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Kerstin

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KREATIVe POWERmama – Ein Interview mit Olivia von bada&bou

Ich freue mich riesig, das mir die liebe Olivia von bada&bou so ausführlich meine Fragen beantwortet hat. Wir haben gerade den Schaukelwal ba zu Besuch, da ich ja immer gerne einmal schaue, ob das alles wirklich so toll ist, wie man auf den Bildern denkt und ja, was soll ich sagen! Das ist das wohl schönste Kindermöbel-Spielzeug, was ich seit Jahren gesehen habe. Super hochwertig verarbeitet und mein Auge erfreut sich sehr dran ihn hier kurzweilig stehen zu haben und die Jungs darauf Schaukeln zu sehen und er passt natürlich prima in das neue Zimmer von Pelle mit der Waltapete. Die schönen Stücke von bada&bou sind echte Alternativen zu Klassikern wie Holzschaukelpferd oder Retro-Rutscheauto und ein perfektes Geschenk zur Taufe oder Geburt.

Erzähl mir mehr – wie bist du auf die Idee zu bada&bou gekommen und was macht dein Label aus?

bada&bou ist ein absolutes Herzens Projekt. Ein kleiner Traum, den ich seit ein paar Jahren verfolge und letzten Herbst endlich auf den Markt gebracht habe.

Als Designerin habe ich lange für große Stars der Designszene in Paris, Stockholm und die letzten 10 Jahre in München gearbeitet. Die Möbel und Objekte, die ich dort schuf, erfüllten mein Leben und Denken und umgaben mich auch Zuhause. 

Als ich dann Mama von zwei kleinen Kindern war stellte ich fest, dass das Angebot an hochwertigen und schönen Dingen für meine Kinder (von Spielzeug über Möbel) sehr begrenzt war und zusätzlich auch immer für einen sehr kurzen Altersabschnitt geeignet war. Ich war auf der Suche nach zeitlosen und verspielten Objekten für meine Kinder, die auch ich gerne in meinem Wohnzimmer haben wollte. Objekte, die die Grenzen zwischen Spielzeug, Möbeln und Design aufbrechen und die ganze Familie durch ihr zeitlos elegantes und gleichzeitig süß verspieltes Design bereichern.

„Ich war immer auf der Suche nach etwas, das die ganze Familie erfreuen und unser Zuhause bereichern würde. Etwas Großes, Gemütliches und Freundliches – ein wenig wie ein Haustier, das immer bereit ist zum Spielen oder Kuscheln – einfach zufrieden, dabei zu sein.“ (Zitat, das ich auch auf meiner Webseite habe)

Somit beschloss ich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und habe bada&bou mit seiner ersten Kollektion von drei Spielgefährten nach einer langen Entwicklungsphase letzten September auf der Kind+Jugend Messe in dem StartUp Bereich präsentiert.

Die erste Kollektion besteht aus drei Freunden: dem Schaukel-Wal “ba” , dem Hüpf-Hasen “da” und dem Roll-Elefanten “bou”.

Es geht um motorische Förderung der Kleinen durch das Schaukeln, Hüpfen und Rollen. Grundbewegungen, die jedes Kind über Jahre – ja eigentlich man selbst noch als Erwachsener – liebt. Wenn man gerade nicht damit rumtollt, kann man sich aber auch einfach gemütlich drauf oder reinsetzten, auf dem Wal abhängen, es sich in dem Elefanten mit seinem Lieblingsbuch gemütlich machen und es als einfache Sitzgelegenheit verwenden. Die drei Tiere sind rundum weich gepolstert und laden mit ihrer weichen Haptik zum Kuscheln und freien, intuitiven Spiel ein.

Ich habe diese Tiere in Zusammenarbeit mit meinen Kindern (und teilweise auch ihren Freunden) entwickelt und jede Veränderung wurde sofort spielerisch erprobt. Das Schöne ist, dass Kinder so intuitiv und authentisch auf Sachen reagieren. Die Entwicklung der drei Tiere war ein sehr bereichernder und organischer Prozess in dem es viel um Beobachtung und Optimierung ging bis wir alle zufrieden waren. 

Die Spielmöbel werden von einer kleinen Manufaktur in Italien mit hochwertigen Materialien und viel Liebe zum Detail von Hand hergestellt. 

Ich hoffe mit meinen Produkten designaffine Eltern zu begeistern, die auch ihren Kindern einen achtsamen Blick auf die wertvollen Dinge geben wollten, die uns in unserem Alltag begleiten.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich, gerade in Zeiten des Corona Virus?

Nachdem ich mich gerade in der Challenge “Mama und Selbstständig” eingefunden hatte, ist diese Herausforderung tatsächlich derzeit nochmals neu zu überdenken. Normalerweise gehen meine beiden Kinder in Schule und Kindergarten. Somit habe ich bis nachmittags Zeit für bada&bou. Und selbst diese Stunden sind gerade in der Anfangsphase nicht ausreichend, da ich Produktentwicklung, Vertrieb, Marketing und den ganzen Rest derzeit alleine mache. 

Jetzt ist es auf der einen Seite aufgrund der aktuellen Situation etwas ruhiger, da Shops nicht auf der Suche nach neuen Produkten sind. Daher liegt der Fokus derzeit auf meinem eigenen Online Shop und Social Media. Da mein Mann im Homeoffice arbeitet und ich die Kinder zwischen Homeschooling und Homecooking bei Laune halte kann ich eher abends arbeiten und ein paar Stunden am Tag, wenn mein Mann eine Pause macht (und ich auch dringend eine Abwechslung von meinem Dasein als plötzliche Vollzeit-Mama brauche). Ich genieße die intensive Zeit tatsächlich sehr, die ich derzeit mit meinen Kindern verbringen kann jedoch habe ich tatsächlich noch eine drittes Baby, bada&bou, das mein Label ist und über diese Abwechslung bin ich tatsächlich auch sehr dankbar.

Was ist die größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?
Die größte Herausforderung ist es tatsächlich, immer gelassen zu bleiben, auch wenn einem manchmal der Kopf mit seiner eigenen Selbstständigkeit förmlich raucht. Präsent mit den Kindern zu sein und komplett von all dem Wahnsinn abschalten, der einen manchmal umgibt. Denn die Kinder leben im hier und jetzt und das ist auch gut so und erlaubt es einem jeden Tag immer wieder geerdet zu werden.

Die schönste Freude sind die unscheinbaren Momente, in denen man dieses tiefe Gefühl von Verbindung und Dankbarkeit spürt und einfach nur den Augenblick mit den Kindern geniest… ohne gleich an das Essen vom Abend denken zu müssen. 

Diese Momente sind manchmal leider in unserem getakteten Alltag zu rar, aber derzeit bringt uns diese Corona Krise tatsächlich eine gesunde Entschleunigung, die es uns erlaubt viel Zeit miteinander zu verbringen und sich vielleicht nochmals neu zu entdecken. Was gibt es schöneres als eine kleine, weiche Hand die einem die Wange streichelt und erzählt, das man (gerade) die beste Mama der Welt ist oder die beiden Kinder, die sich stundenlang freuen und amüsieren, da sie gerade den Schoko Topf von der Kuchenglasur abschlecken können. Tatsächlich bin ich jeden Tag dankbar wundervolle und gesunde kleine Engel bei mir zu haben (die aber natürlich manchmal die unglaublichsten Teufelchen sein können).

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?

Von Stunden muss man vielleicht gar nicht sprechen, da geht es vielleicht eher um halbe Stunden oder Viertel Stündchen, die sich dann aber wie Stunden anfühlen… ich bin ein Yoga Fan und habe auch seit dem Anfang der schulfreien Corona Zeit mein Yoga Morgen Ritual zu einem sehr wichtigen Bestandteil unseres neuen Alltags gemacht. Diese halbe Stunde oder was es dann auch ist bevor die Kleinen im Pyjama um mich rumtanzen sind der beste Start in den Tag. Ansonsten jogge ich gerne an der Isar. Entmisten ist auch eine meiner Lieblingsbeschäftigungen – das ist dann eher ein Zeichen dafür, dass ich gerade meinen “Kopf frei kriegen” muss. Badewanne mit Hörbuch ist auch gerade hoch im Kurs. 

Wenn ich nur fünf Minuten habe, dann ist ein Café auf meinem Balkon in der Sonne mit ein paar tiefen Atemzügen das Beste. Über die Jahre hat man für jede Zeitspanne und Gemütslage so seine kleinen Rezepte gefunden. 

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich würde mir wünschen, dass uns diese Krise derzeit wieder etwas zur Besinnung ruft. Menschen wieder die Freuden in die einfachen Dinge des Lebens entdecken.

Ich hoffe, dass bada&bou mit seinen Produkten einen Beitrag dazu leisten kann, dass wir in nachhaltige Produkte investieren, die unsere Kinder auf spielerische Weise fördern und die wir lange wertschätzen können.

Achtsamkeit fängt tatsächlich in der Kindheit und in unseren eigenen vier Wänden an. Somit sollten wir auch unseren Kindern im Alltag einen achtsamen Blick auf unsere Umwelt vorleben.

Ich wünsche mir, dass die Menschen bereit sind weniger zu konsumieren aber dafür lieber in langlebige, lokale und hochwertige Produkte zu investieren.

Ich hoffe, dass ich mit bada&bou noch viele weitere innovative und schöne Produkte auf den Markt bringen kann, die sowohl die Kinder als auch deren Eltern begeistern.

Liebe Olivia, ich dank dir für das Interview und wünsche dir von Herzen viel Erfolg mit deiner tollen Idee.

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Woche 3 – Geschwisterliebe

Eine neue Woche und ich bin nach wie vor sehr dankbar, dass es uns gut geht und das wir es tatsächlich vor allem genießen so viel Zeit zusammen zu haben ohne Verpflichtungen!

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

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Wie ist die aktuelle Stimmung?

Die Stimmung ist nach wie vor sehr gut, ich habe das Chaos zuhause akzeptiert und mache einfach mit Chaos. So räume ich nebenbei eben all meine Utensilien aus Küchenschränke und das Kinderchaos mischt sich einfach mit meinem Chaos – wunderbar. Aber nichts tun ist nicht meins. Ich muss immer was zu tun haben und diese Dinge mache ich dann einfach während die Jungs andere Sachen um mich rum spielen. Am Ende des Tages ist es auch immer wieder halbwegs normal. Aber warum soll ich aufräumen, so lange um mich rum doch immer wieder alles ausgeräumt wird.

Die Jungs sind auch immer noch bester Laune und von Lagerkoller kann man hier wirklich nicht reden. Auch gibt es keine großen Nachfragen, wann es wieder in den Kindergarten geht. Ich glaube wir genießen alle diese intensive und enge Zeit zusammen und sehen es positiv. Ein Teil der es aber auch auf jeden Fall entspannt macht, ist das wir nur zu viert hier sind. Der Papa fährt nach wie vor als einer der wenigen ins Büro und wir können hier schalten und walten wie wir wollen und müssen keine Rücksicht auf Telefonkonferenzen oder so nehmen. Und ich kann meine 15 Stunden über die Woche prima aufteilen. Wir haben es wirklich leicht und manchmal bekomme ich deswegen ein schlechtes gewissen.

Der schönste Moment diese Woche?

Die Jungs als Team zu sehen, wie sie für einander da sind und füreinander einstehen. Das ist so schön. Hat der eine dem anderen weh getan, dann kommt der nächste und kümmert sich. Bin ich mal etwas launisch, so tun sie sich zusammen und stellen sich gegen mich.

Die beiden Großen spielen schon immer toll zusammen, klar gibt es mal Diskussionen und Streit, aber ich glaube sehr viel weniger als woanders. Jetzt darf auch immer öfter Pelle mitmachen und er beobachtet die Großen wirklich genau um mit halten zu können. Das ist zu süß!

Der schlimmste Moment diese Woche?

Als wir bei Freunden vorbei gelaufen sind und sich die Jungs nur vom Fenster aus zu winken konnten und irgendwie doch alle recht traurig wirkten, dass sie nicht miteinander spielen dürfen.

Was stresst dich gerade?

Ich bin tatsächlich sehr viel weniger gestresst als im Alltag und merke jetzt vor allem welche Situationen mich im Alltag eigentlich besonders stressen. Jetzt wo die wegfallen ist es wirklich recht ruhig.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Wir haben morgens laut Musik aufgedreht und getanzt.

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

Wir haben wieder so einiges aus Bügelperlen gemacht und unsere sind tatsächlich nun fast aufgebraucht. Zudem haben wir Osterkränze aus den runtergefallenen Ästen einer Birke gebunden und ausgepustete Eier mit Tattoos verziert.

Was haben wir diese Woche gekocht?

Es muss schnell gehen, denn wenn wir Hunger haben kann ich nicht erstmal lange kochen. Also bereite ich meist schon morgens vor, so muss ich es nur warm machen, wenn der Große Hunger kommt.

Zudem ist es wirklich eine Herausforderung für Paul zu kochen – er ist meine Sachen nicht wirklich gern, aber diese Woche durfte ich mich zumindest 2 Mal über leere Teller freuen.

Daher für euch unser Mealplan der vergangen Woche – wieder keine fancy Gerichte dabei.

  • Petersilienkartoffeln
  • Spaghetti Bolognese
  • One Pot Pasta Chicken Alfredo
  • Süßkartoffelpüree mit Röstzwiebeln und Ziegenkäse
  • Panini und Brokkoli Salat

Wie war eure Woche und vor allem was essen eure Kinder gern???

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Tapete im Kinderzimmer – Deutschland tapeziert

Dieser Post enthält Werbung für Deutschland Tapeziert

Ich bin großer Fan von Tapeten. Meine große Tapetenliebe fing 2010 an, als wir die Tapete mit dem Birkenwald in meinem damaligen Arbeitszimmer tapeziert haben und inzwischen habe ich schon das ein oder andere mal etwas tapeziert. Tapeten eignen sich nämlich nicht nur für Wände, sondern man kann auch prima Möbel damit aufwerten.

Auch die Kinderzimmer der Jungs haben inzwischen beide Tapete und für Pelles zukünftiges Kinderzimmer habe ich mich das erste Mal an eine Art Wandbild getraut. Zusammen mit Deutschland Tapeziert habe ich ein wunderschönes Wandbild mit Walmotiv von Rasch tapeziert und bin total begeistert. Tapete macht einfach so viel aus und gibt dem Raum etwas ganz besonderes.

Aber Tapete hat gerade im Kinderzimmer noch immer irgendwie einen altbackenen Ruf. Gerade für Babyzimmer ist oft noch das leichte Babyblau oder rosa Muster mit Bordüre im Hinterkopf und wenn man geschlechtsneutral bleiben wollte, dann nahm man eben gelb oder hellgrün. Unten Muster, oben eher Streifen oder Pünktchen und dazwischen Bordüre. Ich kann mich noch gut an das Kinderzimmer meines Bruders erinnern und auch ich hatte damals ne Bordüre an der Wand.

Inzwischen hat sich so einiges getan in Sachen Tapetenmuster. Es gibt so tolle Tapeten fürs Kinderzimmer, Tapeten mit aufregenden Mustern, die Geschichten erzählen und die Kinder ihre Träume ausleben lassen. Je nach Interesse oder Motto des Kinderzimmers hat man inzwischen eine riesige Auswahl. Ich habe meine Lieblingstapeten mal in einem Pinterest Board gesammelt.

Tapeten machen so viel mit einem Raum, das merke ich bei unseren eher langweiligen Räumen vom Grundriss total. Die Tapete an der Wand macht dem Raum zu etwas besonderem und daher bin ich auch absolut für Tapeten im Kinderzimmer. Oft reicht auch schon eine Wand um einen Blickfang zu schaffen und man muss sich gerade bei Vliestapeten auch keine Sorge machen, ob es kompliziert ist die irgendwann, wenn man sich satt gesehen hat wieder zu entfernen. Das geht problemlos mit etwas Wasser und ist im Gegensatz zum Abkratzen von Raufasertapeten ein Kinderspiel.

Und so haben wir nun auch endlich bei Pelle im zukünftigen Kinderzimmer ein Wand mit dem wunderschönen Wal Wandbild von Rasch tapeziert.

Tatsächlich bin ich was die Farben angeht ja immer eher dezent. Bei Paul im Zimmer ist die Tapete beige/schwarz und auch bei Emil schwarz/weiß. Ich bin bei der Auswahl also wieder unser Farbwahl treu geblieben. Dabei gibt es auch echt tolle farbige Tapeten fürs Kinderzimmer. Großartig finde ich zum Beispiel das Dschungl und Pflanzenthema fürs Kinderzimmer.

Falls ihr noch Neulinge im Bereich Tapete seid, dann ist Deutschland Tapeziert genau das richtige für euch, es ist eine Initiative von führenden Tapetenherstellern, Groß- und Einzelhandel, sowie Industriepartnern und Verbänden. Auf der Website findet ihr nicht nur wunderbare Inspiration von Tapeten, sondern auch Tipps und Tricks rund ums Tapezieren, um die Arten von Tapeten und sowie Wohneinblicke. Aber auch Links zu Tapeten Anbieter und eine Suche zum Fachhändler in deiner Nähe. Ich kaufe meine Tapeten tatsächlich am liebsten beim Fachhändler. Dort kann ich mir das Tapetenbuch ausleihen, in Ruhe stöbern und bei verschiedenen Lichtsituation Muster, aber auch Struktur oder Material der Tapete wirken lassen. Unsere ist auch aus so einem Tapetenbuch von Rasch – Bambino XVIII Kollektion. Man kann Tapeten aber natürlich auch online bestellen, gerade wenn man sich in ein Motiv verliebt hat und nicht erst am überlegen ist, was es werden soll ist das auch überhaupt kein Problem und es gibt so einige gute Onlineshops für Tapeten.

Und? Habt ihr auch Lust auf Tapeten bekommen? Dann legt mal los, ihr werdet staunen über die positive Veränderung!

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Woche 2 – Regenbögen für die Herzen

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

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Wie ist die aktuelle Stimmung?

Uhhhh, gestern war die Laune etwas angespannt, denn meine Website wurde gehackt und sowas nervt mich immer ungemein. Und ich gebe zu, ich bin auch nicht ganz ruhig geblieben als heute morgen das Kühlpack durchs Wohnzimmer flog und Lampe und Bilderrahmen irgendwann in 1000 Teilen auf dem Boden lagen und die erste Antwort war: „Wir waren das nicht!“ Oh man, ich hoffe sehr, dass unser Haus noch steht, wenn wir die Zeit überwunden haben. Eigentlich bin ich mit uns zuhause total im Reinen und mag die Tage mit den Jungs doch schon auch.

Aber, ich gebe zu, ich kann es nicht mehr verdrängen. Ich fange an mir Sorgen zu machen. Sorgen, wie es mit der Wirtschaft weitergehen wird und auch Sorgen, wann und ob uns das Virus so richtig treffen wird. Heute morgen sprach ich mit einer Nachbarin, die hier in der Notaufnahme im Krankenhaus arbeitet. Momentan ist es in den Kliniken bei uns noch sehr ruhig, aber es wird wohl nur die Ruhe vor dem Sturm sein und wenn ich das höre, dann mache ich mir schon Sorgen, was noch kommen wird …

Der schönste Moment diese Woche?

Wie stolz die Großen morgens aufwachen, wenn jeder alleine im Bett geschlafen hat. Wir haben es die letzten sechs Jahre nicht hinbekommen, dass vor allem Emil mal alleine in seinem Bett schläft, aber auf eigenen Wunsch war es nun an der Zeit und wenn Emil das kann, dann kann Paul natürlich auch. So darf ich endlich wieder neben meinem Mann schlafen und aktuell ist nur noch Pelle Gast im Familienbett. Ich bilde mir zudem ein, dass ich es wohl dennoch schaffen trotz der schlechten Nachrichten draußen in der Welt, die uns alle Sorgen bereiten, den Jungs ein Gefühl von Sicherheit zu geben in dem ich nun immer da bin und sie vielleicht deswegen jetzt so problemlos in ihren Betten schlafen. Ich weiß es nicht. Aber wir freuen uns alle drüber!

Der schlimmste Moment diese Woche?

Nachrichten gucken und lesen ist momentan immer schlimm und ich habe beschlossen es auf ein Minimum zu reduzieren. Es gibt einfach gerade nichts Gutes zu berichten und das zieht einen wirklich runter. Ich merke, dass mich das Thema immer mehr bewegt. Ich kann wahnsinnig gut verdrängen und lasse es im Alltag auch nicht so zu, aber dann gibt es wieder so kleine Dinge, die mich so sehr bewegen, wie die Regenbogen am Fenster eines Hauses in der Nachbarschaft, dass ich mich vor den Kindern wirklich zusammen reißen muss.

Was stresst dich gerade?

Die Feststellung, dass die beiden Blogs gehackt wurden und gleich den kompletten Server lahm gelegt haben auf dem auch noch weitere Projekte betroffen waren. Oh man, das braucht wirklich keiner! Da war ich tatsächlich etwas gestresst, aber sonst ist der Tagesablauf bis auf kleine Eskalationen mit dem Kühlpack eigentlich entspannt.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Ich liebe die Spaziergänge mit den Jungs und das Wetter macht einfach gute Laune, auch wenn es doch noch etwas frisch ist. Zudem habe ich letztes Wochenende die Tapete an die Wand gebracht in Pelles zukünftigem Kinderzimmer und mag das Ergebnis sehr.

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

So einiges, wir haben uns eine Spielstraße von streetstogo.at ausgedruckt, angemalt und laminiert, wir haben Unmengen Bügelperlen Ostereier gemacht. Und natürlich haben wir, wie so viele andere Regenbögen für die Fenster gemacht. Wir haben sie gemalt, ausgeschnitten, aber auch aus Bügelperlen gemacht.

Habt ihr schon von dem Regenbogen für die Fenster gehört? Wenn ihr einen Regenbogen im Fenster habt, dann können andere Kinder beim Spazieren gehen sehen, wo noch überall Kinder gerade zuhause bleiben und nicht wie sonst zum Spielen in den Kindergarten, zum Lernen in die Schule oder nachmittags mit Freunden zusammen sein können. Auf der Ausgedruckten Vorlage die es dazu gibt steht noch: Alles wird gut! Ich finde die Idee so schön und war sehr gerührt, als mir die liebe Saskia ein Lied dazu schickte, welches die Kindergärtnerin ihres Sohnes aufgenommen hat. Hört doch mal rein. (Idee und Gesang Kerstin Jeisel)

Was haben wir diese Woche gekocht?

Ich bin momentan wirklich sehr konsequent mit meiner Wochenplanung, denn ich möchte auf keinen Fall mehr als nötig einkaufen und daher überlege ich immer genau, was es zu Essen gibt um alle satt zu bekommen.

Daher für euch unser Mealplan der vergangen Woche – keine fancy Gerichte dabei.

  • Pasta mit Bärlauch und Ziegenfrischkäse
  • Hühnerfrikassee nach Tim Mälzer
  • Pasta mit Tomatensoße
  • Pizza
  • Blumenkohl mit Kartoffelpü und Bratwurst

Die letzten beiden Fragen hat übrigens die liebe Clara von Tastesheriff ergänzt, die als eine der ersten letzte Woche mitgemacht hat. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr von euch dabei sind. Wie war eure Woche???

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#zuhausekind – Inspiration für die Zeit mit den Kinder zuhause

Dieser Post enthält Werbung für tausendkind

Es stehen uns allen ja noch ein paar Wochen mit den Kindern zuhause bevor und ich dachte mir es ist Zeit für ein bisschen Inspiration und Ideen für unsere Beschäftigungen. Ich muss sagen, in bin ehrlich gesagt mehr als dankbar, dass das Thema Homeschooling noch an uns vorbei geht und wir, bzw. die Jungs einfach nur spielen können. Denn ehrlich gesagt so viel Zeit zum Mitspielen bleibt mir nicht. Während ich die Zeilen tippe toben die Jungs auf dem Trampolin und ich bin mit einem Ohr draußen und mit dem anderen hier am Schreibtisch.

Ja, auch ich bin, wie viele andere Eltern im Homeoffice und muss meine Arbeit ganz normal von Zuhause weiter machen. Gott sei dank klappt das problemlos und fällt mir auch nicht wirklich schwer, da ich meine Zeit flexibel einteilen kann und nicht von 8.00 bis 17 Uhr am Schreibtisch sitzen muss, weil die Kollegen, dann auch da sind. Aber dennoch, richtig arbeiten kann ich nicht, wenn die Kinder um mich rum spielen – man ist erstens doch immer abgelenkt und zweitens findet Pelle das oft auch gar nicht so toll, wenn ich mit der Aufmerksamkeit am Bildschirm klebe. Daher muss ich in der Mittagspause ran, wenn Pelle schläft und die Großen fernsehen und natürlich abends … Schläft der Kleinste mal deutlich länger, als ich mit dem Fernseher einverstanden bin, dann muss ich mir etwas einfallen lassen für die Großen. Ich brauche also Ideen, wie ich die Großen gut eine ganze Weile beschäftigen kann und genau zu diesem Thema hat tausendkind gerade eine wunderbare Aktion gestartet. Unter dem Hashtag #zuhausekind findet ihr bei Instagram allerlei kreative Ideen, die Kinder in dieser Zeit zu Hause zu beschäftigen.

Auch auf der tausendkind Website gibt es inzwischen eine tolle Rubrik zum Thema, wie beschäftige ich mein Kind zuhause am besten. Dort findet ihr nicht die beliebtesten Produkte aus dem Shop, sondern auch tolle DIY Anleitungen und Tipps für das Miteinander zuhause. Ich möchte mit den Jungs unbedingt den ZEN Garten nachbauen. Sie sind große Ninja Fans und ich glaube, das wäre eine tolle Beschäftigung für sie. Wir sitzen momentan alle im selben Boot und geben unserer bestes die Kids bei Laune zu halten, daher dachten die liebe Dani vom Blog siebenkilopaket und ich, dass der #zuhausekind Hashtag auch ein prima Anlass ist, euch unsere liebsten Beschäftigungen für unsere Kinder vorzustellen. Dani hat in ihrem Post das Thema, wie beschäftigen sich Kinder überhaupt alleine, was braucht es dafür und wie kann ich ihnen dabei helfen, sich allein zu beschäftigen, toll beschrieben. Lest unbedingt ihren Artikel, vielleicht inspiriert er euch!?

Meine 3 Highlights um die Jungs zu beschäftigen will ich euch aber auch verraten:

Kreativ sein

Absolute Nummer Eins bei uns sind die Bügelperlen. Besonders beliebt sind Fußballvereins-Logos und Ninjas. Von unserem Ninja habe ich euch auch mal eine Anleitung hochgeladen. Die letzten Tage hat Emil aber auch mal andere Dinge aus Bügelperlen gemacht und in der Küche steht nun ein schön geschmückter Weidenstrauch aus Bügelperlen-Ostereiern in meinen Lieblingsfarben. Pelle liebt Bügelperlen übrigens auch. Er macht damit Schüttübungen und kann sich stundenlang damit beschäftigen.

Gleich nach den Bügelperlen kommen Malbücher. Unsere Auswahl an schönen Stiften ist inzwischen groß, so dass es auch mir total Spaß macht damit zu malen. Neben Ausmalbildern, die ich online ausdrucke. Haben wir auch immer Malbücher mit Themen, die die Jungs gerade begeistern, wie Dinos oder Ninjago. Ein Tipp für kleinere Maler. Ich finde die 3 in 1 Stifte super, die sind etwas dicker und sogar wieder weg wischbar. Man kann damit nicht nur auf Papier malen, sondern auch an der Scheibe und ich schminke ab und an auch die Großen damit.

Konzentriert bauen

Meine Jungs sind definitiv Lego-Jungs. Sie bauen total gern, ob nach Anleitung oder frei. Inzwischen haben wir so einige Lego-Stücke, die immer wieder auseinander und neu zusammengebaut werden. Denn es geht da tatsächlich hauptsächlich ums bauen und weniger ums Spielen. Sie können das stundenlang und sind dabei total konzentriert. Ich staune immer wieder, mit welcher Ausdauer auch Paul mit seinen 4,5 Jahren die Teile sucht und die Anleitungen von Ninjago fast alleine zusammen baut.Projekt für unsere Zuhause Zeit ist gerade alle Anleitungen wieder neu aufzubauen und dann gibt es was neues. Ich mag vor allem die Lego Creator Sachen, denn da kann man 3 unterschiedliche Dinge draus bauen.

Neben Lego sind Puzzle ebenfalls sehr beliebt und eine super Beschäftigung für beide zusammen. Gerade haben wir ein cooles Die drei ??? Kids Puzzle-Rätsel gelöst.

Bewegung

Wir sind in der aktuellen Situation absolut glücklich über unseren Garten und heilfroh, dass wir schon im letzten Jahr ein Platz für ein Trampolin geschaffen haben. Das steht auch seit Beginn der #zuhausekind Zeit wieder und die Jungs sind täglich drauf und hüpfen, hüpfen und hüpfen …

Ebenfalls Praktisch wäre aktuell ein Fußballtor – allerdings ist unser Garten einfach zu klein, die Glasscheibe zu groß und unsere Dämmung am Haus zu empfindlich für wildes Fußballspielen. Aber da wir den Bolzplatz direkt neben dem Haus haben eigentlich auch nicht nötig. Nur jetzt vermisst er es glaube ich ein wenig.

Aber es gibt auch coole Ideen für drinnen, damit die Kids sich bewegen können. Wir machen täglich die Sportstunde von ALBA Berlin mit und auch unsere Indoor Rutsche wird gerade wieder sehr gefeiert. Aber auch das Sofa lädt ein um daraus einen Pacour zu bauen.

Gewinnt ein #zuhausekind Care Paket

Womit beschäftigen sich eure Kids gerade am liebsten? Habt ihr noch Ideen für uns? Sind zu zufrieden oder habt ihr schon einen Lagerkoller?

Falls ja, dann schaut unbedingt auf Danis und meinem Instagramprofil vorbei. Dort verlosen wir zwei 100€ Gutscheine für tausendkind, so dass ihr euch euer ganz persönliches #zuhausekind Care Paket zusammenstellen könnt, um euch zu entlasten und den Kids die lange Zeit zu Hause zu versüßen. Das wäre doch was, oder?

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Woche 1 – Geschenkte Zeit

Heute ist es genau eine Woche her, seit dem wir erfahren haben, dass die Jungs nun vorerst die nächsten 5 Wochen nicht betreut werden. Die Kindergärten und Krippen, haben genau wie die Schulen im ganzen Land wegen des Corona-Virus und der rasanten Verbreitung geschlossen. Und das ist gut so!

Ich hatte mich ehrlich gesagt schon eine ganze Weile drauf eingestellt und war nicht weiter überrascht als die Nachricht irgendwann kam. Ich hatte schon eine Bestellung mit Bastel- und DIY Projekten aufgegeben und war voller Vorfreude auf so viel geschenkte Zeit mit den Jungs. Klar, auch ich muss von Zuhause aus arbeiten, aber da ich das die letzten 6 Jahre die meiste Zeit gemacht habe, weiß ich wie ich mich da organisieren muss und wie ich die Prioritäten setzen sollte, damit am Ende des Tages alle glücklich sind und die Arbeit dennoch erledigt wurde.

Wie ich das mache? Ich gebe mich dem Chaos hin – vorallem dem häuslichen. Denn wenn Pelle schläft und die Jungs vor dem Fernseher sitzen dürfen, dann flitze ich nicht durchs Haus und räume hinter ihnen her, nein! Dann sitze ich am Schreibtisch und bin so produktiv, wie den ganzen Tag nicht. Dann schreibe ich schnell einen Artikel für den Hauptjob oder den Blog oder gestalte meine Designprojekte. Sobald der kleinste wieder wach ist, gehts dann weiter mit der Kinderbetreuung.

Wir haben uns schon seit mehr als 2 Wochen aus jeglichen privaten Aktivitäten zurückgezogen, haben den Jungs gesagt, dass es besser ist jetzt nicht zum Fußballtraining zu gehen oder zum Kinderturnen. Und Verabredungen gerade leider auch nicht möglich sind. Auch nehme ich schon eine ganze Weile niemanden mehr mit zum Einkaufen in den Supermarkt. Eigentlich ist das bei uns immer sowas wie Paul und Mama-Zeit, aber seit ein paar Wochen erledige ich das lieber allein. Ich glaube da wir als Eltern das sehr überzeugend festgelegt und auch direkt erklärt haben war es schnell kein Thema mehr. Wir sind jetzt eben zuhause! Wir haben geschenkte Zeit mit der Familie! Uns geht es gut! Wir sind gesund! Wir haben was zu Essen im Haus und statt mit Unmengen Klopapier sind wir glücklich darüber schon vor einem Jahr auf die Happy Po umgestiegen zu sein.

Ich habe mich von den Jungs zu kleinen Highlights am Tag inspirieren lassen und so tanzen wir morgens vor dem Frühstück nun einmal zu lauter Musik, machen nach dem Frühstück einen kleinen Morgenkreis in dem wir was Singen und jeder was zeigen darf. So machen Sie es wohl im Kindergarten und dann wuseln wir vor uns hin bis Pelle müde wird. Zum Mittag sind dann alle wieder zusammen und am Nachmittag turnen wir meist durch den Garten.

Ich gebe zu diese Woche war wirklich ein Kinderspiel und wir hatten sogar noch etwas Unterhaltung, da am Dienstag endlich unser VELUX Fenster bei Emil im Zimmer eingebaut wurde. Ich bin sehr gespannt wie die nächsten Woche werden und habe mir gedacht, ich mache ähnlich wie in der Schwangerschaft ein paar kleine Notitzen, die die Stimmung zusammenfassen und die Highlights aber auch die Dinge, die so richtig genervt haben in Erinnerung zu behalten. Habt ihr Lust mitzumachen? Wie ist es euch ergangen???

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

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Wie ist die aktuelle Stimmung?

Die Stimmung ist gut, es gibt natürlich immer wieder am Tag Streitereien und auch ich bin nicht immer tiefen entspannt, wenn es zu chaotisch um mich wird, aber die Grundstimmung ist gut und zumindest was die viele Familienzeit in nächster Zeit angeht – ich blicke positiv nach vorn und freue mich über diese geschenkte Zeit und meine Möglichkeit doch mal „Vollzeit-Mama“ zu sein.

Der schönste Moment diese Woche?

Als alle meine 3 Jungs Hand in Hand gemeinsam zum leeren Spielplatz liefen – Anfang der Woche durften wir noch auf den Spielplatz. Inzwischen ist der leider gesperrt. Ich bin wahnsinnig dankbar für drei so wundervolle, gesunde Kinder.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Als ich festgestellt habe, dass Paul es schafft die Kindersicherung an unseren Fenstern zu öffnen und am Offenen Fenster saß und Kikeriki brüllte um Vögel zu verscheuchen. Da bin ich leicht hysterisch geworden.

Was stresst dich gerade?

Wenn sich die Energie aufstaut und dann durch Albernheit plötzlich und laut raus muss und es noch chaotischer wird als so schon. Da hilft nur frische Luft und ich bin so dankbar, dass wir unseren Garten haben und das große Feld neben dem Haus.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Das Kinderzimmer nach dem Einbau der VELUX-Fenster wieder einzuräumen und darüber zu staunen, wieviel Licht in Emils Zimmer nun ist und was für einen riesigen Unterschied es macht zu vorher. Ich zeige euch bald Bilder! Versprochen!!!

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Ein Mädchengeburtstag – Prinzessin auf der Erbse

Ideen & Fotos von Anna Gollnick.

Hi, ich bin Anna. Familienfotografin und Mama eines kleinen Prinzen und einer vierjährigen Prinzessin. Und wie es sich für eine Prinzessin gehört, musste natürlich auch ihr Geburtstag gebührend gefeiert werden. Zum ersten Mal mit Kindern aus dem Kindergarten. Unsere Prinzessin war schon seit dem Basteln der Einladungskarten wahnsinnig aufgeregt, so dass wir die verregneten Nachmittage nutzten, um ihre Geburtstagsfeier zu planen. Am liebsten wollte sie einen Feen/Prinzessinnengeburtstag. Weil Prinzessin Lillifee ja auch gleichzeitig eine Prinzessin und eine Fee ist. Das gibts also. Sie wollte also eine Prinzessin sein, die auf einem Schloss lebt, aber gleichzeitig auch zaubern kann. Und fliegen. Und ein schönes Kleid tragen. Und naja ihr wisst schon – eine Feenprinzessin halt. Wir einigten uns also darauf, dass sie eine Prinzessin sein würde, die Zauberkräfte hat. Und ihre Gäste sollten natürlich auch königlich sein. 

Als es um drei Uhr an der Haustür klingelte und vier aufgeregte Kinder ins Haus liefen, bekam daher jedes Kind eine Krone. Nach dem ersten Toben saß der Hofstaat am Tisch, aß Kuchen und Obst und sang lauthals „Happy birthday to you“. Natürlich durfte auch eine Prinzessinnentorte nicht fehlen. Dazu habe ich einen Knusperboden (100g gehackte oder gehobelte Mandeln, 100 g Butter, 100 g Mehl, 60 g Zucker und eine Prise Salz) und vier Biskuitböden gebacken und diese mit einer Mascarponecreme und Himbeeren geschichtet. In unserer Lieblingseisdiele haben wir ein paar Hörnchen für die „Schlosstürme“ bekommen, die wir in flüssige weiße Schokolade getaucht und sie dann mit Zuckerperlen – und Streuseln verziert haben. 

Für die Kinder habe ich noch einen Schokoladenkuchen gebacken und ihn mit ein paar Süßigkeiten verziert. So einen Candy Cake mache ich übrigens seit Jahren – geht einfach und schnell und Kinder lieben es. 

Nach der Völlerei wurden gemeinsam Zauberstäbe gebastelt. Ich hatte aus goldenem und bunten Karton Sterne ausgeschnitten, schöne Sticker (Herzen, Diamanten, Perlen) besorgt und die Kinder konnten jeweils zwei Sterne damit verzieren. Dann legten wir einen Papierstrohhalm zwischen die Sterne und klebten diese zusammen. Die Kinder durften sich bunte Bänder aussuchen, die wir an den Zauberstab gebunden haben. 

Mit Krone und Zauberstab ausgestattet liefen die Prinzen und Prinzessinnen nun erst einmal wild herum, bis ich ein Spiel vorschlug. Das „Prinzessin auf der Erbse“ Spiel. Dazu wird zunächst das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse vorgelesen oder nacherzählt. Im Anschluss gehen die Kinder aus dem Raum, es werden Kissen verteilt und unter einem der Kissen wird eine Erbse versteckt (ein kleiner Flummi oder eine Holzperle). Jetzt dürfen die Kinder wieder hereinkommen und jedes Kind sucht sich ein Kissen aus, auf dem es sitzen möchte. Wenn alle Kinder sitzen, wird reihum gefragt, ob das Kind das Gefühl habe auf einer Erbse zu sitzen. Antwortet das Kind mit „Ja“ und findet unter dem Kissen tatsächlich eine Erbse, darf es die Erbse behalten und beim nächsten Durchgang eine neue Erbse unter einem der Kissen verteilen. Bei fünf Kindern ein schönes Spiel, dass alle gern mitgemacht haben und am Ende stolz ihre Erbse in der Hand hielten. 

Zum Schluss durften die Kinder natürlich ihre selbstgebastelten Zauberstäbe, die Krone und eine kleine Tüte mit Stiften, Gummibärchen, dem Märchen von der „Prinzessin auf der Erbse“ und die Erbse mit nach Hause nehmen.

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leevje – ein Familienunternehmen mit viel Leidenschaft und Kreativität

Ich finde es immer total spannend die Geschichte von kleinen Lables kennenzulernen und habe mich sehr gefreut mit Anna-Marie von leevje über ihr Lable und die Herausforderung dieses mit der Familie unter einen Hut zu bekommen zu sprechen. Ihr erinnert euch sicher noch an die KREATIVePOWERmama-Interview Reihe – da passt Anna-Maria prima rein.

Liebe Anna-Marie, lieber David, bitte stellt euch kurz vor – wer seid ihr?

Ihr Lieben, vielen Dank für die vielen Fragen rund um leevje und unsere Familie. Ich heiße Anna-Marie, bin bald 30 Jahre alt und Mutter von (fast) drei Töchtern. Mit der Geburt unserer ersten Tochter entfachte bei mir die Leidenschaft für einzigartige Kindermode und schöne Produkte für unser Kinderzimmer. Ich wollte nicht wieder in meinen Beruf als Sozialpädagogin zurück und in mir entstand zuerst der Wunsch nach einem „Kids Concept Store“. Leider ließ sich das mit unserem Umzug nach Hamburg nicht realisieren und so kamen wir dann erstmal zu unserer zweiten Tochter Marlene. Aber mir fehlte ein Job, eine Leidenschaft und Auslastung neben meinem Mama-Dasein. Ganz langsam entstand dann die Idee für unser leevje. Heute kann ich sagen, dass ich meinen neuen, zusätzlichen Job liebe, ich mag den Ausgleich zwischen Familie und Beruf. Nur eines fehlt mir noch, Zeit für mich, denn ich arbeite im Kinderzimmer, vor der Badewanne oder Abends auf dem Sofa. Mein Mann David ist eigentlich in der Finanzbrache „zuhause“. Doch auch er fand die Idee „sein eigenes Ding“ zu machen immer sehr Interessant und schnell haben wir festgestellt, dass wir uns mit meiner Kreativität und Davids „BWL- und Finance-Know-How“ ideal ergänzen. Also haben wir es gewagt nicht nur privat sondern auch beruflich Partner zu sein.

Was habt ihr vor der Gründung eures eigenen Labels beruflich gemacht?

Ich haben nach meinem Studium der Sozialpädagogik mit der Spezialisierung „Frühkindliche Bildung & Erziehung“ bei der Stadt Münster im Bereich der Bedarfsplanung von Kindertagesstätten gearbeitet bevor es dann nach Hamburg ging. Während unserer Zeit in Hamburg war ich in Elternzeit bis dann auch unsere zweite gemeinsame Tochter das Licht der Welt erblickte. 

David hat nach seinem Studium in Controlling & Finance zuerst bei einer Investmentbank gearbeitet und zum Schluss in einer mittelständischen Unternehmensberatung. Als Familie haben wir dann schnell festgestellt, dass uns an gemeinsamer Zeit und der Verwirklichung eigener Träume fehlt. 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen leevje zu gründen und was ist das Besondere daran?

Nach der Geburt von Marlene sind wir mit beiden Kindern für sechs Wochen gereist. Damals war unser zu Hause noch in Hamburg, doch schon länger schlummerte der Wunsch in uns, mit beiden Kindern wieder zurück nach Münster zu gehen, um damit Familie und den engsten Freunden wieder ein Stück näher zu sein.

Auf unserer Reise haben wir viel über meinen Traum eines eigenen Labels geredet und haben dann sogar während unserer Reise beschlossen alles auf die Karte Münster, Selbständigkeit, Freunde und Familie zu setzen. Bis leevje dann aber bereit für den Start war, verging etwas über ein Jahr.

Wir haben in dieser Zeit so viele Phasen durchlebt, von Euphorie und Optimismus bis hin zu Zweifeln und der Frage, ob wirklich alles richtig war. Und doch können wir sagen, mit unserem Launch am 14.09. sind viele Zweifel verflogen, wir stehen als kleine Familie hinter unserem Label. Mit zwei, bald drei kleinen Töchtern und unserem Label haben wir zwar keine freie Minute mehr und es geht chaotisch zu, aber wir hatten auch noch nie so viel Zeit zusammen als Familie – Homeoffice ist Fluch und Segen zugleich.

In Bezug auf die Besonderheit von leevje lässt sich sagen, dass es unzählige tolle und beeindruckende Marken gibt, die sich an Familien und Kinder richten. Ich möchte nicht sagen, dass unsere Produkte besonderer sind als die von anderen Firmen. Geschmäcker sind verschieden und so sind es auch die Produkte der unterschiedlichen Marken. Als studierte Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt frühkindliche Bildung und Erziehung habe ich schon früh Spaß an der Arbeit mit Kindern für mich entdeckt. Nach der Geburt unserer ersten Tochter kam dann die Leidenschaft für schöne und besondere Dinge für Kinder wie Kleidung, Spielzeug uvm. Mittlerweile lebe ich meinen Traum und kann beispielsweise Dinge entwerfen, wo der Tragekomfort bzw. der pädagogische Gedanke bei dem Spielzeug an erster Stelle steht, um anschließend ein schönes Design für jedes einzelne Teil zu kreieren. Viel Liebe und viele Wochen, wenn nicht sogar Monate an Arbeit fließen in jedes dieser Kleidungsstücke.

Ihr seid Eltern, wie klappt bei euch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? 

Es ist aktuell ehrlicherweise eine absolute Herausforderung. Wir sind ein Paar seitdem wir 15 und 16 Jahre alt sind. Wir haben bald drei Töchter und sind so ziemlich erprobt in sämtlichen Alltagssituationen und doch stellt es uns vor neue Situationen und Herausforderungen. Wir sind nicht mehr nur ein Ehepaar und Eltern unserer Töchter, wir sind nun auch Geschäftspartner. Nicht selten geraten wir daher doch etwas aneinander.

Es ist einfach eine sehr emotionale Basis, welche uns beide verbindet und es gibt keine räumliche Distanz zwischen Büro und Zuhause. Homeoffice, Kinder und der ganz normale Wahnsinn – viele beneiden uns um diese Situation. Wir können aber sagen, es ist eine große Aufgabe sich nicht in einer unserer Rollen zu verlieren. Wir arbeiten noch an der perfekten Situation, denn für uns sind wir noch nicht an dem Punkt einer optimalen Lösung für alle. Wir planen uns feste Zeiten für unsere Arbeit, unsere Töchter und auch für gemeinsame Zeit zu zweit ein.

Welche Vor- und Nachteile hat die Selbstständigkeit bei euch?

Ich denke, dass wir in der vorherigen Frage schon auf den größten Nachteil eingegangen sind. Hinzu kommt natürlich auch der finanzielle Aspekt. Wir stemmen leevje zu 100 % aus eigenen Mitteln. Wir sind super gestartet und können wirklich zufrieden sein. Dennoch hat man natürlich, insbesondere mit drei Kindern, immer Angst, dass es auch mal anders laufen könnte und gibt immer Vollgas sodass einem häufig auch der nötige Abstand fehlt und man abends auf dem Sofa noch E-Mails und Anfragen beantwortet. Wie der Name „Selbstständigkeit“ schon sagt – Selbst & Ständig!

Aber es gibt natürlich auch viele Vorteile. Wir können viel Zeit mit unseren Kindern verbringen und uns Arbeits- und Freizeit selbst einteilen. Wir können aktuell, da wir noch ein kleines Team sind von überall aus Arbeiten. Ich denke der, dass die Flexibilität hier aktuell der größte Vorteil ist.

Was habt ihr für leevje für die Zukunft geplant und welche Ziele/ Wünsche verfolgt ihr privat?

Gerade gleicht unser Unternehmen noch einer Großbaustelle. Ich glaube, dass trifft es ganz gut. Der Grundstein ist gelegt und nun versuchen wir Schritt für Schritt weiterzukommen. Wir sind voller Ideen und Visionen und wir wünschen uns einen Platz für leevje im bestehenden Modejungle zu finden.

Aber bei uns soll sich nicht alles um Mode drehen. Mit unseren drei Holzprodukten haben wir bereits gute Erfahrungen machen können. Das Sortiment soll stetig, bewusst und nachhaltig erweitert werden. Denn gerade David, der eigentlich aus der Finanzbranche kommt, ist es bewusst, dass man sich nur durch ein gesundes und nachhaltiges Wachstum auf dem Markt langfristig etablieren kann.

Fragt man uns nach unseren privaten Zielen und Wünschen, sind diese recht schnell formuliert. In erster Linie eine Kindheit für unsere bald drei Töchter mit ganz viel Liebe, Gesundheit und Geborgenheit. Dass wir immer die perfekte Balance zwischen Arbeitszeit und Elternzeit finden und als Familie nie aufhören enger aneinander zu wachsen.

Und wer weiß, vielleicht legen wir mit leevje den Grundstein für einen zukünftigen Traum einer oder mehrerer unserer Töchter! Und sollte das nicht so sein, dann ist das für uns natürlich auch in Ordnung. Uns ist wichtig, dass unsere Kinder ihren eigenen Weg gehen und wir ihnen dabei immer zur Seite stehen.

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Die sanvie|mini Babybox bei kyddo plus Meilenstein-Karten-Printable

Dieser Post enthält Werbung für kyddo.

Ach ich freue mich riesig. Eine eigenen Babybox mit all den Dingen die ich für werdende Eltern als sinnvoll empfinde, schön verpackt und mit hochwertigen Produkten in Bio-Qualität. Klingt toll, oder? Ist es auch!

Aber von Anfang an. Als Marina von kyddo mir schrieb, ob ich nicht Lust hätte eine Babybox mit Sachen aus ihrem schönen Onlineshop zusammenzustellen, war ich sofort begeistert! Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich in meiner ersten Schwangerschaft etwas überfordert war mit den Dingen, die es gab und die man kaufen konnte. Was davon braucht man den wirklich, was ist gut und vor allem sinnvoll?

Ich habe vor einer Weile mal meine Liste mit einer minimalistischen Erstausstattung aufgeschrieben und die finde ich auch immer noch sehr passend und so habe ich meine kyddo Babybox einfach passend dazu ergänzt.

Die Babybox ist auch das ideale Geschenk für alle die was sinnvolles schenken möchten und gleichzeitig aber keine, genauen Vorgaben von den werdenden Eltern bekommen haben. Zudem habe ich bei der Auswahl darauf geachtet, dass sie geschlechtsneutral ist und sowohl für Jungs als auch Mädchen gut passt.

Mein Highlight ist der schöne Strampler von Phil&Phae – wobei ein klassischer Strampler ist es nicht. Eher eine Art Kleidchen, was man unten an den Beinen zusammenknoten kann. Dadurch wächst er in der ersten Zeit wunderbar mit und zudem haben die Babys innerhalb des Stramplers Bein an Bein den Hautkontakt und können die Beinchen bequem und warm, ähnlich eng am Körper halten, wie sie es aus dem Bauch der Mama gewohnt sind. Der Strampler ist ganz weich und auch die Wickelmethode ist super einfach um Neugeborene anzuziehen, ebenso ist das Windeln wechseln so natürlich ein Kinderspiel. An den Ärmchen gibt es kleine Umschlagtaschen um die kleinen Hände zu wärmen und vor kratzigen Fingernägeln zu schützen. Ich finde den Strampler so toll und durchdacht und bin mir sicher, damit werdet ihr viel Freude haben.

Neben dem Strampler ist ein großes, weiches Swaddeltuch in 120×120 cm dabei – das war damals meine Rettung. Ich kannte die großen Mulltücher vorher nicht und habe es selbst geschenkt bekommen. Es eignet sich prima zum Pucken, aber auch als Stilltuch oder eben als klassisches Spucktuch. Perfekt, auch heute nutzen die Jungs es noch um damit Höhlen zu bauen. Ich habe mich für ein schlichtes creme entschieden, damit auch das total zeitlos und farbneutral ist. Genauso wie der weiche Kuschelwaschlappen von Cam Cam. Einen überzieh Waschlappen kann mit Baby und Kleinkind einfach immer gut gebrauchen.

Babymützen sind auch so ein Must Have, denn die kleinen Köpfchen sollten immer schön warm gehalten werden. Die süße Zwergenmütze von Organic Zoo hatten wir auch. Zwar in einem anderen Design, aber wir haben sie immer gern getragen und so war klar, dass sie unbedingt mit in die Babybox soll. Bei Babymützen ist einfach wichtig, dass sie gut sitzen und das war bei dieser auf jeden Fall so.

Und natürlich durfte ein Spielzeug auch nicht fehlen. Mein Favorit wäre ein Ball gewesen, aber da gab es nichts passendes und so habe ich mich für das schöne Holzsrassel von Liewood entschieden, total geschlechtsneutral und in der Haptik toll in der Hand zu haben.

Ich mag den Inhalt der Box so gern und hätte mir damals genau so eine Box gewünscht, die ich mir zur Geburt wünschen kann. Und ich hoffe sehr, dass auch ihr Freude an der Box haben werdet. Die Box kostet 110€, aber mit dem Code Sanvie15 könnt ihr 15% sparen. Und nicht nur au die Box, sondern auf das komplette Sortiment von kyddo.

Und weil das natürlich nicht alle sein soll habe ich eine besondere Überraschung für euch. Ich werde euch meine Meilensteinkarten zum Download anbieten.

Meilensteinkarten-Freebie zum Download

Inzwischen ist es schon eine ganze Weile her. Als ich mit Paul schwanger war habe ich das Set entworfen und es bis zum Ende bei dawanda verkauft. Damals war das Design das erste in schwarz/weiß – inzwischen gibt es unzählige verschiedene Varianten an Meilensteinkarten und für mich passt es einfach nicht mehr damit Gewinn zu machen. Aber bevor die Datei auf meiner Festplatte versauert. Vielleicht möchtet ihr euch die Datei herunterladen und euch die Karten für eure Minis ausdrucken. Am besten nehmt ihr da so ca. 200g/m2 schweres Papier, damit sie nicht so schnell knicken. Alternativ könnt ihr sie natürlich auch laminieren und vielleicht im Freundeskreis durchreichen. Eine liebe Kinderkrankenschwester hat das mal mit meinen Frühchen-Karten für die Neo Intensivstation gemacht. Euch ist das freie Wahl gelassen. Hier geht es auf jeden Fall zum Download:

Mit dabei sind die ersten 8 Wochen, die Monate des ersten Lebensjahr und Highlights wie der erste Zahn, das erste Lächeln, die erste Nacht durchgeschlafen und der erste Brei.

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Gesellschaftsspiele die allen Spaß machen

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Wir lieben Gesellschaftsspiele – schon vor den Jungs haben wir gerne mal ein Spiel gespielt, zu zweit oder mit Freunden. Eines der Lieblingsspiele die wir gern zu zweit gespielt haben, war Siedler von Catan – das Kartenspiel.

Als ich überlegte welches Geschenk ich uns als Familie zu Weihnachten schenken könnte, bin ich über Siedler von Catan Junior gestolpert, ab 6 Jahre stand auf der Packung und ich dachte, es wäre auch nett, wenn wir es erstmal nur mit Emil spielen könnten. Das Spiel durfte bei uns derjenige auspacken, der die grüne Gurke am Weihnachtsbaum entdeckte und so war Paul derjenige, der es auspackte und auch der, der es direkt spielen wollte.

Ich war erstaunt wie schnell, auch er mit seinen 4 Jahren das Spiel durchschaut hatte. Das Spiel ist toll, es gibt eine Version für 4 Spieler und auf der Rückseite eine für 2. Seit Weihnachten haben wir das Spiel wirklich täglich gespielt und inzwischen können die beiden Jungs das auch so gut, dass sie ohne Erwachsenen zu Zweit spielen können. Dabei ist es ein Spiel, was eher kompliziert ist, denn man muss Tauschen, Sparen und für bestimmte Rohstoffe Dinge kaufen um am Ziel all seine Burgen gebaut zu haben. Inzwischen sind die Jungs darin so fit, dass sie mir während eines Spielzuges richtig gute Vorschläge machen, wie ich ans Ziel komme – sie können sich kaum bremsen, wenn sie es spielen und man merkt richtig, wie ihn da das Suchen nach Lösungen und das denken im Kopf spaß macht. So ging es uns damals beim Siedler Kartenspiel auch – ein Spiel, dass einen wirklich begeistert und das schöne bei der Junior Version ist, dass sie auch für Erwachsene nicht langweilig ist. Siedler von Catan Junior ist im KOSMOS Verlag erschienen und in der Kategorie Brettspiele bei tausendkind zu finden. Für die ganz kleinen gibt es dort die Spiele von HABA, die tatsächlich für Spielanfänger immer super sind und Obstgarten wird hier schon seit Jahren gespielt.

Tausendkind hat so einige Kategorien im Bereich Gesellschaftsspiele. Domino, Memo Spiele, Geschicklichkeitsspiele, Kartenspiele und natürlich Brettspiele. Ich mag gerade aktuell auch sehr die Kategorie Lernspiele, speziell die Bücher für den Mini LÜK. Statt App und Computer, was die Jungs bei uns noch so gar nicht nutzen, spielen sie beide zusammen, aber auch jeder für sich allein gern mit dem Mini Lük. Für Emil sind es schon erste Rechenaufgaben-Hefte die ihm Spaß machen und für Paul habe ich jetzt gerade ein Buch für die Vorschule gekauft, das auch das Jahr und die Jahreszeiten, sowie die Besonderheiten der Monate bearbeitet.

Kinder lernen so viel mit Gesellschaftsspielen und haben gleichzeitig Spaß

Grundsätzlich geht es mir bei jedem Spiel immer darum, dass es Spaß macht. Das ist sicher von Kind zu Kind auch unterschiedlich. Unsere Kinder lieben Gesellschaftsspiele und zudem lernen sie so viel dabei. Ob bei Geschicklichkeitsspielen die motorische Fähigkeiten, wie zum Beispiel ganz sanft und vorsichtig das Stäbchen zu ziehen, damit eben nicht alle Kugeln auf einmal herunterfallen oder eben die die Ruhe bewahrt, wenn man die Kugel durchs Labyrinth von Brio führt. Geschicklichkeitsspiele, wie der Flipper von Brio und auch das Dart von Janod sind bei uns sehr beliebt und bei denen merke ich auch immer sofort das Interesse von Besucherkindern. Während die bei richtigen Gesellschaftsspielen erstmal skeptisch sind.

Ein Spiel, wo ich immer wieder merke, dass das Gedächtnis der Jungs noch fitter ist als meins, ist Memori – sie lieben das Spiel, weil sie so erfolgreich darin sind und ich finde es ist ein tolles Spiel um die Konzentration zu fördern. Wir haben zwei verschiedene Memoris – einKlassisches wo immer das Gleiche drauf ist und eins, wo man das passende Gegenstück suchen muss – in beiden sind sie besser als ich. Zu Ostern überlege ich gerade ob ich dieses Buchstaben Memori noch kaufen soll, oder vielleicht für die Schultüte.

Auch Kartenspiele lieben die Jungs – hoch im Kurs sind UNO und schwarzer Peter. Gerade im Urlaub sind Kartenspiele die Rettung. Da kann man gut mal einen verregneten Nachmittag mit rum kriegen.

Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann, aber ich glaube Emil ist auf jeden Fall der Gesellschaftsspiel-Typ. Er spielt einfach am allerliebsten in Gesellschaft, ob draußen oder drinnen. Die Freude ist immer riesig, wenn wir zusammen spielen und er würde immer lieber unten am Esstisch mit uns allen Spielen als oben in seinem Zimmer in Ruhe für sich allein etwas aufzubauen. Paul ist da anders, der baut auch gern mal in Ruhe und ein Gesellschaftsspiel muss ihn schon richtig fesseln, damit er mitspielt. Ich freue mich schon drauf, wenn Pelle irgendwann auch noch mitspielt. Dann brauchen wir nur gute Spiele für mehr als 4 Personen. Habt ihr da schon Tipps für mich? Aktuell sind das unsere Liebling.

Unsere liebsten 5 Gesellschaftsspiele

  • Siedler von Catan Junior
  • Memori
  • Max Mümmelmann
  • Uno
  • Das verrückte Labyrinth Junior