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Ein paar Gedanken zum Blog …

Hach diese Zwei. Kennt ihr das, wenn ihr beinahe platzt vor Liebe für eure Kinder, sie aber auch gleichzeitig genau die sind, die ihr manchmal gern zum Mond schießen würdet? Das klingt jetzt hart und so böse ist es auch gar nicht gemeint, aber jeder der kleine Kinder hat und dann vielleicht noch Geschwister mit geringem Altersabstand, der weiß vermutlich wovon ich da rede. Ursprünglich, als sich Paul ankündigte hatte ich mal geplant euch mehr aus unserem Alltag zu erzählen, bzw. darüber zu schreiben. Mehr Geschwisterplüsch-Geschichten. Sachen die ich an den beiden beobachte und dir mir als Mama das Herz aufgehen lassen und mir zeigen, dass genau dafür all das lohnt, was man als Mama so den Tag über leistet. Solche Augenblicke gibt es viele, Tag für Tag. Meist stehe ich aber natürlich dann selten mit der Kamera bereit und im nächsten Moment ist die Stimmung schon wieder gekippt… Diese Momente gibt es ebenso häufig, wie viele andere die mit kleinen Kindern einfach ganz normal sind, aber die einen oft müde, leicht reizbar und manchmal sogar hilflos machen. Meine Idee all das aufzuschreiben, würde bedeuten es noch mal zu erleben. Oft überlege ich, ob es für euch interessant wäre, dann denke ich aber jedesmal wieder, dass darin einfach nicht meine Kompetenzen liegen. Es gibt so viele tolle Elternblogs, die tolle Tipps zum Thema Erziehung im Allgemeinen und in der Trotzphase haben, warum sollte ich auch noch darüber schreiben?  Ich habe keine tollen Ratschläge bei Wachstumsphasen, keine passenden Erziehungstipps für Wutausbrüche und ich habe kein Gute-Laune-Rezept bei der 10. Erkältung im Winter, ich habe dann einfach nur keine Lust mehr und hoffe für mich, dass diese Phase schnell vorbei geht, denn am Ende weiß ich, man erinnert sich eh nur an die schönen Dinge und weniger daran wie anstrengend all das in dem Moment war. Ich denke sowieso eher wenig darüber nach was ich wie mache, ich mache einfach – meist aus dem Bauch heraus und hoffe einfach, dass es für uns der richtige Weg ist.

Und daher habe ich ziemlich schnell beschlossen, dass dieses Thema doch nichts für meinen Blog ist, es bleibt ein Blog über schöne Dinge für Kinder. Der euch inspirieren soll, der Ideen gibt, wie man es sich mit Kindern schön machen kann, ob im Kinderzimmer, im Urlaub oder einfach so. Für die anderen Themen lasse ich lieber meine lieben Kolleginnen ran, die so herrlich darüber schreiben können, so schöne Tipps und Rezepte haben und bei denen ich gern vorbei schaue weil ich weiß, dort finde ich genau das.

 

Und daher kommen hier für euch meine liebsten Blogs, bei denen es auch mal um andere Themen geht als bei mir, um Themen die einen als Mutter auch beschäftigen, die tiefer gehen und die mir schon auch wichtig sind, aber über die ich einfach nicht schreiben kann, weil es mir nicht liegt. Ich hoffe euch inspiriert diese Liste ein wenig!?

Was für mich
A lovely Journey
Sarah Plus Drei
Little Years
Oh Wunderbar
ichsowirso
Berlin Mitte Mom
Elfenkind Berlin
Mini and Me
Wortkonfetti

 

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Mai Liebling – Dackelbett Emmerich


Hallo Mai, hallo Lieblingsmonat. Ich mag den Mai, vor allem wegen seiner vielen Feiertage und dem hoffentlich kommenden Frühling. Die ersten Male draußen ohne Jacke, den ganzen Nachmittag im Sand spielen und abends nach dem Abendbrot noch ein Eis in der Eisdiele. Der Mai weckt die Vorfreude auf den Sommer. Er macht fröhlich und gute Laune, genau wie der Mai Liebling – das süße Dackelkinderbett: Emmerich.

Die spontanen Ideen sind doch die Besten! Nur drei Tage vor dem 3. Geburtstag ihrer Tochter schrieben die Produktdesigner Sascha & Lilli, die befreundete Grafikerin Svantje an und baten sie um einen schnelle Entwurf für ein tierisches Bett, dass Sascha für seine Tochter zum Geburtstag bauen könnte. Nur 2 Minuten später entstand die Idee zu Emmerich und Sascha machte sich an die Arbeit – mit diesem entzückenden Ergebnis! Ich finde es so cool und die Idee die Bücher dort direkt am Bett unterbringen zu können ist großartig! Ich bin mir sicher, die kleine Emma hat sich riesig gefreut. Was aber noch toller ist, Emmerich gibt es auch in limitierter Auflage für euch zum Kauf. Ganze 10 Betten gibt es, das Bett hat die Maße 166 x 66 x 30 cm und ist für Matratzen von 120 x 60 cm gemacht. Ihr könnt es bei Lilli im Shop bestellen.

Fotos: @bjfotografie

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Nachhaltige Möbel für das Kinderzimmer

Die letzten Wochen waren turbulent: Wir sind endlich in unser Haus gezogen. Es ist einfach perfekt. Nach nur ein paar Wochen ist es doch schon sehr wohnlich und wir fühlen uns pudelwohl. Am meisten hat mir natürlich die Suche nach neuer Einrichtung und Ideen für die Zimmergestaltung gemacht – besonders für Anton.

Nachhaltige Möbel, die das gewisse Etwas haben gibt es nur wenige. Als ich auf Ekomia gestoßen bin, hätte ich am liebsten gleich alles einmal ausgetauscht. Das skandinavisches Design für die Kleinsten ist so zart und liebevoll wie die Minis selbst. Wo passt eine helle und freundliche Atmosphäre besser als ins Kinderzimmer?

Das Babybett Lumy hat es mir total angetan. Jetzt, wo der Frühling kommt steht mir der Sinn nach Frische und Farbe. Die bunten Gitterstäbe machen mich richtig fröhlich. Wie gut, dass sich das Bett bis zu einem Alter von fünf Jahren umbauen lässt. Passend dazu macht die Kinderkommode Emo richtig Laune – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kommode wird mit einem Gesichter-Griffe-Set in den Farben blau, grün, rot, gelb oder weiß geliefert. So kann die Kommode im Handumdrehen lachen, skeptisch schauen oder ein listiges Gesicht machen. Natürlich ist sie um einen passenden Wickelaufsatz erweiterbar. Das Modulsystem geht sogar so weit, dass sich die Kommode zu einem ganzen Kleiderschrank „hochbauen“ lässt.

Für alle Möbelstücke verwendet Ekomia ausschließlich FSC zertifiziertes Holz – nordische Kiefer aus Schweden. Und weil die kleinen Händchen ständig alles erkunden müssen und überall dran wollen, ist die behandelte Oberfläche sehr wichtig. Lumy, Emo und Co. sind alle samt lösungsmittelfrei und ausschließlich mit natürlichen Inhaltsstoffen behandelt. In Sachen Nachhaltigkeit macht Ekomia so schnell keiner etwas vor.

Auch für die Eltern bietet Ekomia tolle Produkte für Schlaf- und Wohnzimmer. Und tolle DIY-Tipps gibt es oben drauf. Echt gute Ideen haben die da in Berlin!

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Unser Oktober

Der Oktober ist der Geburtstagsmonat des Großen und ich gebe zu aufgrund der Baustelle ist das auch das einzige wirklich große Highlight gewesen. Anfang des Monats war ich ein Wochenende mit den Jungs alleine auf dem 80. Geburtstag der Uroma und ich sage euch, zwei Kinder, alle hungrig (vor allem auch die Mama), alleine im Restaurant das ist keine gute Kombi. Das mache ich so schnell nicht wieder, dass haben sicher auch die anderen Gäste gehofft, dann doch lieber dort wo auch schon ich meine Kindheit verbracht habe, bei Omas Nachbarn im Garten in Pferdegesellschaft oder am rumrandalieren im eigenen Zimmer. Dafür eignet sich die Werkbank auch super!

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Paul hat in diesem Monat riesige Fortschritte gemacht. Er läuft jetzt prima alleine und hüpft sogar schon zusammen mit Emil auf dem Sofa. Ich bin froh, dass er auch mit den Lauflernern schnell und gut Halt gefunden hat und sich damit echt wohl fühlt. Jetzt hoffe ich allerdings nicht, dass er so anspruchsvoll ist wie Emil der direkt meckert, wenn er nicht die Schuhe von Bisgaard tragen darf. Die sind wohl einfach sehr bequem. Das Bild rechts finde ich total süß, es sieht aus als würde Paul noch in die Wickeltasche von greentom passen.

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Das Haus ist eine riesige Baustelle und ich freue mich schon darauf, wenn endlich ein Raum fertig ist und ich euch wieder schöne Bilder zeigen kann. Für sanvie.de habe ich ein kleines Bautagebuch geschrieben, dass die nächsten Tage online geht. Falls euch das interessiert, dann hüpft mal rüber. Ich habe den Monat auf jeden Fall so häufig den Pinsel in der Hand gehabt, dass meine Hände von all der Farbe wirklich dringend Handcremekuren brauchen. Falls ihr jemals eure Treppe streichen wollt, dann kann ich euch die Farbe von Farrow and Ball übrigens wärmstens empfehlen. Die lässt sich so super verarbeiten. Ich streiche damit total gern.

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Auch das Schlafzimmer hat einige Veränderungen vor sich. Gerade warte ich auf unser neues Familienbett, denn diese Schlafsituation in der ich Nacht für Nacht mich mit in dieses kleine Beistellbett quetsche muss ein Ende haben. Klar wir könnten auch zu mir rüberrutschen, aber der kleine Mini schafft es doch immer wieder mich zu sich ins Bett zu locken. Naja jetzt bei dem Herbstwetter auch irgendwie kuschelig!

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Und dann war letzte Woche der Geburtstag des Großen. Ganze 3 Jahre bin ich nun schon Mama von diesem unglaublich süßen kleinen Kerl. Manchmal muss ich schmunzeln, denn Emil und ich sind uns in den Launen doch sehr ähnlich und ich bin wirklich gespannt wo uns die Reise noch hinführt und was wir noch schönes zusammen erleben werden. Ich freue mich riesig drauf und bin so stolz auf ihn. Er hat es momentan als großer Bruder nicht leicht. Paul ist ein total Wirbelwind und lässt sich von nichts abhalten. Da werden sorgfältig aufgebaute Autoschlangen in Sekunden zerstört oder das neue Geburtstagsgeschenk schnell weggenommen.

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Ein Jahr mit den beiden Minis

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Wahnsinn, schwups sind wieder zwei Wochen vorbei. Vor zwei Wochen haben wir ziemlich unspektakulär denn ersten Geburtstag gefeiert, nur im ganz kleinen Familienkreis. Aber auch wenn der Kreis sehr klein war, für uns ist es das Größte und immer noch unglaublich, dass der kleine Mini nun bei uns ist! So selbstverständlich hat es sich vom ersten Tag an angefühlt und die beiden Jungs zusammen zu sehen ist wohl das schönste überhaupt. Sie sind so unterschiedlich. Emil ist ruhig, oft eher schüchtern, unglaublich gerecht und sozial, immer darauf bedacht, dass es allen gut geht und der beste große Bruder den man sich wünschen kann. Paul ist der Sonnyboy überhaupt, so ein Strahlen in den Augen. Er ist aufgeschlossen, immer freundlich und mit einem so starken Willen und Ehrgeiz, dass ich mich manchmal frage wo das noch hinführt. Ich glaube wir werden mit den beiden Jungs noch eine Menge Spaß haben und ich freue mich darauf sie zusammen aufwachsen zu sehen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich es mal schreiben würde, denn ich weiß, dass so zwei kleine Jungs in dem Alter auch wirklich anstrengend sein können, das meine Nerven nicht selten am Seidenenfaden hängen und ich oft müde bin, aber all das lohnt sich wirklich, denn es ist viel schöner die Kleinen zusammen als Geschwister aufwachsen zu sehen und zu wissen, sie haben auch noch einander. Also alle Einzelkind Mamas, falls ihr noch zögert, wagt es! Ihr werdet belohnt!

Ich habe noch ein paar Bilder vom kleinen Geburtstagstisch für euch. Traditionell gibt es bei uns Wunderkerzen zum Geburtstag und ab jetzt immer den Geburtstagszug der Wikinger, den wir aus dem Dänemarkurlaub mitgebracht haben. Als Geschenk gabs von der Omi den tollen neuen Ikea Kindertisch, an dem endlich unsere sebra Stühle Platz finden. Die Hüpfmatte von Jako-o, einen Trecker für Draußen und ein Steckspiel.

Und bevor ich es vergesse, ich bin euch ja noch die Gewinnerin der tollen Give Aways schuldig.

Die Ausstattung des Kinderzimmerstylings hat die liebe Annika (Erdmute) gewonnen, die Gutscheine für Sense Organics Julia und Claudia und das süße Outfit von Trumbl´n Dry Sabrina. Herzlichen Glückwunsch euch allen. Die Sachen sind schon auf dem Weg!

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Noch mehr Tipis …

Bald ist es ein richtiges Indianerzimmer! Ich freue mich schon, wenn ich endlich mit meinem Schreibtisch nach unten ziehen kann und Paul hier sein eigenes Reich hat. Einige Ecken werden immer schöner, dafür die anderen aber auch immer chaotischer, denn sich das kleinste Zimmer nach dem GästeWC zu teilen ist wirklich nicht leicht. Gut eigentlich nutzen wir es mit Paul nicht wirklich, denn er schläft nach wie vor bei uns im Bett und ich glaube das wird auch noch eine Weile so bleiben. Denn so mutig und aufgeschlossen er tagsüber ist, umso mehr hängt er nachts an Mama. Aber auch wenn es hier noch nicht richtig wohnlich ist, ich freue mich, das ich meine DIY Tipi-Girlande wieder gefunden habe und das die tollen Forexplatten von Posterlounge mit den Tipi Motiven jetzt an der Wand hängen. Ich finde sie ganz toll von den Farben, passt perfekt hierher und ich überlege, ob ich nicht eine Wand auch noch goldbeige streichen soll, denn die Tipi-Tapete ist ja auch nicht richtig weiß, sondern eher cremig, da würde es bestimmt gut zu passen.

Falls ihr nicht wie ich gerade dem Tipi Trend verfallen seid, Posterlounge hat eine riesige Kinder-Posterabteilung – da findet man tolle Sachen, ich mag auch sehr die ABC Poster

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Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Posterlounge entstanden!

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Geschenkidee zum 1. Geburtstag – eine Zeitkapsel

Etwas ganz besonderes gibt es aber doch zum ersten Geburtstag – während die Spielzeug Ideen eher zu wünschen übrig ließen, freue ich mich über diese umso mehr …

Einige von euch haben es vielleicht vor einer Zeit in meinen Instagram Storys gesehen. Ich bin gerade dabei Paul zu seinem ersten Geburtstag eine kleine Zeitkapsel zu packen. Mit lauter Erinnerungen an das letzte Jahr und vielen anderen Dingen, von denen ich glaube, dass es spannend sein wird sie in 18 Jahren auszupacken. Die Zeitkapsel ist auch von der niederländischen Marke Make History und ich habe sie, wie auch schon das Sprücheglas, bei Häsel & Gretel entdeckt. Ich sammel ja eh Erinnerungen der Jungs in großen Boxen, erste Schuhe, Kleidung, Kuscheltiere. Aber so, dass ich jederzeit, wenn ich sentimental werde da ran kann und es mir noch mal anschauen kann. Diese Erinnungsbox wird dagegen versiegelt, mit Datum beschriftet wann sie geschlossen wurde und wann sie wieder geöffnet werden darf. Bei uns wird es der 3.9.2033 – Ein Datum was sich für mich gerade noch unendlich weit anhört. Wir werden die Kapsel auf dem Boden aufbewahren.

Neben der Kapsel sind in dem Paket auch kleine Bastelutensilien und Aufkleber. Das hat mich auch auf die Idee gebracht zum Beispiel unser altes Iphone mit in die Kiste zu packen – ich denke in 18 Jahren wird sich da sicher auch so einiges getan haben und die Jungs finden es bestimmt spannender sowas anzugucken als nur ihre alten Kuscheltiere.

Ansonsten habe ich noch folgendes reingepackt:

– Fotos von unserem Zuhause
– Ein Notizbuch mit Erinnerungen und Ereignisse aus unserem ersten Jahr, auch die des Weltgeschehens, aber auch schöne Dinge wie die beliebtesten Lieder 2015/2016 usw.
– Briefe von Mama, Papa, und den Omas
– ein gemaltes Bild von Emil
– meine Visitenkarten und ein paar Dinge die ich aktuell entworfen haben
– Kuschelrassel
– erste Schuhe
– eine Zeitung die ich gern lese
– aktuelle Briefmarken und Münzen
– ein Stück seiner Kinderzimmertapete
– Magnetbuchstaben mit seinem Namen
– ein alter Schnuller
– Die ausgefüllten sanvie-mini Cards samt Fotos

 

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Ein Interview mit Severine von Cottonbudbaby

Die liebe Kathrin hat wieder was tolles entdeckt und ist begeistert. Dazu kann ich wirklich nur sagen: Ganz tolle Sache! Lest selbst, was Severine in Berlin auf die Beine gestellt hat. Hätten wir das mal eher gewusst…

Erzähl uns von dir. Wer steckt hinter Cottonbudbaby?

Ich bin Severine und bin 43 Jahre alt. Ich habe lange als Journalistin gearbeitet und dann vor zwei Jahren meine Firma Cottonbudbaby gegründet. Ich habe eine Tochter, Emma, die ist fünf Jahre alt. Wir leben gemeinsam mit meinem Mann Jason glücklich in Berlin. Und an den Wochenenden steigen wir meist aufs Rad und finden schöne Orte in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern.

4. Cottonbudbaby_Severine_und_Emma_Foto_von_Jason_Franklin-Stokes_kl

Was ist Cottonbudbaby?

Wir verleihen die textile Erstausstattung für Babys – für die ersten sechs Monate. Die Kleidung ist hochwertig zertifiziert (GOTS oder IVN Best), d.h. sie entspricht den derzeit höchstmöglichen Standards einer nachhaltigen Produktion. Und sieht supersüß aus. Ich habe viel Zeit damit verbracht, nach Marken zu suchen, die einem hohen ökologischen Anspruch genügen, aber trotzdem hübsche und zeitgemäße Designs haben. Die Zeit des braun-beigen Öko-Frottees ist nämlich glücklicherweise vorbei.

Besonders angenehm an unserem Konzept für die Eltern: Sie müssen sich sechs Monate nicht um Kleidung kümmern. Die erste Cottonbudbaby-Box kommt vor der Geburt und sobald das kleine Wesen aus der ersten Größe heraus wächst, tauschen wir die Kleidung aus. Man kann das Ganze auch monatsweise buchen und sich so immer wieder neu entscheiden, ob man noch dabei bleiben möchte.

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Verleihservice für Babykleidung anzubieten?

Als meine Tochter auf die Welt kam, habe ich sehr viel Zeit damit verbracht, nach ökologisch vertretbarer Kleidung für sie zu suchen. Ich wollte nicht nur, dass es für meine Kleine gesundheitlich unbedenklich ist, sondern im besten Fall auch anständige Produktionsbedingungen dahinter stecken. Da haben sich mir wahre Abgründe aufgetan, was die herkömmliche Tetxilproduktion angeht. Leider sind aber hochzertifizierte Bio-Klamotten immer noch sehr teuer. D.h. die meisten Menschen können sich das gar nicht leisten. Hinzu kommt, dass die Babys am Anfang so schnell wachsen, dass man alle paar Wochen die Ausstattung komplett neu kaufen muss. Und für dieses Problem müsste es doch einfach eine Lösung geben, habe ich mir gedacht. Und dann habe ich in einem Urlaub mit meinem Mann abends mal durchgerechnet, wie so ein Geschäftsmodell funktionieren könnte und beschlossen, meine Firma zu gründen.

2. Cottonbudbaby-Box_Foto_von_Inka_Recke_klein

Während Engel eher dezente Basickleidung anbietet, sind die Sachen von bspw. loud + proud bunt und verspielt. Was war dir bei der Auswahl der Marken besonders wichtig? Qualitativ, optisch und konzeptionell.

Zunächst kommt in dem Fall das Konzeptionelle, also die Grundbedingung für mich war, dass die Kleidung mindestens GOTS oder IVN Best zertifziert ist. Und unter diesen Händlern habe ich dann nach denen gesucht, deren Designs mir gefallen haben und deren Qualität mich überzeugt hat. Es gab allerdings auch Viele, die nicht mit mir zusammenarbeiten wollten. Da musste ich teilweise auch lange verhandeln und überreden. Das Konzept des Verleihens ist einfach vielen Leuten noch suspekt und manche Marken hatten da tatsächlich bedenken, dass Ihnen das imagemäßig schaden könnte. Da würde ich mir sehr ein schnelles Umdenken wünschen, denn erfahrungsgemäß sind die Eltern, die bei Cottonbudbaby geliehen haben, danach alle große Fans unserer angebotenen Marken. Es ist also auch eine Möglichkeit, sich neue Zielgruppen zu erschließen.

Ich steht total auf die Sachen von Little Green Radicals. Hast du selber einen Favoriten unter deinen angebotenen Marken?

Ach, das ist schwer zu sagen. Ich mag sie alle total gern. Ich persönlich liebe besonders die schönen Muster von Pigeon Organics/organis for kids, das ist eine supersüße britische Marke, die wir anbieten. Und ich bin ein großer Fan von den niedlichen Sachen von Sense Organics. Das ist eine ganz tolle Qualität mit einem großartigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Und die Menschen, die dort arbeiten, sind unfassbar nett.

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Die Neumamis – Oft möchte man beim ersten Kind ja doch lieber selber aussuchen. Haben deine Kunden meistens bereits mehrere Kinder?

Das ist ganz unterschiedlich. Die Eltern mit ihrem ersten Kind schreiben dann meist nach ein paar Wochen, wie froh sie sind, dass sie uns gefunden haben. Wenn alle Sachen mal ausprobiert wurden und sie auch gemerkt haben, wie schnell ihr Baby wächst … Und die Eltern mit mehreren Kindern verstehen natürlich schon im Vorfeld, wie nützlich es ist, dass sie sich nun ein paar Monate nicht um das Thema Kleidung kümmern müssen. Insgesamt bin ich sehr froh, dass wir zu 99% sehr glückliche Kunden haben

Und selbst mit Cottonbudbaby darf man ja trotzdem auch einen Strampler oder einen süßen Body selber kaufen. Aber dann eben nur zum Spaß und nicht mit dem Druck, dass das Kind sonst nicht genug anzuziehen hat.

Dein Statement zum Thema „Nachhaltigkeit und Babyprodukte“.

Hier muss sich noch ganz viel ändern! Ich finde es absurd, dass wir – gerade im Textilbereich – unsere Kinder einkleiden mit Stücken, die möglicherweise andere Kinder am anderen Ende der Welt genäht haben. Von den vielen Giften aus der Produktion mal abgesehen. Aber wir sind auf einem guten Weg. So wie bei der Ernährung glücklicherweise das Bewusstsein für die Herkunft unserer Lebensmittel steigt, merke ich auch im Bereich Kleidung ein Umdenken. Das sollte – ohne schlechtes Gewissen zu verursachen – mit Freude und guten, bezahlbaren Angeboten weiter gefördert werden.

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Unser Juli

Ich bin heute müde, es war unser letzter Urlaubstag und ich habe heute ordentlich Sachen der Jungs auf dem Flohmarkt verkauft. Morgen geht der Alltag wieder los, die Krippe, die Arbeit und irgendwie fühle ich mich als hätte der Urlaub gerade erst angefangen, aber er ist schon wieder vorbei, genau wie der Juli und der war definitiv der Monat der ersten Male: Mit seinen fast 11 Monaten hat Paul nun endlich seinen ersten Zahn, kann krabbeln und hat sogar schon seine ersten Schritte am Lauflernwagen gemacht.

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Genauso habe ich mein erstes Kinderzimmerstyling mit dem tollen Shop „Kleines Karussell“ umgesetzt, ihr konntet die Bilder ja schon auf dem Blog begutachten. Das zweite steht schon in den Startlöchern und ich freue mich ganz arg drauf. Im Juli hatte der große Mini 3 Wochen Krippenferien und es war echt schön ihn mal länger um mich zu haben. Das macht Vorfreude auf die baldigen Nachmittage mit den beiden Jungs. unserjuli_3

Inzwischen ist der kleine Mini richtig gut, vor allem Brei. Das berichtet auch der Papa ganz stolz als er ihm das pure Fleischgläschen zu essen gab. Ob es daran liegt das er nun all die tollen neuen Dinge kann? Fehlte etwa nur eine ordentliche Portion Fleisch? unserjuli_2

Der Juli hatte auch endlich wieder ein paar warme Tage und es wurde viel Eis gegessen. Ich glaube die Jungs haben die Ferien auch sehr genossen und viel Zeit miteinander verbracht, es gab beim Spielen auch schon die ersten Streiteren, aber im Grunde ist es sehr friedlich mit ihnen und sie spielen auch mal still und leise gemeinsam vor sich her. Ein schöner Anblick, der das Mamaherz vor Freude hüpfen lässt.

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Kleine und große Baustellen haben wir im Juli begonnen und teilweise abgeschlossen. Einmal die neue Tafelwand im Kinder-Spielzimmer, da zeige ich euch bald auf jeden Fall noch mehr Bilder und besonders aufregend wurde es als endlich der Bagger kam um die Baugrube für unseren Anbau auszuheben. Denn wir dürfen endlich loslegen!  Das wird noch spannend für die Jungs! Es war auch endlich so warm, dass wir den Sommersitz von Joolz im Einsatz hatten und ich sag euch, gerade bei Temperaturen um die 28 Grad ist der Gold wert. unserjuli_1

Ich glaube wir brauchen bald auch kein anderes Spielzeug mehr als Baufahrzeuge, auch schon Paul liebt die Gefährte sehr und lässt sich fröhlich grinsend von Emil durch die Gegend fahren. Neben allem was Räder hat ist Wasser auch nach wie vor für beide eine riesige Anziehungsquelle. Ganz egal ob Plantschbecken oder Badewanne – sie lieben es. Wir probieren gerade das neue vegane Kinder Dusch-Bade-Schampoo von Belly Button.

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So, nun freue ich mich auf den August, auf die große Baustelle und vielleicht noch ein paar schöne Sommertage, jetzt geht es aber erstmal ins Bett.

Folgt unserem Alltag doch einfach bei Instagram!

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MOM TAG – 10 FRAGEN, 10 ANTWORTEN

Manchmal denke ich, vielleicht wäre es für euch schöner, der Blog wäre persönlicher. Hier geht es ja eigentlich vor allem um schön Dinge fürs Baby, aber wenig um unseren Alltag. Da ich durch mein Instagram Profil merke, dass ihr auch unseren Alltag spannend findet, habe ich mir gedacht, ich werde in Zukunft doch etwas persönlicher werden, wenn ihr mögt? Einen kleinen Einstieg mache ich nun mit dem MOM TAG von der lieben Frauke und beantworte euch die 10 Fragen.

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Mit wie vielen Jahren wurdest du das erste Mal Mama?
Mit 30 Jahren
Welche drei Worte fallen dir ein, wenn du an die Geburt deines ersten Kindes denkst?
Einleitung, PDA, Tanzen. Nach geplatzter Fruchtblase tat sich erstmal gar nicht, also ist für mich das schlimmste eingetreten überhaupt. Ich musste den Wehencocktail trinken. Im Nachhinein war es gar nicht so schlimm, aber ich hatte schlimme Geschichten von dem Zeug gehört. Er half und die Wehen überrolten mich schon nach kurzer Zeit förmlich. Dank PDA, die so super saß, dass ich gefühlt hätte auch nach Hause gehen können, haben wir kurz vor der Geburt im Kreissaal fröhlich getanzt und das Baby so ins Becken getanzt. Wir hatten eine Menge Spaß und ich empfand es als eine sehr schöne Geburt.
Wie hieß/hießen dein/deine Kind/Kinder, wenn sie die Namen deiner Puppen bekommen hätten?
Frederike hieß meine Puppe damals, heute wäre das kein Name der auf unserer Mädchenliste stehen würde.
Die ersten Tage im Wochenbett, auf was konntest du auf keinen Fall verzichten?
Trotz der schönen Geburt, war ich im ersten Wochenbett echt geschwächt und hatte doll mit meinem Kreislauf zu kämpfen. Daher hätte ich auf gar keinen Fall auf meinen Mann verzichten wollen, der war eine riesen Hilfe und hat mich prima umsorgt. Bei der zweiten Geburt war das anders, ich war fit und habe es sehr genossen. Kuschelzeit mit der ganzen Familie. Trotzdem fand ich es praktisch, dass ich schon vorgekocht hatte oder Freunde das Essen vorbei gebracht haben. Das würde ich wieder so machen.
Eine Eigenschaften, die du als Mama gelernt bzw. neu erworben hast?
Ich bin gerade noch dabei, ich übe geduldiger zu sein und weniger perfektionistisch. Mit einem 2,5 Jährigen kann das Zähneputzen schon mal eine halbe Stunde dauern. Da hilft es wenn man entspannt bleibt. Das fällt mir manchmal aber noch echt schwer.
Du hast 15 Minuten Zeit, nur für dich, was tust du?
Meist blogge ich dann – Das Bloggen ist eine Leidenschaft und ich verbringe im Grunde jede freie Minute damit.
Hätte man dir vor deinem/deinen Kind/Kinder gesagt, dass du…
das ganze Wohnzimmer voller Spielzeug haben wärst, dann hätte ich ihn ausgelacht und gesagt, sowas bleibt im Kinderzimmer. Natürlich bleibt es das nicht. Und es stört mich überhaupt nicht. Denn es macht den Tag einfach entspannter und man hat die Kinder in der Nähe.
Mütter unter sich können ganz schön garstig/neidisch sein, aber auch wahnsinnig nett. Welche Erfahrung hast du gemacht? Die typisch garstigen Mütter habe ich persönlich bisher nicht kennengelernt, aber ich gebe zu das ich typischen Mamarunden auch eher aus dem Weg gehe. Es ist nichts für mich, sich ständig und in großer Runde über die Kinder auszutauschen. Mit guten Freunden gern, aber auch nicht nur.
Von Mama zu Mama, was wolltest du schon immer mal loswerden?
Leben und Leben lassen. Ich kann die Aufregung über Stillen ja oder nein, Familienbett ja oder nein, Tragen ja oder nein und all die anderen Themen manchmal nicht ganz verstehen. Ich bin mir sicher jede Mama will nur das Beste für ihr Baby. Es sollte jede Familie so machen wie sie sich persönlich am Wohlsten damit fühlen. Keiner muss Dinge tun, nur weil sie von einem erwartet werden und man sollte sich auch nicht rechtfertigen müssen. Es gibt immer Gründe für die jeweilige Entscheidungen und viel wichtiger ist doch, dass man das Leben mit seinen Kindern zu genießen und es sich schön zu machen.
Welche drei Familien Blogger oder auch Familien Youtuber liest bzw. schaust du ganz besonders gerne?
Puh, nur 3 zu nennen ist gar nicht so einfach, denn es gibt so viele tolle Familienblogs. Ich mag besonders A lovely Journey, genauso wie Mini and Me oder Elfenkindberlin

 

Das Foto hat die liebe Johanna von uns gemacht! Danke dafür!