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KREATIVe POWERmama – Anna von EmMa´s Glück

Es wird mal wieder Zeit für ein Interview in meiner liebsten Reihe der kreativen PowerMamas. Anna ist gerade mit ihrem zweiten Baby schwanger und nicht die typische Kandidatin für diese Reihe. Denn der Grund ihr Lable EmMa´s Glück zu gründen ist ein trauriger. Ich finde Annas Weg sehr beeindruckend und mutig und daher möchte ich sie euch unbedingt vorstellen:

Erzähl mir mehr – wie bist du auf die Idee zu EmMa’s Glück gekommen und was macht dein Label aus?
EmMa’s Glück steht für Emilia Martha. Emilia ist das Sternenkind von meinem Mann und mir. Unsere Intention mit dem Gründen dieses Labels war es, positive Energie zurück zu gewinnen und uns kreativ auszuleben. 
Das Nähen habe ich bereits in meiner Kindheit durch meine Oma gelernt. Angefangen habe ich mit kleinen Lavendel-Duftbeutelchen, darauf folgten die ersten Stirnbänder und schon bald waren es die ersten Baby-und Kinderartikel. Mittlerweile befinden sich über 25 Artikel und fast 500 Kombinationsmöglichkeiten in unserem Online-Shop und jedes Produkt ist ein kleines Unikat.
EmMa’s Glück steht für Nachhaltigkeit, Handmade und Qualität. Uns persönlich liegt ein nachhaltiger Produktionsprozess sehr am Herzen. Der Umwelt zur Liebe verwenden wir daher möglichst viele recycelbare Naturmaterialien und es ist uns sehr wichtig, dass unsere kleinen Weltentdecker zertifizierte Naturstoffe tragen. Alle Artikel werden von mir handmade und mit viel Liebe gefertigt und versendet. 


Selbständig und Schwanger sein, das kann manchmal stressig werden, wie organisierst du dich?
In der Tat steigt mit jeder weiteren Schwangerschaftswoche der Stresspegel. Es fängt bei den banalsten Dingen an, mit meinem runden Babybauch sitzt es sich vor der Nähmaschine nichtmehr allzu gut. Auch fällt mir das lange Stehen beim Zuschneiden von Schnittmustern allmählich schwerer. 
Aber dennoch habe ich viel Freude am Nähen und auch dem weiteren Gestalten unseres Labels. Denn neben dem Nähen gilt es auch die Homepage und den Online-Shop zu pflegen. Auch müssen Shootings organisiert werden und die Social Media Community wünscht sich ebenfalls stetig Updates und neuen Content. Zum Glück hab ich aber fleißige Unterstützung von meinem Mann, er ist Geschäftsführer zweier Werbeagenturen und geneinsam meistern wir noch so stressige Phasen. Unser Hund Koda bringt uns zudem glücklicherweise auch dazu, den Arbeitsplatz regelmäßig zu verlassen und an die frische Luft zu gehen.
Doch ich weiß ab wann es zu viel ist und auch eine selbständige Schwangere zurückstecken muss. So werden wir ca. 2 Monate vor dem Stichtag keine Bestellungen mehr annehmen und für ein paar Monate in Babypause gehen.
Dass in dieser Zeit allerdings die Nähmaschine stillsteht, kann ich nicht versprechen – dafür nähe ich einfach zu gerne.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?
Diese Zeitfenster für Privates sind in der letzten Zeit sehr rar gewesen. Wenn ich nicht gerade an der Nähmaschine sitze, plane ich beispielsweise den nächsten Instagram Beitrag oder ich überlege mir neue Artikel und plane deren Umsetzung. Selbst das alltägliche Surfen am Smartphone hat häufig etwas mit EmMa’s Glück zu tun. Es könnte beispielsweise einen neuen Kommentar aus der Community geben, welchen ich gerne Liken und beantworten möchte. Oder vielleicht gibt es ja neue schöne Stoffmuster, welche ich noch in meinem Shop integrieren könnte.
Aber natürlich gibt es noch einige Dinge in meinem Leben, die nichts mit unserem Label zu tun haben. Ich versuche beispielsweise regelmäßig zu meditieren, auch sind mir meine Schwangerschafts-Aktivitäten wie Yoga sehr wichtig. Zudem sind mein Mann und ich Vollblut Familien-Menschen, wir haben eine große Familie – die wir nur allzu gerne besuchen.

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Gesundheit und, dass es meiner Familie und mir gut geht. Bewusst erst im zweiten Atemzug möchte ich unser Label EmMa’s Glück und dessen Erfolg erwähnen, weil das Wichtigste stets das Privatleben bleibt. Aber natürlich wünsche ich mir, dass sich unser Label weiterentwickelt und weiterhin viel Einklang in der Community findet. 
Ich freue mich schon auf die Gestaltung der nächsten Kollektionen und über strahlende Gesichter von Kindern und deren Eltern.

Die Fotos der Kollektion stammen von der lieben Barbara Schöning, einer Familienfotografin aus Hamburg, die ich euch sehr ans Herz legen kann.

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leevje – ein Familienunternehmen mit viel Leidenschaft und Kreativität

Ich finde es immer total spannend die Geschichte von kleinen Lables kennenzulernen und habe mich sehr gefreut mit Anna-Marie von leevje über ihr Lable und die Herausforderung dieses mit der Familie unter einen Hut zu bekommen zu sprechen. Ihr erinnert euch sicher noch an die KREATIVePOWERmama-Interview Reihe – da passt Anna-Maria prima rein.

Liebe Anna-Marie, lieber David, bitte stellt euch kurz vor – wer seid ihr?

Ihr Lieben, vielen Dank für die vielen Fragen rund um leevje und unsere Familie. Ich heiße Anna-Marie, bin bald 30 Jahre alt und Mutter von (fast) drei Töchtern. Mit der Geburt unserer ersten Tochter entfachte bei mir die Leidenschaft für einzigartige Kindermode und schöne Produkte für unser Kinderzimmer. Ich wollte nicht wieder in meinen Beruf als Sozialpädagogin zurück und in mir entstand zuerst der Wunsch nach einem „Kids Concept Store“. Leider ließ sich das mit unserem Umzug nach Hamburg nicht realisieren und so kamen wir dann erstmal zu unserer zweiten Tochter Marlene. Aber mir fehlte ein Job, eine Leidenschaft und Auslastung neben meinem Mama-Dasein. Ganz langsam entstand dann die Idee für unser leevje. Heute kann ich sagen, dass ich meinen neuen, zusätzlichen Job liebe, ich mag den Ausgleich zwischen Familie und Beruf. Nur eines fehlt mir noch, Zeit für mich, denn ich arbeite im Kinderzimmer, vor der Badewanne oder Abends auf dem Sofa. Mein Mann David ist eigentlich in der Finanzbrache „zuhause“. Doch auch er fand die Idee „sein eigenes Ding“ zu machen immer sehr Interessant und schnell haben wir festgestellt, dass wir uns mit meiner Kreativität und Davids „BWL- und Finance-Know-How“ ideal ergänzen. Also haben wir es gewagt nicht nur privat sondern auch beruflich Partner zu sein.

Was habt ihr vor der Gründung eures eigenen Labels beruflich gemacht?

Ich haben nach meinem Studium der Sozialpädagogik mit der Spezialisierung „Frühkindliche Bildung & Erziehung“ bei der Stadt Münster im Bereich der Bedarfsplanung von Kindertagesstätten gearbeitet bevor es dann nach Hamburg ging. Während unserer Zeit in Hamburg war ich in Elternzeit bis dann auch unsere zweite gemeinsame Tochter das Licht der Welt erblickte. 

David hat nach seinem Studium in Controlling & Finance zuerst bei einer Investmentbank gearbeitet und zum Schluss in einer mittelständischen Unternehmensberatung. Als Familie haben wir dann schnell festgestellt, dass uns an gemeinsamer Zeit und der Verwirklichung eigener Träume fehlt. 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen leevje zu gründen und was ist das Besondere daran?

Nach der Geburt von Marlene sind wir mit beiden Kindern für sechs Wochen gereist. Damals war unser zu Hause noch in Hamburg, doch schon länger schlummerte der Wunsch in uns, mit beiden Kindern wieder zurück nach Münster zu gehen, um damit Familie und den engsten Freunden wieder ein Stück näher zu sein.

Auf unserer Reise haben wir viel über meinen Traum eines eigenen Labels geredet und haben dann sogar während unserer Reise beschlossen alles auf die Karte Münster, Selbständigkeit, Freunde und Familie zu setzen. Bis leevje dann aber bereit für den Start war, verging etwas über ein Jahr.

Wir haben in dieser Zeit so viele Phasen durchlebt, von Euphorie und Optimismus bis hin zu Zweifeln und der Frage, ob wirklich alles richtig war. Und doch können wir sagen, mit unserem Launch am 14.09. sind viele Zweifel verflogen, wir stehen als kleine Familie hinter unserem Label. Mit zwei, bald drei kleinen Töchtern und unserem Label haben wir zwar keine freie Minute mehr und es geht chaotisch zu, aber wir hatten auch noch nie so viel Zeit zusammen als Familie – Homeoffice ist Fluch und Segen zugleich.

In Bezug auf die Besonderheit von leevje lässt sich sagen, dass es unzählige tolle und beeindruckende Marken gibt, die sich an Familien und Kinder richten. Ich möchte nicht sagen, dass unsere Produkte besonderer sind als die von anderen Firmen. Geschmäcker sind verschieden und so sind es auch die Produkte der unterschiedlichen Marken. Als studierte Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt frühkindliche Bildung und Erziehung habe ich schon früh Spaß an der Arbeit mit Kindern für mich entdeckt. Nach der Geburt unserer ersten Tochter kam dann die Leidenschaft für schöne und besondere Dinge für Kinder wie Kleidung, Spielzeug uvm. Mittlerweile lebe ich meinen Traum und kann beispielsweise Dinge entwerfen, wo der Tragekomfort bzw. der pädagogische Gedanke bei dem Spielzeug an erster Stelle steht, um anschließend ein schönes Design für jedes einzelne Teil zu kreieren. Viel Liebe und viele Wochen, wenn nicht sogar Monate an Arbeit fließen in jedes dieser Kleidungsstücke.

Ihr seid Eltern, wie klappt bei euch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? 

Es ist aktuell ehrlicherweise eine absolute Herausforderung. Wir sind ein Paar seitdem wir 15 und 16 Jahre alt sind. Wir haben bald drei Töchter und sind so ziemlich erprobt in sämtlichen Alltagssituationen und doch stellt es uns vor neue Situationen und Herausforderungen. Wir sind nicht mehr nur ein Ehepaar und Eltern unserer Töchter, wir sind nun auch Geschäftspartner. Nicht selten geraten wir daher doch etwas aneinander.

Es ist einfach eine sehr emotionale Basis, welche uns beide verbindet und es gibt keine räumliche Distanz zwischen Büro und Zuhause. Homeoffice, Kinder und der ganz normale Wahnsinn – viele beneiden uns um diese Situation. Wir können aber sagen, es ist eine große Aufgabe sich nicht in einer unserer Rollen zu verlieren. Wir arbeiten noch an der perfekten Situation, denn für uns sind wir noch nicht an dem Punkt einer optimalen Lösung für alle. Wir planen uns feste Zeiten für unsere Arbeit, unsere Töchter und auch für gemeinsame Zeit zu zweit ein.

Welche Vor- und Nachteile hat die Selbstständigkeit bei euch?

Ich denke, dass wir in der vorherigen Frage schon auf den größten Nachteil eingegangen sind. Hinzu kommt natürlich auch der finanzielle Aspekt. Wir stemmen leevje zu 100 % aus eigenen Mitteln. Wir sind super gestartet und können wirklich zufrieden sein. Dennoch hat man natürlich, insbesondere mit drei Kindern, immer Angst, dass es auch mal anders laufen könnte und gibt immer Vollgas sodass einem häufig auch der nötige Abstand fehlt und man abends auf dem Sofa noch E-Mails und Anfragen beantwortet. Wie der Name „Selbstständigkeit“ schon sagt – Selbst & Ständig!

Aber es gibt natürlich auch viele Vorteile. Wir können viel Zeit mit unseren Kindern verbringen und uns Arbeits- und Freizeit selbst einteilen. Wir können aktuell, da wir noch ein kleines Team sind von überall aus Arbeiten. Ich denke der, dass die Flexibilität hier aktuell der größte Vorteil ist.

Was habt ihr für leevje für die Zukunft geplant und welche Ziele/ Wünsche verfolgt ihr privat?

Gerade gleicht unser Unternehmen noch einer Großbaustelle. Ich glaube, dass trifft es ganz gut. Der Grundstein ist gelegt und nun versuchen wir Schritt für Schritt weiterzukommen. Wir sind voller Ideen und Visionen und wir wünschen uns einen Platz für leevje im bestehenden Modejungle zu finden.

Aber bei uns soll sich nicht alles um Mode drehen. Mit unseren drei Holzprodukten haben wir bereits gute Erfahrungen machen können. Das Sortiment soll stetig, bewusst und nachhaltig erweitert werden. Denn gerade David, der eigentlich aus der Finanzbranche kommt, ist es bewusst, dass man sich nur durch ein gesundes und nachhaltiges Wachstum auf dem Markt langfristig etablieren kann.

Fragt man uns nach unseren privaten Zielen und Wünschen, sind diese recht schnell formuliert. In erster Linie eine Kindheit für unsere bald drei Töchter mit ganz viel Liebe, Gesundheit und Geborgenheit. Dass wir immer die perfekte Balance zwischen Arbeitszeit und Elternzeit finden und als Familie nie aufhören enger aneinander zu wachsen.

Und wer weiß, vielleicht legen wir mit leevje den Grundstein für einen zukünftigen Traum einer oder mehrerer unserer Töchter! Und sollte das nicht so sein, dann ist das für uns natürlich auch in Ordnung. Uns ist wichtig, dass unsere Kinder ihren eigenen Weg gehen und wir ihnen dabei immer zur Seite stehen.

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KREATIVe POWERmama – Marina von kyddo.shop

Ich freue mich riesig, denn es wird wirklich mal Zeit. Ich glaube Marina ist eine der kreativsten PowerMamas die ich kenne und ich staune immer wieder was sie aus ihrem wunderbaren Onlineshop in den letzten 3 Jahren gemacht hat. kyddo.shop hat so ein tolles Sortiment und man kann sich sicher sein, alles was neu, trend und

Liebe Marina, nun arbeiten wir schon so lange zusammen und ich bin mir sicher alle meine Leser kennen den kyddo.shop, aber nun wollen wir auch dich kennenlernen. Erzähl uns mehr von dir, wer bist du, was liebst du und was ist dir besonders wichtig?

© Rimoux Stephanie

Lieben Dank für die netten Worte! Deine Fragen fasse ich einmal so zusammen: Ich würde mich selbst als Workaholic bezeichnen, der soviel Arbeit wie möglich auf einmal bewältigen möchte. Vom Haushalt über Büroarbeiten bis hin zur Freizeitgestaltung würde ich am liebsten alles parallel machen, als Schritt für Schritt vorzugehen. Ich bin nicht der Typ, der sich nur auf eine Sache konzentrieren kann. Es müssen immer mehrere Dinge sein, mit denen ich jongliere.    
Ansonsten liebe ich es zu reisen, unterwegs zu sein oder Serien zu schauen. Ich liebe Serien – besonders „Suits“. Selbst wenn ich müde bin, muss ich noch die aktuelle Folge anschauen. Mein Mann bezeichnet mich schon als „Serienjunkie“. Aber der Samstagabend ist ausschließlich für uns beide als „Date Night“ reserviert und an Sonntagen unternehmen wir viel mit Freunden und der Familie. Ich finde es wichtig, dass wir solche Konstanten haben, damit die Balance zwischen Leben und Arbeit immer im Gleichgewicht gehalten wird.   

2. Wie bist du auf die Idee gekommen deinen eigenen Onlineshop zu gründen?

Über 15 Jahre habe ich internationale Marken in der Telekommunikations- und Beratungsbranche gemanaged und beraten. Danach war es Zeit, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Die Idee für kyddo entstand Anfang 2016, zur Gründung kam es dann im Herbst 2016. kyddo ist mein „Baby“, mit dem ich anderen Eltern helfen möchte, die richtige Auswahl an ökologisch hergestellten Produkten für ihr Kind zu treffen. Besonders beim ersten Kind ist es schwierig, diese Erfahrung haben wir auch gemacht. Daher ist es für mich umso wichtiger, mit kyddo nun anderen Eltern eine große Auswahl an Labels für biologische Kinderkleidung und ökologisches Spielzeug in unserem Shop anzubieten. Daher ist es auch eine Art Familienbusiness geworden: Jedes Mitglied der Familie trägt täglich dazu bei, dass die Marke wächst. Ich bringe mein Wissen aus der Branding- und Marketingbranche mit ein und mein Mann kümmert sich um Strategien und finanzielle Aspekte. Unser Sohn testet alle Produkte, die ich für kyddo auswähle, und gibt mir somit das Feedback, ob die getroffene Auswahl gut oder weniger passend war. Für unsere Familie ist diese gemeinsame Zusammenarbeit ein großer Traum, den wir uns erfüllt haben.

3. Ich liebe die tolle Auswahl an Produkten bei dir im Shop. Was muss ein Produkt erfüllen, damit du es in deinem Shop aufnimmst?

Im Grunde muss ein Produkt drei Kriterien erfüllen, damit wir es im Shop präsentieren: schönes Design, umweltbewusstes Material und einfache Funktionalität. Wir legen viel Wert auf den ökologischen Aspekt, der klar bei uns im Vordergrund steht.

4. Selbstständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich?

Nach Hilfe zu fragen ist der Schlüssel, da bin ich ehrlich. Wer danach fragt, erhält sie auch. 

Alleine ist es fast unmöglich, zwei Kinder großzuziehen und eine Marke aufzubauen. Ich bin froh und dankbar, dass ich meinen Mann, meine Eltern und unser Kindermädchen als großartige Unterstützung an meiner Seite wissen kann. Sonst wäre all das nicht möglich.

5. Was ist die größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?

Natürlich meine Kinder großzuziehen, ihnen neues Wissen zu vermitteln oder spannende Dinge beizubringen. Es ist für mich wichtig, ihnen zu zeigen, dass man sich auf sein Ziel konzentrieren kann ohne dabei Familie und Partnerschaft zu vernachlässigen. Viele Frauen stehen vor demselben Problem, aber wir müssen uns diese Tatsache immer wieder vor Augen führen. Das ist eine Herausforderung, die ich gern annehme.
Die größte Freude allerdings ist das Lachen von meinen Kindern am Morgen. Es mag simpel klingen, aber selbst nach einer schlaflosen Nacht lässt mich ein Lachen von den beiden Jungs alles vergessen.  

6. Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast? 

Das kommt zurzeit sehr selten vor. Aber wenn ich den Luxus von ein paar freien Stunden habe, findet man mich beim Kundalini Yoga oder ich genieße einen Wein mit meinem Mann und ein paar Freunden.

7. Was wünschst du dir für die Zukunft?

Mehr Freizeit mit meiner Familie zu verbringen.

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Tragen ist Liebe – Welche Trage passt zu mir?

Ihr habt mich in letzter Zeit oft nach meiner liebsten Trage gefragt und ich habe in den letzten Monaten wirklich viel getragen und auch viel ausprobiert. Ich kam tatsächlich mit allem gut klar und würde zu allererst einmal sagen, welche Trage am besten zu einem passt ist absolut Typsache und man muss es für sich ausprobieren. Beim ersten Kind damals haben mich die langen Tücher total abgeschreckt und ehrlich gesagt habe ich mich bis heute erst ein oder zwei Mal damit nach draußen getraut. Also nicht nach draußen aus der Tür raus, sondern sie für unterwegs mitgenommen und auf offener Straße angefangen alles um mich rum zu wickeln.

Tragesystem von Ergobaby

Für unterwegs bin ich also ganz klar der Typ für ein Tragesystem wie es sie zum Beispiel von Ergobaby gibt. Ich habe einfach nicht die Geduld und es muss unterwegs schnell gehen und das geht es mit einem Tragesystem wie der 360 Grad von Ergobaby auf jeden Fall. Diese Trage haben wir schon seit Emil und haben beide gern damit getragen. Wir hatten zu der 360 Grad noch eine Ergobaby Adapt, da ich die für den Anfang einfach besser einstellbar fand und ich meinem Mann mit einem Tuch hätte nicht kommen brauchen. Aber die haben wir inzwischen weitergegeben, da wir doch eher nach der Ergobaby 360 Grad gegriffen haben, weil sie sich für uns bequemer anfühlte.

Festes Baumwolltuch von Oh Spatz

Apropos bequem, bequemer für mich und meine Schultern sind ganz klar die Tragetücher. Ich kann damit das Gewicht einfach besser verteilen und habe das Gefühl, dass das Baby auch noch mal enger an mir ist, was das Gewicht wieder rum leichter macht. Und so bin ich für zuhause ein großer Freund des Tragetuchs geworden, inzwischen vor allem des festen Baumwolltuchs. Das Tuch von Oh Spatz* ist wunderschön, ich habe mich damals für die kürzeste Größe entschieden, das würde ich inzwischen nicht mehr machen, denn so habe ich die Schleife immer auf dem Rücken, weil es für die Seite nicht lang genug ist. Also lieber etwas länger wählen, als zu kurz, auch wenn ihr eher klein seid, so wie ich. Ansonsten ist die Qualität von Oh Spatz toll und wir fühlen uns damit sehr wohl.

Tragetuch von Oh Spatz im Design Salt & Pepper

Elastisches Baumwolltuch

Wir hatten auch zwei sehr bequeme elastische Tragetücher, die ich für den Anfang großartig fand. Aber ab einem gewissen Gewicht von Pelle, hatte ich immer das Gefühl er rutscht mir durch, bzw. sein Gewicht schnürt mir die Organe im Bauchraum so eng, dass ich mich kaum bewegen konnte, daher haben wir sie inzwischen auch weitergegeben. Dennoch finde ich die elastischen Tragetücher am bequemsten für meine Schultern und mit Neugeborenem waren Sie absolut gold wert. Das Tuch von little wombat * habe ich gern getragen und bin damit sofort warm geworden. Bei dem Tuch von houdinimi, einem kleinen Hamburger Lable brauchte ich eine Weile bis ich raus hatte es richtig zu binden, da es ein sehr, sehr dünner elastischer Stoff ist. Also ich das dann aber raus hatte, war es ebenso gut.

Mysol Tragehilfe

Dann gibt es ja noch die Tragehilfen, die eine Mischung aus Tuche und Tragesystem sind, aber eben ohne Plastik teile und mit all den Vorteilen von einem Tuch und allen Vorteilen von einer Ergobaby. Ich hatte damals bei Paul eine geschenkt bekommen, die ich mir sehr gewünscht habe, aber irgendwie taten mir davon schnell die Schultern und der Rücken weh, ich habe aber gesehen, dass es inzwischen extra Schulterpolster dazu gibt. Vielleicht wäre das heute damit besser. Wir hatten die Mysol Tulum.

Ihr seht Tragen ist wirklich absolut Typsache – schaut welches Tragesystem euch und euren Babys gefällt und vielleicht gibt es ja sogar die Möglichkeit einer Trageberatung, wo ihr euch die unterschiedlichen Modelle zeigen lassen könnt oder ihr leid euch erstmal eine Trage von einer Freundin und probiert was zu euch passt. Wir haben inzwischen nur noch die Ergobaby360 Grad und das Tragetuch von Oh Spatz für zuhause. Meistens nehme ich aber doch die Ergobaby, weil es einfach schneller geht.

*Pr-Sample

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Wie wir Eltern gute Fotos machen. Fototipps von Leni Moretti

Liebe Leni, mit den Kindern ist die Bedeutung an schönen Fotos bei mir noch mal gestiegen, sicher auch bei vielen anderen. Denn man möchte die Erinnerungen unbedingt besonders schön festhalten. Du fotografierst immer wieder Familien, deine Bilder sind ein Traum und nun hast du einen Online Fotokurs für Eltern entwickelt, damit auch wir es einfacher haben. Für wen ist der Kurs interessant?

Seit 5 Jahren fotografiere ich jetzt Familien in ihrem Zuhause. Dabei ist mir eine Sache immer wieder aufgefallen. Viele Eltern haben richtig gute Kameras, manche sogar die gleiche wie ich. Aber sie wissen nicht, wie sie damit richtig gute Baby- und Kinderfotos machen. Die meisten fotografieren im Automatik-Modus und ich dachte mir immer, wie schade! Sie haben so ein wunderbares Werkzeug, mit dem sie all die kostbaren Momente ihres Familienlebens festhalten könnten. Nicht als Schnappschuss, wie mit dem Handy, sondern genau so, wie sie es erleben und sehen und fühlen. 

Den Fotokurs habe ich für Eltern entwickelt, die keine Lust mehr auf unscharfe Kinderbilder haben und weg wollen vom Automatik-Modus. Ich zeige ihnen ohne umständliches Technik-Fachsimpeln einfach und verständlich, wie ihre Kamera funktioniert.  In 8 Module schauen wir uns erst die Grundlagen und das Licht an, dann den ISO, dann die Blende, die Verschlusszeit, den Manuellen Modus, den Autofokus, die Bildgestaltung und wie man seine Kinderfotos in Lightroom (noch mehr) zum Strahlen bringt. Ein Thema baut auf dem anderen auf und in nur wenigen Wochen machen meine Teilnehmer die Fotos, die sie sich beim Kauf ihrer Kamera erhofft haben. Manche hatten ihre Kamera mehrere Jahre im Schrank zu liegen und sind völlig beeindruckt, was sie damit nach dem Fotokurs für schöne Kinderbilder zaubern können!

Man erfährt hier alles, was man wissen muss, um daussen und drinnen – auch bei wenig Licht – fantastische Kinderfotos zu machen! Mit Video-Tutorials, PDFs und viele praktischen Übungsaufgaben, die man gut in den Familienalltag integrieren kann. Das Schöne: Jeder kann den Fotokurs in seinem eigenen Tempo absolvieren.

Welches Equipment brauche ich um deinen Kurs zu machen? Welches Objektiv sollte man unbedingt haben?

Wichtig ist, dass man mit seiner Kamera im Manuellen Modus fotografieren und die Objektive wechseln kann. 

Viele Teilnehmer fangen den Kurs mit einem Zoom-Objektiv an, merken aber schnell, dass sich die Anschaffung einer Festbrennweite lohnt. Also ein Objektiv ohne Zoom, das nicht teuer sein muss. Mit einer Festbrennweite kann man Kinder sehr schön vom Hintergrund abheben und auch bei wenig Licht tolle Aufnahmen machen. Eine Festbrennweite ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Fotokurs!

Besondere Herausforderungen sind ja immer wieder dunkle Räume, schlechtes Licht und Kinder die sich bewegen, meist viel zu schnell. Ich merke das, dass ich von den Jungs als Babys immer unzählige schöne Fotos habe, später wird es aber weniger, weil doch immer wieder welche nichts werden. Was sind da deine Tipps?

Zum einen sollte man wissen, dass durch-die-Gegend-springende Kinder bei wenig Licht eines der schwierigsten Fotomotive überhaupt sind! Auch für mich als Fotografin. Zum anderen ist es wichtig, zu verstehen, dass wir für scharfe, klare Kinderbilder Licht brauchen. So viel wie möglich! 

Im Grunde hat Deine Kamera nur ein Ziel: 

Sie möchte ein richtig belichtetes Foto erstellen. Und das gelingt ihr, indem sie die 3 Komponenten ISO, Blende und Verschlusszeit aufeinander abstimmt. Im Automatik-Modus werden die Kinderfotos oft zu dunkel oder unscharf, weil die Kamera nicht weiß, was Du möchtest. Du musst es ihr „sagen“! Du kannst Deiner Kamera sagen, wie genau die Kombination aus ISO, Blende und Zeit aussehen soll. Damit das Foto so aussieht, wie Du Dir das vorstellst. 

Was genau Du bei Deiner Kamera einstellen musst, damit unscharfe Kinderfotos der Vergangenheit angehören, habe ich in diesen Blogartikeln zusammengefasst: 

4 Gründe für unscharfe Kinderfotos in der Wohnung und was Du dagegen tun kannst

5 Tipps, wie Du in Wohnungen mit wenig Licht helle Familienfotos machst

Ich bin oft diejenige die Fotografiert, aber der Nachteil ist, dass ich in unseren Fotobüchern fast gar nicht dabei bin. Hast du Tricks wie ich das ändern kann oder sollten zwingend beide Elternteile den Kurs bei dir machen?

Es gibt 2 Möglichkeiten: Man drückt dem Mann die Kamera in die Hand oder man macht öfter mal Selbstporträts mit den Kindern. Selber mit auf’s Bild zu kommen ist nicht einfach und kostet manchmal Überwindung, aber es lohnt sich!

Warum nicht auch mal mit Selbstauslöser fotografieren?

Für Selbstporträts braucht man für den Anfang nichtmal unbedingt ein Stativ. Man kann die Kamera auch auf dem Tisch, im Regal oder auf dem Boden positionieren. Selbstporträts kann man mit dem 10-Sekunden-Selbstauslöser, einem Fernauslöser und/oder Intervall-Aufnahmen machen. Bei einigen Kameras hat man hier die Option, mit ein paar Sekunden Abstand mehrere Bilder hintereinander zu machen. Bei Kameras mit WLAN-Funktion kann man teilweise auch mit dem Handy die Kamera auslösen. 

Und zu guter Letzt? Bestichst du die Kids auch mit Gummibärchen, damit sie Lust auf Fotos haben oder wie bekommst du sie dazu? 

Oh nein, Süßigkeiten habe ich nie dabei. Mir ist es wichtig, dass die Kinder beim Shooting Spaß haben. Im Laufe der Jahre habe ich mir viele lustige Spiele ausgedacht, mit denen man Kindern ein authentisches Lachen entlocken kann. Manchmal setze ich mir auch lustige Karnevalsbrillen auf oder erzähle Kinderwitze und Reime, wie diesen hier:

„Ein Huhn, das fraß, man glaub es kaum, ein Blatt von einem Gummibaum. Dann lief es in den Hühnerstall und legte einen Gummiball.“ 

Innige Momente vom Papa festhalten lassen

Ich danke dir für all deine tollen Antworten und die vielen Lehrreichen Tipps – ich werde sicher noch häufig bei dir auf dem Blog vorbei schauen.

Bilder: Leni Moretti

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Kindergartenfotos können auch richtig schön sein – Kleine Pünktchen im Interview

Liebe Janine, ich freue mich riesig, dass du heute Zeit für mich hast, denn ich möchte unbedingt allerweil Zeigen, dass es auch in schön geht. Die Sache mit den Kindergartenfotos. Ich muss gestehen, ich habe einmal im Jahr große Angst. Denn unsere Kindergartenfotos der Jungs sehen eigentlich fast noch genauso aus, wie meine damals aus den 80ern – fürchterlich gestellt mit verschränkten Armen und meist erkenne ich mein Kind darauf nicht wieder.
Warum ist das häufig immer noch so? Wie sind da deine Erfahrungen?
Ich konzentriere mich ehrlich gesagt nicht darauf was andere Fotografen in den Kindergärten & Schulen so machen, sondern eher auf das was ich in der Kindergartenfotografie umsetzen möchte. Meinen Bildstil und meine Vorstellungen von Kinderbildern. Du hast aber recht, viele sind sehr eingefahren „ Das klappt schon 20 Jahre so„ denken sie. Ich habe gelernt, wer nicht mit der Zeit geht, der geht. Dieser Spruch lässt mich wachsen, jeden Tag.
Mittlerweile gibt es seit Jahren den Onlineverkauf mit Onlinegalerie in Kindergärten & Schulen, doch hier ist es auch noch so, das es viele Kitas  & Schulen bevorzugen einen Mappenfotografen zu buchen. Den Eltern werden so Bilder vorgelegt, meist ein Motiv in Farbe, eins in Schwarz-Weiss und eins in Sepia. Keine Auswahl, keine Vergleichsbilder. Ich fotografiere von Anfang an nur Online & habe so tolle Möglichkeiten Eltern glücklich zu machen.
Als ich unsere Fotografin darauf ansprach, meinte sie in der kürze der Zeit wäre nicht mehr möglich. Wie machst du das? Nimmst du dir tatsächlich so viel mehr Zeit? Und was kosten deine Bilder?
Es ist auch in dieser kurzen Zeit möglich, in der kurzen Zeit kleide ich noch die Kinder um. Endscheidend ist doch, bin ich da um nur Bilder zu machen oder um mit den Kindern Spaß zu haben. Für die Kinder muss das fotografieren ein Spiel sein, ein Spiel wo jedes Kind sein kann wie es ist. Ich habe ungefähr 4-5 min pro Kind. In dieser Zeit kleiden wir die Kinder & fotografieren. Das drum herum ist fast wichtiger als das eigentliche Bild. Das Bild ist erst dann perfekt, wenn alles andere drum herum stimmt. Bei mir kostet ein Abzug 5 Euro, daran hat sich 4 Jahre lang nichts geändert.
Ich mag vor allem deine Fotosets sehr, die sind modern und dennoch schlicht. Was inspiriert dich da? 
Mich inspirieren Modemarken – Architektur – Mode Labels für Kids – Zeitschriften. Meist hat das alles nichts mit Fotografie zu tun. Ich sehe Farben, in Stickzeitungen ein Hasen, in einem Architekturblog ein Auto … gefällt mir das, versuch ich das umzusetzen & muss es haben, egal was es kostet. Ich liebe was ich tue, die Kindergarten & Schulfotografie erfüllt mich, da ich es geschafft habe, das umzusetzen was ich möchte. Ich richte mich nicht danach was die Masse möchte, sondern was ich möchte, mir muss die Arbeit spass machen.
Was bringst du alles mit, wenn du in den Kindergarten kommst?
Tatsächlich bringe ich alles mit was du in den Sets & drum siehst. Ein Fotoset, Foto Equipment, Klamotten in allen Grössen, Taschentücher & alles um auf alles vorbereitet zu sein.
Bei meinem Großen (5 Jahre) merke ich immer mehr, dass er keine Lust mehr auf Fotos hat – wie kitzelst du ein echtes Lächeln aus den Kids – was ist da dein Geheimtipp?
Das ist tatsächlich ein Geheimtipp & in kürze mein Erstes eigenes Produkt was für Kinderfotografen auf den Markt kommt. Aber auch für Eltern oder Hobbyfotografen ist mein Neues Produkt was um Kinder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. In kürze darf ich mehr verraten :)
So viel kann ich aber schon verraten, ich erzähle ganz ganz viele tolle Geschichten … die Kinder steigen darauf ein & wir kommen so ins Gespräch. Die Kinder können frei sein und jedes Kleine Pünktchen erzählt mir so seine eigene spannende Geschichte, während der Zeit entstehen so tolle Bilder, das die Kinder vergessen, das sie überhaupt fotografiert werden. Mein Rezept für authentische Bilder von Kindern, reden reden reden : )
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Tragen ist Liebe – Ein Tragemantel von mamalila für das ganze Jahr

Wie bei so vielen Dingen, hatte ich am Ende meiner Tragezeit mit Paul auch meine Tragejacke weitergegeben. Ich hatte eine praktische Outdoortragejacke von finside, die zwei unterschiedliche Einsätze für vorne hatte. Einen für den Babybauch und einen zum Tragen für das Baby. Ich habe diese Jacke gern getragen, aber sie saß bei mir nie perfekt. Dennoch hat sich die Investition in eine hochwertige Jacke gelohnt, weil ich sie einfach wahnsinnig viel getragen habe und damals beim Verkauf auch immer noch einen guten Preis bekommen habe. Nie hätte ich gedacht, dass ich so eine Jacke wieder brauche, aber jedes Kind ist anders und Pelle hat die ersten Monate ziemlich viel Zeit in der Trage verbracht und ich habe mir schnell die verschiedensten Tragejackenmodelle bestellt um zu schauen, welche bei mir tatsächlich am besten sitzt und mit welcher ich warm über den Winter komme. Ich habe mir eine günstige Jacke bei einem Versandhandel bestellt, die war für den Preis auch gar nicht schlecht, leicht und für den Übergang warm genug. Für Regentage allerdings weniger geeignet und wer schon Kinder zuhause hat, weiß das es manchmal abends keine andere Möglichkeit gibt, als das Baby zu nehmen und an die frische Luft zu gehen, damit es zur Ruhe kommt. Und da für Pelle eine zeitlang der Kinderwagen keine Option war musste eine Jacke her, die Allwettertauglich ist. Die uns warm hält und trocken. Ich habe also recherchiert und bin immer wieder bei den tollen Tragejacken von mamalila gelandet. Eine Mama im Rückbildungskurs hatte eine und auch bei Instagram wurde sie mir immer wieder empfohlen. Als ich dann in einem Live Video zum Thema Tragen, diesen tollen Tragemantel in meiner Lieblingsfarbe sah, war ich sofort verliebt. Besonders spannend fand ich, dass die Jacke auch mit dem Baby auf dem Rücken tragen kann, wenn Pelle soweit ist, dann werde ich es euch sicher mal zeigen.

Dieser mamalila Mantel sieht nicht nur toll aus mit Baby, auch ohne Baby trage ich diesen Kurzmantel aus Bio Stoffen und hochwertigen, teilweise recycelten Materialien sehr gern und fühle mich total wohl damit. Der Schnitt ist ideal um auch einen kleinen Schwangerschaftsbauch darunter zu verstecken, für größere Bäuche gibt es noch einen extra Einsatz dazu. Die hochwertige Verarbeitung merkt man sofort, wenn man die Jacke in den Händen hält und trägt. Sie ist sehr leicht und dennoch kuschelig warm. Der Mantel besteht aus Innenjacke und Außenjacke und man kann sogar beim Baby den Innenteil herausnehmen. Mir wird die Herstellung der Produkte immer wichtiger und da ist mamalila vorne mit dabei. Nicht nur die faire Produktionskette, auch die verarbeiteten Materialien sind ausgezeichnet und mamalila hat in den letzten Jahren für Ihre Arbeit viele Preise gewonnen.

Hochwertig und Nachhaltig – mamalila macht sich Gedanken, auch um den ökologischen Fußabdruck.

  • mamalila verwendet nur Bio-Baumwolle aus kontrolliert-biologischem Anbau (kbA).
  • Dort, wo es möglich ist, kommen recycelte oder recycelbare Fasern zum Einsatz.
  • Neu entwickelte Materialien sind hervorragende Alternativen zu tierischen Produkten wie etwa Daunen.
  • mamalila vermeidet Inhaltsstoffe, die sich im Ökosystem oder auch im Menschen anreichern können – nicht nur beim Tragen der Jacken, sondern auch bei ihrer Herstellung oder etwa durch Ausdünstung im Verkaufsraum.

Es spricht also einiges für meinen neuen Mantel, nicht nur die wunderschöne Farbe. Pelle und ich fühlen uns damit richtig angezogen und ich freue mich schon ihn bald mit in den Schnee und ans Meer mit zu nehmen. Denn da wird der Kinderwagen sicher weniger gebraucht und wir werden oft mit der Trage unterwegs sein. Pelle trägt unter dem Mantel übrigens das, was er auch drinnen tragen würde. Nur die Füßchen wärme ich zusätzlich mit dicken Socken oder an ganz kalten Tagen mit Überziehern. Man kann also sagen alles was aus der Trage guckt, muss noch mal extra vor Kälte geschützt werden. Ansonsten ist das Baby so ohne Overall bestens angezogen und hat es ebenso warm wie ich. Der Mantel fällt eher groß aus. Während ich sonst Gr. 36 trage, habe ich mich in diesem Fall nach dem Tipp einer lieben mamalila Mitarbeiterin für Größe xs entschieden und das war gut so. Die Arme sind lang genug und auch die Schwachstelle Po hat noch genügend Platz. Dadurch das er genau passt, hält er mich auch besser warm und auch Wind kommt nicht rein.

Es spricht also vieles für die Tragejacken von mamalila und ich kann sie euch sehr empfehlen, diese Investition lohnt sich.

Vorteile auf einen Blick

  • Innovativer, nachhaltiger Materialmix: Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester plus umweltfreundliche Membran und Beschichtung
  • Ganzjahresmantel für alle Witterungen und jede Jahreszeit
  • Atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend
  • Hoher Tragekomfort
  • Babytrageeinsatz mit Kapuze und verstellbarem Nackenschutz Features
  • Ausgestellte A-Form bietet auch ohne Einsatz Platz für den Schwangerschaftsbauch
  • mamalila-Prinzip: Schwangerschaftsmantel, Babytragemantel und eleganter und bürotauglicher Alltagsbegleiter
  • Rückentrageweise möglich

 

Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit mamalila entstanden, die mir die Jacke zum Testen zur Verfügung gestellt haben, lieben Dank dafür!

0 In sanvie|mini MAMA

KREATIVe POWERmama – Pia von uuio

Schon in meinen Weihnachtshighlights habe ich euch die tollen uuio trees vorgestellt. Ich verfolge das Lable uuio schon lange und bin sehr verliebt in das neue Bett. Ich habe mich riesig gefreut, dass Pia mir meine Fragen zum Thema Selbstständigkeit und Mamasein beantwortet hat und freue mich das auch 2019 die Reihe KREATIVe POWERmama weiterläuft und wir heute mit ihr starten dürfen!

Liebe Pia, wer bist du und was genau machst du? Wie ist die Idee zu eurem Label entstanden?
Ich bin Mitgründerin des Labels uuio. Zusammen mit Sebastian und Johann habe ich uuio 2016 gegründet, wobei die Idee und die ersten Entwicklungsschritte schon einige Jahre vorher stattfanden. Als Familienmenschen treibt uns ein Weiterdenken in der Wohn- und Lebenswelt mit Kindern an. Wir glauben, dass Kindermöbel nicht nur durch ihre Funktionalität begeistern können, sondern sich durch ihre Formsprache und Gestaltung harmonisch in einen modernen Lebensraum einfügen. Unsere Produkte lassen wir in kleinen Auflagen in Deutschland fertigen und achten sehr auf Qualität sowie faire und umweltbewusste Bedingungen. Wir richten uns an Menschen, die nach Beständigkeit streben und Wert auf Dinge legen, die sich durch eine überdauernde Gestaltung und Qualität auszeichnen.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich?
Mit Johann habe ich zwei Kinder und ich arbeite während die beiden in der Schule oder Kita sind. Wenn etwas ansteht auch mal nachmittags, abends oder am Wochenende. Die Kinder sind dann auch mal dabei, helfen mit oder werkeln und basteln bei uns im Studio. Die Großeltern sind auch in der Nähe und unterstützen uns viel – das ist Gold wert.
uuio ist ein Herzensprojekt und Johann, Sebastian und ich ergänzen uns ziemlich gut in der Zusammenarbeit. Wenn man selbstständig ist, ist man ja quasi immer „on duty“, aber wir nehmen uns auch mal die Freiheit, Arbeit Arbeit sein zu lassen und die Prioritäten zu verschieben um der Familie mehr Raum zu geben.

Was ist die Größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?
Eine große Herausforderung ist sicherlich allen und allem genügend Zeit einräumen zu wollen. Ich habe in den letzten Jahren sehr viel gelernt, was die eigenen Prioritäten angeht. Den Kindern die nötige Aufmerksamkeit schenken, ihre Bedürfnisse erkennen, aber auch die eigenen Bedürfnisse – das ist nicht immer einfach.
Die schönste Freude ist die unvoreingenommene und bedingungslose Liebe und Zuneigung die einem Kinder schenken. Ihre kindliche Unbeschwertheit und dazu ein glucksendes, sich überschlagendes Kinderlachen.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?
Am liebsten: nichts. Einfach Löcher in die Luft gucken. Wenn ich damit fertig bin mache ich gerne Pilates oder gehe joggen, schlafe oder lese.

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass uuio sich als kleine aber feine Marke etabliert und wir unsere nächsten Ideen und Projekte realisieren können.

Foto-Credit: Matthias Oertel

0 In Enthält Werbung/ sanvie|mini MAMA

Wir kommen wieder – Landhaus Averbeck

Ihr lieben! Ich hoffe ihr genießt die Weihnachtstage mit euren Lieben! Bei uns wird zwischen den Tagen immer viel über den nächsten Urlaub gesprochen und was wir so machen wollen im neuen Jahr. Für den großen Sommerurlaub spukt uns die Niederlande im Kopf herum, aber genaueres haben wir noch nicht geplant. Eins ist aber klar! Auch nächstes Jahr möchten wir uns wieder eine wunderbare Familienauszeit im familotel Landhaus Averbeck gönnen. Wir waren vor zwei Jahren das erste Mal dort, es war ganz wunderbar. Und jetzt waren wir wieder da. Ende November haben wir erneut ein Wochenende dort verbracht und es ist auch diesmal wieder herrlich gewesen, für uns und für die Kinder. Denn die Kinder sind dort wirklich den ganzen Tag beschäftigt und man muss sie eher mal bremsen, damit sie auch mal kurz still sitzen und eine kleine Pause machen. Ansonsten toben sie durch die Spielscheune, im Bällebad, auf dem riesigen Spielplatz oder in einem der tollen Spielzimmer. Die Möglichkeiten sind groß und wirklich toll. Das Hotel ist so heimelig, dass gefällt mir besonders. Wir waren ja Anfang des Jahres im Sauerland in einem sehr viel größeren familotel, was auch schön war, aber eben auch sehr, sehr viel größer. Ich finde die familiäre Atmosphäre macht das Landhaus Averbeck zu einem besonderen Urlaubsort und daher möchte ich es euch sehr gern auch noch einmal ans Herz legen.

Es hat sich in den letzten zwei Jahren auch noch einiges getan auf dem schönen Anwesen. Es sind neue Ferienhäuser dazu gekommen, die Cabins. In einem davon haben wir dieses mal übernachtet. Die Häuser gehen über zwei Etagen, unten ist das Bad und ein kleiner Wohnbereich und riesiger Stauraum mit Schränken unter der Treppe. Oben gibt es ein Kinderzimmer mit Schlafmöglichkeit für Drei Kids und einem Elternbett mit wunderschön, entspannendem Ausblick auf die Pferdekoppeln. Die Wohnungen und Häuser auf dem Landhaus Averbeck werden immer von der Chefin selbst eingerichtet. Sie sind vom Stil her ähnlich, aber jede für sich doch ganz individuell. Das mag ich sehr. Damit ist es nicht so typischer Hotelstandard, sondern eben alles sehr heimisch und gemütlich. Das ist mir besonders aufgefallen diesmal, denn einen Tag zuvor haben wir in Hamburg in einem großen Hotel übernachtet, was auch sehr familienfreundlich war, aber eben nicht so heimelig eingerichtet, sondern sehr funktional.

Und es ist überall so gemütlich. Seit unserem letzten Besuch sind nicht nur neue Häuser und Wohnungen dazugekommen, auch der Speisesaal, bzw. das Restaurant hat sich verändert. Und was soll ich sagen. Es ist toll geworden. Das Essen hatte ich in besonders guter Erinnerung und das hat sich auch wieder bestätigt. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig. Das Mittagessen sehr Kinderfreundlich und lecker. Die Kuchen am Nachmittag genau richtig für zwischendurch und das Abendessen einfach nur köstlich. Ihr seht ich bin am schwärmen. Aber genau das ist es, was für mich diese kleinen Auszeiten doch so entspannt machen, einfach mal ein paar Tage nicht über die Mahlzeiten nach zu denken, nicht den Tisch abzuräumen und das Krümelchaos unterm Tisch zu beseitigen. Ich weiß, so ein Urlaub dort ist nicht günstig, aber wenn es eben nicht machbar ist, das Mama für ein Wochenende alleine in den Wellnessurlaub fährt (was auch nicht günstig ist!), dann ist dieser Ort perfekt um die Kraftreserven wieder aufzutanken und vor allem um sich ein wenig verwöhnen zu lassen und gleichzeitig zu wissen, dass auch die Kinder sich dort sehr wohl fühlen. Und ich sag euch, für den Erholungseffekt lohnen sich schon ein paar Tage und die auch gern außerhalb der Saison!

Wir kommen auf jeden Fall wieder und ich glaube nächstes Mal in der Vorweihnachtszeit, denn ich glaube dann ist es noch mal ganz besonders gemütlich im Landhaus Averbeck.

 

 

 

 

 

1 In sanvie|mini MAMA

KREATIVe POWERmama – Alena und Irina von traumnah

Die beiden Schwestern haben ein feines Händchen für schöne Babyprodukte und ich bin großer Fan von der Kombination aus Holz und gehäkeltem, daher bin ich mir sicher auch euch werden die Sachen von traumnah gefallen und ich freue mich, dass mir die beiden Rede und Antwort gestanden haben.

Liebe Alena, liebe Irina,  wer seid ihr und wie seid ihr auf die Idee gekommen ein eigenes Lable zu gründen?

Alena: Hi, ich bin Alena (35), Mama von zwei wundervollen Töchtern (4 und 1). 
Ich habe eine Leidenschaft für selbstgemachte Sachen. Von selbst gekochter Marmelade bis hin zu selbstgestrickten Socken. Und noch mehr liebe ich es, selbstgemachte Sachen zu verschenken. Denn nichts ist schöner, als den Ausdruck der Freude im Gesicht der Beschenkten zu sehen. Durch meine Kinder hat sich der Alltag komplett verändert. Diese Freude und Begeisterung den Beiden bei Wachsen zuzusehen hat mich mit Glück erfüllt. Ich wollte aber auch wieder in die Arbeitswelt zurück, konnte aber nicht darauf verzichten meine Kinder um mich herum zu haben. Somit ist die Idee mit der Selbstständigkeit entstanden. Und meine Kinder haben mich dafür motiviert und inspiriert.

Irina  Hey, ich bin Irina (32), Mama einer kleinen süßen Wirbelmaus (3) und erwarte in wenigen Wochen ein zweites kleines Wunder.
Mein Ziel war es schon immer, mich im Leben damit zu beschäftigen, was mir richtig Spaß macht und mich erfüllt. Meine Ideen möchte ich am liebsten mit der ganzen Welt teilen. Vor einem Jahr war es dann soweit. Bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Pfannkuchen beschlossen meine Schwester und ich es in die Tat umzusetzen. So entstand „Traumnah“. Wir haben uns Kopfüber in das Abendteuer Selbstständigkeit und Unabhängigkeit gestürzt und sind richtig glücklich, dieses Schritt gewagt zu haben.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst ihr euch?

Der Alltag als Selbstständige Mama ist manchmal eine große Herausforderung. Unsere Großen sind vormittags im Kindergarten und die Kleine stets an unserer Seite. Irina düst mehrmals die Woche zwischen Bad Nauheim und Fehl-Ritzhausen und das hoch schwanger. Wir sind sehr froh, dass wir unsere Mama an unserer Seite habe. Ohne Sie wäre einiges nicht möglich. Neben Wäschebergen, Kochen, Haushalt, Taxi spielen und Kindergarteneingewöhnungen, freuen wir uns immer neue Ideen weiter zu entwickeln und über jede Bestellung, die wir erhalten
Es gibt Tage, da sitzen wir noch bis Mitternacht da, wenn die Kinder schlafen, und machen die Bestellungen fertig oder telefonieren, um neue Ideen zu besprechen oder einfach nur auszutauschen. Wir haben dabei einen riesen Spaß! Und genau das wollten wir auch erreichen. Etwas erschaffen, das wir mit Leidenschaft machen und das anderen auch noch so eine große Freude bereitet.

Wir sind dankbar für unsere Familien und Freunde, die uns den Rücken stärken und den Glauben an uns nicht verlieren.
Auch wir als Schwestern stärken uns gegenseitig so gut wie wir können. Es gibt keinen anderen Geschäftspartner, mit dem man sich auf dem Niveau von Geschwistern unterhalten kann. Offen, ehrlich, aufbauend und unterstützend.

Was ist die Größte Herausforderung für euch am Mama-Sein und welches die schönste Freude?
Die größte Herausforderung ist es, allem gerecht zu werden. Die Balance zwischen Familie, Freunde und Beruf zu schaffen. Es bedarf einen guten Plan um den Alltag gut zu managen. Kindergarten, Kochen, Turnen, Vorlesen in der Puppenecke spielen… all das wollen die Kinder von uns! Instagram, Facebook, Mails, Bestellungen, Rechnungen, neue Ideen… all das wollen unsere Kunden! Das schönste dabei ist, dass wir uns die Zeit selbst einteilen können. Wenn die Kinder uns brauchen, dann gehört der Tag denen und der Abend bis spät in die Nacht gehört dann unseren Kunden. Und die größte Freude dabei ist die leuchtenden Kinderaugen zu sehen und die tollen Feedbacks unserer Kunden zu bekommen. Unbezahlbar und unersetzbar!

Was machst ihr, wenn ihr mal ein paar Stunden Zeit für euch habt?

Alena: Sport. Ich gehe sehr gerne eine Runde im Wald laufen oder zum Training. Das macht meinen Kopf frei für neue Ideen und Vorhaben.
Oder ich sitze mit meinem Mann im Garten am Feuer oder im Haus am Kamin und sprechen über dies und jenes…

Irina: Einfach mal die Beine hochlegen und entspannen. Mich mental auf mein zweites Baby vorbereiten und einfach die Ruhe genießen. Als bereits Mama im Sommer des Jahrhunderts schwanger zu sein, nebenbei den eigenen Traum von Selbstständigkeit verwirklichen und die restlichen Aufgaben des Alltags bewältigen, kann auch mal eine Powerfrau mal müde werden lassen.

Was wünschst ihr euch für die Zukunft?

Alena: Die Zeit wird es zeigen. Im Moment bin ich glücklich und erfüllt mit dem was ich mache und das was ich habe darf gerne wachsen und gedeihen!

Irina: Zeit. Für meine Familie und Freunde. Wir hoffen unser Label irgendwann so groß werden zu lassen, dass wir daraus ein kleines Familienunternehmen aufbauen können und mehr Zeit miteinander verbringen können.