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0 In Enthält Werbung/ sanvie|mini Aus dem Leben

Stressfrei gemeinsam mit dem Baby essen lernen

Ihr habt es euch nach einigen Storys und Posts auf Instagram, die Pelle beim Essen zeigen, so sehr gewünscht – ein drittes Mal unsere Beikost-Geschichte. Ich habe selbst noch mal nachgelesen, so war es damals bei Emil und so bei Paul.

Ich habe auch diesmal wieder hochmotiviert kurz vor dem 5. Monat angefangen Brei zu kochen und einzufrieren. Die Plastikbehälter vom letzten Mal hatte ich nicht mehr, also habe ich einfach Marmeladengläser genommen, das klappte prima. Wir haben es dann auch im 5. Monat das erste Mal probiert – ganz klassisch, wie es einem geraten wird. Ein paar Löffel Brei und dann immer etwas mehr – was soll ich sagen, dass Baby machte zwar den Mund auf und fand essen auch spannend, aber eben nicht spannend genug um davon zu richtig zu essen. Also habe ich es erstmal wieder sein lassen, die Sache mit dem Brei. Ganz tief in mir hatte ich eh keine Lust darauf. Nicht nur weil ich gerne Stille, auch weil ich extra Würste einfach nervig finde. Die Jungs dürfen sich an dem bedienen, was wir Essen, mal schmeckt es ihnen mehr, mal weniger. Ich bin immer froh, wenn wirklich alle gut essen, aber wenn es mal bei dem einen nur die trockenen Nudeln sind, dann koche ich ihm nicht extra noch die Lieblingssoße dazu, sondern akzeptiere einfach, dass es heute eben nur die trockenen Nudeln sind. Ich koche zwar gern, aber versuche trotzdem es so wenig aufwendig wie möglich zu machen und Brei kochen ist alles andere als schnell gemacht. Aber Gläschen wollte ich auch auf keinen Fall, denn ich erinnere mich noch gut an Geschmack und Geruch mancher Gläschen von Emil und Paul.

Am liebsten wäre mir, Pelle ist direkt mit am Familientisch, daher habe ich ihn immer wieder Kleinigkeiten von den Dingen die wir so aßen probieren lassen. Angefangen mit kleinen Stückchen Brot, weiches Gemüse und so weiter. Dennoch brauchte ich eine Lösung für die Tage, an denen ich doch mal zur Tiefkühlpizza greife, weil ich es zeitlich nicht schaffe und die Jungs schon im Kindergarten gegessen haben.

Leckerster Tiefkühlbrei von nuri

Also habe ich nach Alternativen gesucht und was wirklich tolles gefunden – Tiefkühlbrei von nuri. So Portioniert, dass ich mir meine erste Breikochsession hätte sparen können. Ähnlich wie Spinat ist der Brei von nuri in kleinen Häufchen eingefroren und man kann ihn prima im Wasserbad mit seinen Spaghetti erwärmen. Ich habe also nach einer Weile einen neuen Versuch gestartet und nachdem er ja die Kleinigkeiten von uns am Tisch schon kannte, hat es diesmal viel besser funktioniert. Zudem fand sogar ich die Breie richtig lecker. Besonders der Fischbrei schmeckt toll. Wenn jemand Fischbrei aus dem Gläschen kennt wird er staunen, wenn er diesen probiert. Ich bin absolut überzeugt von den Breien und kann sie euch nur empfehlen. Pelle hingegen hat schnell auch hier wieder nicht die Menge gegessen, die ihn satt macht. Und ich habe inzwischen rausgefunden woran es liegt.

Das Baby möchte selber essen

Er möchte einfach selber essen! So war es auch schon bei Emil und auch bei Paul. Vielleicht kann ich es einfach nicht mit dem Füttern und meine Jungs verweigern nicht aufgrund des Geschmacks den Brei, sondern aufgrund meiner Art zu füttern. Dabei habe ich mir da alles angelesen, was empfohlen wird. Nicht mit dem Löffel den Mund sauber machen, warten auf die Signale des Babys kommen für den neuen Löffel, nur wenn der Mund aufgeht usw.. Dennoch füttern ist uncool. Es ist übrigens egal ob ich oder der Papa füttert. Selber essen ist viel besser!

Anzeichen für die Beikostreife

Und jetzt zu den Punkten, die ich mir glaube ich bei Paul schon merken wollte, aber irgendwie wieder vergessen hatte, die ich aber jedem empfehle. Die Beikostreife ist nicht unbedingt das Interesse am Essen, nicht der Blick, der der Gabel folgt die Mama sich in den Mund steckt. Nein, bei allen drei Jungs hat es mit dem Essen erst so richtig gut geklappt, als sie selber greifen/picken konnten. Also mit Zeigefinder und Daumen etwas aufheben.

Die Beikostreife für das Essen am Familientisch, bzw. Babyleadweaning ist der Pinzettengriff und stabiles Sitzen.

Ab da funktioniert es, ich weiß nicht, ob auch ab da der Reflex etwas aus seinem Mund wieder hinaus zu befördern verschwunden ist und ob das irgendwie zusammen hängt. Aber der Pinzettengriff macht alles so viel entspannter. Warum habe ich nicht gleich drauf gewartet und es doch wieder vorher probiert. Denn jetzt funktioniert es und zwar prima

Essen am Familientisch

Pelle ist jetzt 8,5 Monate und wir haben nur noch ganz selten Brei im Kochtopf, außer wir essen alle Kartoffelbrei. Aber dieser ist dann nicht puriert, sondern nur gestampft. Ansonsten koche ich für mich und separiere die Dinge raus, die Pelle davon Essen kann. Gibt es zum Beispiel Spaghetti mit Tomaten Soße, so bekommt er die auch. Die Spaghetti kleingeschnitten und nur mit etwas gehackten Tomaten in einem Teller von dem ich füttere und ein paar trockene, kleingeschnittene Spaghetti die er selber nehmen kann. Klar, ich könnte ihm auch die mit Tomatensoße selber nehmen lassen, aber die sind sehr viel rutschiger und sein Erfolgserlebnis von dem was im Mund landet wäre gering.

Meistens gibt es nun aber auch eher Dinkel-Spirelli oder andere etwas größere Nudeln oder Kartoffeln. Dazu das Gemüse was wir auch gerade essen oder eben auch ne Frikadelle (ungewürzt) oder nen Stück Hähnchenbrust. Das kann er auch ohne Zähne alles schon prima mit der Kauleiste zermahlen. Ich probiere an Gemüse auch wirklich alles und bisher fand er nichts doof. Es gab schon Paprika, Gurke, Zucchine, Aubergine, Brokkoli, grünen Spargel, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren – alles so weich gekocht, dass ich es selbst mit Zunge und Gaumen zerdrücken kann. Das ist sozusagen mein Test.

Keine Angst vor dem Würgen

Ich weiß, dass viele Angst haben ihr Baby könnte sich an fester Nahrung verschlucken. Babys verschlucken sich sehr selten, was sie allerdings nicht selten tun, ist etwas wieder nach vorn zu würgen. Das mag am Anfang etwas besorgniserregend wirken, aber die kleinen wissen oft genau was sie tun. Und wenn es nicht passt, wird es wieder ausgespuckt oder eben noch weiter im Mund hin und her geschoben. Bei Brot, was ja eigentlich weich ist, sollte man aber unbedingt darauf achten, ihnen nicht zu viel zu geben. Gerade von dem weichen inneren eines Brötchens würde ich immer nur kleine Stückchen abzupfen, damit sie nicht auf einmal nen ganzen Brötchen Kloß im Hals sitzen haben.

Ich sitze übrigens immer vor Pelle und habe oft selbst was im Mund, einfach um ihm zu zeigen, dass er kauen muss. Wie sollte er es besser lernen, als vom abgucken. Probiert es mal aus.

Frühstück und Abendbrot

Apropos Brot – auch auf die klassischen Abendbreie verzichte ich. Ich habe ihm zwar schon mal einen gegeben, aber er muss halt eben auch gefüttert werden und wird daher nicht gern gegessen. Viel besser schmeckt ihm Brot mit einer dünnen Schicht Frischkäse oder Avocado, dazu etwas weiches von der Gurke. Und zum Frühstück gibt es Joghurt mit Obst, ab und an auch mal mit eingeweichten Haferflocken, so wie wir es auch frühstücken. Eben all das was wir auch essen, nur ohne Salz und Zucker. Am liebsten isst er übrigens Blaubeeren.

Ich bin gerade total glücklich darüber wie gut es funktioniert und mit welcher Begeisterung er all die Lebensmittel probiert. Emil war ähnlich, der hat auch alles probiert und ist jetzt ein sehr guter Esser. Paul war schon immer wählerischer und konnte mit Gemüse nie viel Anfangen. Noch heute kann ich ihm das nur als Smothie unterschummeln. Momentan nehme ich da gern die Quetschies von Tommylove, die wir zum Testen geschickt bekommen habe und die Paul tatsächlich gut schmecken, auch in Kombinationen wie Paprika, Aprikose, Pfirsich, Möhre oder Apfel, Erbsen. Vielleicht mal ne Möhre roh, aber alles andere ist doof. Angeblich ist er aber im Kindergarten das oft mit. Zuhause aber leider nicht. Meine Hoffnungen in Pelle, dass er nicht so wählerisch wird sind groß. Er hat auf jeden Fall viel Freude an dem Erlebnis Essen und das ist schön zu beobachten.

Ich versuche mit keiner Mahlzeit das Stillen zu ersetzen, das mache ich immer noch nach Bedarf und Bedürfnis des Babys. Aber ich merke, dass es tagsüber weniger wird.

Einen weiteren schönen Artikel gibt es auch bei der lieben Johanna.

Die beiden genannten Breie wurden uns zum probieren kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Tragen ist Liebe – Welche Trage passt zu mir?

Ihr habt mich in letzter Zeit oft nach meiner liebsten Trage gefragt und ich habe in den letzten Monaten wirklich viel getragen und auch viel ausprobiert. Ich kam tatsächlich mit allem gut klar und würde zu allererst einmal sagen, welche Trage am besten zu einem passt ist absolut Typsache und man muss es für sich ausprobieren. Beim ersten Kind damals haben mich die langen Tücher total abgeschreckt und ehrlich gesagt habe ich mich bis heute erst ein oder zwei Mal damit nach draußen getraut. Also nicht nach draußen aus der Tür raus, sondern sie für unterwegs mitgenommen und auf offener Straße angefangen alles um mich rum zu wickeln.

Tragesystem von Ergobaby

Für unterwegs bin ich also ganz klar der Typ für ein Tragesystem wie es sie zum Beispiel von Ergobaby gibt. Ich habe einfach nicht die Geduld und es muss unterwegs schnell gehen und das geht es mit einem Tragesystem wie der 360 Grad von Ergobaby auf jeden Fall. Diese Trage haben wir schon seit Emil und haben beide gern damit getragen. Wir hatten zu der 360 Grad noch eine Ergobaby Adapt, da ich die für den Anfang einfach besser einstellbar fand und ich meinem Mann mit einem Tuch hätte nicht kommen brauchen. Aber die haben wir inzwischen weitergegeben, da wir doch eher nach der Ergobaby 360 Grad gegriffen haben, weil sie sich für uns bequemer anfühlte.

Festes Baumwolltuch von Oh Spatz

Apropos bequem, bequemer für mich und meine Schultern sind ganz klar die Tragetücher. Ich kann damit das Gewicht einfach besser verteilen und habe das Gefühl, dass das Baby auch noch mal enger an mir ist, was das Gewicht wieder rum leichter macht. Und so bin ich für zuhause ein großer Freund des Tragetuchs geworden, inzwischen vor allem des festen Baumwolltuchs. Das Tuch von Oh Spatz* ist wunderschön, ich habe mich damals für die kürzeste Größe entschieden, das würde ich inzwischen nicht mehr machen, denn so habe ich die Schleife immer auf dem Rücken, weil es für die Seite nicht lang genug ist. Also lieber etwas länger wählen, als zu kurz, auch wenn ihr eher klein seid, so wie ich. Ansonsten ist die Qualität von Oh Spatz toll und wir fühlen uns damit sehr wohl.

Tragetuch von Oh Spatz im Design Salt & Pepper

Elastisches Baumwolltuch

Wir hatten auch zwei sehr bequeme elastische Tragetücher, die ich für den Anfang großartig fand. Aber ab einem gewissen Gewicht von Pelle, hatte ich immer das Gefühl er rutscht mir durch, bzw. sein Gewicht schnürt mir die Organe im Bauchraum so eng, dass ich mich kaum bewegen konnte, daher haben wir sie inzwischen auch weitergegeben. Dennoch finde ich die elastischen Tragetücher am bequemsten für meine Schultern und mit Neugeborenem waren Sie absolut gold wert. Das Tuch von little wombat * habe ich gern getragen und bin damit sofort warm geworden. Bei dem Tuch von houdinimi, einem kleinen Hamburger Lable brauchte ich eine Weile bis ich raus hatte es richtig zu binden, da es ein sehr, sehr dünner elastischer Stoff ist. Also ich das dann aber raus hatte, war es ebenso gut.

Mysol Tragehilfe

Dann gibt es ja noch die Tragehilfen, die eine Mischung aus Tuche und Tragesystem sind, aber eben ohne Plastik teile und mit all den Vorteilen von einem Tuch und allen Vorteilen von einer Ergobaby. Ich hatte damals bei Paul eine geschenkt bekommen, die ich mir sehr gewünscht habe, aber irgendwie taten mir davon schnell die Schultern und der Rücken weh, ich habe aber gesehen, dass es inzwischen extra Schulterpolster dazu gibt. Vielleicht wäre das heute damit besser. Wir hatten die Mysol Tulum.

Ihr seht Tragen ist wirklich absolut Typsache – schaut welches Tragesystem euch und euren Babys gefällt und vielleicht gibt es ja sogar die Möglichkeit einer Trageberatung, wo ihr euch die unterschiedlichen Modelle zeigen lassen könnt oder ihr leid euch erstmal eine Trage von einer Freundin und probiert was zu euch passt. Wir haben inzwischen nur noch die Ergobaby360 Grad und das Tragetuch von Oh Spatz für zuhause. Meistens nehme ich aber doch die Ergobaby, weil es einfach schneller geht.

*Pr-Sample

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Tragen ist Liebe – Ein Tragemantel von mamalila für das ganze Jahr

Wie bei so vielen Dingen, hatte ich am Ende meiner Tragezeit mit Paul auch meine Tragejacke weitergegeben. Ich hatte eine praktische Outdoortragejacke von finside, die zwei unterschiedliche Einsätze für vorne hatte. Einen für den Babybauch und einen zum Tragen für das Baby. Ich habe diese Jacke gern getragen, aber sie saß bei mir nie perfekt. Dennoch hat sich die Investition in eine hochwertige Jacke gelohnt, weil ich sie einfach wahnsinnig viel getragen habe und damals beim Verkauf auch immer noch einen guten Preis bekommen habe. Nie hätte ich gedacht, dass ich so eine Jacke wieder brauche, aber jedes Kind ist anders und Pelle hat die ersten Monate ziemlich viel Zeit in der Trage verbracht und ich habe mir schnell die verschiedensten Tragejackenmodelle bestellt um zu schauen, welche bei mir tatsächlich am besten sitzt und mit welcher ich warm über den Winter komme. Ich habe mir eine günstige Jacke bei einem Versandhandel bestellt, die war für den Preis auch gar nicht schlecht, leicht und für den Übergang warm genug. Für Regentage allerdings weniger geeignet und wer schon Kinder zuhause hat, weiß das es manchmal abends keine andere Möglichkeit gibt, als das Baby zu nehmen und an die frische Luft zu gehen, damit es zur Ruhe kommt. Und da für Pelle eine zeitlang der Kinderwagen keine Option war musste eine Jacke her, die Allwettertauglich ist. Die uns warm hält und trocken. Ich habe also recherchiert und bin immer wieder bei den tollen Tragejacken von mamalila gelandet. Eine Mama im Rückbildungskurs hatte eine und auch bei Instagram wurde sie mir immer wieder empfohlen. Als ich dann in einem Live Video zum Thema Tragen, diesen tollen Tragemantel in meiner Lieblingsfarbe sah, war ich sofort verliebt. Besonders spannend fand ich, dass die Jacke auch mit dem Baby auf dem Rücken tragen kann, wenn Pelle soweit ist, dann werde ich es euch sicher mal zeigen.

Dieser mamalila Mantel sieht nicht nur toll aus mit Baby, auch ohne Baby trage ich diesen Kurzmantel aus Bio Stoffen und hochwertigen, teilweise recycelten Materialien sehr gern und fühle mich total wohl damit. Der Schnitt ist ideal um auch einen kleinen Schwangerschaftsbauch darunter zu verstecken, für größere Bäuche gibt es noch einen extra Einsatz dazu. Die hochwertige Verarbeitung merkt man sofort, wenn man die Jacke in den Händen hält und trägt. Sie ist sehr leicht und dennoch kuschelig warm. Der Mantel besteht aus Innenjacke und Außenjacke und man kann sogar beim Baby den Innenteil herausnehmen. Mir wird die Herstellung der Produkte immer wichtiger und da ist mamalila vorne mit dabei. Nicht nur die faire Produktionskette, auch die verarbeiteten Materialien sind ausgezeichnet und mamalila hat in den letzten Jahren für Ihre Arbeit viele Preise gewonnen.

Hochwertig und Nachhaltig – mamalila macht sich Gedanken, auch um den ökologischen Fußabdruck.

  • mamalila verwendet nur Bio-Baumwolle aus kontrolliert-biologischem Anbau (kbA).
  • Dort, wo es möglich ist, kommen recycelte oder recycelbare Fasern zum Einsatz.
  • Neu entwickelte Materialien sind hervorragende Alternativen zu tierischen Produkten wie etwa Daunen.
  • mamalila vermeidet Inhaltsstoffe, die sich im Ökosystem oder auch im Menschen anreichern können – nicht nur beim Tragen der Jacken, sondern auch bei ihrer Herstellung oder etwa durch Ausdünstung im Verkaufsraum.

Es spricht also einiges für meinen neuen Mantel, nicht nur die wunderschöne Farbe. Pelle und ich fühlen uns damit richtig angezogen und ich freue mich schon ihn bald mit in den Schnee und ans Meer mit zu nehmen. Denn da wird der Kinderwagen sicher weniger gebraucht und wir werden oft mit der Trage unterwegs sein. Pelle trägt unter dem Mantel übrigens das, was er auch drinnen tragen würde. Nur die Füßchen wärme ich zusätzlich mit dicken Socken oder an ganz kalten Tagen mit Überziehern. Man kann also sagen alles was aus der Trage guckt, muss noch mal extra vor Kälte geschützt werden. Ansonsten ist das Baby so ohne Overall bestens angezogen und hat es ebenso warm wie ich. Der Mantel fällt eher groß aus. Während ich sonst Gr. 36 trage, habe ich mich in diesem Fall nach dem Tipp einer lieben mamalila Mitarbeiterin für Größe xs entschieden und das war gut so. Die Arme sind lang genug und auch die Schwachstelle Po hat noch genügend Platz. Dadurch das er genau passt, hält er mich auch besser warm und auch Wind kommt nicht rein.

Es spricht also vieles für die Tragejacken von mamalila und ich kann sie euch sehr empfehlen, diese Investition lohnt sich.

Vorteile auf einen Blick

  • Innovativer, nachhaltiger Materialmix: Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester plus umweltfreundliche Membran und Beschichtung
  • Ganzjahresmantel für alle Witterungen und jede Jahreszeit
  • Atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend
  • Hoher Tragekomfort
  • Babytrageeinsatz mit Kapuze und verstellbarem Nackenschutz Features
  • Ausgestellte A-Form bietet auch ohne Einsatz Platz für den Schwangerschaftsbauch
  • mamalila-Prinzip: Schwangerschaftsmantel, Babytragemantel und eleganter und bürotauglicher Alltagsbegleiter
  • Rückentrageweise möglich

 

Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit mamalila entstanden, die mir die Jacke zum Testen zur Verfügung gestellt haben, lieben Dank dafür!

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Wir kommen wieder – Landhaus Averbeck

Ihr lieben! Ich hoffe ihr genießt die Weihnachtstage mit euren Lieben! Bei uns wird zwischen den Tagen immer viel über den nächsten Urlaub gesprochen und was wir so machen wollen im neuen Jahr. Für den großen Sommerurlaub spukt uns die Niederlande im Kopf herum, aber genaueres haben wir noch nicht geplant. Eins ist aber klar! Auch nächstes Jahr möchten wir uns wieder eine wunderbare Familienauszeit im familotel Landhaus Averbeck gönnen. Wir waren vor zwei Jahren das erste Mal dort, es war ganz wunderbar. Und jetzt waren wir wieder da. Ende November haben wir erneut ein Wochenende dort verbracht und es ist auch diesmal wieder herrlich gewesen, für uns und für die Kinder. Denn die Kinder sind dort wirklich den ganzen Tag beschäftigt und man muss sie eher mal bremsen, damit sie auch mal kurz still sitzen und eine kleine Pause machen. Ansonsten toben sie durch die Spielscheune, im Bällebad, auf dem riesigen Spielplatz oder in einem der tollen Spielzimmer. Die Möglichkeiten sind groß und wirklich toll. Das Hotel ist so heimelig, dass gefällt mir besonders. Wir waren ja Anfang des Jahres im Sauerland in einem sehr viel größeren familotel, was auch schön war, aber eben auch sehr, sehr viel größer. Ich finde die familiäre Atmosphäre macht das Landhaus Averbeck zu einem besonderen Urlaubsort und daher möchte ich es euch sehr gern auch noch einmal ans Herz legen.

Es hat sich in den letzten zwei Jahren auch noch einiges getan auf dem schönen Anwesen. Es sind neue Ferienhäuser dazu gekommen, die Cabins. In einem davon haben wir dieses mal übernachtet. Die Häuser gehen über zwei Etagen, unten ist das Bad und ein kleiner Wohnbereich und riesiger Stauraum mit Schränken unter der Treppe. Oben gibt es ein Kinderzimmer mit Schlafmöglichkeit für Drei Kids und einem Elternbett mit wunderschön, entspannendem Ausblick auf die Pferdekoppeln. Die Wohnungen und Häuser auf dem Landhaus Averbeck werden immer von der Chefin selbst eingerichtet. Sie sind vom Stil her ähnlich, aber jede für sich doch ganz individuell. Das mag ich sehr. Damit ist es nicht so typischer Hotelstandard, sondern eben alles sehr heimisch und gemütlich. Das ist mir besonders aufgefallen diesmal, denn einen Tag zuvor haben wir in Hamburg in einem großen Hotel übernachtet, was auch sehr familienfreundlich war, aber eben nicht so heimelig eingerichtet, sondern sehr funktional.

Und es ist überall so gemütlich. Seit unserem letzten Besuch sind nicht nur neue Häuser und Wohnungen dazugekommen, auch der Speisesaal, bzw. das Restaurant hat sich verändert. Und was soll ich sagen. Es ist toll geworden. Das Essen hatte ich in besonders guter Erinnerung und das hat sich auch wieder bestätigt. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig. Das Mittagessen sehr Kinderfreundlich und lecker. Die Kuchen am Nachmittag genau richtig für zwischendurch und das Abendessen einfach nur köstlich. Ihr seht ich bin am schwärmen. Aber genau das ist es, was für mich diese kleinen Auszeiten doch so entspannt machen, einfach mal ein paar Tage nicht über die Mahlzeiten nach zu denken, nicht den Tisch abzuräumen und das Krümelchaos unterm Tisch zu beseitigen. Ich weiß, so ein Urlaub dort ist nicht günstig, aber wenn es eben nicht machbar ist, das Mama für ein Wochenende alleine in den Wellnessurlaub fährt (was auch nicht günstig ist!), dann ist dieser Ort perfekt um die Kraftreserven wieder aufzutanken und vor allem um sich ein wenig verwöhnen zu lassen und gleichzeitig zu wissen, dass auch die Kinder sich dort sehr wohl fühlen. Und ich sag euch, für den Erholungseffekt lohnen sich schon ein paar Tage und die auch gern außerhalb der Saison!

Wir kommen auf jeden Fall wieder und ich glaube nächstes Mal in der Vorweihnachtszeit, denn ich glaube dann ist es noch mal ganz besonders gemütlich im Landhaus Averbeck.

 

 

 

 

 

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Die schönsten Weihnachtsgeschenke – Idee 5

Emil hat ihn von uns zum 5. Geburtstag bekommen und ich glaube das war das beste Geschenk seit langem. Er liegt seit dem in der Küche und gefühlt ist eigentlich immer jemand am spielen. Wenn nicht die Kinder, dann Mama oder Papa. Ich habe sogar schon ein Essen verbrennen lassen, weil ich am flippern war. Es macht riesig Spaß und obwohl der Flipper laut Hersteller erst ab 6 Jahren ist, hatte vor allem Emil es schnell raus. Paul hat es sich  gut abgeguckt und bekommt es nun auch schon hin. Grundsätzlich würde ich aber eher sagen, es ist für die Altersklasse ab 5 – 99 und dann haben alle damit Spaß. Sicher auch Oma und Opa die mit unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Man kann sich allein damit beschäftigen (solche Geschenke liebe ich ja), aber auch gegeneinander spielen und dann punkte zählen. Eine absolute Empfehlung!

Wir haben den Brio Flipper als PR Sample bekommen. Danke dafür!

1 In Enthält Werbung/ sanvie|mini GERNgeschenkt!

Die schönsten Weihnachtsgeschenke – Idee 2

Mein nächster Tipp für euch passt einfach nur zu gut zum KAKOU Zuhause aus Teil 1 meiner kleinen Weihnachtsgeschenke-Reihe. Kennt ihr die tollen Holzbäume von UUIO. Man kann sie zum einen im Spiel, wie zum Beispiel der Brio Bahn integrieren und zum anderen die Geschicklichkeit und Konzentration der Kinder fördern. Es sind also mehr eine Art Bauklötze in Baumform. Denn die Bäume können in unterschiedlichsten Formationen aufgebaut werden. Die Bäume sind aus hochwertigem Eichenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, es gibt sie lackiert in schönen Grüntönen und naturbelassen. Eigentlich bin ich ja totaler Fan von unbunt, aber in diesem Fall mag ich die grünen Bäume sehr viel lieber, da sie natürlich eher der Natur entsprechen.

Ich finde die Bäume nicht nur sehr dekorativ, ich bin mir sicher im Regal machen sie sich auch sehr gut, nein ich freue mich auch schon, wenn wir gemeinsam Bäumchen um die Wette bauen. Kennt ihr das Spiel Make A Break? Ich plane von den verschieden Baumkonstelationen Fotos zu machen und kleine Karten zu drucken, die uns dann als Vorlage dienen. Man zieht eine Karte und muss dann in gewisser Zeit den Baum nach Vorlage aufbauen, ohne das er zwischendrin umfällt. Wer es schneller geschafft hat, hat gewonnen. Also ganz ähnlich wie beim Spiel Make a Break, nur eben mit den schöneren Bäumen.

Wir haben ein Set der UUIO Bäume als PR Sample bekommen, Danke dafür liebes UUIO Team!

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Warum wir Daunenschlafsäcke lieben plus Pflegeanleitung

[Dieser Post enthält Werbung für Tausendkind.de]

Wie schlaft ihr am Liebsten? Unter einer steifen, schweren Decke oder unter einer weichen, kuscheligen Decke? Ich ganz klar unter einer weichen, kuscheligen Decke. Seid dem wir die Decken von Goldeck Austria haben, weiß ich erst wie wichtig eine perfekte Decke für erholsamen Schlaf ist. Als wir vor über 5 Jahren das erste Mal mit dem Thema Baby Schlafsack konfrontiert wurden, standen wir ratlos im Babymarkt und waren irgendwie von keinem Modell so richtig überzeugt. Freunde und Online Ratgeber meinten sogar man bräuchte mehrere Schlafsäcke pro Größe, für den Fall, dass mal einer in der Wäsche ist. Es gab dieses Modell mit Innensack und Außensack, aber es fühlte sich eher kompliziert als gut an, allein das nächtliche Wickeln muss damit furchtbar kompliziert sein. Andere wiederum wirkten so synthetisch, das ich mir einfach gar nicht vorstellen mochte mein Baby mit nackten Beinen da rein zu legen.

Als wir dann unser Babybett in einem kleinen Geschäft für ausgewählte Babysachen gefunden haben, sind wir auf die Daunen-Schlafsäcke von TAVO gestoßen. TAVO ist ein Deutsches Unternehmen, welches die hochwertigen Schlafsäcke auch in Deutschland produziert. Der Schlafsack war damals grau gestreift, sah toll aus und fühlte sich so an, wie auch ich am liebsten schlafen wollte. Als wir auf den Preis guckten, mussten wir schlucken. Um die 150€ sollte das Modell in Gr. 70 kosten. Wir hatten die zwei im Hinterkopf, wenn mal einer in die Wäsche muss und vertagten den Gedanken an einen Schlafsack. Zuhause überlegten wir, wir hatten einen Trockner und wenn der Schlafsack nachts wirklich mal so nass sein sollte, dass er nicht mehr tragbar war, dann wäre er spätestens am nächsten Abend wieder einsatzbereit. Also beschlossen wir auf jeden Fall nur einen Schlafsack zu kaufen und nicht gleich ein ganzen Notfall Lager an Schlafsäcken anzulegen. Und wir entschieden uns für genau das Model von Tavolinchen, was sich für uns so richtig und gut anfühlte und worin wir unser Baby nachts einkuscheln wollten. Ich gebe zu, der Preis ist enorm. Aber für uns hat sich die Investition gelohnt. Emil und Paul haben beide sehr gut darin geschlafen und auch der Wiederverkaufswert lag noch bei der Hälfte. Nachdem es den kleinen feinen Laden bei uns in Oldenburg nicht mehr gibt habe ich online geschaut und bei tausendkind.de eine große Auswahl an TAVO Schlafsäcken gefunden. Unser Model in Größe 70 gibt es aktuell nicht, der war schlicht grau. Aber das Muster mit mit den Waldtieren ist gerade ganz neu und ich finde es zu süß!

Daunenschlafsäcke – das ganze Jahr

Unsere Jungs sind alle im Spätsommer/Herbst geboren – wenn es Nachts noch warm war, habe ich sie Anfangs eher ohne Schlafsack und nur mit Schlafanzug schlafen lassen, aber sobald die Nächte kühler wurden und man selber auch wieder lieber die Decke bis unters Kinn hochgezogen hat, kamen die Schlafsäcke zum Einsatz. Und das eigentlich das ganze Jahr über, bis auf die paar Nächte, in denen man selbst auch ohne Decke schläft. Mit den Daunenschlafsäcken ist man immer gut angezogen Nachts und durch den praktischen Schnitt kann man auch mal einfach den Reisverschluss an den Füßen auf lassen. Das ist auch bei größeren Kindern, die schon laufen können sehr praktisch.

Zwei Schlafsäcke für die ersten 2-3 Jahre

Wieviele Schlafsäcke hätten wir wohl gebraucht, wenn wir uns für das Modell mit dem Innen- und Außensack entschieden hätten. Durch die Ärmchen ist es da von Vorteil, wenn sie doch genau passen, das ist bei unseren Tavolinchen Säcken nicht so. Da kann man auch super eine Größe überspringen.Wir haben das erste Modell immer in Gr. 70 gewählt. Anfangs war der zwar noch recht groß, aber sie wachsen in den ersten Wochen so unglaublich schnell, dass er schon nach 4 Wochen perfekt passte. Und nach 4 Monaten konnten wir dann immer schon auf das Größere Modell in Gr. 90 cm umsteigen. Und der ist so groß, dass er sogar Paul (mit seinen 3 Jahren) noch passen würde, wenn wir unten den Reisverschluss offen lassen würden. Wir hatten jedenfalls immer nur 2 Schlafsackgrößen und sind damit gut gefahren. Meist sind die Kinder dann im Frühjahr zum 3. Geburtstag auf eine Decke umgestiegen, wobei sie die auch bis heute eher als Deko im Bett liegen haben und ich öfter schon mal überlegt habe, ob nicht ein größerer Schlafsack doch noch gut wäre, denn die von Tavo gibt es bis Größe 150.

Wie pflege ich einen Daunenschlafsack

Damit man von seinem Daunenschlafsack auch lange etwas hat, sollte man ihn gut pflegen und auf jeden Fall die Waschanleitung im Etikett berücksichtigen. Vor dem Waschen wird der Schlafsack geschlossen und auf links gezogen. Ich wasche den Daunenschlafsack immer allein mit einem speziellen Daunenwaschmittel. Ihn alleine zu waschen ist wichtig, damit auch wirklich das Waschmittel komplett ausgespühlt werden kann und somit die Daunen nicht verklumpen und er schön fluffig bleibt. Ideal ist der Wollwaschgang oder Feinwaschgang bei 40°C. Es braucht aber noch mehr, um ihn fluffig zu halten. Und zwar eine Maschine auf die ich mit Kindern nie wieder verzichten möchte und ich weiß das so gut, denn unser Trockner ist gerade in der Reparatur und es ist so nervig. Man legt die Schlafsack also samt zwei (gern auch mehr) Trocknerkugeln oder auch Tennisbällen in den Trockner und trocknet ihn in zwei bis drei Runden bei max. 30 Grad. Zwischendrin nimmt man ihn kurz raus und schüttelt ihn ordentlich auf und dann kann es weiter gehen. Ist der Schlafsack trocken, noch einmal ordentlich schütteln und dann unbedingt aufhängen und nicht hinlegen. So haben die Daunen mehr Platz.

 

 

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Eine einfach entspannte Geburt

Könnt ihr euch noch an meinen Post erinnern, als ich euch erzählt habe, dass ich mich mental auf die Geburt vorbereite? Das war im Mai, inzwischen ist unser kleiner Pelle da und die Geburt hätte für ihn und mich nicht einfacher laufen können. Wir hatten ein wirklich schönes Geburtserlebnis und ich wünschte viele andere Frauen würden auch so eine Erfahrung machen.

Eigentlich war ich schon sehr glücklich mit meinen ersten Geburten war, besonders mit der zweiten. Die war für mich damals ganz besonders. Nach der ersten Geburt mit PDA, habe ich mich nach der zweiten Geburt wirklich extrem stark gefühlt, dass ich es ohne Schmerzmittel geschafft habe, obwohl ich damals kurz bevor Paul kam doch gern wieder die PDA gehabt hätte. Diesmal habe ich gar nicht dran gedacht. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich einfach keine Zeit hatte dran zu denken, weil ich einfach so konzentriert auf meine innere Ruhe und die Atmung war, oder weil es so schnell ging.

Geburtsvorbereitung Online – geht das???

Aber von Anfang an: Ich habe mich schon ziemlich früh in der Schwangerschaft dazu entschieden den Onlinekurs „Die Friedlichen Geburt “ zu machen. Beim dritten Kind ist ein Geburtsvorbereitungskurs vor Ort irgendwie nicht mehr so interessant wie beim ersten, dennoch wollte ich mich natürlich mit dem Thema auseinander setzen. Hypnobirthing fand ich beim letzten Mal schon spannend und bin aber dann auf den Kurs von Kristin gestoßen und habe mich von Kristins ruhiger Art und toller Stimme sofort angesprochen gefühlt. Nach einem netten Telefonat haben wir beschlossen, dass ich es einfach mal teste und euch im Nachgang erzähle wie mir der Kurs gefallen hat und wie meine Geburt war. Kristin hat einen tollen Onlinekurs entwickelt und ich muss sagen, ich hatte nie das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat im Vergleich zu einem Kurs vor Ort, denn praktischer Weise konnte ich mich mit einer lieben „Mommy-to-be“ über Instagram austauschen und damit war auch der soziale Aspekt, der bei einem Online Kurs ja oft fehlt gegeben.

Das Thema Hypnose und die wissenschaftlichen Aspekte dahinter haben mich überzeugt, Kristin erklärt ihr Thema toll und bringt viele persönliche Erfahrungen aus ihren Geburten mit ein. Ich habe die letzten Monate also fast täglich die geburtsvorbereitenden Meditationen gehört und geübt mich wirklich zu entspannen. Es funktionierte an einigen Tagen gut, an anderen manchmal gar nicht und an wieder anderen Tagen, schlief ich einfach beim Hören der Trance ein, egal zu welcher Uhrzeit ich übte. Das war eigentlich auch nicht gut, denn um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass man wirklich entspannt ist, sollte man wach bleiben. Je näher der Termin rückte um so neugieriger wurde ich, ob es wirklich klappen würde. „Die Friedlichen Geburt“ klingt für mich so großartig und wie schön wäre es schmerzfrei ein Baby zur Welt zu bringen! Das Konzept besteht aus 3 Säulen, der Tiefenentspannung, der Atmung und der Visualisierung. Neben den wissenschaftlichen Aspekten und dem allgemeinen zur Hypnose und zum Mentaltraining lehrt Kristin diese Säulen sehr anschaulich und erfolgreich in ihrem Kurs. Die Tiefenentspannung hatte ich regelmäßig geübt, wusste wie es sich anfühlte, wenn sich tatsächlich der komplette Körper nach und nach entspannt und man immer mehr in sich kehrt. Auch die Bauchatmung war mir aus dem schwangeren Yoga vertraut. Einzig allein die Visualisierung gelang mir vorab nie. Es fühlte sich die ganze Zeit einfach komisch an. Inzwischen weiß ich, dass es reicht das bei der Geburt zu machen und staune immer noch wie gut es dann auf einmal klappte.

Meine Geburt – Wellness für Mama und Baby

Am Abend vor der Geburt hatte ich leichte Blutungen und wunderte mich etwas. Es war zwei Tage vor dem errechneten Termin und von Wehen waren ausgerechnet an dem Abend nichts zu spüren. Dabei hatte ich schon Tage und Wochen vorher immer mal wieder regelmäßige Wehen, die mich aufhorchen ließen und ich bestimmt auch zwei Mal dachte, nun könnte es tatsächlich losgehen. Aber nichts geschah. Ich ging an dem Abend also ganz normal ins Bett. Nachts krabbelte Paul zu uns in Bett und weckte mich. Ich hatte immer wieder einen leichten Druck im Unterbauch. Ich stand aus einem Gefühl heraus auf und nahm den Fruchtwassertest zur Hand. Schnell verfärbte sich der Teststreifen und zeigte an, dass tatsächlich minimal Fruchtwasser abging. Hmmm, was nun? Ich war Streptokokken B positiv und musste somit ein Antibiotikum bekommen. Ich horchte in mich hinein und beobachtete die Regelmäßigkeit der Wellen. Könnte es losgehen? Zusammen mit meinem Mann entschieden wir um 1:30 in der Nacht meine Freundin anzurufen um auf die Jungs aufzupassen, während wir das ganze einmal im Krankenhaus checken lassen wollten, wobei eigentlich klar war, dass sie mich mit dem Fruchtwassertestergebnis nicht wieder nach Hause lassen würden.

Im Kreissaal angekommen empfing uns eine liebe Hebamme, wir berichteten von der Situation und ich erzählte ihr von meinem Wunsch nach einer friedlichen Geburt. Sie nickte verständnisvoll und untersuchte mich. 1 cm Muttermund, das CTG zeigte jedoch deutliche Wehen. Also setzte sie den Zugang und ich bekam das Antibiotikum gegen die Streptokokken. Es dauerte eine Weile bis es durchgelaufen war. Ich hatte mir inzwischen meine Kopfhörer geschnappt und die Dauerschleife der Geburts-Hypnose angestellt. Wenn ich im Nachhinein drüber nachdenke, ist es schon komisch, aber mein Körper war so auf die Stimme von Krisitin und die sanfte Melodie eingestellt, dass sich der gewünschte Effekt der Entspannung sofort einstellte. Bei jeder Welle atmete ich so tief ich konnte in den Bauch und begann mit der Visualisierung. Die Wellen auf dem CTG wurden immer deutlicher und schlugen höher aus, ich blieb aber weiterhin sehr ruhig und so fragte uns die Hebamme als das Antibiotikum durchgelaufen war, ob wir lieber Spazieren oder in die Wanne wollen, um dem ganzen noch mehr Schwung zu geben. Tiefenentspannung und Spazieren gehen passten für mich irgendwie nicht, also nahm ich das Angebot der Badewanne sehr gern an. Ich hatte wirklich Glück, dass es nicht besonders voll war und ich dieses Angebot überhaupt hatte. Es muss so ca. 4:00 gewesen sein, als ich es mir in dem warmen Wasser gemütlich machte. Und so kam es mir tatsächlich vor. Ein bischen wie im Wellnessurlaub. Es fühlte sich toll an in dem warmen Wasser zu liegen. Ich hatte schon bei Paul in der Wanne gelegen, damals habe ich die Wehen aber schon vorab sehr deutlich gespürt und empfand das warme Wasser auch schon als Erleichterung. Diesmal waren die Wellen in Kombination mit der tiefen Bauchatmung für mich überhaupt nicht mit Schmerzen gleich zu setzen. Klar, man spürt das im Körper etwas passiert, aber es war kein Schmerz. Und so lag ich ca. 1,5 Stunden im warmen Wasser, bis ich kurz einschlief. Kennt ihr dieses Einschlafen im Zug, wo einem dann der Kopf weg rutscht und man dann wieder wach wird, weil man merkt, dass man eingeschlafen ist. Dieses Einschlafen war es. Mein Mann war zu der Zeit gerade nicht im Bad und so hörte nur ich das PLOPP – die Fruchtblase war geplatzt.

Auf einmal war mir nicht mehr nach allein sein und schon gar nicht nach still im Wasser zu liegen. Ich fing also an zu Tönen um auf mich aufmerksam zu machen und bat meinen Mann der Hebamme Bescheid zu geben. Damit sie mich ernst nahm und nicht gleich wieder verschwand, gab ich alles und tönte kräftig mit, wenn eine Welle kam. Die Hebamme kam gerade noch dazu das CTG anzulegen und schon wollte der Mini das Licht der Welt erblicken. Während es vorab so entspannt war, waren diese 10 Minuten wirklich intensiv. Und ehrlich gesagt, waren sowohl mein Mann, als auch ich etwas überrumpelt davon, dass es auf einmal so schnell ging. Und ich glaube sogar die Hebamme hätte nicht damit gerechnet, dass sie nun bei uns doch direkt was zu tun bekommt.

Da war es also – Unser kleines blaues, knauschiges Bündel Glück. Unser fünftes Familienmitglied, geboren im warmen Wasser einer Badewanne, zwar im Krankenhaus, aber mit keinerlei Krankenhaus Atmosphäre. Nur im wir, mein Mann, ich und eine liebe Hebamme, die uns die letzten 10 Minuten wunderbar unterstützte und den kleinen Mini wach kitzelte, damit er auch zur Kenntnis nehmen konnte, dass er nun nicht mehr in seiner gemütlichen Höhle ist, sondern mit uns allerlei Abenteuer erleben wird. Nach dem ersten Schrei kuschelten wir noch eine Weile im warmen Wasser und durften dann in einen Kreissaal mit großem Bett umziehen um dort den kleinen Pelle zu bestaunen. Wieder waren wir eine ganze Weile allein, bis wir 4 Stunden später nach dem Frühstück und der U1 zurück zu unseren Jungs führen um ihnen ihren kleinen Bruder vorzustellen. Es war Liebe auf den ersten Blick, bei beiden!

Ich hätte es mir nicht schöner und unkomplizierter vorstellen können. Es war eine ganz besonders schöne Geburtserfahrung und ich wünschte mehr Frauen könnten diese Erfahrung machen. Wir Frauen sollten gerade beim Gebären mehr Vertrauen in unsere Körper und weniger Angst vor der Geburt haben, das ist so viel wert. Die liebe Kristin tut wirklich vieles dafür, genau diese Angst zu nehmen und ich kann sie euch nur empfehlen. Ob ihren Onlinekurs oder auch „nur“ ihren Podcast, ihr könnt dort wirklich viel mitnehmen und es ist mir eine Herzensangelegenheit dafür Werbung zu machen.

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Unser Wochenende auf dem „A Summers Tale“

Im Mai hatte ich euch bereits vom „A Summers Tale“ erzählt. Anfang August fand das Festival in Luhmühlen statt und wir durften zwei Tage lang das Gelände als Gäste erkunden. Da wir nur eine Nacht bleiben wollten, beliefen sich die Vorbereitungen auf ein Minimum. Auch das Wetter machte es uns leicht. Ein Zelt, eine kleine Kindermatraze und Bettzeug für Anton, für uns natürlich auch, etwas Lebensmittel sowie Getränke und das Nötigste an Kleidung war schnell zusammen gepackt. Am Festivalgelände angekommen fanden wir uns schnell  zurecht und bekamen unseren Stellplatz auf dem Campingplatz zugewiesen. Es herrschte eine ruhige, strukturierte und freundliche Atmosphäre. Auch für die Kinder gab es ein Festivalbändchen – auf dem wurden Namen und Telefonnummer eingetragen. Ich hatte gleich ein gutes Gefühl. Ich hätte nie erwartet, dass tatsächlich so viele Familie mit kleinen und großen Kindern das Festival besuchen. Man hatte fast den Eindruck es waren mehr Kinder als Erwachsene.

Bis zum eigentlichen Festivalgelände – mitten in einem Wald gelegen – waren es etwa fünf Minuten Fußweg. Die Idylle aus Bäumen, kleinen Seen und Hügeln versetze uns alle sofort in eine besondere Stimmung mit Lust auf mehr. Auch der Einlass verlief ohne große Probleme. Was mir gleich in den ersten Minuten die Besonderheit des Festivals demonstrierte, war die Tatsache, dass keine Plastikflaschen mit auf das Gelände genommen werden durfte. Vom Veranstalter konzeptionell abgelehnt – hieß es. Aluflaschen waren kein Problem.

Das Gelände an sich schien sofort weitläufig und war durch die vielen Bäume sehr schattig – zu unserer aller Freude. Gleich zu Anfang konnten wir auf der Waldbühne noch den Rest von Jon Flemming Olsen sehen – ein deutscher Musiker dessen ruhigen Klänge und sanfte Stimme wie die Faust aufs Auge in die Umgebung passten. So konnten wir uns erst einmal durch die Köstlichkeiten der Food Trucks essen und es uns gemütlich machen. Nachmittags wollte ich mit Anton gerne noch Raketen Erna sehen. Leider hatte Anton an diesem Nachmittag so gar keine Lust auf laute, poppige Kindermusik. Es war wohl einfach zu heiß. Aber macht ja nichts… Es gab noch so viel zu entdecken. Wir machten uns auf den Weg auf die andere Seite des Festivals: zur Zwergstadt. Was hier geboten wurde war der Wahnsinn. Riesige Spielwelten drinnen und draußen. Autoreifen, übergroße Magnetkissen, Hindernislauf, Schubkarrenrennen, Rasensprenger, Duplo, Kapla, Lesewagon, Spielküchen und und und. Wir Eltern konnten uns in der Hitze einen schattigen Platz für eine Pause suchen und klein Anton hatte eindeutig seinen Spaß.

Mein Herz hat der Designmarkt eindeutig höher schlagen lassen. Kleine Designer stellten ihre Labels und Produkte aus den Bereichen Kleidung, Taschen und Schmuck vor. Ein Name aus Hamburg ist mir im Gedächtnis geblieben: Animoh. Ihre Homepage ist noch im Aufbau. Aber ihre süßen Hosen aus Musselin-Stoff sind sehr hübsch anzusehen. Später am Tage haben wir noch die Activityarea mit Slackline und Zirkusschule erkundet. Wie sich herausstellte ist mein Mann ein echtes Jongliertalent.

Wer also vor der Frage steht ob ein Festivalbesuch überhaupt etwas mit und für Kinder ist, dem kann ich sagen: Das Summer´s Tale ist für wie für Familien mit kleineren und größeren Kinder gemacht. Auf ein Festival, dass nicht für Kids ausgerichtet ist, würde ich nicht fahren. Aber die Wälder von Luhmühlen sind einfach eine perfekte Umgebung für ein echtes Abendteuer-Event mit der ganzen Familie. Unser weiteres persönliches Fazit ist, dass es mit mehreren Leuten sicherlich noch mehr Spaß machen würde. Abends ist es dann ja schon so, dass einer beim Kind und Zelt bleibt und der andere alleine zum Gelände geht um sich die Hauptacts anzusehen. Was die Campingsausstattung angeht, wären wir gerne besser ausgestattet gewesen. Was ja auch immer so ein Thema für sich ist sind die sanitären Anlagen. Doch auch hier habe ich nichts zu meckern. Toiletten, große Waschbereiche und Duschen gab es zu Hauf – immer sauber und ohne warten. Trinkwasserstationen gab es auch an vielen Ecken. Alles in allem ist unser Festivalabenteuer geglückt – mit ein paar Ecken und Kanten hier und da aus denen wir für das nächste Mal lernen konnten.

 

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Vorbereitungen fürs Wochenbett – Leckeres & Gesundes

Neben dem Gemütlichkeitsfaktor und den Hygiene-Utensilien fürs Wochenbett ist mir diesmal die Vorbereitung in Sachen Haushalt und vor allem Verpflegung total wichtig. Denn schließlich sind bei uns nicht mehr nur mein Mann und ich zu versorgen, sondern zumindest abends und am Wochenende auch die Jungs. Es gibt ja Männer da wäre, die Aufgabe die Familie mit gesundem Essen zu versorgen, die einfachste, aber meiner ist leider kein leidenschaftlicher Koch und ich glaube er wird mit den Jungs genug zu tun haben.

Leckeres fürs Wochenbett vorbereiten

Diesmal habe ich daher unsere beiden Gefrierschränke ordentlich gefüllt. Ich habe vorgekocht und so gibt es zum Beispiel einigen Portionen Bolognese, abgefüllt in Gefriertüten im Eisfach. Ich habe ich auch immer wieder Reste von leckeren Gerichten eingefroren, so dass ich davon auch immer schnell noch eine Portion für mich oder den Papa habe, wenn die Jungs in der Woche im Kindergarten essen. Ich habe einige Tüten Frosta TK Gerichte gekauft und das aller Beste: Meine liebe Patentante hat uns, bzw. mir eine riesige Portion Wochenbettkraftsuppe (Hühnersuppe) gekocht, die ich in einzelnen Portionen abgefüllt habe, denn Hühnersuppe ist nicht nur bei Erkältung gut, sondern wirkt auch im Wochenbett beim Milcheinschuss super.

Aber da wir nicht nur an die Tiefkühltruhe wollten, habe ich auch andere Alternativen ausprobiert.

Gekochtes Essen liefern lassen

Irgendwie haben wir hier im kleinen, feinen Oldenburg nicht die richtige Auswahl an leckeren und wirklich guten, gesunden Lieferservices. Es gibt diese schrecklichen Essen auf Rädern Dienste, die meist alte Leute mit zerkochtem beliefern und sonst eher Lieferdienste, die allerlei ungesundes und das auch nicht wirklich gut liefern. Aber Gott sei dank, gibt es inzwischen ein paar Online Shops die sich auf die Verpflegung von frisch gebackenen Mamas spezialisiert haben. Der bekannteste ist wohl Gesund & Mutter*. Und den habe ich vorab auch einmal für euch ausprobiert. Es gibt dort leckere Hausmannskost, wie Königsbergerklops, Gulasch oder Hühnerfrikassee, aber auch etwas besonderes wie orientalisches CousCous oder Gemüsecurry mit Kartoffeln, Erbsen und Linsen. Ich bin ja eher so der Hausmannskost-Typ, aber ich finde es super, dass man die Auswahl hat. Neben warmen Gerichten mit Fleisch, vegetarisch oder vegan, gibt es auch leckere Kuchen im Glas oder leckere Stillkugeln. Etwas was ich vorher übrigens noch nie gegessen habe, aber wirklich lecker ist und für einen tollen Energieschub sorgt. Ich habe bisher immer welche online bestellt, die sind auch wirklich lecker, aber leider funktioniert das mit dem Versand dort nicht so gut, daher kann ich euch die leider nicht empfehlen. Ich werde aber mal weiter testen. Ansonsten gibt es online auch tolle Rezepte zum Selber machen.

Rezeptbox von Hello Fresh

Wir sind bekennende Hello Fresh* Fans und haben die Box schon einige Male gehabt. Wirklich sehr lecker und die Rezepte sind so einfach zu kochen, bzw. alles gut erklärt, dass dort auch mein Mann den Kochlöffel schwingen könnte. Ich hingegen finde es aber auch super, dass ich mir einfach keine Gedanken drum machen muss, was ich nun genau koche und was ich dafür alles brauche. Es wird halt alles in der passenden Menge geliefert und daher wird das auch eine prima Entlastung sein, wenn wir die Kühltruhe geplündert haben und war es auch schon in der Zeit vor der Geburt, wo einfach der Kopf zu voll war, um sich um Essenpläne und gesunde Mahlzeiten Gedanken zu machen.

Lasst euch Hilfe oder Essen schenken

Das finde ich ja eh das beste Geschenk, denn spätestens ab dem 2. Kind machen solche Geschenke, wie Hilfe im Haushalt oder eine leckere Mahlzeit gekocht von Freunden oder Familie viel mehr Sinn als das 20. Babyspielzeug. Wenn ihr keine Lust habt selber zu kochen, dann gibt es bei Gesund & Mutter zum Beispiel auch Gutscheine für Aboboxen die ihr prima verschenken könnt.

Allerdings weiß ich auch, dass es schwierig ist, solche Wünsche zu äußern! Ich frage nur sehr ungern nach Hilfe, aber ich weiß irgendwie auch, dass wir sie diesmal brauchen werden und sei es nur die Bespaßung der Jungs und somit das Spielen bei Freunden, was häufiger außer Haus stattfindet als sonst. Wer sich also genauso wenig traut nach Hilfe zu Fragen für den habe ich mir was tolles überlegt und kleine Wochenbettwunschkarte erstellt, die ihr vorab im Freundeskreis als Wünsche verteilen könnt. Ihr könnt sie euch hier herunterladen.

*Wir durften sowohl Hello Fresh, als auch Gesund & Mutter als PR Sample testen – lieben Dank dafür!