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Wir kommen wieder – Landhaus Averbeck

Ihr lieben! Ich hoffe ihr genießt die Weihnachtstage mit euren Lieben! Bei uns wird zwischen den Tagen immer viel über den nächsten Urlaub gesprochen und was wir so machen wollen im neuen Jahr. Für den großen Sommerurlaub spukt uns die Niederlande im Kopf herum, aber genaueres haben wir noch nicht geplant. Eins ist aber klar! Auch nächstes Jahr möchten wir uns wieder eine wunderbare Familienauszeit im familotel Landhaus Averbeck gönnen. Wir waren vor zwei Jahren das erste Mal dort, es war ganz wunderbar. Und jetzt waren wir wieder da. Ende November haben wir erneut ein Wochenende dort verbracht und es ist auch diesmal wieder herrlich gewesen, für uns und für die Kinder. Denn die Kinder sind dort wirklich den ganzen Tag beschäftigt und man muss sie eher mal bremsen, damit sie auch mal kurz still sitzen und eine kleine Pause machen. Ansonsten toben sie durch die Spielscheune, im Bällebad, auf dem riesigen Spielplatz oder in einem der tollen Spielzimmer. Die Möglichkeiten sind groß und wirklich toll. Das Hotel ist so heimelig, dass gefällt mir besonders. Wir waren ja Anfang des Jahres im Sauerland in einem sehr viel größeren familotel, was auch schön war, aber eben auch sehr, sehr viel größer. Ich finde die familiäre Atmosphäre macht das Landhaus Averbeck zu einem besonderen Urlaubsort und daher möchte ich es euch sehr gern auch noch einmal ans Herz legen.

Es hat sich in den letzten zwei Jahren auch noch einiges getan auf dem schönen Anwesen. Es sind neue Ferienhäuser dazu gekommen, die Cabins. In einem davon haben wir dieses mal übernachtet. Die Häuser gehen über zwei Etagen, unten ist das Bad und ein kleiner Wohnbereich und riesiger Stauraum mit Schränken unter der Treppe. Oben gibt es ein Kinderzimmer mit Schlafmöglichkeit für Drei Kids und einem Elternbett mit wunderschön, entspannendem Ausblick auf die Pferdekoppeln. Die Wohnungen und Häuser auf dem Landhaus Averbeck werden immer von der Chefin selbst eingerichtet. Sie sind vom Stil her ähnlich, aber jede für sich doch ganz individuell. Das mag ich sehr. Damit ist es nicht so typischer Hotelstandard, sondern eben alles sehr heimisch und gemütlich. Das ist mir besonders aufgefallen diesmal, denn einen Tag zuvor haben wir in Hamburg in einem großen Hotel übernachtet, was auch sehr familienfreundlich war, aber eben nicht so heimelig eingerichtet, sondern sehr funktional.

Und es ist überall so gemütlich. Seit unserem letzten Besuch sind nicht nur neue Häuser und Wohnungen dazugekommen, auch der Speisesaal, bzw. das Restaurant hat sich verändert. Und was soll ich sagen. Es ist toll geworden. Das Essen hatte ich in besonders guter Erinnerung und das hat sich auch wieder bestätigt. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig. Das Mittagessen sehr Kinderfreundlich und lecker. Die Kuchen am Nachmittag genau richtig für zwischendurch und das Abendessen einfach nur köstlich. Ihr seht ich bin am schwärmen. Aber genau das ist es, was für mich diese kleinen Auszeiten doch so entspannt machen, einfach mal ein paar Tage nicht über die Mahlzeiten nach zu denken, nicht den Tisch abzuräumen und das Krümelchaos unterm Tisch zu beseitigen. Ich weiß, so ein Urlaub dort ist nicht günstig, aber wenn es eben nicht machbar ist, das Mama für ein Wochenende alleine in den Wellnessurlaub fährt (was auch nicht günstig ist!), dann ist dieser Ort perfekt um die Kraftreserven wieder aufzutanken und vor allem um sich ein wenig verwöhnen zu lassen und gleichzeitig zu wissen, dass auch die Kinder sich dort sehr wohl fühlen. Und ich sag euch, für den Erholungseffekt lohnen sich schon ein paar Tage und die auch gern außerhalb der Saison!

Wir kommen auf jeden Fall wieder und ich glaube nächstes Mal in der Vorweihnachtszeit, denn ich glaube dann ist es noch mal ganz besonders gemütlich im Landhaus Averbeck.

 

 

 

 

 

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Die schönsten Weihnachtsgeschenke – Idee 5

Emil hat ihn von uns zum 5. Geburtstag bekommen und ich glaube das war das beste Geschenk seit langem. Er liegt seit dem in der Küche und gefühlt ist eigentlich immer jemand am spielen. Wenn nicht die Kinder, dann Mama oder Papa. Ich habe sogar schon ein Essen verbrennen lassen, weil ich am flippern war. Es macht riesig Spaß und obwohl der Flipper laut Hersteller erst ab 6 Jahren ist, hatte vor allem Emil es schnell raus. Paul hat es sich  gut abgeguckt und bekommt es nun auch schon hin. Grundsätzlich würde ich aber eher sagen, es ist für die Altersklasse ab 5 – 99 und dann haben alle damit Spaß. Sicher auch Oma und Opa die mit unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Man kann sich allein damit beschäftigen (solche Geschenke liebe ich ja), aber auch gegeneinander spielen und dann punkte zählen. Eine absolute Empfehlung!

Wir haben den Brio Flipper als PR Sample bekommen. Danke dafür!

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Die schönsten Weihnachtsgeschenke – Idee 2

Mein nächster Tipp für euch passt einfach nur zu gut zum KAKOU Zuhause aus Teil 1 meiner kleinen Weihnachtsgeschenke-Reihe. Kennt ihr die tollen Holzbäume von UUIO. Man kann sie zum einen im Spiel, wie zum Beispiel der Brio Bahn integrieren und zum anderen die Geschicklichkeit und Konzentration der Kinder fördern. Es sind also mehr eine Art Bauklötze in Baumform. Denn die Bäume können in unterschiedlichsten Formationen aufgebaut werden. Die Bäume sind aus hochwertigem Eichenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, es gibt sie lackiert in schönen Grüntönen und naturbelassen. Eigentlich bin ich ja totaler Fan von unbunt, aber in diesem Fall mag ich die grünen Bäume sehr viel lieber, da sie natürlich eher der Natur entsprechen.

Ich finde die Bäume nicht nur sehr dekorativ, ich bin mir sicher im Regal machen sie sich auch sehr gut, nein ich freue mich auch schon, wenn wir gemeinsam Bäumchen um die Wette bauen. Kennt ihr das Spiel Make A Break? Ich plane von den verschieden Baumkonstelationen Fotos zu machen und kleine Karten zu drucken, die uns dann als Vorlage dienen. Man zieht eine Karte und muss dann in gewisser Zeit den Baum nach Vorlage aufbauen, ohne das er zwischendrin umfällt. Wer es schneller geschafft hat, hat gewonnen. Also ganz ähnlich wie beim Spiel Make a Break, nur eben mit den schöneren Bäumen.

Wir haben ein Set der UUIO Bäume als PR Sample bekommen, Danke dafür liebes UUIO Team!

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Warum wir Daunenschlafsäcke lieben plus Pflegeanleitung

[Dieser Post enthält Werbung für Tausendkind.de]

Wie schlaft ihr am Liebsten? Unter einer steifen, schweren Decke oder unter einer weichen, kuscheligen Decke? Ich ganz klar unter einer weichen, kuscheligen Decke. Seid dem wir die Decken von Goldeck Austria haben, weiß ich erst wie wichtig eine perfekte Decke für erholsamen Schlaf ist. Als wir vor über 5 Jahren das erste Mal mit dem Thema Baby Schlafsack konfrontiert wurden, standen wir ratlos im Babymarkt und waren irgendwie von keinem Modell so richtig überzeugt. Freunde und Online Ratgeber meinten sogar man bräuchte mehrere Schlafsäcke pro Größe, für den Fall, dass mal einer in der Wäsche ist. Es gab dieses Modell mit Innensack und Außensack, aber es fühlte sich eher kompliziert als gut an, allein das nächtliche Wickeln muss damit furchtbar kompliziert sein. Andere wiederum wirkten so synthetisch, das ich mir einfach gar nicht vorstellen mochte mein Baby mit nackten Beinen da rein zu legen.

Als wir dann unser Babybett in einem kleinen Geschäft für ausgewählte Babysachen gefunden haben, sind wir auf die Daunen-Schlafsäcke von TAVO gestoßen. TAVO ist ein Deutsches Unternehmen, welches die hochwertigen Schlafsäcke auch in Deutschland produziert. Der Schlafsack war damals grau gestreift, sah toll aus und fühlte sich so an, wie auch ich am liebsten schlafen wollte. Als wir auf den Preis guckten, mussten wir schlucken. Um die 150€ sollte das Modell in Gr. 70 kosten. Wir hatten die zwei im Hinterkopf, wenn mal einer in die Wäsche muss und vertagten den Gedanken an einen Schlafsack. Zuhause überlegten wir, wir hatten einen Trockner und wenn der Schlafsack nachts wirklich mal so nass sein sollte, dass er nicht mehr tragbar war, dann wäre er spätestens am nächsten Abend wieder einsatzbereit. Also beschlossen wir auf jeden Fall nur einen Schlafsack zu kaufen und nicht gleich ein ganzen Notfall Lager an Schlafsäcken anzulegen. Und wir entschieden uns für genau das Model von Tavolinchen, was sich für uns so richtig und gut anfühlte und worin wir unser Baby nachts einkuscheln wollten. Ich gebe zu, der Preis ist enorm. Aber für uns hat sich die Investition gelohnt. Emil und Paul haben beide sehr gut darin geschlafen und auch der Wiederverkaufswert lag noch bei der Hälfte. Nachdem es den kleinen feinen Laden bei uns in Oldenburg nicht mehr gibt habe ich online geschaut und bei tausendkind.de eine große Auswahl an TAVO Schlafsäcken gefunden. Unser Model in Größe 70 gibt es aktuell nicht, der war schlicht grau. Aber das Muster mit mit den Waldtieren ist gerade ganz neu und ich finde es zu süß!

Daunenschlafsäcke – das ganze Jahr

Unsere Jungs sind alle im Spätsommer/Herbst geboren – wenn es Nachts noch warm war, habe ich sie Anfangs eher ohne Schlafsack und nur mit Schlafanzug schlafen lassen, aber sobald die Nächte kühler wurden und man selber auch wieder lieber die Decke bis unters Kinn hochgezogen hat, kamen die Schlafsäcke zum Einsatz. Und das eigentlich das ganze Jahr über, bis auf die paar Nächte, in denen man selbst auch ohne Decke schläft. Mit den Daunenschlafsäcken ist man immer gut angezogen Nachts und durch den praktischen Schnitt kann man auch mal einfach den Reisverschluss an den Füßen auf lassen. Das ist auch bei größeren Kindern, die schon laufen können sehr praktisch.

Zwei Schlafsäcke für die ersten 2-3 Jahre

Wieviele Schlafsäcke hätten wir wohl gebraucht, wenn wir uns für das Modell mit dem Innen- und Außensack entschieden hätten. Durch die Ärmchen ist es da von Vorteil, wenn sie doch genau passen, das ist bei unseren Tavolinchen Säcken nicht so. Da kann man auch super eine Größe überspringen.Wir haben das erste Modell immer in Gr. 70 gewählt. Anfangs war der zwar noch recht groß, aber sie wachsen in den ersten Wochen so unglaublich schnell, dass er schon nach 4 Wochen perfekt passte. Und nach 4 Monaten konnten wir dann immer schon auf das Größere Modell in Gr. 90 cm umsteigen. Und der ist so groß, dass er sogar Paul (mit seinen 3 Jahren) noch passen würde, wenn wir unten den Reisverschluss offen lassen würden. Wir hatten jedenfalls immer nur 2 Schlafsackgrößen und sind damit gut gefahren. Meist sind die Kinder dann im Frühjahr zum 3. Geburtstag auf eine Decke umgestiegen, wobei sie die auch bis heute eher als Deko im Bett liegen haben und ich öfter schon mal überlegt habe, ob nicht ein größerer Schlafsack doch noch gut wäre, denn die von Tavo gibt es bis Größe 150.

Wie pflege ich einen Daunenschlafsack

Damit man von seinem Daunenschlafsack auch lange etwas hat, sollte man ihn gut pflegen und auf jeden Fall die Waschanleitung im Etikett berücksichtigen. Vor dem Waschen wird der Schlafsack geschlossen und auf links gezogen. Ich wasche den Daunenschlafsack immer allein mit einem speziellen Daunenwaschmittel. Ihn alleine zu waschen ist wichtig, damit auch wirklich das Waschmittel komplett ausgespühlt werden kann und somit die Daunen nicht verklumpen und er schön fluffig bleibt. Ideal ist der Wollwaschgang oder Feinwaschgang bei 40°C. Es braucht aber noch mehr, um ihn fluffig zu halten. Und zwar eine Maschine auf die ich mit Kindern nie wieder verzichten möchte und ich weiß das so gut, denn unser Trockner ist gerade in der Reparatur und es ist so nervig. Man legt die Schlafsack also samt zwei (gern auch mehr) Trocknerkugeln oder auch Tennisbällen in den Trockner und trocknet ihn in zwei bis drei Runden bei max. 30 Grad. Zwischendrin nimmt man ihn kurz raus und schüttelt ihn ordentlich auf und dann kann es weiter gehen. Ist der Schlafsack trocken, noch einmal ordentlich schütteln und dann unbedingt aufhängen und nicht hinlegen. So haben die Daunen mehr Platz.

 

 

3 In Enthält Werbung/ sanvie|mini Aus dem Leben

Eine einfach entspannte Geburt

Könnt ihr euch noch an meinen Post erinnern, als ich euch erzählt habe, dass ich mich mental auf die Geburt vorbereite? Das war im Mai, inzwischen ist unser kleiner Pelle da und die Geburt hätte für ihn und mich nicht einfacher laufen können. Wir hatten ein wirklich schönes Geburtserlebnis und ich wünschte viele andere Frauen würden auch so eine Erfahrung machen.

Eigentlich war ich schon sehr glücklich mit meinen ersten Geburten war, besonders mit der zweiten. Die war für mich damals ganz besonders. Nach der ersten Geburt mit PDA, habe ich mich nach der zweiten Geburt wirklich extrem stark gefühlt, dass ich es ohne Schmerzmittel geschafft habe, obwohl ich damals kurz bevor Paul kam doch gern wieder die PDA gehabt hätte. Diesmal habe ich gar nicht dran gedacht. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich einfach keine Zeit hatte dran zu denken, weil ich einfach so konzentriert auf meine innere Ruhe und die Atmung war, oder weil es so schnell ging.

Geburtsvorbereitung Online – geht das???

Aber von Anfang an: Ich habe mich schon ziemlich früh in der Schwangerschaft dazu entschieden den Onlinekurs „Die Friedlichen Geburt “ zu machen. Beim dritten Kind ist ein Geburtsvorbereitungskurs vor Ort irgendwie nicht mehr so interessant wie beim ersten, dennoch wollte ich mich natürlich mit dem Thema auseinander setzen. Hypnobirthing fand ich beim letzten Mal schon spannend und bin aber dann auf den Kurs von Kristin gestoßen und habe mich von Kristins ruhiger Art und toller Stimme sofort angesprochen gefühlt. Nach einem netten Telefonat haben wir beschlossen, dass ich es einfach mal teste und euch im Nachgang erzähle wie mir der Kurs gefallen hat und wie meine Geburt war. Kristin hat einen tollen Onlinekurs entwickelt und ich muss sagen, ich hatte nie das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat im Vergleich zu einem Kurs vor Ort, denn praktischer Weise konnte ich mich mit einer lieben „Mommy-to-be“ über Instagram austauschen und damit war auch der soziale Aspekt, der bei einem Online Kurs ja oft fehlt gegeben.

Das Thema Hypnose und die wissenschaftlichen Aspekte dahinter haben mich überzeugt, Kristin erklärt ihr Thema toll und bringt viele persönliche Erfahrungen aus ihren Geburten mit ein. Ich habe die letzten Monate also fast täglich die geburtsvorbereitenden Meditationen gehört und geübt mich wirklich zu entspannen. Es funktionierte an einigen Tagen gut, an anderen manchmal gar nicht und an wieder anderen Tagen, schlief ich einfach beim Hören der Trance ein, egal zu welcher Uhrzeit ich übte. Das war eigentlich auch nicht gut, denn um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass man wirklich entspannt ist, sollte man wach bleiben. Je näher der Termin rückte um so neugieriger wurde ich, ob es wirklich klappen würde. „Die Friedlichen Geburt“ klingt für mich so großartig und wie schön wäre es schmerzfrei ein Baby zur Welt zu bringen! Das Konzept besteht aus 3 Säulen, der Tiefenentspannung, der Atmung und der Visualisierung. Neben den wissenschaftlichen Aspekten und dem allgemeinen zur Hypnose und zum Mentaltraining lehrt Kristin diese Säulen sehr anschaulich und erfolgreich in ihrem Kurs. Die Tiefenentspannung hatte ich regelmäßig geübt, wusste wie es sich anfühlte, wenn sich tatsächlich der komplette Körper nach und nach entspannt und man immer mehr in sich kehrt. Auch die Bauchatmung war mir aus dem schwangeren Yoga vertraut. Einzig allein die Visualisierung gelang mir vorab nie. Es fühlte sich die ganze Zeit einfach komisch an. Inzwischen weiß ich, dass es reicht das bei der Geburt zu machen und staune immer noch wie gut es dann auf einmal klappte.

Meine Geburt – Wellness für Mama und Baby

Am Abend vor der Geburt hatte ich leichte Blutungen und wunderte mich etwas. Es war zwei Tage vor dem errechneten Termin und von Wehen waren ausgerechnet an dem Abend nichts zu spüren. Dabei hatte ich schon Tage und Wochen vorher immer mal wieder regelmäßige Wehen, die mich aufhorchen ließen und ich bestimmt auch zwei Mal dachte, nun könnte es tatsächlich losgehen. Aber nichts geschah. Ich ging an dem Abend also ganz normal ins Bett. Nachts krabbelte Paul zu uns in Bett und weckte mich. Ich hatte immer wieder einen leichten Druck im Unterbauch. Ich stand aus einem Gefühl heraus auf und nahm den Fruchtwassertest zur Hand. Schnell verfärbte sich der Teststreifen und zeigte an, dass tatsächlich minimal Fruchtwasser abging. Hmmm, was nun? Ich war Streptokokken B positiv und musste somit ein Antibiotikum bekommen. Ich horchte in mich hinein und beobachtete die Regelmäßigkeit der Wellen. Könnte es losgehen? Zusammen mit meinem Mann entschieden wir um 1:30 in der Nacht meine Freundin anzurufen um auf die Jungs aufzupassen, während wir das ganze einmal im Krankenhaus checken lassen wollten, wobei eigentlich klar war, dass sie mich mit dem Fruchtwassertestergebnis nicht wieder nach Hause lassen würden.

Im Kreissaal angekommen empfing uns eine liebe Hebamme, wir berichteten von der Situation und ich erzählte ihr von meinem Wunsch nach einer friedlichen Geburt. Sie nickte verständnisvoll und untersuchte mich. 1 cm Muttermund, das CTG zeigte jedoch deutliche Wehen. Also setzte sie den Zugang und ich bekam das Antibiotikum gegen die Streptokokken. Es dauerte eine Weile bis es durchgelaufen war. Ich hatte mir inzwischen meine Kopfhörer geschnappt und die Dauerschleife der Geburts-Hypnose angestellt. Wenn ich im Nachhinein drüber nachdenke, ist es schon komisch, aber mein Körper war so auf die Stimme von Krisitin und die sanfte Melodie eingestellt, dass sich der gewünschte Effekt der Entspannung sofort einstellte. Bei jeder Welle atmete ich so tief ich konnte in den Bauch und begann mit der Visualisierung. Die Wellen auf dem CTG wurden immer deutlicher und schlugen höher aus, ich blieb aber weiterhin sehr ruhig und so fragte uns die Hebamme als das Antibiotikum durchgelaufen war, ob wir lieber Spazieren oder in die Wanne wollen, um dem ganzen noch mehr Schwung zu geben. Tiefenentspannung und Spazieren gehen passten für mich irgendwie nicht, also nahm ich das Angebot der Badewanne sehr gern an. Ich hatte wirklich Glück, dass es nicht besonders voll war und ich dieses Angebot überhaupt hatte. Es muss so ca. 4:00 gewesen sein, als ich es mir in dem warmen Wasser gemütlich machte. Und so kam es mir tatsächlich vor. Ein bischen wie im Wellnessurlaub. Es fühlte sich toll an in dem warmen Wasser zu liegen. Ich hatte schon bei Paul in der Wanne gelegen, damals habe ich die Wehen aber schon vorab sehr deutlich gespürt und empfand das warme Wasser auch schon als Erleichterung. Diesmal waren die Wellen in Kombination mit der tiefen Bauchatmung für mich überhaupt nicht mit Schmerzen gleich zu setzen. Klar, man spürt das im Körper etwas passiert, aber es war kein Schmerz. Und so lag ich ca. 1,5 Stunden im warmen Wasser, bis ich kurz einschlief. Kennt ihr dieses Einschlafen im Zug, wo einem dann der Kopf weg rutscht und man dann wieder wach wird, weil man merkt, dass man eingeschlafen ist. Dieses Einschlafen war es. Mein Mann war zu der Zeit gerade nicht im Bad und so hörte nur ich das PLOPP – die Fruchtblase war geplatzt.

Auf einmal war mir nicht mehr nach allein sein und schon gar nicht nach still im Wasser zu liegen. Ich fing also an zu Tönen um auf mich aufmerksam zu machen und bat meinen Mann der Hebamme Bescheid zu geben. Damit sie mich ernst nahm und nicht gleich wieder verschwand, gab ich alles und tönte kräftig mit, wenn eine Welle kam. Die Hebamme kam gerade noch dazu das CTG anzulegen und schon wollte der Mini das Licht der Welt erblicken. Während es vorab so entspannt war, waren diese 10 Minuten wirklich intensiv. Und ehrlich gesagt, waren sowohl mein Mann, als auch ich etwas überrumpelt davon, dass es auf einmal so schnell ging. Und ich glaube sogar die Hebamme hätte nicht damit gerechnet, dass sie nun bei uns doch direkt was zu tun bekommt.

Da war es also – Unser kleines blaues, knauschiges Bündel Glück. Unser fünftes Familienmitglied, geboren im warmen Wasser einer Badewanne, zwar im Krankenhaus, aber mit keinerlei Krankenhaus Atmosphäre. Nur im wir, mein Mann, ich und eine liebe Hebamme, die uns die letzten 10 Minuten wunderbar unterstützte und den kleinen Mini wach kitzelte, damit er auch zur Kenntnis nehmen konnte, dass er nun nicht mehr in seiner gemütlichen Höhle ist, sondern mit uns allerlei Abenteuer erleben wird. Nach dem ersten Schrei kuschelten wir noch eine Weile im warmen Wasser und durften dann in einen Kreissaal mit großem Bett umziehen um dort den kleinen Pelle zu bestaunen. Wieder waren wir eine ganze Weile allein, bis wir 4 Stunden später nach dem Frühstück und der U1 zurück zu unseren Jungs führen um ihnen ihren kleinen Bruder vorzustellen. Es war Liebe auf den ersten Blick, bei beiden!

Ich hätte es mir nicht schöner und unkomplizierter vorstellen können. Es war eine ganz besonders schöne Geburtserfahrung und ich wünschte mehr Frauen könnten diese Erfahrung machen. Wir Frauen sollten gerade beim Gebären mehr Vertrauen in unsere Körper und weniger Angst vor der Geburt haben, das ist so viel wert. Die liebe Kristin tut wirklich vieles dafür, genau diese Angst zu nehmen und ich kann sie euch nur empfehlen. Ob ihren Onlinekurs oder auch „nur“ ihren Podcast, ihr könnt dort wirklich viel mitnehmen und es ist mir eine Herzensangelegenheit dafür Werbung zu machen.

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Unser Wochenende auf dem „A Summers Tale“

Im Mai hatte ich euch bereits vom „A Summers Tale“ erzählt. Anfang August fand das Festival in Luhmühlen statt und wir durften zwei Tage lang das Gelände als Gäste erkunden. Da wir nur eine Nacht bleiben wollten, beliefen sich die Vorbereitungen auf ein Minimum. Auch das Wetter machte es uns leicht. Ein Zelt, eine kleine Kindermatraze und Bettzeug für Anton, für uns natürlich auch, etwas Lebensmittel sowie Getränke und das Nötigste an Kleidung war schnell zusammen gepackt. Am Festivalgelände angekommen fanden wir uns schnell  zurecht und bekamen unseren Stellplatz auf dem Campingplatz zugewiesen. Es herrschte eine ruhige, strukturierte und freundliche Atmosphäre. Auch für die Kinder gab es ein Festivalbändchen – auf dem wurden Namen und Telefonnummer eingetragen. Ich hatte gleich ein gutes Gefühl. Ich hätte nie erwartet, dass tatsächlich so viele Familie mit kleinen und großen Kindern das Festival besuchen. Man hatte fast den Eindruck es waren mehr Kinder als Erwachsene.

Bis zum eigentlichen Festivalgelände – mitten in einem Wald gelegen – waren es etwa fünf Minuten Fußweg. Die Idylle aus Bäumen, kleinen Seen und Hügeln versetze uns alle sofort in eine besondere Stimmung mit Lust auf mehr. Auch der Einlass verlief ohne große Probleme. Was mir gleich in den ersten Minuten die Besonderheit des Festivals demonstrierte, war die Tatsache, dass keine Plastikflaschen mit auf das Gelände genommen werden durfte. Vom Veranstalter konzeptionell abgelehnt – hieß es. Aluflaschen waren kein Problem.

Das Gelände an sich schien sofort weitläufig und war durch die vielen Bäume sehr schattig – zu unserer aller Freude. Gleich zu Anfang konnten wir auf der Waldbühne noch den Rest von Jon Flemming Olsen sehen – ein deutscher Musiker dessen ruhigen Klänge und sanfte Stimme wie die Faust aufs Auge in die Umgebung passten. So konnten wir uns erst einmal durch die Köstlichkeiten der Food Trucks essen und es uns gemütlich machen. Nachmittags wollte ich mit Anton gerne noch Raketen Erna sehen. Leider hatte Anton an diesem Nachmittag so gar keine Lust auf laute, poppige Kindermusik. Es war wohl einfach zu heiß. Aber macht ja nichts… Es gab noch so viel zu entdecken. Wir machten uns auf den Weg auf die andere Seite des Festivals: zur Zwergstadt. Was hier geboten wurde war der Wahnsinn. Riesige Spielwelten drinnen und draußen. Autoreifen, übergroße Magnetkissen, Hindernislauf, Schubkarrenrennen, Rasensprenger, Duplo, Kapla, Lesewagon, Spielküchen und und und. Wir Eltern konnten uns in der Hitze einen schattigen Platz für eine Pause suchen und klein Anton hatte eindeutig seinen Spaß.

Mein Herz hat der Designmarkt eindeutig höher schlagen lassen. Kleine Designer stellten ihre Labels und Produkte aus den Bereichen Kleidung, Taschen und Schmuck vor. Ein Name aus Hamburg ist mir im Gedächtnis geblieben: Animoh. Ihre Homepage ist noch im Aufbau. Aber ihre süßen Hosen aus Musselin-Stoff sind sehr hübsch anzusehen. Später am Tage haben wir noch die Activityarea mit Slackline und Zirkusschule erkundet. Wie sich herausstellte ist mein Mann ein echtes Jongliertalent.

Wer also vor der Frage steht ob ein Festivalbesuch überhaupt etwas mit und für Kinder ist, dem kann ich sagen: Das Summer´s Tale ist für wie für Familien mit kleineren und größeren Kinder gemacht. Auf ein Festival, dass nicht für Kids ausgerichtet ist, würde ich nicht fahren. Aber die Wälder von Luhmühlen sind einfach eine perfekte Umgebung für ein echtes Abendteuer-Event mit der ganzen Familie. Unser weiteres persönliches Fazit ist, dass es mit mehreren Leuten sicherlich noch mehr Spaß machen würde. Abends ist es dann ja schon so, dass einer beim Kind und Zelt bleibt und der andere alleine zum Gelände geht um sich die Hauptacts anzusehen. Was die Campingsausstattung angeht, wären wir gerne besser ausgestattet gewesen. Was ja auch immer so ein Thema für sich ist sind die sanitären Anlagen. Doch auch hier habe ich nichts zu meckern. Toiletten, große Waschbereiche und Duschen gab es zu Hauf – immer sauber und ohne warten. Trinkwasserstationen gab es auch an vielen Ecken. Alles in allem ist unser Festivalabenteuer geglückt – mit ein paar Ecken und Kanten hier und da aus denen wir für das nächste Mal lernen konnten.

 

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Vorbereitungen fürs Wochenbett – Leckeres & Gesundes

Neben dem Gemütlichkeitsfaktor und den Hygiene-Utensilien fürs Wochenbett ist mir diesmal die Vorbereitung in Sachen Haushalt und vor allem Verpflegung total wichtig. Denn schließlich sind bei uns nicht mehr nur mein Mann und ich zu versorgen, sondern zumindest abends und am Wochenende auch die Jungs. Es gibt ja Männer da wäre, die Aufgabe die Familie mit gesundem Essen zu versorgen, die einfachste, aber meiner ist leider kein leidenschaftlicher Koch und ich glaube er wird mit den Jungs genug zu tun haben.

Leckeres fürs Wochenbett vorbereiten

Diesmal habe ich daher unsere beiden Gefrierschränke ordentlich gefüllt. Ich habe vorgekocht und so gibt es zum Beispiel einigen Portionen Bolognese, abgefüllt in Gefriertüten im Eisfach. Ich habe ich auch immer wieder Reste von leckeren Gerichten eingefroren, so dass ich davon auch immer schnell noch eine Portion für mich oder den Papa habe, wenn die Jungs in der Woche im Kindergarten essen. Ich habe einige Tüten Frosta TK Gerichte gekauft und das aller Beste: Meine liebe Patentante hat uns, bzw. mir eine riesige Portion Wochenbettkraftsuppe (Hühnersuppe) gekocht, die ich in einzelnen Portionen abgefüllt habe, denn Hühnersuppe ist nicht nur bei Erkältung gut, sondern wirkt auch im Wochenbett beim Milcheinschuss super.

Aber da wir nicht nur an die Tiefkühltruhe wollten, habe ich auch andere Alternativen ausprobiert.

Gekochtes Essen liefern lassen

Irgendwie haben wir hier im kleinen, feinen Oldenburg nicht die richtige Auswahl an leckeren und wirklich guten, gesunden Lieferservices. Es gibt diese schrecklichen Essen auf Rädern Dienste, die meist alte Leute mit zerkochtem beliefern und sonst eher Lieferdienste, die allerlei ungesundes und das auch nicht wirklich gut liefern. Aber Gott sei dank, gibt es inzwischen ein paar Online Shops die sich auf die Verpflegung von frisch gebackenen Mamas spezialisiert haben. Der bekannteste ist wohl Gesund & Mutter*. Und den habe ich vorab auch einmal für euch ausprobiert. Es gibt dort leckere Hausmannskost, wie Königsbergerklops, Gulasch oder Hühnerfrikassee, aber auch etwas besonderes wie orientalisches CousCous oder Gemüsecurry mit Kartoffeln, Erbsen und Linsen. Ich bin ja eher so der Hausmannskost-Typ, aber ich finde es super, dass man die Auswahl hat. Neben warmen Gerichten mit Fleisch, vegetarisch oder vegan, gibt es auch leckere Kuchen im Glas oder leckere Stillkugeln. Etwas was ich vorher übrigens noch nie gegessen habe, aber wirklich lecker ist und für einen tollen Energieschub sorgt. Ich habe bisher immer welche online bestellt, die sind auch wirklich lecker, aber leider funktioniert das mit dem Versand dort nicht so gut, daher kann ich euch die leider nicht empfehlen. Ich werde aber mal weiter testen. Ansonsten gibt es online auch tolle Rezepte zum Selber machen.

Rezeptbox von Hello Fresh

Wir sind bekennende Hello Fresh* Fans und haben die Box schon einige Male gehabt. Wirklich sehr lecker und die Rezepte sind so einfach zu kochen, bzw. alles gut erklärt, dass dort auch mein Mann den Kochlöffel schwingen könnte. Ich hingegen finde es aber auch super, dass ich mir einfach keine Gedanken drum machen muss, was ich nun genau koche und was ich dafür alles brauche. Es wird halt alles in der passenden Menge geliefert und daher wird das auch eine prima Entlastung sein, wenn wir die Kühltruhe geplündert haben und war es auch schon in der Zeit vor der Geburt, wo einfach der Kopf zu voll war, um sich um Essenpläne und gesunde Mahlzeiten Gedanken zu machen.

Lasst euch Hilfe oder Essen schenken

Das finde ich ja eh das beste Geschenk, denn spätestens ab dem 2. Kind machen solche Geschenke, wie Hilfe im Haushalt oder eine leckere Mahlzeit gekocht von Freunden oder Familie viel mehr Sinn als das 20. Babyspielzeug. Wenn ihr keine Lust habt selber zu kochen, dann gibt es bei Gesund & Mutter zum Beispiel auch Gutscheine für Aboboxen die ihr prima verschenken könnt.

Allerdings weiß ich auch, dass es schwierig ist, solche Wünsche zu äußern! Ich frage nur sehr ungern nach Hilfe, aber ich weiß irgendwie auch, dass wir sie diesmal brauchen werden und sei es nur die Bespaßung der Jungs und somit das Spielen bei Freunden, was häufiger außer Haus stattfindet als sonst. Wer sich also genauso wenig traut nach Hilfe zu Fragen für den habe ich mir was tolles überlegt und kleine Wochenbettwunschkarte erstellt, die ihr vorab im Freundeskreis als Wünsche verteilen könnt. Ihr könnt sie euch hier herunterladen.

*Wir durften sowohl Hello Fresh, als auch Gesund & Mutter als PR Sample testen – lieben Dank dafür!

 

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Vorbereitungen fürs Wochenbett – Wohlfühlen & Pflege

Ehrlich gesagt habe ich keine Vorstellung davon, wie das Wochenbett diesmal werden wird. Mit den zwei wilden Kerlen kann ich mir eine lange Kuschelzeit im Bett kaum vorstellen, aber was ist, wenn ich das als Mama doch brauche und das Baby es doch eh eigentlich auch braucht. Dann heißt es gut vorbereitet zu sein, also habe ich mir vor ab ein paar Maßnahmen überlegt. Ich habe alles eingekauft, was man für das Wochenbett so braucht, bzw. brauchen könnte. Bei Paul brauchte ich das meiste eigentlich nicht und war schnell wieder fit. Die Geburt war entspannt und wirklich schön, ich hoffe einfach das es diesmal genauso wird, aber ich weiß aus Emils Wochenbett auch das es anderes sein kann. Da war mein Kreislauf wochenlang im Keller und auch sonst hatte ich ordentlich mit mir zu tun. An den Haushalt und Dinge wie Essen kochen war nicht zu denken. Damals mussten aber ja Gott sei Dank nur mein Mann und ich versorgt werden, also alles halb so schlimm. Da ich doch festgestellt habe, dass dies ein wirklich umfangreiches Thema sein kann, vor allem aber es irgendwie zwei verschiedene Richtungen gibt, habe ich mich entschlossen zwei Posts für euch zu schreiben. Einmal einen zum Thema – „Leckeres & Gesundes“ und einmal einen zum Thema „Wohlfühlen und Pflegen“

Mach es dir gemütlich

Ich wirbel seit Wochen durchs Haus und versuche es so gut es geht gemütlich zu machen. Mit den Jungs ist das eine never ending story und ich glaube ich übertreibe es auch ein wenig. Denn natürlich müssen nicht zwingend alle Fenster geputzt sein und auch auf keinen Fall alle Schränke sortiert und ausgewischt. Aber ich erfreue mich gerade daran, was zu tun, während die Jungs Ferien haben, denn das ist im Grunde das einzige was ich am Tag wirklich gut schaffe und mit einer Menge Pausen realisieren kann. Ausflüge schaffen ich gerade leider nicht mehr und der Wocheneinkauf mit beiden stellt mich schon vor größte Herausforderungen.

Aber zuhause ist es inzwischen wirklich ziemlich ordentlich und alle Abläufe so vereinfacht, dass wir es auch im Wochenbett schnell schaffen sollten wieder Ordnung reinzubringen. Denn alles hat seinen Platz und dank großem Ausmisten ist davon viel da.

Platziere überall Spucktücher

Ich habe es mir für das Sofa und das Schlafzimmer besonders gemütlich gemacht. Kuscheldecken, Stillkissen und allerlei Spucktücher liegen bereit. Ich werde auch Nachts im Bett wickeln und habe die kleine Ecke an unserem Beistellbett mit Windeln, einem Wechseloutfit und weiteren Spucktüchern ausstatten. Spucktücher braucht man gefühlt viele und das ist wohl auch eines der Dinge, die wir in Überzahl haben, denn ich nutze sie für alles! Zum Schutz vor kleinen Spucktüchern natürlich hauptsächlich. Ich habe nämlich keine Lust jeden Tag die Betten zu beziehen und so liegen sie unterm Kopf des Babys, wenn es schläft und einfach griffbereit, wenn man merkt es kommt was. So ähnlich ist es im Wohnzimmer mit dem Sofa auch. Ich lege da gerne auch noch ne waschbare über den Sofastoff und Stillkissen über die Rückenlehne. Die Spucktücher sind also immer im ganzen Haus verteilt und für den Einsatz griffbereit. Wenn man zwei Etagen hat, ist es sowieso schön die Wochenbettutensilien sowohl oben als auch unten zu haben, denn auch der Papa hat mit den beiden anderen Jungs im Schlepptau nicht immer Lust durchs ganze Haus zu sprinten und die passenden Sachen für Mama und Baby zu besorgen. Es gibt also einen Wochenbettkorb für oben und unten.

So habe ich auch zwei Stillkissen. Ein geliehenes, festes Hörnchen für unten fürs Sofa, ein flexibels von Theraline*, welche sich nachts auch wunderbar als kleine Grenze für die Jungs im Familienbett eignet. Damals bei Emil musste ich mir noch für alle Stillkissen selbst bezüge nähen. Inzwischen gibt es echt schöne und Theraline hat zum Beispiel ein ganz kuscheliges aus Jersey in grau. Das mag ich am liebsten.

 

Hygieneutensilien fürs Wochenbett

Neben den Dingen für die Gemütlichkeit muss man sich leider auch mit den Hygieneartikeln ausrüsten, aber das bleibt nun mal nicht aus. Beide Wochenbettkörbe werden also mit den typischen Hygieneartikeln fürs Wochenbett gefüllt, damit ich die Jungs nicht unbedingt zwingend losschicken muss, um riesige Vlieseinlagen zu kaufen. Gott sei Dank kann man inzwischen ja auch alles gut online bestellen, z.B. bei DM.

Was ist drin:
– Vlieseinlagen
– ein Messbecher zum Spülen des Wochenfluss nach dem Toilettengang (Tipp meiner Hebamme und wirklich sehr praktisch, gerade bei Geburtsverletzungen)
– Tannolact Badezusatz für Sitzbäder, bei eventuellen Geburtsverletzungen
– Regenerationsspray von Motherlove
– Stilleinlagen
– MAM Stillkompressen
– Stillhütchen (Brauchte ich bei Paul nicht, aber bei Emil haben sie mir das Stillen ungemein erleichtert)
– eine Salbe für wunde Brustwarzen
– Mullwindeln/Spucktücher

*Das Stillkissen wurde mir als PR Sample zur Verfügung gestellt.

 

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Schwangerschaftsupdate (9. Monat)

Wie weit bin ich?
In der 36. Woche, ab nächster Woche kann es also offiziell losgehen, denn dann sind wir aus dem Frühchen Stadium raus und müssen nicht mehr im großen Krankenhaus entbinden. Ganz so eilig habe ich es allerdings noch nicht, denn ich möchte schon gern noch die Eingewöhnung im Kindergarten mit Paul machen. Die startet aber auch diese Woche und ich bin sehr gespannt wie es laufen wird.

Wie fühlt es sich an Schwanger zu sein?
Was soll ich sagen, es sind 35 Grad und da schläft wohl keiner mehr richtig gut, sowohl Schwangere als auch alle Anderen haben mit den Temperaturen zu kämpfen, aber das Gute in diesen Sommer ist ja, dass es nicht so ein auf und ab ist. Es ist schon seit Wochen konstant warm, nicht schwül oder feucht, sondern einfach ein richtiger Sommer, wie man sich das für die Sommerferien wünscht. Das haben wir hier oben im Norden selten und ich kann mich kaum erinnern, dass ich so einen Sommer je erlebt habe. Es ist nicht der perfekte Sommer für Schwangere in Stützstrümpfen, aber ich habe mich tatsächlich auch ein wenig dran gewöhnt und freue mich nun auf einen kuscheligen Herbst mit Baby. Die Wehwehchen sind alle etwas weniger geworden. Ich bin zwar immer noch nicht die beweglichste, aber das wird wohl auch die letzten Tage nicht besser werden.

Hallo Dickbauch, Gewicht?
Ich weiß es ehrlich gesagt gerade nicht. Die Beine sind voller Wasser, an den Händen geht es noch. Ja und der Bauch ist einfach nur rund. Ich sehe aus, als hätte ich nen Medizinball verschluckt.

Umstandsmode?
Eigentlich braucht man bei den Temperaturen gerade kaum was zum Anziehen und ich habe tatsächlich mein Bikinioberteil hervorgekramt. Es sitzt etwas knapp, aber mehr mag ich gerade nicht anziehen. Es sieht vermutlich etwas seltsam aus – Stützstrümpfe, Shorts und Bikinioberteil, aber irgendwann ist die Zeit des schlechten Kleidungsstils auch wieder vorbei.

Neuzugänge für das Baby?

Habt ihr es schon bei Instagram gesehen? Für die kaputte Wiege meiner Freundin, haben wir die wohl schönste Alternative gefunden – das sebra Bett* ist bei uns eingezogen und schmückt nun das Wohnzimmer. Ihr bekommt ganz bald einen Post dazu und noch mehr Bilder. Ansonsten habe ich noch mal im Sale zugeschlagen und ein paar schöne Sachen in größeren Größen gekauft. Teilweise schon für nächsten Sommer. Und ich frage mich gerade, ob ich vielleicht doch was kurzes fürs Baby brauche?

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?
Gott sei Dank noch nicht, obwohl die Haut am Bauch ziemlich spannt.

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?
Schlecht. Ich muss ständig aufstehen um auf die Toiletten zu gehen, was auf der einen Seite gut ist, dann kann ich auch mal die Schlafseiten wechseln auf der anderen Seite ist es aber auch nervig und es ist gerade einfach viel zu warm. Daher wühlen sich alle Nachts nur unruhig durchs Bett und die Nacht ist für mich oft schon um kurz vor 5 zu Ende, denn dann tingle ich durchs Haus und reiße alle Fenster zum Lüften auf.

Verspüre ich Kindsbewegungen?
Und wie, er ist wirklich sehr rege und tritt mich oft ordentlich.

Habe ich Heißhungerattacken?
Nein! Ich mag gerade gefrorenen Traubensaft sehr gern, aber es ist kein Heißhunger.

Gibt es erste Geburtsanzeichen?
Nein!

Aktuelle Stimmung?
Gut, auch wenn ich der nächsten Woche herbei sehne, da gehts nämlich im Kindergarten weiter und die 3 Wochen Sommerferien sind um. Ich hoffe das ich dann Zeit finde mich noch mal intensiver mit der Geburtsvorbereitung zu beschäftigen.

Sonstige Gedanken?
Das ist auch ein Thema was mich gerade sehr beschäftigt. Schaffe ich es tatsächlich tiefenentspannt während der Geburt zu sein? Ich glaube schon, dass ich eigentlich gut geübt habe, aber wie wird es werden, wenn es soweit ist. Ich kann ja nicht mit geschlossenen Augen durch die Krankenhausflure laufen und was ist, wenn das Personal mich mit meiner Idee, die Geburt so zu überleben nicht ernst nimmt. Ich bin gespannt. Auch bin ich gespannt auf den Moment, wann es wohl losgeht. Ich wünsche mir diesmal eigentlich mal eine Geburt ohne Einleitung.

*Das Bett ist im Rahmen meiner sebra Markenbotschaftertätigkeit bei uns eingezogen.

21 In Enthält Werbung/ sanvie|mini NACHHALTIG

Auf das Tier gekommen – VERLOSUNG

[Werbung, da PR Sample & Gewinnspiel]

Auch wenn gerade absolutes Draußenspielen angesagt ist, habe ich etwas entdeckt, dass sich hervorragend zum Energieloswerden für Drinnen eignet. Denn wir wissen ja: der Herbst kommt leider schneller als gedacht. Die tollen Tobe- und Spieltiere von Woof sind als Mitbewohner im Kinderzimmer herzlich Willkommen. Anton durfte ordentlich testen … werfen, raufen, kuscheln, drauf herumspringen, sich anlehnen, herumtragen und vieles mehr. Echte Freunde für die Kleinen!

Der Bezug der Woof-Tiere ist super robust und hält einiges aus. Auch der ein oder andere Schmierfleck lässt sich gut abwischen – natürlich kann der Bezug auch im Gesamten abgenommen und gewaschen werden. Die bunten Stoffe gibt es in vier Designs und sind eine tolle Ergänzung für sonst schlicht gehaltene Kinderzimmer in hellen Farbtönen mit naturbelassenen Möbeln. Gefertigt in Deutschland sind alle Tiere echte Handarbeit. Auf den Fotos seht ihr zum Beispiel Señor Ken – den Pinguin mit Weltraumerfahrung. Mit seinem treuen und taktisch klugen Kumpel Dodge the dog streunen die beiden von Kinderzimmer zu Kinderzimmer. Immer mit dabei Elli Elefant – der erhabenen Elefantendame. Sie ist so groß, dass Anton richtig auf ihr sitzen und reiten kann. Der letze im Bunde ist Gerrit la giraf, der durch seinen langen Hals locker den Überblick behält. Sowohl der Bezug aus einem Baumwollgemisch als auch der PUR Schaumstoff im Inneren sind nach dem ÖKOTEX100-Standard zertifiziert.

Entworfen wurden die tierischen Helden von Nils Fischer – einem freien Designer aus Berlin. Besonders mag ich die simple Form der Tiere. So einfach und trotzdem eindeutig kann sich die Fantasie der Kids frei entfalten. Und auch ohne Augen und Mund wirkt die Viererbande freundlich und liebevoll. Alle Woof-Tiere eignen sich für Kinder ab 2 Jahre.

Und nun könnt ihr den Pinguin Señor Ken gewinnen. Hinterlasst mir bis zum 28.07.2018, 24 Uhr ein Kommentar warum Ken bei euch einziehen sollte . Der Gewinner wird von mir per E-Mail benachrichtigt.