bett schläft, weiß dass das wirklich manchmal doof sein kann, wenn man nach längerer Einschlafphase sofort ein sitzendes Kleinkind neben sich hat, weil man gerade versucht hat sich raus zu schleichen. Und der absolute Hit wäre eine dritte hochwertige Matratze. Damit alle auf einer Höhe schlafen, ohne extra Matratzentopper.

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Unser November

Ganz ehrlich – ich bin froh, dass er vorbei ist dieser November. Wir haben diesen Monat wohl alles mitgenommen. ZWischen größtem Baustellenchaos mit zwei kleinen Jungs gab es erst Magen und Darm und ganz aktuell gerade ne fiese Mandelentzündung die mich und Paul leider auch dazu zwingt unsere wunderbar praktische und nachts sehr praktikable Stillbeziehung zu beenden. Ich bin gespannt wie die nächsten Nächte laufen werden und wie sich der Körper fühlt, wenn er neben Mandelentzündung bekämpfen noch die Nächte mit schimpfendem Kind zu Tage macht. Drückt mir die Daumen, dass es nicht zu schlimm wird, denn schließlich muss ich schnell wieder fit werden, um zum einen die Baustelle fertig zu bekommen und zum anderen startet morgen der langgeplante Adventskalender. Ich freue mich schon drauf und bin gespannt was ihr dazu sagen werdet!

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Da schläft der kleine Mini gerade draußen und erholt sich von den fiesen Krippeviren. Man merkt sofort, dass das Wetter schlechter wird. Den Sommer hatten wir echt Glück und waren so gut wie nie krank und nun echt alles auf einmal. Es gibt einen tollen Instagram Account in dem super süße Minioutfits gepostet werden – schaut unbedingt mal vorbei Minifashion Germany

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Ein paar Styling Post sind diesen Monat online gegangen. Den Adventskalender kennt ihr ja schon, aber auf sanvie.de durfte ich auch endlich die Bilder von unserem Amazon Design Shop Fotoshooting im Spätsommer veröffentlichen. Davon zeige ich euch bald noch mehr, denn es passt irgendwie auch hier her.

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Wir hatten tatsächlich schon den ersten Schnee im November, eigentlich finde ich das großartig, aber wenn das Haus verputzt werden soll und man endlich das Gerüst vom Grundstück haben will und wieder aus den Fenstern gucken mag, dann ist das nicht so schön. Ich habe dieses Jahr so viele schöne neue Dinge für Weihnachten geshoppt, es wird Zeit, dass das Chaos verschwindet und sie alle ein schönes Plätzchen bekommen, wie auch diese neuen Nikolaus Stiefel aus dem Shop meiner lieben Bloggerfreundin Katja, die bald auch wunderbare Deko für Kindergeburtstage in ihrem Shop haben wird.

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Zwei absolute Highlights sind aber auch im November bei uns eingezogen und ich möchte beide jetzt schon nicht mehr missen. Das neue Familienbett von inlignum* und der praktische Geschwisterwagen*von Phil und Teds den wir gerade testen dürfen.

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Jetzt machen wir es uns gemütlich, ich bestaune mein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk und die Jungs schauen schon mal aus dem Fenster und gucken nach Papa, weiteren Lastern die uns Baumaterialien liefern und ganz bald auch nach dem Weihnachtsmann. Macht es euch gemütlich im Dezember!

*Kooperationsparter

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Unser zweites Auto … der Thule Chinook 2

Seit fast genau einem Jahr sind wir nun mit dem Chinook 2 von Thule unterwegs und er hat sich mehr als praktisch erwiesen und es wird Zeit, dass ich ihn euch heute mal vorstelle.

Wir haben lange überlegt welchen Fahrradanhänger wir für zwei nutzen wollen, hatten sogar über ein Lastenrad nachgedacht. Schnell war aber klar, dass wir etwas brauchen, was sich auch in Buggy Version schieben lässt und somit ist das Lastenrad vorerst wieder rausgefallen. Der Chinook ist es letztendlich wegen seiner Maße und natürlich auch wegen seiner Optik geworden. Er ist für einen Zweier mit 80 cm Breite nämlich noch recht schmal, allerdings muss ich im Supermarkt mit ihm trotzdem durch die Behindertenkasse. Hatte gehofft, das bleibt einem erspart. Zudem ist der Chinook super gefedert. Wir hatten damals mit Emil allein schon die Cougar mit der besseren Federung gewählt und das nie bereut. Denn tatsächlich ist es gerade auf Fahrradwegen oder auch Feldwegen manchmal recht huckelig und da die Jungs immer schon mit ca. 4 Monaten darin unterwegs waren ist das glaube ich eine gute Mehrinvestition.Die Sitze kann man in Liegeposition stellen kann und bei längeren Strecken darin bequem geschlummert werden kann. Es war allerdings etwas kompliziert eine Babyschale einzubauen. Wir hatten die von Weber und mussten daran etwas rumbasteln, damit sie hielt und ich habe bis heute nicht rausgefunden, ob es dazu eine passende Babyhängematte gibt. Aber es hat mit etwas Bastelei dann ja auch gut mit der Weberschale funktioniert und unsere Nachbarn, die den Einer fahren sind auch mit einem Säugling und dieser Schale unterwegs, da hat es auch gut geklappt.

Ich finde an dem Chinook auch besonders praktisch, dass es nur das eine Rad vorne gibt und man nicht, wenn man mit dem Rad unterwegs in die Stadt ist und dann aber in der Fußgängerzone das Fahrrad abstellt und nur noch schiebt erst mit zwei einzelnen kleinen Buggy Rädern rumhantieren muss, wie es bei Cougar der Fall war. Das ganze ist zwar an ein besonderes Sicherheitssystem am Lenkgriff gebunden, aber hat man den Bogen erstmal raus, lässt sich das leicht und bequem bedienen. Und er fährt sich durch die 3 Räder natürlich besser, auch im Sand am Strand. Da haben wir beim Cougar damals immer das Joggingrad genutzt. Denn mit den kleinen war es durch tieferen Sand etwas schwer und mit dem Gewicht von zwei Kindern undenkbar. Das einzelne Rad kann man übrigens auch so feststellen, dass man mit den beiden auch Joggen gehen könnte. Haben wir nur bisher nicht gemacht. Irgendwie fehlt einem mit zwei kleinen Kindern doch die Energie für Sport, nicht nur mir, sondern auch dem Mann.

Wir haben noch ein paar Extras dazu, die ich auch empfehlen würde, wenn ihr euch für diesen Anhänger interessiert. Vor allem das Regenverdeck macht Sinn, denn mit dem was dazu gehört bin ich eher weniger zufrieden. Bei uns klemmte der Reißverschluss schnell und wir mussten es aufgrund von lösenden Nähten gleich zu Beginn auch schon mal einschicken lassen. Das wurde allerdings ohne Problem ausgetauscht und ausgebessert. Das zum Anhänger dazugehörige Regenverdeck wird halt hier nur durch so kleine Schlaufen befestigt und nicht wie beim Cougar mit Reißverschluss geschlossen. Es ist ziemliches Gefrickel und bei Wind auch nicht so festgeschlossen, daher würde ich das zusätzliche Regenverdeck immer wieder dazu kaufen.

Wir haben ebenfalls so eine Art Gepäckträger dazu. Den gab es damals im Set mit zukaufen und wir waren nicht sicher, ob wir ihn brauchen würden, aber er hat sich gerade für Einkäufe oder das Laufrad als besonders praktisch erwiesen. Man könnte dort sogar den Maxi Cosi festmachen. Nicht unbedingt während der Fahrt, aber wenn man Beispielsweise mit 3 kleinen Kindern unterwegs ist, könnte das kleinste dort oben drin geschoben werden.

Eine große abnehmbare Tasche, die als Kofferraum dient war auch dabei und gerade im Sommer, wenn man Picknickdecke, Essen und Wickelsachen dabei hat brauch man Stauraum. Da reicht das Netz hinten alleine nicht aus. Neben dem Gepäckträger ist also diese Tasche auch sehr praktisch und war bei unserem Set dabei.

Inzwischen sind wir weniger zu Fuß mit dem Wagen unterwegs, sondern vor allem mit dem Rad. Er ist das zweite Auto. Der Papa fährt damit jeden Morgen die Kinder in die Krippe und dann weiter zur Arbeit. Das funktioniert prima. Allerdings muss ich gestehen, dass mir dadurch nachmittags allein mit den Jungs ein Gefährt fehlt, wo ich mit beiden schieben kann. Denn Emil ist mit 3 Jahren noch immer kein Läufer.

Jetzt wo es kalt wird, hat sich allerdings noch ein kleines Manko herausgestellt. Für Emil, der ja schon 98 cm ist, ist es mit Fußsack und leider auch schon fast mit Schneeanzug zu eng zum Anschnallen. Die Gurte könnten also einen Tick länger sein, aber auch der dazugehörige Fußsack ist nur für 2 Jährige ausgelegt und ich glaube es rechnet einfach keiner mehr damit, dass es auch nen 3 Jähriger gern so muckelig warm hätte. Dabei kann ich das total verstehen.

Wir haben den Chinook übrigens online bei Bikebox gekauft. Denn das Modell war bei keinem Fahrradhändler vor Ort erhältlich, da es nicht das Standardmodell ist. Vielleicht ist es in Großstädten anders, aber falls ihr den auch bei euch im Fahrradladen nicht findet. Wir haben mit dem Onlinekauf gute Erfahrung gemacht und selbst das Einschicken, bzgl. des Verdecks am Anfang hat über Bikebox prima geklappt. Die haben auch noch eine große Auswahl an Fahrradanhängern in allen Preisklassen und sogar an Kinderwagen. Wäre es damals nicht der Chinook geworden, hätten wir uns übrigens für den Whinter Fahrradanhänger entschieden.

Jetzt bin ich neugierig. Mit welchem seid ihr unterwegs und wie sind eure Erfahrung

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Geht Kastanien sammeln!

Normalerweise bin ich hier nicht sehr aktuell was das schreiben der Posts angeht, sanvie|mini ist nicht das typische Tagebuch und daher bereite ich viel im Voraus vor und stelle die Posts zeitgesteuert online. Nur wenn ich mich nicht halten kann, vor Begeisterung über das was ich entdeckt oder erlebt habe, dann schreibe ich sobald ein paar Minutchen Zeit sind einen Blogpost darüber. So auch jetzt. Wir waren heute morgen bei absolut herrlichem Herbstwetter im Park und haben Kastanien gesammelt. Ich habe es schon als Kind geliebt Kastanien zusammeln und durch das erste runtergefallene Laub zu stampfen und nun kann ich es gemeinsam mit meinen Jungs machen. Wie schön! Eigentlich poste ich dieses Sachen immer eher über Instagram, aber irgendwie war mir danach euch doch auf dem Blog von unserem so einfachen Erlebnis, welches allen so viel Freude gemacht hat zu erzählen und euch loszuschicken: Geht Kastanien sammeln – jetzt!
In der Krippe hatten sie neulich 2 volle Babybadewannen voll Kastanien und die Kinder waren stundenlang damit beschäftigt. Einfach nur anfassen, sortieren, umkippen, Autos beladen und und und. Klar, man könnte auch damit basteln, ich glaube zumindest Emil könnte das schon. Aber ich finde noch viel toller, dass sie auch all die anderen Sachen damit spielen können und auch Paul schon so große Freude am Kastanien sammeln hat und sie mir voller Stolz in die Tasche wirft.

Also raus mit euch und sammelt!

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Unser August

Das wohl aufregendste diesen Monat war die Eingewöhnung in die Krippe! Ich war echt neugierig wie das klappen würde, aber was soll ich sagen – es läuft und zwar völlig unspektakulär! Daher noch ein paar Bilder aus unserem Instagram Rückblick. Jetzt gibt es ja die Instagram Storys und da ich mit Snapchat nie wirklich warm geworden bin, habe ich mir überlegt euch zumindest da öfter mal im Alltag mitzunehmen und euch ganz persönliche Einblicke zu geben.

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Geburtstagsvorbereitungen und Planungen für den Anbau – neue Küche – ja oder nein. Die alte ist zwar noch schön, aber es ist fast genauso teuer diese zu ergänzen als eine neue einbauen zu lassen. Schwierige Entscheidung!

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Paul und ich haben uns jedenfalls schon mal dran gemacht und den Kühlschrank saubergemacht. Da der kleine Mini jetzt vormittags auch in der Krippe ist war mal wieder Zeit für DIY-Blog-Projekte und so sind diese Fotokugeln entstanden.

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Endlich ist sie da, unsere Bodenplatte – in hoffentlich ein paar Wochen geht es nun weiter und der Anbau wächst. Damit es nicht überall ums Haus chaotisch aussieht, haben wir uns den Eingangsbereich mit einer einfachen DIY Idee etwas gepimpt.

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Und dann ist es am Wochenende tatsächlich passiert. Der kleine Mini stellt sich frei hin und macht die ersten Schritte in meine Arme – wie toll! Wir haben uns riesig gefreut! Mal sehen wie es jetzt weiter geht – er scheint aber recht motiviert und übt und übt und übt! Wahnsinn, welche Ausdauer die Zwerge haben und der will von Paul ist wirklich stark.

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Welch ein Luxus diese (Eltern)Zeit

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Kaum zu glauben, bald ist es tatsächlich vorbei unser erstes Jahr zu viert. Was für eine wunderbare Zeit, sicher ab und an anstrengend, aber auch wunderschön. Wir haben uns in der Elternrolle gefunden und sind als Familie so richtig eng zusammen gewachsen. Und ich glaube das verdanken wir tatsächlich vor allem dem ElterngeldPLUS welches den Anstoss gegeben hat, darüber nachzudenken, dass auch der Papa viel mehr Zeit mit den Kindern verbringt als die üblichen Abende. Ich kann es jedem, vor allem beim zweiten Kind wirklich nur empfehlen! Wenn es irgendwie machbar ist, dann macht es. Ihr werdet alle davon profitieren!

Noch mal kurz in Erinnerung, wie wir uns aufgeteilt haben. Mein Mann hat ab dem 1. Lebensmonat seine Stunden auf 25 St. reduziert und war damit 4 Tage die Woche Mittags zuhause. Ab dem 4. Monat habe ich die Möglichkeit genutzt und von zuhause 3 Tage die Woche nachmittags, 3 Stunden für die Agentur gearbeitet wo ich angestellt bin. In der Zeit hat sich Papa mit den Jungs beschäftigt, ich war aber im Notfall da und konnte helfen oder auch einfach am Anfang stillen, wenn der kleine Mini hungrig war. Ich weiß, dass es absoluter Luxus ist von zuhause aus arbeiten zu dürfen und ich bin meinem Arbeitgeber für das entgegengebrachte Vertrauen auch total dankbar. Aber es hat sich auch gezeigt, genauso funktioniert es für uns alle prima. Der Papa war glücklich so viel Zeit mit den Jungs zu verbringen, ich war glücklich nicht den ganzen Tag nur Mama zu sein und den Anschluss im Job nicht zu verlieren, mein Arbeitgeber war glücklich, dass ich nicht komplett wieder ein Jahr ausgefallen bin und die Jungs waren glücklich weil alle anderen glücklich waren und immer entweder Mama oder Papa für sie da war. Für mich könnte es ewig so weitergehen…

Es war eine tolle Zeit. Wir hatten einen prima Start in das Leben zu viert, Emil hat Paul sofort in sein Herz geschlossen, es gab keine Eifersüchtelein oder ähnliches. Er ist ein toller großer Bruder und ich bin so unglaublich stolz auf ihn, wie auch er sich in allem so schnell eingefunden hat, schließlich war und ist er noch so klein. Anfangs war es schwer für mich, dass Papa nun für ihn den höheren Stellenwert hat und er das totale Papakind geworden ist, inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und weiß es werden bestimmt auch wieder andere Zeiten kommen.

Wir hatten vor einer Weile die liebe Johanna hier, die uns ein wenig im Alltag begleitet und fotografiert hat. Ich finde die Bilder sind ganz großartig geworden und daher möchte ich sie euch unbedingt zeigen. Denn tatsächlich hatten wir im letzten Jahr glaube ich sehr viel mehr Zeit als andere miteinander zu spielen und ich finde es schön, dass die Bilder genau das nochmal zeigen. Zeit ein Luxus die wir dank ElterngeldPLUS im letzten Jahr geschenkt bekommen habe.

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Die Jungs tragen übrigens jeder ein Outfit von bellybutton, welches uns für das Shooting zur Verfügung gestellt worden ist – Danke dafür! 

Fotos: Johanna Lau

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Mein kleiner Mini wird groß

Oh mein Baby, jetzt geht auf einmal alles so schnell. Die Tage mit uns zweien zu Hause sind gezählt, bald geht es auch für dich auf in die Krippe. Ich glaube du freust dich. Du liebst es wenn ich mit dir zusammen Emil dort hinbringe und stürmst sofort drauf los, keine Hemmungen, keine Scheu. Du bist aufgeschlossen, lächelst jeden direkt an und die kleinen Mädels scharren sich um dich und betüddeln dich. Es ist zu süß mit anzusehen. Und während ich vor einem Monat noch gedacht hätte: “ Er ist doch noch so klein!“, wundere ich mich gerade fast täglich über all die Dinge du du inzwischen kannst. Du bist mal hochkonzentriert dabei irgendwo was zusammen zu stecken, zum Beispiel die Stapeltürme steckst du mindestens genauso gern zusammen, wie du sie umschmeißt. Du weißt genau, dass die CDs die dein Bruder manchmal rumliegen lässt in den CD Spieler gehören und robbst mit ihnen in der Hand zielstrebig dorthin. Auch krabbeln klappt nun immer besser. Sitzen, Hochziehen, Stehen all das hast du in nur wenigen Tagen gelernt und mich echt beeindruckt. Du willst mehr und du willst die Welt entdecken. Auch wenn ich natürlich noch wahnsinnig gern mit dir im Arm kuscheln würde und einfach noch etwas die Zeit anhalten, für dich soll es nun losgehen. Und Emil kann es auch kaum erwarten das sein Bruder nun mit ihm kommen darf. Du Sonnenschein, ich wünsch dir viel Freude bei dem Abenteuer! Und da ich weiß wie sehr Emil die Krippe liebt und wie gut es ihm da geht, fällt es diesmal nicht halb so schwer wie damals als ich ihn dort abgeben sollte.

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Strampler und Bauklötze sind von Fresk und wurden mir als PR Sample zur Verfügung gestellt.

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Unser Juni

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Wir haben im Juni ein großes Experiment gewagt und ich muss leider sagen, wir sind gescheitert. Während Emil auf dem ersten Bild noch stolz seinen neuen Bagger mit einem Schnulli bezahlt hat war am ersten und am zweiten Abend großes trauern angesagt. Irgendwann hatten wir dann Mitleid und haben ihm erlabt Bagger wieder gegen Schnulli zu tauschen. Ich glaube er war einfach nicht so weit und da er ihn sowieso nur zum Schlafen nimmt, habe ich gedacht er hat mit seinen 2,5 Jahren vielleicht noch etwas Zeit. Die geben wir ihm nun.

Wir Drei tragen jetzt Partnerlook – Paul noch nicht, aber bald! Denn wir haben nun alle ein cooles Paar Haussocken von Collégien. Ich habe mich für ein neutrales schwarz-weiß Muster entschieden, aber die haben auch noch richtige, viele, coole andere Muster.

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Im Juni wurde hier wieder fleißig gewerkelt und da in Sachen Anbau noch Ruhe herrscht, haben wir uns im Garten ausgetobt und eine schöne Ecke für die Feuerstelle geschaffen. Paul kommt tatsächlich nach den Krippenferien schon in die Krippe, wie die Zeit verfliegt, fast ist ein Jahr wieder rum. Daher haben wir uns in letzter Zeit öfter mit Emil zusammen auf den Weg gemacht und dort morgens immer schon ein bischen gespielt.

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Ich gebe zu, Fußball interessiert mich gerade nicht wirklich, aber dank der DM Windeln werde ich täglich dran erinnert das gerade Europameisterschaft ist. Und ich finde den Babypopo zu süß darin! Wir haben im Juni zwei Fotoshootings gehabt. ich habe endlich mal professionelle Bilder von mir als Bloggerin bekommen und darüber freue ich mich riesig. Aber es sind auch tolle Familienfotos entstanden und ich freue mich schon drauf euch die zu zeigen!

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Genauso freue ich mich darauf euch ein kleines Set zu zeigen was ich im Juni hier aufgebaut habe. Es hat so viel Spaß gemacht nach Herzenslust all die schönen Dinge vom Shop Kleines Karussell auszusuchen, zu dekorieren und zu fotografieren. War fast ein wenig traurig, dass hier aktuell kein Baby im Anmarsch ist, als ich alles wieder eingepackt habe. Gemeinsam mit Kathrin haben wir den Greentom unter die Lupe genommen und uns zu einem kleinen Mamatreffen auf dem Wochenmarkt getroffen. Ich gehe da viel zu selten hin, dabei gibts dort immer so tolle Blumen.

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Die Wochenenden sind hier nach wie vor vor allem uns Vieren gewidmet. Wir genießen die Zeit mit den Jungs, die kleinen Projekte und Ausflüge auf den Spielplatz oder ans Meer. Das werden wir sicher auch im Juli immer wieder machen. Denn Emil hat 3 Wochen frei! Ich freue mich drauf!

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Das Schlafen im Familienbett

Das Familienbett ist für mich absoluter Luxus, denn was man als Eltern von zwei kleinen Zwergen wirklich braucht, ist Nachts die bestmögliche Erholung um den Tag gut gelaunt zu überstehen und genau diese ermöglicht uns das Familienbett.

Paul schläft seit Beginn im Beistellbett. Statt des üblichen Babybays haben wir ein einfaches Ikea Gitterbett aus den Kleinanzeigen umgebaut. Das Babybay hatten wir am Anfang bei Emil, aber schon nach 4 Monaten war er dafür zu groß und daher haben wir uns diesmal gleich für die große Beistellbettvariante entschieden und ich finde das so total super, denn da kann ich mich auch mal mit reinkuscheln, wenn nichts mehr hilft außer ganz viel Maminähe. Emil hat eigentlich mal prima Nachts in seinem Bett geschlafen, aber es gibt immer wieder Nächte wo er aufwacht und nach uns ruft. Klar könnten wir bei ihm sitzen und warten bis er wieder einschläft, aber dann wäre derjenige (meistens der Papa) vermutlich hellwach oder würde selbst in dem 1,50 m kleinen Bett von Emil nach einer Weile wieder mit Rückenschmerzen aufwachen. Also machen wir das bequemste für uns. Wir schnappen uns das Kind, die Decke, den Schnulli und seine Wasserflasche und tragen ihn Schlaftrunken zu uns ins Bett. Dort dauert es keine 2 Minuten und alle schlafen seelig weiter. Am Anfang hatten wir ihn zwischen uns auf 1,60 m liegen, aber das wurde schnell ungemütlich und so haben wir unser Gästebett neben dem Bett aufgebaut und dort eine Matratze rüber gelegt. So sind alle Matratzen auf einer Ebene und man kann auch mal schräg im Bett liegen. Wir haben also 2,40 m plus die 60 cm von Paul Platz und darauf schläft es sich zu viert ganz wunderbar. Manchmal überlege ich, ob es Sinn machen würde sich eine richtige stabile Lösung zu bauen, so wie es sie auch von den Möbelwerkstätten Wolfschwenger gibt, aber dann denke ich wieder. Es ist nur eine Phase und wir schlafen bestimmt nicht ewig so. Und für diese Phase reicht unsere improvisierte Version doch eigentlich sehr gut.

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Bett: Ikea
Schlafhocker/Gästebett: BoConcept
Lampe: Eigenes Design bestellt über Dekowizard
Bettwäsche: H&M
Bettwäsche Emil: Effi
Schlafsack: Aden & Anais
Decken: TIS Lifestyle und Mundo Melocoton