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Wenn Jungs Anna & Elsa mögen…

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Die Kraft, die ist Grenzenlos…

… Ich lass los, lass jetzt los
Und ich schlag die Türen zuEs ist Zeit, nun bin ich bereit!
Und ein Sturm zieht auf
Die Kälte, sie ist nun ein Teil von mirEs ist schon eigenartig, wie klein jetzt alles scheint
Und die Ängste die in mir waren,
Kommen nicht mehr an mich ran
Was ich wohl alles machen kann
Die Kraft in mir treibt mich voran
Was hinter mir liegt ist vorbei, endlich frei!Ich lass los, lass jetzt los.
Nun bin ich endlich soweit!

So schallt es durch die Lautsprecher im Wohnzimmer. Ich kann inzwischen auch jeden Song der Eiskönigin auswendig, wie vermutlich viele Mädchenmamas, aber ich bin gar keine Mädchenmama.

Wenn Jungs sich für „Mädchenthemen“ interessieren, dann ist das ok!

Mehr als ok, ich finde es ehrlich gesagt sogar richtig gut. Jungs sind nicht nur wild und toben, sie dürfen auch verträumt und ruhig sein, sanft und zärtlich, einfühlsam und nachdenklich. Gut meine Jungs sind meistens wild und sie toben auch am allerliebsten übers Sofa oder spielen draußen im Unterholz Jungsdinge, kicken den Ball meterweit übers Feld und boxen und raufen sich untereinander. Machen viele Dinge bei denen sie sich messen, aber dennoch haben sie auch gerade mal wieder eine Phase, in der Sie Dinge toll finden, die oft eher von den Mädchen gemacht werden.

In der Zeit, wo wir zwischen Weihnachten und Februar zusammen zu Hause waren, da hat sie „Die Eiskönigin 2“ voll gepackt. Ich war es der ihnen vorschlug, doch mal den zweiten Teil zu schauen. Und damit hatte ich einen Stein ins rollen gebracht. Sie staunten über die Kräfte, die Anna hat und das es im Grunde sogar mehr sind, als jeder einzelne der Ninja hat. Sie schauten die beiden Filme einige Male und hörten das Hörspiel in Dauerschleife. Sie können alle Lieder auswendig und der Wunsch nach Spielzeug von Anna & Elsa wurde größer. Wir haben das letzte Weihnachtsgeld von Oma also für ein Disney Märchenbuch von LEGO ausgegeben und die Jungs waren im Glück. Inzwischen ist ein zweites eingezogen und Elsa und Anna kämpfen zusammen mit Christoph und Olaf und den Ninjas gegen Lord Garmadon und andere Schurken.

Die LEGO Märchenbücher gibt es auch bei tausendkind. Sie erinnern mich, ein wenig an Polly Pocket von Früher, nur das es eben mit Lego kompatibel ist. Insgesamt ist da zwar alles etwas kleiner, aber das tut der Spielfreude natürlich keinen Abbruch und gerade für die besondere Phase bei uns, ist das genau das richtige Spielzeug vom Preis, von der Größe und vom Umfang, denn im Grunde ist alles dabei um richtig Spielen zu können und da es LEGO ist lässt es sich natürlich auch prima kreativ erweitern.

Meistens ist alles nur eine Phase

So ist also ganz unverhofft die Eiskönigin bei uns eingezogen. Allerdings wurde den beiden schnell klar, dass es nichts ist, was sie mit ihren Freunden spielen können. Sie versuchten Freude davon zu überzeugen, wenigstens einmal den Film zu schauen, um zu sehen wie cool Elsa ist, aber nein, die anderen Jungs wollten nicht. Ich finde es manchmal verrückt, wie festgefahren die Situation ist. Vor einiger Zeit im Kindergarten habe ich diese geschlechterspezifischen Andeutung auch schon erlebt, als Paul mal einen Sommer mit einem Einhorn-Shirt ankam. Sofort stellten die anderen Kinder fest, das ist doch was für Mädchen und meine Frage darauf war – WARUM? Denn ehrlich gesagt verstehe ich es nicht. Jungs dürfen auch Einhörner toll finden, mit weiblichen Heldinnen spielen und sich für Glitzer interessieren. Das dürfen Sie, ganz unbedingt sogar! Ich glaube, dass es ihnen später vieles erleichtern wird, wenn sie viel mehr in Mädchenwelten abtauchen und da wir hier keine Schwester haben, die sie dort mit eintauchen lässt, dann schaffen wir uns diese Welten eben selber. Wir basteln nicht nur Schwerter, sondern auch rosa farbene Glitzerkronen dazu. Und ihr glaubt nicht, worum mehr gestritten wurde, um das beste Schwert oder um die hübschste Krone mit den größten Glitzersteinen. Wir sprechen darüber, wie es sich anfühlt, wenn andere sagen Anna & Elsa ist was für Mädchen und Jungs möge keine Einhörner. Ich finde es nämlich auch wichtig, diese Themen anzusprechen und sie nicht einfach völlig erstaunt stehen zu lassen, wenn andere etwas an einem finden, dass sie anfangen sich lustig zu machen. Das man darüber stehen kann und das man gut finden darf was man möchte. Bei uns waren das bisher immer nur kurze Phasen und ich freue mich über jede einzelne. Ich finde es spannend zu sehen, wie die Kinder sich dabei entwickeln und was sie daraus mitnehmen. Also lasst sie einfach machen und genießt es!

Ihr wisst ja das ich Fan von tausendkind bin, dort ist die Auswahl an Spielzeug und Bastelsachen für Jungs und Mädchen riesig und dort haben wir auch die Kronen und Schwerter gefunden und ich schaue da eigentlich regelmäßig vorbei, denn tausendkind bildet ganz gut ab, für was sich Kinder gerade interessieren. Und was bei den Mädchen oder auch Jungs gefragt ist.

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Ida&FRED – ein schönes Kindermodelable aus Berlin

Marie ist noch nicht Mama und fällt daher etwas raus aus unserer typischen Reihe, dennoch hat die liebe Sophie ein tolles Interview mit ihr geführt und wir möchten euch das Lable Ida&FRED unbedingt vorstellen.

Liebe Marie, erzähle mir etwas über dich, wer bist du?

Ich bin Marie, 32 Jahre alt, waschechte Berlinerin, gelernte Damenmaßschneiderin und Diplom-Kostümgestalterin und arbeite seit 2016 in diesem Bereich. 2017 war ich kurzzeitig freischaffend tätig. In dieser Zeit gründete ich das Kindermodelabel Ida&FRED und verwirkliche damit meine eigenen Ideen. Kurze Zeit später bekam ich ein tolles Angebot für eine Vollzeitstelle, sodass ich das Label zurzeit nebenberuflich weiter führe.

Wie bist du auf die Idee zu Ida&FRED gekommen und was macht dein Label aus?

Das Gestalten und Nähen von Kleidung war schon immer eine Leidenschaft von mir. Früher habe ich aus Stoffresten die Garderobe für meine Puppen genäht und auch wenn ich später an der Oper das Maßschneiderhandwerk eher für Sänger, Schauspieler und Tänzer gelernt habe, hat mich diese Vorliebe für Kleidung im „Kleinformat“ anscheinend nicht losgelassen. Ich kann mich aber auch daran erinnern, dass ich schon als Kind die Puppenkleidung, die es so zu kaufen gab, immer doof fand. Überall Mickymäuse oder andere Aufdrucke, Glitzer, Sternchen, Rosa und Babyblau. Mittlerweile hat sich da zum Glück viel getan, aber das war für mich mit Sicherheit auch einer der Anreize, Alternativen zu gestalten.

Mir schwebten da schon während meines Studiums immer wieder Ideen durch den Kopf, die ich mal aufgezeichnet, mal wieder verworfen habe… Als ich nach einem Jahr als Schneiderin am Theater Karlsruhe und einer blöden Trennung Hals über Kopf wieder zurück nach Berlin kam, schlug mir eine Freundin vor, beim Frühlingsfest ihrer Ateliergemeinschaft doch einfach mal ein paar erste Sachen zu verkaufen. Das war praktisch der Startschuss für Ida&FRED. Ich hatte eine Frist von 4 Wochen, die mich ablenkte und dazu zwang, mich ganz intensiv der Idee des Labels zu widmen. Ich habe viele Schnitte konstruiert, ausprobiert, Tag und Nacht genäht, fotografiert, eine Website und einen Onlineshop auf die Beine gestellt.

Es wurde zwar nicht viel gekauft auf dem Fest damals, aber besonders online war die Resonanz so positiv und ermutigend, dass ich weiter gemacht habe.

Ich mache immer noch alles an dem Prozess selbst. Vom Entwurf über den Schnitt und Zuschnitt bis hin zum Nähen und Versenden des fertigen Kleidungsstücks.

Dabei lege ich Wert auf Stoffe aus Naturfasern. Zum Einen, weil sie aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, zum Anderen, weil sie hautsympathisch und strapazierfähig sind, was ich besonders für Kinderkleidung wichtig finde. Dass sie natürlichen Ursprungs sind, merkt man auch bei der Verarbeitung, denn sie lassen sich problemlos in Form bringen, schon durch bloße Körperwärme. Das heißt auch, dass sie knittern und dass sie mit jeder Wäsche, jedem Gebrauch weicher werden. Diese „Patina“ mag ich persönlich sehr, weil die Sachen dadurch natürlich lässig aussehen.

Als Maßschneiderin ist mir auch die handwerkliche Qualität sehr wichtig, denn die Kleidungsstücke sollen möglichst lange halten und weitergereicht werden.

Ich halte die Schnitte zeitlos schlicht und gebe genügend Weite und Länge hinein, damit die Sachen eine Weile mitwachsen können, bevor sie dann hoffentlich das nächste Kind trägt.

Ein eigenes Label neben dem Job, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich, gerade in Zeiten des Corona Virus?

Das ist manchmal wirklich etwas nervenaufreibend. Die meisten Sachen fertige ich auf Bestellung an. Ich räume mir zwar eine Bearbeitungszeit von bis zu 14 Tagen ein, aber für mich selbst versuche ich schon, die Sachen nach maximal einer Woche zu verschicken, denn ich möchte die Käufer*innen natürlich auch nicht zu lange warten lassen. Ich mache mir also immer sofort einen Plan, wenn eine Bestellung herein kommt, denn die Kraft nach dem Arbeitsalltag ist ja auch begrenzt (zumindest auf Dauer). Ich arbeite dann „häppchenweise“: einen Abend Zuschnitt, einen Abend die Näharbeit, dann letzte Handarbeiten und schließlich Rechnung schreiben, Verpacken, Versenden. So funktioniert das mittlerweile sehr gut für mich. Manchmal habe ich auch Tage, da schaffe ich fast alles an einem Abend, weil ich gerade „im Flow“ bin, aber ich glaube, man darf auch nicht zu streng mit sich sein, sonst macht es keine Freude mehr. Das kann ich aber auch nur so sagen, weil meine Existenz nicht davon abhängt.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mir Corona, zumindest mein Label betreffend, eher zugute gekommen ist. Wie wir alle wissen, wurde das öffentliche kulturelle Leben weitestgehend heruntergefahren. Daher muss ich zurzeit nur sporadisch an meinen Hauptarbeitsplatz, weil es dort nunmal so gut wie gar nichts zu tun gibt. Ich kann mich also gerade wieder intensiver mit Ideen für Ida&FRED beschäftigen und es wird auch ganz bald schon Neues zu sehen geben!

Du bist Diplom Kostümdesignerin und Maßschneiderin, wie bist du zu diesem Studium gekommen, war das schon immer dein Traum?

Nach dem Abitur habe ich erstmal ein Jahr lang noch „gesucht“. Nach mir und danach, was ich eigentlich machen möchte. Ich habe in einem kleinen Verlag gejobbt, das hat mir Struktur gegeben und ich habe in meiner Freizeit immer mehr genäht und irgendwann gedacht, das möchte ich richtig lernen. Ich hatte das Glück, einen Ausbildungsplatz an der Staatsoper (heute „Bühnenservice“) zu bekommen, dort gibt es eine separate Lehrwerkstatt und man lernt das Handwerk noch so richtig traditionell. Damals hab ich das manchmal als hart empfunden, aber mittlerweile ist mir bewusst, wieviel ich dort gelernt und wirklich verinnerlicht habe, worauf ich immer wieder zurückgreifen kann.

Einige Lehrlinge aus dem Jahr über mir sind damals nach Dresden an die Hochschule für Bildende Künste gegangen, um dort Kostümgestaltung zu studieren. Dort ist eine abgeschlossene Schneiderlehre Voraussetzung für die Aufnahme. Da ich mir nicht vorstellen konnte, nach der Ausbildung direkt ins Berufsleben einzusteigen, habe ich dann auch diesen Weg gewählt. Der Studiengang Theaterausstattung an der HfBK ist sehr künstlerisch orientiert (jedenfalls damals). In den ersten zwei Jahren lernt man alle Grundlagen zusammen mit Theaterplastiker*innen, -maler*innen und Maskenbildner*innen, man hat viel Zeichenunterricht, Farbenlehre, Künstleranatomie usw.. Das hat mich sehr gereizt und war für mich die perfekte Kombination aus künstlerischer Ausbildung und der Anwendung meines Handwerks.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?

Schwierige Frage! Um so richtig abzuschalten, scrolle ich viel zu oft durch Instagram, Pinterest oder YouTube. Irgendwann nervt mich aber meistens, wie sinnlos die Zeit dabei verstreicht! Dann versuche ich, sie bewusster zu verbringen, mache mir Musik an und bin doch immer irgendwie am „Werkeln“. Ich stricke zum Beispiel auch sehr gern. Manchmal spiele ich ein bisschen auf meiner Gitarre oder ich gehe einfach spazieren. In letzter Zeit habe ich auch das Malen wieder entdeckt, nur so für mich, das entspannt mich sehr.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Eine noch schwierigere Frage! Vor allem könnte man sie auf so vielen Ebenen beantworten.

Mit Ida&FRED würde ich gerne noch etwas wachsen. Es macht mich stolz, dass sich Menschen für das Label interessieren und solche Kooperationen wie diese hier zustande kommen. Es ist nicht ganz leicht, im Kindermodebereich Fuß zu fassen, es gibt mittlerweile einfach so viele und auch so schöne Sachen für Kinder! Ida&FRED soll auch ruhig ein kleines, exklusives Label bleiben. Kinderkleidung zu gestalten, Stoffe auszuwählen, Schnitte auszuprobieren, zu nähen und die Kleider schließlich angezogen zu sehen, ist mir immer wieder ein Bedürfnis und ich denke, das wird auch so bleiben. Wenn ich mir frei heraus etwas wünschen könnte, dann dass man einfach von dem leben könnte, was einen innerlich antreibt, was einen glücklich macht, achtlos dessen, einen bestimmten Umsatz erzielen zu müssen.

Ansonsten wünsche ich mir eines Tages eigene Kinder, denen ich meine Sachen anziehen kann und für die nahe Zukunft erst einmal, dass wir uns alle endlich wieder unbeschwert treffen können, sonst wird das mit den Kindern schließlich auch nichts :-D.

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INSPIRATION Kinderzimmer – Eine Tapete mehrere Looks

Ich experimentiere gerade beruflich viel mit Tapeten und habe durch meinen Job als Stylisten die Möglichkeit verschiedene Looks zu einer Tapete zu kreieren.

Tipps zur Gestaltung von Kinderzimmern:

Mein Weg bei der Gestaltung von Kinderzimmern geht oft über Kleinigkeiten, wie ein Farbton in einem Spucktuch, ein Accessoire, wie eine Rassel die ich gefunden habe oder aber über eine schönes Muster, wie in diesem Fall das der Tapete von roomblush.

Das Muster der Tapete ist in diesem Fall super variable, da es so einige Farbtöne mit sich bringt und man so nun schauen kann, ob ich die Farben auch in der Deko und den Accessoires weiter mixen möchte oder, ob man lieber in der grünen Welt der Blätter bleibt oder vielleicht sogar nur mit brombeerfarbenen, braunen Elementen spielt. Ich habe alle drei Versionen mal für euch ausprobiert.

Kombi Rostbraun mit Beige

Meine erste Auswahl ist eine Kombi aus beigen und rostbraunen Elementen. Alternativ zum rostigen Braun, hätte man auch noch mehr ins brombeerige gehen können, aber da war die Auswahl nicht so groß und ich wollte unbedingt das Rehkissen zur Tapete kombinieren, denn ich finde zum Floralen Muster passen Waldtiere als weiteres Gestaltungselement total gut und es gibt inzwischen eine große Auswahl an tollen Babyaccessoires zum Thema Wald & Wiese.

Ich finde es sehr harmonisch, aber noch nicht komplett rund.

Kombi aus verschiedenen Grüntönen

Daher habe ich mich mal an die Kombi aus grünen Elementen zur Tapete gemacht. Auch schön, vor allem weil ich das grün der Produkte sehr gern mag. Dennoch war es mir am Ende zu viel grün, denn auch in der Tapete dominiert der Farbton grün und ich finde daher die Kombi aus beiden perfekt. Und so habe ich Schritt für Schritt meine liebsten Teile aus beiden Stylings kombiniert.

Kombi aus Grün und rostigem Braun

Angefangen mit dem hübschen Teppich. Darauf den tollen Sitzsack von nobodinoz und Kissen in hellem mintgrün und dunklem Tannengrün als Akzent. Hingucker das hübsche Rehkissen und dazu ein großes Musselin mit weiterem floralem Muster. Ein paar Kindermöbel und fertig. Das ist mein Favorit und ich mag dieses Styling zur Tapete super gern.

Deine Einrichtungsberatung fürs Kinderzimmer

Als Bloggerin, Stylisten und Fotografin im Bereich Kinderzimmer habe ich die aktuellen Trends und Einrichtungsthemen fürs Kinderzimmer immer im Blick und möchte euch gern unter die Arme greifen.

Ihr braucht auch Unterstützung bei der Gestaltung eures Kinderzimmers? Schreibt mir gern eine eMail an info[at]sanvie.de und wir finden eine Idee. Ich erstelle euch vom Moodboard bis zur Einkaufsliste alles was ihr benötigt. Fragt einfach mein Angebot für die verschiedenen Pakete an.

Ich freue mich drauf gemeinsam mit euch das Baby- oder Kinderzimmer einzurichten.

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KREATIVe POWERmama Kathrin von TINY ART

Die liebe Sophie hat sich mal wieder eine Perle für euch rausgepickt und ein schönes Interview mit Kathrin von TINY ART, einem Lable was die Kunst eurer Kinder in Szene setzt, geführt. Wir selber sind inzwischen auch Besitzer eines TINY ART Prints. Emil hat unser Zuhause gemalt und es hat jetzt einen besonderen Ehrenplatz im Flur. Ich finde die Idee hinter TINY ART wunderbar. Aber lest selber.

Liebe Kathrin, erzähle mir etwas über dich wer bist du?  

Wir sind das Team von TINY ART. Eine Hand voll Designer, Entwickler und Projektmanager, die dafür brennen, die Zeichnungen der Kids in TINY ART Prints zu verwandeln.
Ich heiße Kathrin, bin Ideengeberin und Co-Founderin von TINY ART. Ich bin 38 Jahre alt und lebe zusammen mit meiner vierjährigen Tochter. Ursprünglich bin ich Modedesignerin, arbeite aber nun seit 2,5 Jahren im Bereich Projektmanagement für eine Online Marketing Agentur. Diese Kombination hat bestimmt ein Fünkchen zu der Idee von TINY ART beigetragen. 

Wie seid ihr auf die Idee zu TINY ART gekommen und was macht euer Label aus

Die Idee kam mir im ersten Lockdown letzten Jahres, das muss im April 2020 gewesen sein. 
Beim Aufräumen habe ich in unserem Regal, versteckt zwischen einem Stapel Bücher eine der ersten Zeichnungen meiner Tochter gefunden, die sie überhaupt betitelt hatte – „The Elephant“. 
Ich war etwas traurig darüber, dass die Zeichnung in dem Format und auf dem Papier wohl nie wirklich einen Platz in unserer Wohnung finden würde, also habe ich nach einer Lösung gesucht. 

Mir war es wichtig, dass die Zeichnung getreu dem Original bleibt, aber eben so gestaltet wird, dass ich sie mir auch wirklich aufhängen würde. Die Zeichnung sollte genau so schön „gelayoutet“ sein, wie die Kunstdrucke, die wir so oft an den unzähligen Gallery Walls der Interior Inspirationen sehen. So gestaltete ich das allererste TINY ART, das nun in unserem Wohnzimmer seinen Platz gefunden hat. 
Ganz besonders ist an TINY ART, dass jeder Artprint von unserem Designteam mit viel Liebe zum Detail gestaltet wird. Jedes TINY ART ist ein absolutes Unikat und nichts, was automatisch und in tausendfacher Auflage erstellt wird, wie viele andere Kids Interior Poster, die es sonst noch so gibt. 

Wir finden, Kinderzeichnungen sind etwas ganz Besonderes und eine unglaublich schöne Erinnerung für die ganze Familie. Am Herzen liegt uns vor allem die zeitlose und achtsame Darstellung der Kinderzeichnungen, mit der ihnen durch TINY ART eine besondere Wertschätzung entgegengebracht wird.  
Wir hoffen so, möglichst viele grandiose Kinderzeichnungen vor den Sammelmappen, Schubladen und Kühlschränken zu bewahren – wo sie leider zu oft in Vergessenheit geraten. 

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich, gerade in Zeiten des Corona Virus?  

Ich bin gar nicht selbstständig. TINY ART war zwar meine Idee, aber ich wusste, dass ich alleine und in Zeiten von Corona keinerlei Chance hätte, dieses Projekt mit den Ansprüchen, die ich daran habe, umzusetzen.  

Ich habe schon oft gedacht, dass wir in der Agentur, in der ich arbeite, so viele tolle Skillsets (Art Direktoren, Illustratoren, Motion Designer, Entwickler, Texter) vereinen und es total schade ist, dass wir diese nicht für ein eigenes Produkt oder Projekt nutzen. Aber genau all diese Fähigkeiten würde TINY ART brauchen, um das Licht der Welt zu erblicken. 

Kurz um: ich habe die Idee meinen Chefs vorgestellt, sie waren begeistert und wir haben zeitnah begonnen diese Idee gemeinsam mit dem Team der Agentur umzusetzen.
Ich glaube das ist eine ganz besondere Art der Gründung und ich bin unglaublich dankbar für diese ganz besondere Möglichkeit. In nur sechs Monaten haben wir es geschafft TINY ART ins Leben zu rufen. Von der CI über das Webdesign, die Realisierung der Website und der besonderen Shop-Funktion, sowie dem Social Media Auftritt und der Gestaltung der eigentlichen TINY ARTs haben wir alles aus einer Hand in unserer Agentur als Team geschaffen. Darauf bin ich sehr stolz und es bereitet mir so viel Freude.  

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das tollste Team und die weltbesten Chefs 😉 getreu unserem Motto: Magic is something you make.  

Was ist die größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?  

Die größte Herausforderung für mich als Mama ist wohl derzeit (in Zeiten des Lockdowns) das Balancieren von Arbeit und Kinderbetreuung. Ich habe glücklicherweise die Möglichkeit sehr flexibel arbeiten zu können, das erleichtert den Alltag und nimmt etwas Druck raus. Dennoch freue mich darauf, wenn ich das Arbeiten, bevor meine Tochter wach wird und nachdem sie schläft, hoffentlich bald wieder gegen etwas Me-Time eintauschen kann.  

Die schönste Freude am Mama-Sein ist diese einmalige, bindungslose Liebe und die Möglichkeit meinen Herzensmenschen beim Aufwachsen zu begleiten.  

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?  

Meist mache ich zuerst einen großen Spaziergang um mich anschließend in all meinen ungelesenen Büchern und neuen kreativen Ideen zu verlieren. Und manchmal… lasse ich mich einfach ins Bett fallen, mit einer großen Tafel Schokolade und einer Netflix Serie, aber nur manchmal.  

Was wünschst du dir für die Zukunft?  

Ich wünsche meiner Tochter und mir weiterhin ein selbstbestimmtes, glückliches und gesundes Leben, mit so viel gemeinsamer Zeit, wie wir sie schon immer hatten.

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Die schönsten Hausschuhe für Krippe, Kindergarten und Schule

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Tragt ihr zuhause Hausschuhe? Wir tatsächlich nicht, das hat allerdings einen großen Nachteil. Die Socken haben ständig Löcher. Und ich oft kalte Füße im Winter. Daher muss ich das für mich unbedingt ändern. Die Kinder haben dennoch alle Hausschuhe, denn spätestens mit Krippe & Kindergarten waren Hausschuhe Pflicht und das sicher auch bei euch. Gerade in öffentlichen Einrichtungen wird den Hausschuhen mehr Sicherheit zugesprochen als man auf Socken haben könnte und dementsprechend steht es auf jeder Liste, die man zum Start von Krippe oder Kindergarten bekommt.

Hausschuhe für die Krippe (1-3 Jahre)

Bei uns ist es tatsächlich so, dass alle Jungs in der Krippe maximal mit Rutschesocken unterwegs waren. Wobei auch die Gott sei Dank kein Muss waren. Sobald es die Temperaturen zuließen sind da eh alle am liebsten Barfuß unterwegs. Gerade kleine Kinder ziehen sich mit Vorliebe die Socken oder auch die Hausschuhe aus und suchen ihr Freiheitsgefühl über die Füße. Da ist es besonders wichtig bequeme Hausschuhe zu haben, wenn sie von den Kindern angenommen und gewünscht sind. Ab 2,5 Idealerweise so, dass sie selber an und ausziehen können. Unser Favorit sind da die höheren Kletthausschuhe von Bisgaard. Da funktioniert es super mit dem An und Ausziehen und sie sind auch im Kindergarten immer noch super.

Krabbelschuhe sind am Anfang genauso toll, wie Rutschesocken. Da ist mein Favorit für das erste Jahr auf jeden Fall Go Baby Go – da bekommt man für den Winter auch direkt die Strumpfhose mit stoppern und garantiert das die kleinen nicht plötzlich barfuss unterwegs sind. Für richtig kalte Böden mag ich die Hausschuhsocken von Falk.

Hausschuhe für den Kindergarten

Während Hausschuhe für die Krippe meistens noch guterhalten die Zeit überstehen, müssen Hausschuhe im Kindergarten richtig was aushalten. Mehrfaches Selber-An-und Ausziehen über einen Tag, sowie Kinder, die auch gern mal mit den Schuhen Fußballspielen oder sie für andere Experimente benutzen. Als irgendwann die Füße so schnell wuchsen, habe ich ein einziges Mal den Fehler gemacht und in billige Hausschuhe meine Erfahrung gesteckt. Kann man vergessen, die sind kaputt, bevor der Fuß die nächste Größe braucht und man kauft definitiv zweimal. Bei uns haben sich hochwertige Hausschuhe auch ausgezeichnet, da sie tatsächlich auch noch super von den Geschwisterkindern getragen werden können.

Es gibt für den Kindergarten 3 Sorten Hausschuhe die sich super eigenen, Die Schlupfhausschuhe, die Kletthausschuhe und die Spangenhausschuhe. Alle 3 Modelle können die Kids super selber anziehen und sie sitzen sicher am Fuß. Wir hatten meistens Kletthausschuhe, aber ich sehe bei den Mädchen im Kindergarten auch oft die mit den Spangen und es gibt wirklich schöne zum Beispiel von Living Kitzbühl. Living Kitzbühl ist auch unser Favorit, da trägt Paul gerade welche mit den Sternen und auf Pelle warten auch schon schlichte Blaue.

Hausschuhe für die Grundschule

Oh ja, auch in der Grundschule werden bei uns Hausschuhe getragen. Das dient vor allem dazu die Klassenräume sauber zu halten, denn ihr glaubt nicht, wie die Straßenschuhe nach einer Pause auf dem dunklen, sandigen, matschigen Waldartigen Boden des Schulhofs aussehen. Schlimm! Ich staune jeden Mittag wie dreckig Emil nach Hause kommt.

In der Schule sollte die Hausschuhe schon etwas cooler sein. Ich hatte Emil ein Modell von Super Fit zum Reinschlüpfen bestellt, aber das war zu uncool, obwohl es schlicht grau war. Wir bleiben also bei zwei Modellen die wiedersprüchlicher nicht sein könnten, aber beide kommen gut an. Die Klettschuhe von Natural World, die einen unglaublichen Erdbeergeruch ausströmen, Bio sind und auch ordentlich was aushalten. Haben wir bereits im Kindergarten getestet. Und sehr beliebt, leider deutlich weniger nachhaltig, sind bei meinen Jungs Crocs. Die tragen sie einfach wirklich gern.

Mein Tipp zum Kauf von Hausschuhen. Achtet auf die Verarbeitung, sonders an den Klettverschlüssen und auf die Sohle. Sie sollte nicht zu hart sein, aber dennoch rutschfest.

Gewinnt einen 100€ Gutschein von tausendkind

Und jetzt gibt es noch was zu gewinnen für euch. Einen 100€ Gutschein für den Shop tausendkind, die eine großartige Auswahl an Hausschuhen, aber natürlich auch noch an anderen Sachen ,wie Kinderkleidung, Spielzeug, Ausstattung haben. Ihr könnt natürlich frei wählen für was ihr den Gutschein einlöst, aber falls ihr Hausschuhe braucht, dann passt es ja vielleicht gerade.

Hinterlasst einfach bis Sonntag, den 28.02.2021, 24 Uhr einen Kommentar unter diesem Blogpost und verratet mir, was ihr kaufen würdet. Der Gewinner wird per Zufallsgenerator ausgelost und per Email von mir direkt informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich drücke euch beide Daumen.

Nachtrag. Das Gewinnspiel wurde ausgelost und gewonnen hat Laura (Kommentar 3) – Herzliche Glückwunsch!

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Wenn das Kann-Kind zur Schule kommt

Als Emil letztes Jahr zur Schule kam, war klar, es ist genau der richtige Zeitpunkt. Auch jetzt im Homeschooling merke ich, dass er Spaß hat zu lernen und es geht uns allen recht einfach von der Hand. Emil hat im Oktober Geburtstag und war somit fast 7 Jahre als er eingeschult wurde.

Dieses Jahr haben wir wieder ein Schulkind und das obwohl zwischen Emil und Paul ganze 22 Monate, also fast zwei Jahre Altersunterschied liegen. Für mich ein komisches Gefühl und ich muss sagen, ich zweifel täglich, ob es die richtige Entscheidung ist. Wir mussten das ganze im Grunde schon im September entscheiden, denn damals begann bei uns im Kindergarten die Vorschule. Ich habe damals lange mit den Erzieherinnen gesprochen und alle waren der Meinung Paul kann das, er ist soweit zur Schule zu gehen. Wir haben also entschieden ihn mit Vorschule machen zu lassen und im allerschlimmsten Notfall ihn die Vorschule doch zwei Jahre machen zu lassen, allerdings war mir da von Anfang an klar, dass das für sein Selbstwertgefühl nicht gut sein würde. Inzwischen sind einige Monate vergangen und ich muss sagen, dass Gefühl zu den Großen zu gehören machte einiges mit ihm. Er will unbedingt lernen, will auch zur Schule wie sein großer Brider und hat sich dementsprechend auch dieses Jahr, genau wie Emil im letzten Jahr, einen Schulranzen zu Weihnachten gewünscht.

Für ihn ist klar, er geht zur Schule. Jetzt im Januar waren die Anmeldungen für den Kindergarten in Oldenburg, was bedeutet es musste nun tatsächlich entschieden werden, was mit den Vorschulkindern passiert. Die Schuluntersuchung war in der letzten Woche und nach der Einschätzung des Teams dort, dass ihn ja auch eigentlich nur eine halbe Stunde gesehen hat, war auch klar, er kann zur Schule. Das bedeutet, ich muss mich von meinem „Rabeneltern-Gedanken“ lösen! Gedanken, wie „Die gönnen ihrem Kind nicht noch ein Jahr Kindergarten und damit Spielzeit!“ Ich verlasse mich drauf, dass die Experten in unserem Fall Gesundheitsamt und auch Erzieherinnen die täglich mit ihm Kontakt haben (aktuell nicht, aber normal) und die auch den Vergleich zu anderen Kindern haben, dass alle sagen dein Kind kann das – er ist fit für die Schule. Und so geht es nun ab September in die erste Klasse – Verrückt!

Der perfekte Schulranzen für Schulkinder

Gut ausgestattet wurde Paul auf jeden Fall vom Weihnachtsmann für seinen Start in die Schule. Wie auch bei Emil, haben wir uns wieder für ein Modell von School-Mood entschieden. School-Mood hat im letzten Jahr sein Corporate Design und damit auch das Logo etwas optimiert und zudem ziemlich coole neue Jungsmodelle rausgebracht. Wir haben uns wie damals bei Emil für den Timeless AIR+ entschieden. Die School-Mood Sets beinhalten im Grunde alles, was man so braucht. Ranzen, Vollausgestattetes Etui, Schlampermäppchen, Turnbeutel, Geldbeutel, Patchis und Brotdose.

Pimp deinen Schulranzen

Das tolle bei Schoolmood sind die vielen Patchis zu den unterschiedlichsten Themen. Den Papa hätten wir sicher mit dem HSV Modell sehr stolz gemacht, aber Paul hat sich für das Modell mit den coolen Blitzen entschieden, denn die Wolfspatchis, die zwar sogar leuchten, kann man prima durch Selbsgebastelte Ninjago Patchis oder die Ninja Patchis von Schoolmood tauschen.

Wenn man Patchis nachkauft oder ergänzt. Dann sind zu dem ausgewählten Thema immer noch 3 leere Patchis dabei, die man ganz individuell bedrucken kann. Und so habe ich einen schönen ergonomischen Schulranzen für mein Kind und mein Kind seinen heißgeliebten Ninjago Ranzen. Und falls Ninjago irgendwann doch nicht mehr so beliebt ist, dann kann man mit den Blitzen sicher auch noch andere Motive kombinieren. Funktionierte bei Emils Sternen Motiv Louis auch schon prima.

Der School-Mood ist ergonomisch mit Brust und Bauchgurt perfekt auch für schwere Bücher ausgestattet, aber nach einem Jahr Schule habe ich festgestellt, dass eigentlich maximal zwei Mappen und eine volle Trinkflasche darin hin und her getragen werden. Das gewicht bleibt für die Kids hier auf jeden Fall überschaubar. Wir mussten früher deutlich mehr Materialien mit nach Hause nehmen. Dennoch ist es natürlich wichtig, dass sie ihn alleine selber aufsetzen können und das klappt mit dem Timeless Air+ prima. Ansonsten könnt ihr über den Timeless Air+ alles in meinem Artikel aus dem letzten Jahr lesen.

Wir sind auf jedenfall nach wie vor begeistert und froh, dass wir auch dort für Paul ein passendes Modell gefunden haben und ich finde, das macht sich auch in seinem Kinderzimmer richtig gut, oder was meint ihr?

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Einschlafrituale nach dem Abstillen ohne Schnuller

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Den Kleinsten habe ich wohl am längsten gestillt, über 1,5 Jahre. Und mir ist dieser letzte Stillabschied wirklich schwer gefallen. Aber mein Körper sagte irgendwann es reicht, ich kann nicht mehr. Da halfen auch alle Vitamine und Nährstoffe nicht die ich versuchte zu supplementieren. Ich brauchte nach 7 Jahren Schwangerschaft und Stillzeit einfach mal wieder meinen Körper und alle Energie für mich. Und so war der Zeitpunkt letztes Jahr im ersten Lockdown ideal. Wir hatten in der Zeit sehr viel Zeit zusammen und ich konnte ihm tagsüber alle Nähe geben, die er brauchte. Er war nicht wie sonst in Fremdbetreuung und so habe ich es einfach probiert mit dem Abstillen. Eigentlich war es auch nur noch das Einschlafstillen was wir beenden mussten. Tagsüber war der Hunger auf feste Nahrung und der Stolz aus einem Becher zu trinken groß genug und das Bedürfnis nach der Brust schon nicht mehr da.

Ein neues Abendritual

Natürlich fand meine Idee Abzustillen nicht sofort Anklang. Er war traurig und wütend, dass er nicht mehr Stillen durfte. Ich habe ihm dann immer gesagt, dass ich ihn verstehe und dass er traurig sein darf, aber dann habe ich irgendwann angefangen ihn abzulenken. Ich habe seinen kleinen süßen Händchen zum Trost geküsst. Seine Füße angepustet. Dieses Ritual fand er lustig und so konnte ich aus der Enttäuschung wegen des Stillens, schnell (nach 2-3 Tagen) eine schöne Situation für uns beide schaffen. Eines seiner ersten Worte war „ma?“ (Nochmal?) und so küsste und pustete ich bis er sich zufrieden in meinen Arm auf die Brust kuschelte und dort einschlief.

Biete Wasser als Alternative

Wir haben nie als Alternative eine Milchflasche angeboten. Die Gefahr, dass ich Nachts aufstehen muss und etwa eine neue Milchflasche machen muss war mir immer zu groß. Außerdem haben die Jungs nie Premilch getrunken und damit, sowie mit Kuhmilch wollte ich so einfach nicht anfangen. Dennoch wollte ich sein Saugbedürfnis irgendwie Stillen. Schnuller lehnte er ab, aber eine Wasser Nuckelflasche war vollkommen ok und so stand sie hinten am Kopfende. Schnell hatte er raus, wie er sich die auch Nachts selbsständig nehmen konnte. Inzwischen sind wir von Nuckelflasche auf Edelstahlflasche mit Trinkverschluss umgestiegen und auch das klappt prima.

Eine Geschichte am Abend

Neben dem Küsschen und Puste-Spiel der Hände und Füße haben wir auch mit dem Abstillen eingeführt zum Schlafengehen ein Buch zu lesen, das hatten wir bis dahin, ich möchte fast sagen, Gott sei Dank, noch nicht gemacht. Er kannte es zwar, wenn ich oder der Papa seinen großen Brüdern vorlas, aber so richtig hatte Pelle noch keine eigenen Geschichte bekommen, die er sich aussuchen konnte. Angefangen haben wir mit Baustellenbüchern bis wir schnell bei schönen Einschlafbüchern gelandet sind, wie z.B. das Mitmachbuch „Nur noch kurz die Ohren kraulen“ oder „Alle kommen mit ins Bett“

Traumreisen oder beruhigende Hörgeschichten

Wir haben auch irgendwann zum Kuscheln angefangen einen Tonie zu hören oder eine Traumreise von der lieben Kristin von „Die friedliche Geburt.“ In ihrem Podcast die Folge 100 enthält eine tolle Traumreise für Kinder und ihre Stimme hat mich ja die komplette Schwangerschaft mit Pelle begleitet so hat ihn das auch sehr beruhigt. Genauso wie Paul, der liebt das auch. Alternativ kann ich euch auch den kleinen Prinzen empfehlen.

Ein Schlaflicht gegen die Dunkelheit

Viele Kinder schlafen ungern, wenn es komplett Dunkel ist. Daher sind Nachtlichter sehr beliebt. Wir haben eins von Danfee mit dem man kleine Punkte (Sterne) an die Decke werfen kann und auch eine schöne Lichterkette, die uns auf das Abendritual vorbereitet. Sie führt bei uns oben von Zimmer zu Zimmer und ich mag es sehr, wenn es dadurch Abends besonders kuschelig und Stimmungsvoll ist. Ich glaube die hat auch geholfen.

Kuscheln im Familienbett

Jetzt ist es fast 10 Monate her, dass wir abgestillt haben. Aber unser Einschlafritual ist in etwas veränderter Form geblieben. Nach der Gute Nacht Geschichte schläft er eng an mich gekuschelt ein. Der Kopf liegt immer noch zum Einschlafen auf meiner Brust und er fordert das in den Arm genommen werden zum Einschlafen. Ja, es ist vielleicht nicht immer ein entspanntes Geschichte vorlesen, Kind ins Bett, licht aus und es schläft alleine ein. Aber das hat bisher bei keinem der 3 Jungs geklappt. Alle bestehen aufs Kuscheln am Abend und auch wenn es manchmal eine Zerreißprobe ist, wir als Eltern geben diesem Bedürfnis von Nähe gerne nach. Und so kuschel ich gern mit ihm, auch wenn ich dadurch den ein oder anderen Abend verschlafe. Aber das Gefühl ihm dadurch Geborgenheit zu vermitteln ist mir sehr wichtig und auch wenn sie nicht alleine ins Bett gehen, eigentlich sind alle Jungs gute Schläfer, zwar manchmal des Nachts auf der Suche nach Nähe, aber erfüllt man diese hat man eigentlich eine ruhige Nacht.

Einen Kuschelfreund

Wenn ihr nicht unbedingt als Kuschelfreund herhalten wollt, dann eigenen sich natürlich auch Kuscheltiere. Unsere Jungs haben alle von meiner Oma zur Geburt einen Steiff Teddy bekommen, der liegt immer im Bett, und steht als Kuschelfreund zur Verfügung. Nicht als Ersatz für uns Eltern, aber als weitere kuschelige Möglichkeit.

Die richtige Schlafkleidung

Wir sind übrigens wie jedes Mal im 2. Sommer vom Schlafsack losgekommen und kuscheln nun gemeinsam unter einer Decke mit kuscheliger Bettwäsche. Da er auch Nachts viel in einem Arm schläft passte das einfach viel besser als zusätzlich noch mit dickem Schlafsack und irgendwann wollten all meine Jungs auch nicht mehr rein. Sie brauchten auch im Schlaf ihre Freiheit und so schlafen wir meistens in einer bequemen Baumwollhose mit Body und je nachdem wie kalt es ist, noch mit einem Shirt drüber. Und da ich nicht immer Garantieren kann, dass er unter der Decke liegt auch mit Socken.

Daher zusammengefasst meine Tipps für alle die überlegen Abzustillen.

  • Findet ein anderes inniges Abendritual als Alternative zum Einschlafstillen
  • Bietet etwas um das Saugbedürfnis zu stillen – Schnuller oder Nuckelflasche mit Wasser
  • Lest ein schönes Buch, was dem Kind besonders gefällt
  • Legt ein Kuscheltier, Kuscheltuch oder was ähnliches zur Beruhigung mit ins Bett
  • Kuschelt viel und redet gut zu
  • Macht ein Nachtlicht an, wenn die Dunkelheit für unbehagen sorgt
  • Schöne Einschlafgeschichten oder Traumreisen können die Kinder beruhigen und Abschalten lassen.
  • Seid da, wenn das Kind wach wird
  • Habt Geduld
  • Und auf keinen Fall schreien lassen

Ich hoffe sehr, dass euch das Abstillen so gut gelingt, wie bei uns und das ihr dennoch eine besondere Zeit am Abend habt. Genießt es so lange sie noch klein sind.

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Liebling des Monats – ABC Puzzle von BusyPuzzle

Früher habe ich immer den Liebling des Monats vorgestellt und ihr kennt das ja mit den guten Vorsätzen. Ich bin hoch motiviert und möchte euch mal wieder öfter spontan entdeckte Lieblinge zeigen. Dieses schöne ABC Puzzle habe ich gerade entdeckt beim abendlichen surfen und bin total begeistert. Es ist schön unbunt und hat mit den Knäufen auch perfekt für kleine Kinderhände, wie die von Pelle. Wir beschäftigen uns ja gerade täglich mit Buchstaben und das Homeschooling weckt tatsächlich nicht nur beim Erstklässler Interesse. Auch Paul, der im Sommer zu schule kommt sitzt fleißig und rechnet und will wissen, wie die Buchstaben heißen und versteht jedes Wort was Emil vorliest schneller als er selbst. Daher sind die Buchstaben hier großes Thema und ich total begeistert von diesem hübschen Exemplar von BusyPuzzle, welches ich bei etsy entdeckt habe.

Das Uhren-Puzzle als alternative zur Lernuhr finde ich auch toll.

Toll ist, dass man sich bei BusyPuzzle die Puzzle auch mit Namen individualisieren lassen kann. Auch eine schöne Geschenkidee zur Geburt wie ich finde. Denn man kann die Buchstaben direkt für süße Babyshootings verwenden. Ich finde die einfach schön!

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KREATIVe POWER Mamas – Claire & Barbara von MrStarsky

Ich liebe die hübschen personalisierten Babyposter von MrStarsky, das tolle Lable aus Amsterdam ist inzwischen auch auf dem deutschen Markt unterwegs und die beiden tollen Frauen Claire & Barbara sind dafür verantwortlich, dass die hübschen Poster auch bei uns in immer mehr Kinderzimmer einziehen oder wie bei uns auf den Flur.

Liebe Barbara, liebe Claire, erzählt mir etwas über euch? 
Wir sind Claire und Barbara und seit einem Jahr machen wir den deutschsprachigen Raum von MrStarsky, ein junges Label das 2017 in Amsterdam gegründet wurde.  

Claire ist gebürtige Holländerin und lebt jetzt seit fast zwei Jahren mit ihrem Mann und zwei Kindern (James 3 Jahre und Lea, 1,5 Jahre) in München. Barbara ist ein echtes Münchner Kindl hat aber die ersten Jahre als Familie in New York verbracht. Inzwischen ist sie mit Ihrem Mann und zwei (bald 3) Kids (Emilia 6 Jahre und Alex 2,5 Jahre) zurück in der Heimat. Beruflich haben wir einen sehr ähnlichen Hintergrund, waren beide lange Jahre Brand /Marketing Manager in internationalen Konzernen in die Konsumgüter und Beauty Branche. Privat lieben wir es mit der Familie in der Natur zu sein, neue Kulturen zu entdecken und begeistern uns beide für Interior und Lifestyle Themen. Wir inspirieren uns gegenseitig und haben einfach super viel Spaß zusammen.

Wie seid ihr zum Team von Mr Starsky gekommen und was macht das Label aus?

ClaireAlles begann auf einer Party in Amsterdam…ein Freund von mir aus München hatte da ein Gespräch über das Potenzial von MrStarsky in Deutschland und kurzerhand stellte er den Kontakt zu den beiden Gründerinnen Liesbeth und Fennechien her. Das Start-up war auf der Suche nach einer Möglichkeit in Deutschland Fuß zu fassen, ich wollte gerne wieder beruflich einsteigen und war sofort interessiert.

Barbara: Zeitgleich haben Claire und ich uns über die Kita unserer Kids kennengelernt. Bei unserem ersten Treffen saßen wir gleich stundenlang im Café und haben einfach sofort gemerkt, dass wir voll und ganz auf einer Wellenlänge liegen. Bei diesem ersten Treffen erzählte Claire mir auch von MrStarsky und ich war sofort von den Produkten begeistert. Zwei Wochen später saßen wir dann zusammen im Flieger nach Amsterdam. Tatsächlich kannten wir uns nur ein paar Wochen bevor wir gemeinsam gegründet haben und für uns alle eine sehr spannende Reise begann….

Bei MrStarsky findet man individuelle Poster mit dem Stand der Sterne während eines speziellen Moments wie zum Beispiel die Geburt, Verlobung, der Einzug in ein neues Zuhause, Hochzeit, oder ein anderer besonderer Moment.  Der Sternenhimmel sieht nämlich abhängig von Ort, Datum und Zeit immer anders aus – das macht ihn auch so einzigartig. Jedes unserer Poster entsteht in Kooperation mit talentierten Künstlern oder Designern. Bei uns gibt es also viele unterschiedliche Styles und somit ist für jeden Geschmack was Passendes dabei. Auch deswegen sind unsere Poster eine echt originelle und persönliche Geschenkidee für viele verschiedene Anlässe.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisiert ihr euch, gerade in Zeiten des Corona Virus?
Der größte Vorteil ist, dass wir unsere Arbeit sehr flexibel einteilen und von zu Hause aus machen können. Diese Freiheit genießen wir sehr.  Wir sind beide sehr ambitioniert und lieben was wir tun. Mama zu sein und sich gleichzeitig beruflich frei entfalten und unseren Erfolg selbst steuern zu können ist für uns die perfekte Kombination und macht uns definitiv zu glücklicheren Menschen.
Claire: Mein Mann arbeitet in einem systemrelevanten Beruf, darum konnten unsere Kinder immer in die Kita gehen. Diese Zeit nutze ich für Dinge die Ruhe und Konzentration erfordern. Spätestens um 15.30 hole ich dann James und Lea ab. Da ich unter Tags auch den Haushalt, Einkaufen etc. erledige schriebe ich abends öfter noch Nachrichten und mache Recherchen auf Instagram. Nicht selten tausche ich mich dabei im Whats app chat mit Barbara aus – gerne auch mal bei einem Gläschen Wein :-)

Barbara:  Unser großer Vorteil währen der Corona Zeit ist, dass auch mein Mann sehr flexibel von zu Hause arbeitet (eigentlich ist er 3 Tage die Woche im Ausland). Außerdem haben wir einen festen 

Zeitplan eingeführt, Strukturen haben uns während des Lockdowns sehr geholfen. Mein Mann übernimmt öfter mal den Morgen mit den Kids und ich starte dann schon gegen 7 Uhr durch. Vormittags klappt es meistens auch ganz gut, dass die Kids gemeinsam spielen und wir nebenbei arbeiten, das heißt bis mittags versuche ich die Wichtigsten Dinge zu schaffen. Um 12 Uhr gibt es Mittagessen, danach macht der Kleine Mittagsschlaf und die Große darf was anschauen oder ein Hörspiel anhören, das heißt bis ca. 14 Uhr kann noch ganz gut gearbeitet werden. Ab dem Nachmittag bin dann meistens ich für die Kids da, manchmal lässt sich da auch noch einiges erledigen, aber manchmal eben auch nicht, dann lasse ich es liegen und mache es am Abend fertig, diese Flexibilität nimmt für mich ganz viel Stress weg. Wir haben außerdem das große Glück, dass wir beide Großeltern in der Nähe haben und uns alle sehr nahestehen. Die Kinder bleiben auch liebend gerne mal über Nacht und für diese Unterstützung die uns sicher schon öfter mal über sehr stressige Phasen gerettet hat sind wir mehr als dankbar. 

Foto @fraeuleinmimmi

Was ist die größte Herausforderung für euch am Mama-Sein und welches die schönste Freude?

Claire: die richtige Balance zu finden zwischen Arbeiten, echter Quality time mit den Kindern, me-time und us-time mit meinem Mann. Ich liebe meine Arbeit, aber finde es auch wichtig jeden Tag ein paar Stunden eine schöne Zeit mit den Kindern zu haben. Das macht uns alle so glücklich. Es gibt aber auch Tage, an denen ich mich wirklich bewusst daran erinnern muss, mein Handy wegzulegen und für die Kinder da zu sein. Das geht an einem Tag besser als am nächsten 😊
Ab und zu wäre ein Moment allein mit meinem Mann auch sehr schön, ohne Familie in der Nähe und mit Corona ist das nicht so einfach. Und me-time…was ist eigentlich me-time?! 😉

Barbara: Manchmal fragt man sich schon wie so ein kleines Wesen, das man doch mehr liebt als alles andere in der Welt einen gleichzeitig so in den Wahnsinn treiben kann? Die Ruhe zu bewahren, die richtigen Antworten zu finden und den Kindern immer ein gutes Vorbild zu sein bringt mich immer wieder an meine eigenen Grenzen und gleichzeitig lässt es mich ständig über mich hinauswachsen. Meine Kinder sind für mich das größte Geschenk auf Erden und ich bin tatsächlich jeden Tag unendlich dankbar sie zu haben. Ich möchte ihnen alles mitgeben, dass sie zu glücklichen, selbstbewussten und selbstständigen Individuen heranwachsen. Ich denke wenn man auf sein eigenes Bauchgefühl hört und sich nicht verunsichern lässt hat man schon ganz viel geschafft. Die grenzenlose Liebe die ich für meine Kinder habe und von ihnen zurückbekomme ist für mich die größte Freude. 

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Privat ist es für uns beide ganz klar: Gesundheit und Liebe für unsere Familie, Freunde und für uns selbst. Berufsmäßig ist es unser Ziel,  MrStarsky zum Marktführer aufzubauen wenn es um personalisierte Sternenhimmel Poster gibt. Wir wollen so ganz vielen Menschen eine Möglichkeit geben, die wichtigsten Momente in Ihrem Leben für zu Hause festzuhalten. Irgendwann arbeiten wir dann vielleicht auch in einem schönen hellen Büro mit einem tollen, motivierten Team und haben noch ein Portfolio anderer ganz besonderer Produkte unter unserem Dach die wir im deutschsprachigen Markt aufbauen und etablieren dürfen. Einen nächsten Schritt zu diesem Ziel haben wir gerade gemacht, indem wir nun auch das wunderschöne Label für nachhaltige Baby – und Kinderhandtücher Palais de l’eau in Deutschland bekannt machen dürfen ☺

Foto: @sarah_andtwo
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Platzsparende Wickeltische – schön & praktisch

Mit dem 3. Kind und dem fehlenden Kinderzimmer stellte sich uns die Frage, wo wickeln wir nun. Wir haben lange überlegt und einiges ausprobiert. Im Kinderzimmer des Mittleren, wo wir gefühlt immer gestört haben. Auf dem Flur, wo es zu kalt war. Irgendwann haben wir uns einen Wickeltisch im Badezimmer über der Badewanne gebaut. Damals habe ich keine wirklich schöne Alternative gefunden, die schmal genug gewesen wäre, um sie dort hinzustellen und so sind wir bei der Selbstbauvariante für die Badewanne gelandet. Inzwischen gibt es allerdings eine große Auswahl an platzsparenden Wickeltischen.

Schöne kleine Wickeltische

Ob mit einer Ablagefläche, zwei Ablageflächen oder kleinem Schränkchen drunter. Ja sogar mit kleinem Hausdach. Der wäre zwar für unser Bad auch zu groß gewesen, aber im Schlafzimmer hätte er Platz gehabt und an dem Dachbalken kann man wunderbar ein Mobile aufhängen. Daher gefällt er mir besonders gut. Es gibt natürlich noch weitere, komplett in weiß, in grau oder komplett aus Holz. Ich mag die Kombi aus Holz einfach sehr gern und möchte euch daher diese Modelle zeigen.

Viele von euch kennen vermutlich nur die riesigen Wickelkommoden, die auch wir beim ersten Kind im Auge hatten. Hat man aber nur eine kleine Wohnung oder vielleicht kein extra Kinderzimmer ist es kaum möglich die überhaupt zu stellen. Meist haben sie eine Breite von mind. 80 cm und mit Wickelaufsatz auch locker 80 cm Tiefe und oft eine unschöne freie Fläche am Ende der Wand. Zumal das Baby den vielen Platz auch nicht unbedingt braucht. Klar, es ist praktisch alles neben sich stehen zu haben, wie Schüssel mit Wasser und Waschlappen, aber wenn man im Bad wickelt, dann hat man gleich das Waschbecken daneben und braucht all den Platz nicht. Ich bin daher inzwischen großer Fan von kleinen Wickelplätzen, ob im Erdgeschoss mitten im Geschehen, damit man die Geschwisterkinder nicht allein lassen muss, mitten im Wohnzimmer oder eben im Bad.

Ich habe beim 3. Kind, fast immer nur auf schmaler Fläche gewickelt wurde, viel durchweg positive Erfahrung gemacht, auch was das Drehen auf dem Wickeltisch angeht. Das hat nämlich praktisch einfach gar nicht stattgefunden. Er hat fast nie versucht sich zu drehen und das hat das Wickeln natürlich total einfach gemacht. Ich glaube es lag an seinen mangelnden Möglichkeiten, denn die Babys haben natürlich schnell raus, dass es auf schmaler Fläche nicht weiter geht.

Wickeln im Badezimmer

Viele, die wenig Platz zuhause haben, wickeln auch oft ohne festen Wickelplatz auf Bett oder Sofa, aber das ist tatsächlich ein Abendteuer, wenn die kleinen sich erstmal drehen können. Zudem tut es eurem Rücken nicht wirklich gut. Daher schaut doch lieber, ob ein kleiner, schmaler Wickeltisch eine Lösung für euch sein kann und vielleicht sogar im Bad einen Platz findet.

Für unser Bad wäre das mein Favorit gewesen, denn zwei Ablageflächen sind schon praktisch. Aktuell habe ich einen Korb mit Windeln und Feuchttüchern und einen für Bodys. Die andere Kleidung nehme ich mir immer vorher aus dem Schrank im anderen Zimmer.

Pro Badezimmer

Auch wenn nicht alles zusammen an einem Ort ist. Das Badezimmer hat sich zum Wickeln bewährt.

  • Man spart die Wärmelampe, denn im Bad ist immer die Heizung aufgedreht.
  • Man hat immer fließendes Wasser
  • Einen Mülleimer gibt es im Bad eh
  • Die Gerüche bleiben da, wo sie auch durch andere entstehen

Ihr seht, das wickeln im Bad hat Vorteile, ob auf einer Lösung für Badewanne oder Waschmaschine, oder mit einem schmalen, platzsparenden Wickeltisch.

Wickeltisch Must Haves

Zum Wickeln braucht man übrigens nicht viel.

  • Einen festen Platz zum Wickeln
  • Eine Unterlage, die idealerweise Waschbar oder Abwischbar ist. Ich habe immer noch ein Handtuch drüber gelegt, damit es sich kuscheliger fürs Baby anfühlte.
  • Waschlappen oder Feuchttücher
  • Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln
  • Ein Mobile oder Spielzeug für die Unterhaltung
  • Wasser und vielleicht eine Wundcreme für die Babypflege.

Mehr braucht es nicht. Wobei eins habe ich vergessen. Ein gutes Repertoire an Kinderliedern, denn wenn es doch mal langweilig wird, während der Popo sauber gemacht wird, dann hilft es wenn man anfängt zu singen.

Ich freue mich immer, euch meine Erfahrungen mitzuteilen. Aber ich freue mich auch auf den Austausch mit euch. Seid ihr Team Wickeltisch? Wenn ja, wo wickelt ihr? Und braucht ihr viel Platz oder reicht auch ein kleiner Wickelplatz für euch?

Deine Einrichtungsberatung fürs Kinderzimmer

Als Bloggerin, Stylisten und Fotografin im Bereich Kinderzimmer habe ich die aktuellen Trends und Einrichtungsthemen fürs Kinderzimmer immer im Blick und möchte euch gern unter die Arme greifen.

Ihr braucht auch Unterstützung bei der Gestaltung eures Kinderzimmers? Schreibt mir gern eine eMail an info[at]sanvie.de und wir finden eine Idee. Ich erstelle euch vom Moodboard bis zur Einkaufsliste alles was ihr benötigt. Fragt einfach mein Angebot für die verschiedenen Pakete an.

Ich freue mich drauf gemeinsam mit euch das Baby- oder Kinderzimmer einzurichten.