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KREATIVe POWERmama – Alena und Irina von traumnah

Die beiden Schwestern haben ein feines Händchen für schöne Babyprodukte und ich bin großer Fan von der Kombination aus Holz und gehäkeltem, daher bin ich mir sicher auch euch werden die Sachen von traumnah gefallen und ich freue mich, dass mir die beiden Rede und Antwort gestanden haben.

Liebe Alena, liebe Irina,  wer seid ihr und wie seid ihr auf die Idee gekommen ein eigenes Lable zu gründen?

Alena: Hi, ich bin Alena (35), Mama von zwei wundervollen Töchtern (4 und 1). 
Ich habe eine Leidenschaft für selbstgemachte Sachen. Von selbst gekochter Marmelade bis hin zu selbstgestrickten Socken. Und noch mehr liebe ich es, selbstgemachte Sachen zu verschenken. Denn nichts ist schöner, als den Ausdruck der Freude im Gesicht der Beschenkten zu sehen. Durch meine Kinder hat sich der Alltag komplett verändert. Diese Freude und Begeisterung den Beiden bei Wachsen zuzusehen hat mich mit Glück erfüllt. Ich wollte aber auch wieder in die Arbeitswelt zurück, konnte aber nicht darauf verzichten meine Kinder um mich herum zu haben. Somit ist die Idee mit der Selbstständigkeit entstanden. Und meine Kinder haben mich dafür motiviert und inspiriert.

Irina  Hey, ich bin Irina (32), Mama einer kleinen süßen Wirbelmaus (3) und erwarte in wenigen Wochen ein zweites kleines Wunder.
Mein Ziel war es schon immer, mich im Leben damit zu beschäftigen, was mir richtig Spaß macht und mich erfüllt. Meine Ideen möchte ich am liebsten mit der ganzen Welt teilen. Vor einem Jahr war es dann soweit. Bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Pfannkuchen beschlossen meine Schwester und ich es in die Tat umzusetzen. So entstand „Traumnah“. Wir haben uns Kopfüber in das Abendteuer Selbstständigkeit und Unabhängigkeit gestürzt und sind richtig glücklich, dieses Schritt gewagt zu haben.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst ihr euch?

Der Alltag als Selbstständige Mama ist manchmal eine große Herausforderung. Unsere Großen sind vormittags im Kindergarten und die Kleine stets an unserer Seite. Irina düst mehrmals die Woche zwischen Bad Nauheim und Fehl-Ritzhausen und das hoch schwanger. Wir sind sehr froh, dass wir unsere Mama an unserer Seite habe. Ohne Sie wäre einiges nicht möglich. Neben Wäschebergen, Kochen, Haushalt, Taxi spielen und Kindergarteneingewöhnungen, freuen wir uns immer neue Ideen weiter zu entwickeln und über jede Bestellung, die wir erhalten
Es gibt Tage, da sitzen wir noch bis Mitternacht da, wenn die Kinder schlafen, und machen die Bestellungen fertig oder telefonieren, um neue Ideen zu besprechen oder einfach nur auszutauschen. Wir haben dabei einen riesen Spaß! Und genau das wollten wir auch erreichen. Etwas erschaffen, das wir mit Leidenschaft machen und das anderen auch noch so eine große Freude bereitet.

Wir sind dankbar für unsere Familien und Freunde, die uns den Rücken stärken und den Glauben an uns nicht verlieren.
Auch wir als Schwestern stärken uns gegenseitig so gut wie wir können. Es gibt keinen anderen Geschäftspartner, mit dem man sich auf dem Niveau von Geschwistern unterhalten kann. Offen, ehrlich, aufbauend und unterstützend.

Was ist die Größte Herausforderung für euch am Mama-Sein und welches die schönste Freude?
Die größte Herausforderung ist es, allem gerecht zu werden. Die Balance zwischen Familie, Freunde und Beruf zu schaffen. Es bedarf einen guten Plan um den Alltag gut zu managen. Kindergarten, Kochen, Turnen, Vorlesen in der Puppenecke spielen… all das wollen die Kinder von uns! Instagram, Facebook, Mails, Bestellungen, Rechnungen, neue Ideen… all das wollen unsere Kunden! Das schönste dabei ist, dass wir uns die Zeit selbst einteilen können. Wenn die Kinder uns brauchen, dann gehört der Tag denen und der Abend bis spät in die Nacht gehört dann unseren Kunden. Und die größte Freude dabei ist die leuchtenden Kinderaugen zu sehen und die tollen Feedbacks unserer Kunden zu bekommen. Unbezahlbar und unersetzbar!

Was machst ihr, wenn ihr mal ein paar Stunden Zeit für euch habt?

Alena: Sport. Ich gehe sehr gerne eine Runde im Wald laufen oder zum Training. Das macht meinen Kopf frei für neue Ideen und Vorhaben.
Oder ich sitze mit meinem Mann im Garten am Feuer oder im Haus am Kamin und sprechen über dies und jenes…

Irina: Einfach mal die Beine hochlegen und entspannen. Mich mental auf mein zweites Baby vorbereiten und einfach die Ruhe genießen. Als bereits Mama im Sommer des Jahrhunderts schwanger zu sein, nebenbei den eigenen Traum von Selbstständigkeit verwirklichen und die restlichen Aufgaben des Alltags bewältigen, kann auch mal eine Powerfrau mal müde werden lassen.

Was wünschst ihr euch für die Zukunft?

Alena: Die Zeit wird es zeigen. Im Moment bin ich glücklich und erfüllt mit dem was ich mache und das was ich habe darf gerne wachsen und gedeihen!

Irina: Zeit. Für meine Familie und Freunde. Wir hoffen unser Label irgendwann so groß werden zu lassen, dass wir daraus ein kleines Familienunternehmen aufbauen können und mehr Zeit miteinander verbringen können.

 

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Vorbereitungen fürs Wochenbett – Leckeres & Gesundes

Neben dem Gemütlichkeitsfaktor und den Hygiene-Utensilien fürs Wochenbett ist mir diesmal die Vorbereitung in Sachen Haushalt und vor allem Verpflegung total wichtig. Denn schließlich sind bei uns nicht mehr nur mein Mann und ich zu versorgen, sondern zumindest abends und am Wochenende auch die Jungs. Es gibt ja Männer da wäre, die Aufgabe die Familie mit gesundem Essen zu versorgen, die einfachste, aber meiner ist leider kein leidenschaftlicher Koch und ich glaube er wird mit den Jungs genug zu tun haben.

Leckeres fürs Wochenbett vorbereiten

Diesmal habe ich daher unsere beiden Gefrierschränke ordentlich gefüllt. Ich habe vorgekocht und so gibt es zum Beispiel einigen Portionen Bolognese, abgefüllt in Gefriertüten im Eisfach. Ich habe ich auch immer wieder Reste von leckeren Gerichten eingefroren, so dass ich davon auch immer schnell noch eine Portion für mich oder den Papa habe, wenn die Jungs in der Woche im Kindergarten essen. Ich habe einige Tüten Frosta TK Gerichte gekauft und das aller Beste: Meine liebe Patentante hat uns, bzw. mir eine riesige Portion Wochenbettkraftsuppe (Hühnersuppe) gekocht, die ich in einzelnen Portionen abgefüllt habe, denn Hühnersuppe ist nicht nur bei Erkältung gut, sondern wirkt auch im Wochenbett beim Milcheinschuss super.

Aber da wir nicht nur an die Tiefkühltruhe wollten, habe ich auch andere Alternativen ausprobiert.

Gekochtes Essen liefern lassen

Irgendwie haben wir hier im kleinen, feinen Oldenburg nicht die richtige Auswahl an leckeren und wirklich guten, gesunden Lieferservices. Es gibt diese schrecklichen Essen auf Rädern Dienste, die meist alte Leute mit zerkochtem beliefern und sonst eher Lieferdienste, die allerlei ungesundes und das auch nicht wirklich gut liefern. Aber Gott sei dank, gibt es inzwischen ein paar Online Shops die sich auf die Verpflegung von frisch gebackenen Mamas spezialisiert haben. Der bekannteste ist wohl Gesund & Mutter*. Und den habe ich vorab auch einmal für euch ausprobiert. Es gibt dort leckere Hausmannskost, wie Königsbergerklops, Gulasch oder Hühnerfrikassee, aber auch etwas besonderes wie orientalisches CousCous oder Gemüsecurry mit Kartoffeln, Erbsen und Linsen. Ich bin ja eher so der Hausmannskost-Typ, aber ich finde es super, dass man die Auswahl hat. Neben warmen Gerichten mit Fleisch, vegetarisch oder vegan, gibt es auch leckere Kuchen im Glas oder leckere Stillkugeln. Etwas was ich vorher übrigens noch nie gegessen habe, aber wirklich lecker ist und für einen tollen Energieschub sorgt. Ich habe bisher immer welche online bestellt, die sind auch wirklich lecker, aber leider funktioniert das mit dem Versand dort nicht so gut, daher kann ich euch die leider nicht empfehlen. Ich werde aber mal weiter testen. Ansonsten gibt es online auch tolle Rezepte zum Selber machen.

Rezeptbox von Hello Fresh

Wir sind bekennende Hello Fresh* Fans und haben die Box schon einige Male gehabt. Wirklich sehr lecker und die Rezepte sind so einfach zu kochen, bzw. alles gut erklärt, dass dort auch mein Mann den Kochlöffel schwingen könnte. Ich hingegen finde es aber auch super, dass ich mir einfach keine Gedanken drum machen muss, was ich nun genau koche und was ich dafür alles brauche. Es wird halt alles in der passenden Menge geliefert und daher wird das auch eine prima Entlastung sein, wenn wir die Kühltruhe geplündert haben und war es auch schon in der Zeit vor der Geburt, wo einfach der Kopf zu voll war, um sich um Essenpläne und gesunde Mahlzeiten Gedanken zu machen.

Lasst euch Hilfe oder Essen schenken

Das finde ich ja eh das beste Geschenk, denn spätestens ab dem 2. Kind machen solche Geschenke, wie Hilfe im Haushalt oder eine leckere Mahlzeit gekocht von Freunden oder Familie viel mehr Sinn als das 20. Babyspielzeug. Wenn ihr keine Lust habt selber zu kochen, dann gibt es bei Gesund & Mutter zum Beispiel auch Gutscheine für Aboboxen die ihr prima verschenken könnt.

Allerdings weiß ich auch, dass es schwierig ist, solche Wünsche zu äußern! Ich frage nur sehr ungern nach Hilfe, aber ich weiß irgendwie auch, dass wir sie diesmal brauchen werden und sei es nur die Bespaßung der Jungs und somit das Spielen bei Freunden, was häufiger außer Haus stattfindet als sonst. Wer sich also genauso wenig traut nach Hilfe zu Fragen für den habe ich mir was tolles überlegt und kleine Wochenbettwunschkarte erstellt, die ihr vorab im Freundeskreis als Wünsche verteilen könnt. Ihr könnt sie euch hier herunterladen.

*Wir durften sowohl Hello Fresh, als auch Gesund & Mutter als PR Sample testen – lieben Dank dafür!

 

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Vorbereitungen fürs Wochenbett – Wohlfühlen & Pflege

Ehrlich gesagt habe ich keine Vorstellung davon, wie das Wochenbett diesmal werden wird. Mit den zwei wilden Kerlen kann ich mir eine lange Kuschelzeit im Bett kaum vorstellen, aber was ist, wenn ich das als Mama doch brauche und das Baby es doch eh eigentlich auch braucht. Dann heißt es gut vorbereitet zu sein, also habe ich mir vor ab ein paar Maßnahmen überlegt. Ich habe alles eingekauft, was man für das Wochenbett so braucht, bzw. brauchen könnte. Bei Paul brauchte ich das meiste eigentlich nicht und war schnell wieder fit. Die Geburt war entspannt und wirklich schön, ich hoffe einfach das es diesmal genauso wird, aber ich weiß aus Emils Wochenbett auch das es anderes sein kann. Da war mein Kreislauf wochenlang im Keller und auch sonst hatte ich ordentlich mit mir zu tun. An den Haushalt und Dinge wie Essen kochen war nicht zu denken. Damals mussten aber ja Gott sei Dank nur mein Mann und ich versorgt werden, also alles halb so schlimm. Da ich doch festgestellt habe, dass dies ein wirklich umfangreiches Thema sein kann, vor allem aber es irgendwie zwei verschiedene Richtungen gibt, habe ich mich entschlossen zwei Posts für euch zu schreiben. Einmal einen zum Thema – „Leckeres & Gesundes“ und einmal einen zum Thema „Wohlfühlen und Pflegen“

Mach es dir gemütlich

Ich wirbel seit Wochen durchs Haus und versuche es so gut es geht gemütlich zu machen. Mit den Jungs ist das eine never ending story und ich glaube ich übertreibe es auch ein wenig. Denn natürlich müssen nicht zwingend alle Fenster geputzt sein und auch auf keinen Fall alle Schränke sortiert und ausgewischt. Aber ich erfreue mich gerade daran, was zu tun, während die Jungs Ferien haben, denn das ist im Grunde das einzige was ich am Tag wirklich gut schaffe und mit einer Menge Pausen realisieren kann. Ausflüge schaffen ich gerade leider nicht mehr und der Wocheneinkauf mit beiden stellt mich schon vor größte Herausforderungen.

Aber zuhause ist es inzwischen wirklich ziemlich ordentlich und alle Abläufe so vereinfacht, dass wir es auch im Wochenbett schnell schaffen sollten wieder Ordnung reinzubringen. Denn alles hat seinen Platz und dank großem Ausmisten ist davon viel da.

Platziere überall Spucktücher

Ich habe es mir für das Sofa und das Schlafzimmer besonders gemütlich gemacht. Kuscheldecken, Stillkissen und allerlei Spucktücher liegen bereit. Ich werde auch Nachts im Bett wickeln und habe die kleine Ecke an unserem Beistellbett mit Windeln, einem Wechseloutfit und weiteren Spucktüchern ausstatten. Spucktücher braucht man gefühlt viele und das ist wohl auch eines der Dinge, die wir in Überzahl haben, denn ich nutze sie für alles! Zum Schutz vor kleinen Spucktüchern natürlich hauptsächlich. Ich habe nämlich keine Lust jeden Tag die Betten zu beziehen und so liegen sie unterm Kopf des Babys, wenn es schläft und einfach griffbereit, wenn man merkt es kommt was. So ähnlich ist es im Wohnzimmer mit dem Sofa auch. Ich lege da gerne auch noch ne waschbare über den Sofastoff und Stillkissen über die Rückenlehne. Die Spucktücher sind also immer im ganzen Haus verteilt und für den Einsatz griffbereit. Wenn man zwei Etagen hat, ist es sowieso schön die Wochenbettutensilien sowohl oben als auch unten zu haben, denn auch der Papa hat mit den beiden anderen Jungs im Schlepptau nicht immer Lust durchs ganze Haus zu sprinten und die passenden Sachen für Mama und Baby zu besorgen. Es gibt also einen Wochenbettkorb für oben und unten.

So habe ich auch zwei Stillkissen. Ein geliehenes, festes Hörnchen für unten fürs Sofa, ein flexibels von Theraline*, welche sich nachts auch wunderbar als kleine Grenze für die Jungs im Familienbett eignet. Damals bei Emil musste ich mir noch für alle Stillkissen selbst bezüge nähen. Inzwischen gibt es echt schöne und Theraline hat zum Beispiel ein ganz kuscheliges aus Jersey in grau. Das mag ich am liebsten.

 

Hygieneutensilien fürs Wochenbett

Neben den Dingen für die Gemütlichkeit muss man sich leider auch mit den Hygieneartikeln ausrüsten, aber das bleibt nun mal nicht aus. Beide Wochenbettkörbe werden also mit den typischen Hygieneartikeln fürs Wochenbett gefüllt, damit ich die Jungs nicht unbedingt zwingend losschicken muss, um riesige Vlieseinlagen zu kaufen. Gott sei Dank kann man inzwischen ja auch alles gut online bestellen, z.B. bei DM.

Was ist drin:
– Vlieseinlagen
– ein Messbecher zum Spülen des Wochenfluss nach dem Toilettengang (Tipp meiner Hebamme und wirklich sehr praktisch, gerade bei Geburtsverletzungen)
– Tannolact Badezusatz für Sitzbäder, bei eventuellen Geburtsverletzungen
– Regenerationsspray von Motherlove
– Stilleinlagen
– MAM Stillkompressen
– Stillhütchen (Brauchte ich bei Paul nicht, aber bei Emil haben sie mir das Stillen ungemein erleichtert)
– eine Salbe für wunde Brustwarzen
– Mullwindeln/Spucktücher

*Das Stillkissen wurde mir als PR Sample zur Verfügung gestellt.

 

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Unsere Elternzeitpläne und ein passender Rucksack dafür

Mit der Überschrift könnte man auch denken, wir planen ein großes Familienabenteuer und reisen 2 Monate um die Welt, aber nein, darum geht es nicht. Den wir werden nicht reisen, wir werden uns ins Abenteuer Alltag stürzen und das so richtig.

Als ich das erste Mal Schwanger war, war klar, ich bleibe ein Jahr zuhause und wir nehmen, wie wohl viele einfach noch die 2 Monate für den Papa. Einen davon genießen wir als Familie, reisen ein wenig und den anderen brauchen wir ja dann für die Eingewöhnung der Krippe. Das Ergebnis – richtig zufrieden war mit dieser Entscheidung glaube ich keiner. Ich nicht, die das Jahr zuhause wirklich mehr als langweilig fand und frustriert von dem täglichen Gefühl nichts geschafft zu haben war und für den Papa fühlten sich diese beiden Elternzeitmonate die wir einmal im 6. Monat genommen und einmal im 13. Monat hatten, eher an wie ein besonders langer Urlaub. Denn die Krippeneingewöhnung klappte Problemlos und so hatte er in seinem 2. Monat schon ziemlich schnell die Vormittage Zeit für andere Dinge. Eine Vorstellung davon, was der Alltag mit Kind eigentlich wirklich bedeutet hatte er nach dieser Zeit nicht.

Als ich dann mit Paul schwanger wurde, war für mich klar, ich bleibe auf keinen Fall wieder ein Jahr zuhause. Gott sei Dank wurde in dem Jahr gerade das Elterngeldplus eingeführt und das war ein Riesen Gewinn für uns. Ein weiterer Vorteil war natürlich, dass ich prima von zuhause aus arbeiten konnte und ich mir somit auch keine Gedanken ums Abstillen machen musste. Das konnte alles ganz normal weiterlaufen und die Jungs waren nie fremdbetreut im ersten Jahr, sondern immer entweder bei Mama oder bei Papa. Mit der Geburt von Paul begann nämlich nicht nur meine Elternzeit, sondern auch die von meinem Mann. Er arbeitete weiter täglich, aber eben nur 25 Stunden, so dass er die Nachmittage mit uns verbringen konnte. Ich war die ersten 4 Monate komplett zuhause und habe dann ab dem 5. Monat nachmittags von zuhause einige Stunden gearbeitet, während der der Papa mit den Jungs seinen Spaß hatte. Ich sage euch, diese Situation war für alle viel viel schöner. Vor allem Emil hat in dieser Zeit eine wahnsinnig enge Bindung zu seinem Papa aufgebaut und auch für Paul war es super, nicht den ganzen Tag mit mir zusammen zu sein. Mein Mann ist an seinen Aufgaben nun mit beiden Jungs sehr gewachsen und auch ich war total zufrieden damit ein paar Tage die Woche an den Nachmittagen was anderes machen zu können als die typischen Babysachen.

Auch diesmal werden wir das fast genauso wieder machen. Und ich freue mich sehr darauf, dass wir uns nochmal in dieses Abenteuer Alltag stürzen können. Ich werde diesmal zwar etwas länger zuhause bleiben, denn über den Winter, mit eventuell kranken Kindergartenkindern habe ich mich nicht getraut schon wieder genauso früh einzusteigen. Auch wenn ich natürlich hoffe, dass es nicht so schlimm wird und Paul sich schnell an die neuen Kindergartenkrankheiten gewöhnt, ich glaube das wird noch mal eine extreme Situation, sollte es wirklich so kommen. Und da wir tatsächlich alleine sind und keine helfenden Hände von Seiten der Familie haben, ist das so glaube ich einfach schlauer. Aber dann im März 2019 geht es wieder los. Ich arbeite 3 Tage die Woche nachmittags von zuhause, während der Papa mit den 3 Jungs zusammen ist. Es ist natürlich in dieser Zeit nicht komplett 50/50 aufgeteilt, aber schon sehr nah dran und ich weiß, dass mein Mann mich nach einem Chaos Tag mit den Kids auch wirklich versteht.

Für seine Elternzeit ist der Papa inzwischen perfekt ausgerüstet mit seinem Wickelrucksack von BooPoo. Die Rucksäcke von BooPoo sind nicht nur praktisch, sondern auch total unisex, so dass er, als auch ich damit losziehen können. Mit meiner rosa Wickeltasche, die ich mir mal als Fototasche gekauft habe, würde er sich allein unterwegs sicher nicht so wohlfühlen. Daher bin ich froh, dass wir diesen Rucksack haben. BooPoo ist ein britisches Unternehmen und ich habe es euch vor einer ganzen Weile schon mal vorgestellt. Sie entwerfen nicht nur tolle Wickelrucksäcke, sondern auch praktische Wickeltaschen, die die Wickelauflage direkt integriert haben. Alles ist sehr hochwertig verarbeitet und gut gepolstert, so dass mein Mann den Rucksack nicht nur nachmittags mit den Kindern mitnimmt, sondern auch vormittags zur Arbeit. Die große ist perfekt um dort auch einen Laptop drin zu transportieren. Ich finde ja auch das Rucksäcke gerade mit mehreren Kindern einfach praktischer sind, denn die Hände braucht man schon bei zwei Kleinen für andere Dinge als eine Tasche zu tragen. Da wir aber nur einen Rucksack haben, wird der Papa sicher meist mit ihm unterwegs sein und ich für die morgendlichen Ausflüge und nur mit Baby meine Wickeltasche nutzen. Ich überlege übrigens, ob ich diesmal tatsächlich wieder so etwas wie einen Babykurs mache, bei Paul habe ich mich erst ganz zum Ende durchringen können.

So sind also unsere Pläne fürs erste Babyjahr! Wie verbringt ihr die Elternzeit? Ganz klassisch oder auch in einem Modell wo beide gleich eingebunden sind?

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Schöne, schlichte Erinnerungsbücher für die Schwangerschaft und die Kindheit

Eine schöne Geschenkidee zur Geburt

Ich habe sie neulich bei der lieben Katja im Shop entdeckt, diese wunderbar schlichten Schwangerschafts- und Kindertagebücher von Sternstrasse. Ja genau, Kindertagebücher! Nicht nur ein Tagebuch für die Babyzeit, sondern für die komplette Kindheit und alle besonderen Meilensteine. Ich habe für die Jungs auch sowas in der Art. Es sind aber richtig dicke Bücher, fast so dick wie ein Atlas gefühlt und ich finde es manchmal fast zu viel, was man dort alles ausfüllen soll und fühle mich schlecht, wenn ich es nicht geschafft habe. Daher glaube ich so ein überschaubareres Buch wäre für mich passender gewesen. Aber auch für die Schwangerschaft ist so ein Buch was feines, mir hilft es meine Schwangerschaftsupdates für euch aufzuschreiben, denn sie sind auch eine Erinnerung für mich. Viel persönlicher ist es aber natürlich in diesem hübschen Buch Bauchgefühl.

* Affiliate Links – Wenn ihr über diesen Link etwas in dem Shop bestellt, bekomme ich dafür eine kleine Vermittlungsprovision und ihr unterstützt meine Arbeit, ihr zahlt aber keinen Cent mehr.

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Meine Buchempfehlungen rund um die Schwangerschaft

Ich habe eigentlich nicht vorgehabt dieses Mal besonders viel zu lesen. Ich weiß auch ehrlich gesagt gerade nicht, ob das Baby so groß ist wie eine Zitrone oder doch schon wie eine Mango oder all die Vergleiche die man in so machen Büchern bekommt. Ich habe eine App, die mir sagt in welcher Woche ich bin, wenn ich es gerade mal wieder vergessen habe, aber da schaue ich auch nur, wenn ich gefragt werde und die Frage einfach gerade nicht weiß.

Beim ersten Mal war das alles ganz anders und ich habe dieses Schwangerschaftsbuch* mit allen Infos rund ums Baby verschlungen. Diesmal beschäftige ich mich gerade nicht so sehr mit dem Baby und dessen Entwicklung, denn ich weiß mein Körper macht das schon und am Ende wird alles dran sein. Wie in meiner zweiten Schwangerschaft mit Paul ist das Thema Geburtsvorbereitung bei mir gerade viel wichtiger und das vor allem Mental. Ich habe da einen tollen Online Kurs gefunden, von dem ich euch bald unbedingt erzählen möchte und wo ich euch auch den Podcast sehr empfehlen kann, denn da gibt es auch allerlei Infos rund um das Thema Geburt und Schwangerschaft.

Guter Hoffnung von Kareen Dannhauer

Dennoch gab es dieses Mal zwei Bücher, die mich neugierig gemacht haben und die ich euch gerne empfehlen möchte. Die liebe Hebamme Kareen hat mir ihr Buch Guter Hoffnung*  in einem Überraschungspaket zugeschickt und ich fand schon die Gestaltung so ansprechend, dass ich direkt tiefer eingestiegen bin. Ich habe dieses Mal keine Hebamme, die die Vorsorge macht, leider! Aber das Buch ist für mich eine tolle Ergänzung zu den Besuchen beim Frauenarzt. Es werden kleine Zimperlein besprochen, aber auch Gefühle und es ist so aktuell, dass es einen sogar davor warnt, sich nicht von der Instagramscheinwelt irritieren zu lassen und das gerade in der ersten Zeit mit Baby nicht immer alles rosig ist und leicht von der Hand geht. Das ist ein Thema, welches ich gern in der ersten Schwangerschaft gewusst hätte. Ich würde nicht sagen, ich hatte damals eine Wochenbettdepression, auf keinen Fall. Aber ich fand es eben auch nicht so toll wie alle immer sagten nun schlapp und mit schwachem Kreislauf immer nur auf das Baby zu schauen. Vor allem das Physische war damals ein Problem. Ich hatte nicht mal eine traumatische, tagelange Geburt, aber trotzdem hat es mich irgendwie aus der Bahn geworfen und mein Kreislauf war Tage, bis Wochen irgendwo tief unten. Daher habe ich mir bei der zweiten Geburt vorgenommen, dass es auch anders gehen muss und versucht es möglichst so hinzubekommen, dass ich danach nicht wieder so schlimm durchhänge und es hat geklappt. Aber das ist wieder ein Thema, was ich euch in dem Post über die Geburtsvorbereitung genauer erzählen werde. Ich finde das Buch jedenfalls sehr hilfreich. Es beschäftigt sich auch sehr viel mit dem Thema Ernährung und den ganzen Trends die gerade in Sachen Ernährung so angesagt sind und hat viele (Homeopathische) Tipps gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden.

Mein Mutterpass von Malin Elmlid

Ein zweites Buch, was ich eigentlich vermutlich nicht gebraucht hätte, was ich aber jeder Baldmama, die ihr erstes Kind erwartet schenken würde ist – Mein Mutterpass*. Die liebe Steffi von OhhhMhhh, hat mich mit Ihrer Reise nach Finland so neugierig gemacht auf das Buch, dass ich es mir bestellen musste. Und es ist gut, wirklich gut! Denn auch da wird man auf den Boden der Tatsachen geholt. Es ist nicht alles rosarot, es geht darum, dass die Männer genauso Väter werden und das wir uns als Frau nicht vergessen sollen. Manchmal irritiert mich die Gestaltung des Buches etwas und gerade wenn die Typo zu durcheinander wird, verliere ich schnell die Lust am Lesen, aber in diesem Fall hat mich der Inhalt immer wieder zurückgeholt. Es sind interessante Interviews und Themen, die sonst eben auch nicht behandelt werden, wie das Liebe Geld in der Elternzeit oder wie man es schafft sich wieder Zeit zu Zweit zu nehmen. Da könnten wir uns übrigens auch noch was abgucken. Beide Bücher kann ich euch sehr empfehlen.

* Amazon-Partnerlinks – dabei ist es ähnlich wie mit den Affiliate Links, wenn ihr darüber ein Buch kauft, dann bekomme ich einen kleinen Bonus, ihr zahlt aber nicht mehr! Das Buch Guter Hoffnung hat mir Kareen geschenkt! Danke, liebe Kareen!

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Kathrin entdeckt das Abenteuer Festival mit Kids

Foto: @[364752903653600:Robin Schmiedebach Photography]

Der Sommer klopft an und es ergeben sich Themen wie Unternehmungen, Ausflüge oder Urlaub. Immer wieder spielt sich auch bei mir im Kopf ab, ob man dies oder jenes jetzt wirklich unternehmen kann? Ist es kindgerecht oder gar anstrengend mit den Kleinen? Kann ich das ein oder andere doch nur alleine oder mit Freunden machen? Gibt es Alternativen zum klassischen Kurztrip an die Küste oder Ausflug auf einen Bauernhof? Dieses kleine „Mal-raus-kommen“ hat sich für uns zum jährlichen Must-have zusätzlich zum regulären Sommerurlaub entwickelt. Letztes Jahr im Sommer hatte ich euch bereits den tollen Hof Binneninn in Holland vorgestellt, den wir auch dieses Jahr als kleines Special im Kopf hatten.

Musik und Kultur spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle. Unser Papa ist Musiker und leidenschaftlicher Konzertgänger. Ich interessiere mich für alles mögliche: Filme, Zeitschriften, Deko, Kleidung. Höre auch gerne mal einer Lesung zu oder sehe mir eine Comedy-Vorstellung an, liebe es zu kochen und freue mich wöchentlich tierisch auf meinen Yogaabend. Und Anton? Der steht einfach auf Kindsein. Und tatsächlich haben wir etwas gefunden, bei dem wir alle auf unsere Kosten kommen. Ein Festival für die ganze Familie. Das „A Summer´s Tale“ findet vom 1. bis 4. August 2018 in Luhmühlen in der Lüneburger Heide statt.

Das vielseitige Programm bietet vor allem für Kinder viel Spaß und Abwechslung. Den Reggeahasen Boooo und die Berglinge werden Anton und uns sicherlich viel Freude machen. Und mindestens ein Besuch in der Zwergstadt ist auf jeden Fall ein Muss. Mich interessiert sehr das kulinarische Angebot aus regionalen und lokalen Produkten – natürlich alles Bio.

Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja auch Lust auf eine mehrtägige Entdeckungsreise mitten im Wald mit wundervollen musikalischen Schätzen, Performance-Highlights, spannenden Filmen, unterhaltsamen Lesungen, Comedy- und Theateraufführungen und vielem mehr. Für diejenigen, die weder Zelt, Wohnmobil noch Bulli haben, bietet das „A Summer´s Tale“ ein supertolles Wohnangebot: richtig gemütlich und erholsam sehen die Summer Lodges für die ganze Familie aus.

Wir werden von Samstag bis Sonntag hinfahren und live erleben wie sich ein Festival mit Kind tatsächlich anhört und -fühlt. Ich freue mich wahnsinnig auf unser kleines Abenteuer und werde euch danach berichten. Ein paar Impressionen aus dem letzten Jahr kann ich euch aber jetzt schon zeigen.

 

Foto: Chris Zielecki | http://instagram.com/chris.zielecki

Foto: @[364752903653600:Robin Schmiedebach Photography]

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Foto: Chris Zielecki | http://instagram.com/chris.zielecki

 

 

 

 

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KREATIVe POWERmama – Sonja von Little Travel Society

Wenn ich für uns als Familien nach schönen Unterkünften für den nächsten Urlaub suche, dann meist auf Little Travel Society. Irgendwann schrieb mich Sonja an und fragte, ob ich nicht von unserem Urlaub auf Middenmank berichten könnte und dass ich schon einige Male für die Mädels meine Erfahrungsberichte an sie schrieb, damit auch andere Eltern von den Tipps und Empfehlungen profitieren können. Sonja ist auch Mama von 3 Mädels und ich habe mich mit ihr über ihre Arbeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterhalten.

Liebe Sonja, du hast die Plattform Little Travel Society gegründet. Wie bist Du auf die Idee gekommen und was Dein Ziel?

Unsere Seite ist eine handverlesene Sammlung von familienfreundlichen Hotels. Wir decken eine ganz große Bandbreite ab – von klein und schnuckelig bis hin zum Kinderhotel. Wichtig ist uns nur: Die Hotels sollten nicht nur kinder- sondern auch elternfreundlich sein. Und das gewisse Etwas haben. Das können der besondere Stil, das schöne Interior Design, die nette Gastgeberfamilie, das alte Stein-Haus aus dem 16. Jahrhundert oder auch die Kräutermassage für gestresste Mamas auf dem Bauernhof sein. Am besten beschreiben wir das immer so: „Wir würden in jedem Hotel auch selbst wohnen wollen. Was anderes kommt uns nicht auf die Seite!“ Auf die Idee gekommen bin ich aus der eigenen Not heraus. Ich bin immer schon viel gereist, auch mal an exotischere Orte wie Iran oder Bangladesch, habe in Mexiko und Barcelona gelebt. Da wollte ich mit Kind nicht plötzlich nur noch im Club-Hotel um die Ecke urlauben. Ich habe dann aber schnell festgestellt: So einfach ist das gar nicht! Viele kleine Boutique-Hotels haben No-Kids-Policy und die großen Kinderhotels waren oft so gar nicht nach unserem Geschmack. Außerdem fand ich es oft extrem schwer, alle wichtigen Familien-Fakten auf den Webseiten der Hotels zu finden. „Passen denn 3 Kinder überhaupt ins Zimmer? Ist der Pool umzäunt? Gibt es auch mal zwischendrin Nudeln mit Butter?“ Und da dachte ich mir: „DAS Problem habe ich doch nicht allein“. Da ich aus dem Marketing komme und auch eine Zeit lang als Investmentmanagerin für Start-ups gearbeitet habe, habe ich den Schritt dann einfach gewagt: Gekündigt und Little Travel Society gegründet. Und heute – zwei Jahre später habe ich 100 Hotels auf der Seite, 43.000 neue Leser jeden Monat, 12.000 Facebookfans und ein kleines Team an tollen Mamas, die Scouten und Texten. Natürlich ist das unglaublich viel Arbeit und wir sind ja immer noch im Aufbau. 500 Hotels sollen es mal werden. Aber die Arbeit macht mir unglaublich viel Spaß und das positive Feedback der Leser ist wunderbar. Was mein Ziel war? Mit meiner Leidenschaft Geld verdienen und andere dabei auch noch glücklich machen…
Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich?
Selbständig sein ist viel Arbeit, bedeutet aber auch, dass man sich viel flexibler um die Familienbedürfnisse „rumorganisieren“ kann. Und genau das ist es doch, was Mütter brauchen: Flexiblität. Leider fehlt da heute noch vielen Arbeitgebern ein wenig die Fantasie. Da wird oft mehr wert darauf gelegt, dass der Arbeitnehmer jeden Tag um 9 Uhr auf der Matte steht und bis abends voll im Dienste des Unternehmens steht als darauf, ob denn die Ergebnisse stimmen. Wir sind ein Team aus Müttern, das sich ausschließlich virtuell organisiert. Meetings per Skype (mit Babygegurgel im Hintergrund), schneller Austausch per Whatsapp und Organisation über Trello. Das klappt wunderbar und wenn die Minis mal krank sind, dann schlafen sie halt neben uns mal eine Runde während wir schnell einen Text schreiben. Oder wir legen eine Nachtschicht ein, wenn es untertags nicht rund lief. Bis 15/16 Uhr arbeite ich, dann sind meine drei Töchter dran. Wenn sie ohne mich klar kommen und mit ihren Freunden spielen, arbeite ich weiter. Wenn sie mich brauchen, setze ich mich eben abends noch mal dran wenn sie schlafen. Geht natürlich nicht immer ohne Augenringe. Aber den Schönheitsschlaf hole ich dann eben in der Rente nach…
Was ist die Größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?
Die größte Herausforderung: Immer alle Bälle in der Luft zu halten. Wenn die beste Freundin plötzlich fies wird: Für das Kind bricht in dem Moment die Welt zusammen. Deswegen bemühe ich mich – bei all dem Stress und der wenigen Zeit – zu erkennen: Jetzt braucht mich meine Tochter. Jetzt muss ich mal alles liegen lassen und mir Zeit nehmen Aber, uff, schwer manchmal, wenn die Wäsche sich stapelt, die Mails im Sekundentakt eintrudeln und die Große noch Hilfe bei den Hausaufgaben braucht. Und dann gibt es da natürlich auch noch die gefühlt 100.000 selbstgebackenen Kuchen (ich hasse backen!), die für alle möglichen Schulevents eingefordert werden und die Klopapierrollen, die schon am nächsten Tag fürs Basteln im Kiga sein sollen. Wenn mich eine Erzieherin daher länger anschaut, denke ich sofort: „Shit! Was habe ich wieder vergessen!?“ Die schönste Freude? Unsere Mädchen-Gang. Die drei Mädels sind jetzt 6, 7 und 10 Jahre alt  – und es wird jeden Tag schöner. Wir lachen zusammen, philosophieren über Nagellack-Farben, lästern über unsere Freundinnen und machen uns gegenseitig Mut wenn es mal nicht so läuft. Natürlich streiten wir auch – aber das gehört ja dazu, in einer Mädchen-Gang! Dass aus diesen kleinen hilflosen Babys so kluge, starke, schöne Mädchen geworden sind (ja, ja, der Mutterblick eben) – Stolz und Freude pur!
Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?
Zeit für mich? Nächste Frage bitte;-) Nein, im ernst: Ich versuche, Zeit mit meinem Ehemann alleine herauszuschinden ab und zu. Wir fahren zum Beispiel jedes Jahr ein paar Tage nur zu zweit an den Gardasee. Das tut uns sehr gut. Mal nicht Mama und Papa zu sein, sondern nur ein Paar.
Was wünschst du dir für die Zukunft?

Dass meine Kinder glückliche Erwachsene werden. Ansonsten ist alles gut wie es ist.

© Fotos: Anna Mc Master

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Capsule Wardrobe in der Schwangerschaft

Vor einer Weile hatte ich meinen Kleiderschrank mal bei Instagram gepostet. Mein Kleiderschrank ist wirklich klein und ziemlich leer, für den einen ist das ungewöhnlich – für mich völlig normal. Gerade jetzt in der Schwangerschaft ist sogar noch viel leerer. Denn ich habe vor ein paar Jahren angefangen aufzuhören einfach nur mal so Klamotten zu kaufen, weil mir gerade danach war und nicht weil ich was brauchte. Ich habe schnell festgestellt, dass ich damit Fehlkäufe reduzieren kann und mich in meinen Basics sowieso am wohlsten fühle. Da so langsam alles zu eng wird, wird das Thema auch in der Schwangerschaft interessant und da die Frage, was braucht man als Schwangere wirklich?

Ich habe das Glück, dass ich mir viele Sachen bei einer Freundin leihen konnte – Gerade bei Umstandsjeans ist das irre praktisch, denn der Teil des Körpers verändert sich wohl am schnellsten und vor allem am meisten, so dass ich froh war Anfangs noch super die 36 H&M Hosen von meiner einen Freundin tragen zu können, inzwischen aber bei meiner alten Umstandsjeans in Gr. 40 angekommen bin. Und die werde ich sicher auch nur noch ein paar Wochen tragen bis es zu warm wird, für Jeans und Stützstrumpfhosen, denn zu denen wurde ich auch diesmal wieder verdonnert.

Daher sind das meine Basics mit denen ich super durch die Schwangerschaft komme.

1-2 Umstandsjeans
1 Shorts (für den Sommer, kann man aber zu den Strumpfhosen auch im Frühjahr tragen)
2 Leggings
1 Gammelhose/Yogahose
2 mittellange Tunikas oder Kleider
3-4 Tops
3-4 Kurzarmshirts
2-3 Langarmshirt
1-2 Pullover (Wobei man die eigentlich nicht braucht, Strickjacke reicht ja auch mit T-Shirt oder Langarmshirt)
2-3 BHs, idealerweise schon StillBHs, wobei es sein kann, dass gerade am Anfang die Körbchengröße noch wächst.
1 Umstandsjacke (Die habe ich mir diesmal gekauft, weil ich meist mit dem Rad unterwegs bin und die Jacke morgens doch gern zu machen wollte. Das passte mit normalen Jacken nicht mehr, aber es gibt auch so Einsätze für die normale Jacke!)
2 Paar Kompressionsstrümpfe/strumpfhosen – zum Vorbeugen von Krampfadern

Das Farbkonzept ist in meinem Schrank recht schlicht – meist dunkelblau, altrosa oder weiß/schwarz oder grau.
Strickjacken bracht man übrigens nicht unbedingt aus der Schwangerschaftsabteilung, da kann man auch seine normalen weiter anziehen und um noch Abwechslung rein zubringen trage ich einfach gerne Schals und Tücher.
Ich habe euch ein paar schöne Stücke, die ich so ähnlich im Schrank habe mal in einen kleinen Shop gepackt schaut mal hier:

0 In sanvie|mini MAMA

KREATIVe POWERmama – Lilia von papoq

Ich habe mit einer ganz tollen kreativen Frau gesprochen, über die ich schon mal geschrieben habe, als sie noch Einrichtungskonzepte für Kitas entworfen hat. Jetzt hat sie ihr eigenes Lable gegründet und ich freue mich, dass sie mir so ausführlich Rede und Antwort gestanden hat – Dank dir, Lilia!

Foto: Norman Behrendt

Liebe Lilia, du hast gerade das Lable papoq gegründet und entwirfst tolle Kindermöbel. Was macht dein Lable aus?
papoq bietet Möbel zum Spielen, Möbel die multifunktional den Alltag bereichern, Möbel die Platz schaffen! …jeder der den Alltag einer Kita kennt weiß, dass Platz ein unglaublicher Luxus in Kitaräumlichkeiten ist. Durch die Multifunktionale Anwendung und die geschickte Kombinierbarkeit der Möbel eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Das beste dabei ist: Man bekommt für ein ganz normales Budget eine hochwertige, langlebige Ausstattung, von der Erzieher und Kinder jeden Tag profitieren. Durch mein langjähriges Wissen zu Kitaräumen ist es mir möglich, jeden noch so schwierigen Raum zu einem Wohlfühlort zu verwandeln.

Unsere Möbel sind aus hochwertigen Materialien bzw Vollholz und damit für die Ewigkeit gebaut und sie tragen inhaltlich zu wichtigen pädagogischen Punkten im Kindergarten bei: Kinder werden durch die Möbel zum Bauen, Bewegen, Kommunizieren und zur Kreativität angeregt. Im Grunde bräuchte es neben diesen Möbeln kaum Spielsachen. Außerdem haben wir mit papoq einen weiten und zukunftsgerichteten Blick auf das Kind. Wir kooperieren mit Floristen, um mehr Grün in die Räume zu bringen und dem zunehmenden Bedürfnis nach Natur nachzugehen, wir sind im Gespräch für eine Zusammenarbeit mit einem Anbieter für nachhaltige Verbrauchsmaterialien, um den Blick für einen bewussteren Umgang mit Material zu schulen und den Kindern vorzuleben. Und wir kooperieren mit Pädagogen, die inhaltlich an unsere Herangehensweise anknüpfen und Seminare für Kitas und Eltern geben.
Wir machen uns also in vielen Richtungen Gedanken zu jener Zukunft, die wir gerade für die Kinder vorbereiten.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich?

Generell habe ich habe gelernt sehr flexibel zu sein. Das hat den Vorteil schnell umdenken zu können und schnelle Lösungen zu finden. Die Herausforderung dabei ist, nicht zu viel auf einmal zu machen und die Konzentratiosfähigkeit nicht zu schwächen. Phasen, in denen ich abends viel arbeite, sind zudem eine Herausforderung, trotzdem genug Schlaf und Ruhepausen zu bekommen.

Ich würde sagen ich habe meine Arbeit einerseits dem Rhythmus meines Sohnes angepasst, andererseits ist mein Sohn auch in die Umstände meiner Arbeit hineingewachsen. Ich fange um 8:00 an zu arbeiten, um dann um 16:30 Feierabend zu machen, wenn Liou von der Schule kommt. Auf der anderen Seite hat mein Sohn aber auch früh gelernt recht eigenständig zu sein bzw hat meine Arbeit immer recht hautnah mitbekommen. Er hat sich dadurch schon immer sehr mit meiner Arbeit identifiziert, was ein schöner Aspekt ist – da ich meine Arbeit liebe.

Ich habe außerdem ein tolles Netzwerk an Freunden und Nachbarn, in dem wir uns gegenseitig unterstützen flexibel zu sein. So hat mein Sohn schon früh gerne bei Freunden übernachtet, was mir schon früh enorme Freiheit gab beruflich reisen zu können. Und mittlerweile ist mein Sohn 11 und macht sowieso am liebsten seine eigenen Pläne…

Was ist die Größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?

Die größte Herausforderung ist es, im Kopf und im Herzen beweglich zu bleiben. Genug Ruhe zu haben, um einfach da zu sein. Ich finde es die größte Herausforderung und gleichzeitig auch die größte Freude, die Welt der Kinder mitzuerleben. Kinder tragen so viel Weisheit in sich, sie zeigen einem so viel-auch wenn es manchmal so schwer ist, es mit unserem erwachsenen Verstand zu fassen. Ich denke, dass aber das größte Geschenk für mich ist, dass mein Sohn mir eine unglaubliche Chance bietet, mich selbst zu entwickeln-und das passiert natürlich meistens über viel Reibung…aber die schwersten Situationen lehrten mich bisher immer am nachhaltigsten.

Mein wichtigster Motor ist es, mich persönlich weiterzuentwickeln. Das bringt nicht nur mir und meinem Sohn am meisten, sondern auch meinem Unternehmen. Eigentlich finde ich ist ein Unternehmen sowieso recht gut mit der Familie vergleichbar. Beides braucht Struktur, Entwicklung, Wachstum und die Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Miteinander. Beides braucht eine Kultur.
Und die schönste Freude ist für mich zu sehen, wie Menschen Ihren Platz finden und wachsen. Und ich bin sehr dankbar, selbst so viel Antrieb zu haben mich immer weiter zu entwickeln. Ich bin sehr neugierig, probiere viel aus, was mich und mein Bewusstsein stärkt und bin ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Das sehe ich als großen Luxus.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?

Zunächst arbeite ich stetig daran, dass ich diese Momente regelmässig habe, in denen ich wirklich zur Ruhe komme. Es gelingt mir bei weitem nicht so gut wie ich es mir wünsche, aber ich höre nicht auf, daran zu arbeiten….und ich habe zumindest in den letzten Jahren gelernt, etwas geduldiger mit mir zu sein und die Momente maximal zu genießen, in denen ich es schaffe.

Kleine Hilfestellungen für regelmässige Pausen sind auch Verabredungen für einen Saunabesuch. So motivieren wir uns im Freundeskreis gegenseitig, die Entspannungsphasen regelmässig einzuhalten. Das ist wunderbar! Denn die meisten Menschen haben ja ähnliche Themen. Und da ist es wundervoll, sich gegenseitig zu unterstützen.

Und dann hilft mir da der Gedanke, dass ich nur gut für mein Kind da sein kann, wenn ich gut für mich selbst sorge. Ich habe seit einigen Jahren das schöne Motto: Mir selbst ein gutes Vorbild sein.
Ich finde es so schön, weil es nicht nur die Verantwortung beinhaltet Vorbild zu sein, sondern auch die Selbstliebe beinhaltet, die überhaupt Grundstein dafür ist, ein gutes Vorbild sein zu können…..aber hier wird es nun etwas zu philosophisch;)

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Mein größter Wunsch ist es, gesund und kraftvoll zu bleiben, denn damit steht und fällt alles was sonst so passiert.
Ansonsten schwirren mir noch ganz viele andere Dinge im Kopf herum…Ich wünsche mir, meine Freude und Neugier zu erhalten, möchte meinem Sohn viel Vertrauen in sein Leben mitgeben, einen Beitrag zu einer guten Zukunft für die nächste Generation leisten, wünsche mir ein gesundes und frühlingshaftes Wachstum für mein Unternehmen, möchte Menschen mit Produkten und Ideen inspirieren, Netzwerke gestalten und wachsen lassen und immerzu neue Dinge entdecken.

Fotos: Anne Deppe