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Wie wir Eltern gute Fotos machen. Fototipps von Leni Moretti

Liebe Leni, mit den Kindern ist die Bedeutung an schönen Fotos bei mir noch mal gestiegen, sicher auch bei vielen anderen. Denn man möchte die Erinnerungen unbedingt besonders schön festhalten. Du fotografierst immer wieder Familien, deine Bilder sind ein Traum und nun hast du einen Online Fotokurs für Eltern entwickelt, damit auch wir es einfacher haben. Für wen ist der Kurs interessant?

Seit 5 Jahren fotografiere ich jetzt Familien in ihrem Zuhause. Dabei ist mir eine Sache immer wieder aufgefallen. Viele Eltern haben richtig gute Kameras, manche sogar die gleiche wie ich. Aber sie wissen nicht, wie sie damit richtig gute Baby- und Kinderfotos machen. Die meisten fotografieren im Automatik-Modus und ich dachte mir immer, wie schade! Sie haben so ein wunderbares Werkzeug, mit dem sie all die kostbaren Momente ihres Familienlebens festhalten könnten. Nicht als Schnappschuss, wie mit dem Handy, sondern genau so, wie sie es erleben und sehen und fühlen. 

Den Fotokurs habe ich für Eltern entwickelt, die keine Lust mehr auf unscharfe Kinderbilder haben und weg wollen vom Automatik-Modus. Ich zeige ihnen ohne umständliches Technik-Fachsimpeln einfach und verständlich, wie ihre Kamera funktioniert.  In 8 Module schauen wir uns erst die Grundlagen und das Licht an, dann den ISO, dann die Blende, die Verschlusszeit, den Manuellen Modus, den Autofokus, die Bildgestaltung und wie man seine Kinderfotos in Lightroom (noch mehr) zum Strahlen bringt. Ein Thema baut auf dem anderen auf und in nur wenigen Wochen machen meine Teilnehmer die Fotos, die sie sich beim Kauf ihrer Kamera erhofft haben. Manche hatten ihre Kamera mehrere Jahre im Schrank zu liegen und sind völlig beeindruckt, was sie damit nach dem Fotokurs für schöne Kinderbilder zaubern können!

Man erfährt hier alles, was man wissen muss, um daussen und drinnen – auch bei wenig Licht – fantastische Kinderfotos zu machen! Mit Video-Tutorials, PDFs und viele praktischen Übungsaufgaben, die man gut in den Familienalltag integrieren kann. Das Schöne: Jeder kann den Fotokurs in seinem eigenen Tempo absolvieren.

Welches Equipment brauche ich um deinen Kurs zu machen? Welches Objektiv sollte man unbedingt haben?

Wichtig ist, dass man mit seiner Kamera im Manuellen Modus fotografieren und die Objektive wechseln kann. 

Viele Teilnehmer fangen den Kurs mit einem Zoom-Objektiv an, merken aber schnell, dass sich die Anschaffung einer Festbrennweite lohnt. Also ein Objektiv ohne Zoom, das nicht teuer sein muss. Mit einer Festbrennweite kann man Kinder sehr schön vom Hintergrund abheben und auch bei wenig Licht tolle Aufnahmen machen. Eine Festbrennweite ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Fotokurs!

Besondere Herausforderungen sind ja immer wieder dunkle Räume, schlechtes Licht und Kinder die sich bewegen, meist viel zu schnell. Ich merke das, dass ich von den Jungs als Babys immer unzählige schöne Fotos habe, später wird es aber weniger, weil doch immer wieder welche nichts werden. Was sind da deine Tipps?

Zum einen sollte man wissen, dass durch-die-Gegend-springende Kinder bei wenig Licht eines der schwierigsten Fotomotive überhaupt sind! Auch für mich als Fotografin. Zum anderen ist es wichtig, zu verstehen, dass wir für scharfe, klare Kinderbilder Licht brauchen. So viel wie möglich! 

Im Grunde hat Deine Kamera nur ein Ziel: 

Sie möchte ein richtig belichtetes Foto erstellen. Und das gelingt ihr, indem sie die 3 Komponenten ISO, Blende und Verschlusszeit aufeinander abstimmt. Im Automatik-Modus werden die Kinderfotos oft zu dunkel oder unscharf, weil die Kamera nicht weiß, was Du möchtest. Du musst es ihr „sagen“! Du kannst Deiner Kamera sagen, wie genau die Kombination aus ISO, Blende und Zeit aussehen soll. Damit das Foto so aussieht, wie Du Dir das vorstellst. 

Was genau Du bei Deiner Kamera einstellen musst, damit unscharfe Kinderfotos der Vergangenheit angehören, habe ich in diesen Blogartikeln zusammengefasst: 

4 Gründe für unscharfe Kinderfotos in der Wohnung und was Du dagegen tun kannst

5 Tipps, wie Du in Wohnungen mit wenig Licht helle Familienfotos machst

Ich bin oft diejenige die Fotografiert, aber der Nachteil ist, dass ich in unseren Fotobüchern fast gar nicht dabei bin. Hast du Tricks wie ich das ändern kann oder sollten zwingend beide Elternteile den Kurs bei dir machen?

Es gibt 2 Möglichkeiten: Man drückt dem Mann die Kamera in die Hand oder man macht öfter mal Selbstporträts mit den Kindern. Selber mit auf’s Bild zu kommen ist nicht einfach und kostet manchmal Überwindung, aber es lohnt sich!

Warum nicht auch mal mit Selbstauslöser fotografieren?

Für Selbstporträts braucht man für den Anfang nichtmal unbedingt ein Stativ. Man kann die Kamera auch auf dem Tisch, im Regal oder auf dem Boden positionieren. Selbstporträts kann man mit dem 10-Sekunden-Selbstauslöser, einem Fernauslöser und/oder Intervall-Aufnahmen machen. Bei einigen Kameras hat man hier die Option, mit ein paar Sekunden Abstand mehrere Bilder hintereinander zu machen. Bei Kameras mit WLAN-Funktion kann man teilweise auch mit dem Handy die Kamera auslösen. 

Und zu guter Letzt? Bestichst du die Kids auch mit Gummibärchen, damit sie Lust auf Fotos haben oder wie bekommst du sie dazu? 

Oh nein, Süßigkeiten habe ich nie dabei. Mir ist es wichtig, dass die Kinder beim Shooting Spaß haben. Im Laufe der Jahre habe ich mir viele lustige Spiele ausgedacht, mit denen man Kindern ein authentisches Lachen entlocken kann. Manchmal setze ich mir auch lustige Karnevalsbrillen auf oder erzähle Kinderwitze und Reime, wie diesen hier:

„Ein Huhn, das fraß, man glaub es kaum, ein Blatt von einem Gummibaum. Dann lief es in den Hühnerstall und legte einen Gummiball.“ 

Innige Momente vom Papa festhalten lassen

Ich danke dir für all deine tollen Antworten und die vielen Lehrreichen Tipps – ich werde sicher noch häufig bei dir auf dem Blog vorbei schauen.

Bilder: Leni Moretti

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Kindergartenfotos können auch richtig schön sein – Kleine Pünktchen im Interview

Liebe Janine, ich freue mich riesig, dass du heute Zeit für mich hast, denn ich möchte unbedingt allerweil Zeigen, dass es auch in schön geht. Die Sache mit den Kindergartenfotos. Ich muss gestehen, ich habe einmal im Jahr große Angst. Denn unsere Kindergartenfotos der Jungs sehen eigentlich fast noch genauso aus, wie meine damals aus den 80ern – fürchterlich gestellt mit verschränkten Armen und meist erkenne ich mein Kind darauf nicht wieder.
Warum ist das häufig immer noch so? Wie sind da deine Erfahrungen?
Ich konzentriere mich ehrlich gesagt nicht darauf was andere Fotografen in den Kindergärten & Schulen so machen, sondern eher auf das was ich in der Kindergartenfotografie umsetzen möchte. Meinen Bildstil und meine Vorstellungen von Kinderbildern. Du hast aber recht, viele sind sehr eingefahren „ Das klappt schon 20 Jahre so„ denken sie. Ich habe gelernt, wer nicht mit der Zeit geht, der geht. Dieser Spruch lässt mich wachsen, jeden Tag.
Mittlerweile gibt es seit Jahren den Onlineverkauf mit Onlinegalerie in Kindergärten & Schulen, doch hier ist es auch noch so, das es viele Kitas  & Schulen bevorzugen einen Mappenfotografen zu buchen. Den Eltern werden so Bilder vorgelegt, meist ein Motiv in Farbe, eins in Schwarz-Weiss und eins in Sepia. Keine Auswahl, keine Vergleichsbilder. Ich fotografiere von Anfang an nur Online & habe so tolle Möglichkeiten Eltern glücklich zu machen.
Als ich unsere Fotografin darauf ansprach, meinte sie in der kürze der Zeit wäre nicht mehr möglich. Wie machst du das? Nimmst du dir tatsächlich so viel mehr Zeit? Und was kosten deine Bilder?
Es ist auch in dieser kurzen Zeit möglich, in der kurzen Zeit kleide ich noch die Kinder um. Endscheidend ist doch, bin ich da um nur Bilder zu machen oder um mit den Kindern Spaß zu haben. Für die Kinder muss das fotografieren ein Spiel sein, ein Spiel wo jedes Kind sein kann wie es ist. Ich habe ungefähr 4-5 min pro Kind. In dieser Zeit kleiden wir die Kinder & fotografieren. Das drum herum ist fast wichtiger als das eigentliche Bild. Das Bild ist erst dann perfekt, wenn alles andere drum herum stimmt. Bei mir kostet ein Abzug 5 Euro, daran hat sich 4 Jahre lang nichts geändert.
Ich mag vor allem deine Fotosets sehr, die sind modern und dennoch schlicht. Was inspiriert dich da? 
Mich inspirieren Modemarken – Architektur – Mode Labels für Kids – Zeitschriften. Meist hat das alles nichts mit Fotografie zu tun. Ich sehe Farben, in Stickzeitungen ein Hasen, in einem Architekturblog ein Auto … gefällt mir das, versuch ich das umzusetzen & muss es haben, egal was es kostet. Ich liebe was ich tue, die Kindergarten & Schulfotografie erfüllt mich, da ich es geschafft habe, das umzusetzen was ich möchte. Ich richte mich nicht danach was die Masse möchte, sondern was ich möchte, mir muss die Arbeit spass machen.
Was bringst du alles mit, wenn du in den Kindergarten kommst?
Tatsächlich bringe ich alles mit was du in den Sets & drum siehst. Ein Fotoset, Foto Equipment, Klamotten in allen Grössen, Taschentücher & alles um auf alles vorbereitet zu sein.
Bei meinem Großen (5 Jahre) merke ich immer mehr, dass er keine Lust mehr auf Fotos hat – wie kitzelst du ein echtes Lächeln aus den Kids – was ist da dein Geheimtipp?
Das ist tatsächlich ein Geheimtipp & in kürze mein Erstes eigenes Produkt was für Kinderfotografen auf den Markt kommt. Aber auch für Eltern oder Hobbyfotografen ist mein Neues Produkt was um Kinder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. In kürze darf ich mehr verraten 🙂
So viel kann ich aber schon verraten, ich erzähle ganz ganz viele tolle Geschichten … die Kinder steigen darauf ein & wir kommen so ins Gespräch. Die Kinder können frei sein und jedes Kleine Pünktchen erzählt mir so seine eigene spannende Geschichte, während der Zeit entstehen so tolle Bilder, das die Kinder vergessen, das sie überhaupt fotografiert werden. Mein Rezept für authentische Bilder von Kindern, reden reden reden : )
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Was ziehen wir bloß an – Die richtige Kleider-Auswahl für ein Familienshooting

[Dieser Post enthält Werbung für Tausendkind.de]

Ich liebe Familienshootings. Ich selbst fotografiere wahnsinnig gern und auch immer wieder mal andere Familien, aber da ich selber meist hinter der Kamera stehe, bin ich selten mit auf den Bildern und so lassen wir uns regelmäßig alle zusammen fotografieren. Immer im Stil einer Reportage, nie die gestellten Bilder im Studio. Bei dieser Art von Fotos entstehen wunderbare Bilder und tolle Erinnerungen. Fotos die hier an der Wand hängen, die die Fotobücher schmücken und die natürlich auch in den Jahreskalendern, die regelmäßig der Familie zu Weihnachten geschenkt werden, ihren Platz finden. Ich kann jedem nur empfehlen sich mal mit der Kamera begleiten zu lassen, ob an einem Lieblingsort oder aber auch zuhause. Wenn ich Familien fotografiere, dann werde ich oft gefragt, was man am besten anziehen soll, viele haben noch die Vorstellung davon am besten alle gleich – weißes T-Shirt, Jeans und dann noch barfuss. Ich finde das macht es auch wieder gestellt und empfehle meist Outfits in ähnlichen Farbkombinationen und nicht die selben unbedingt das gleiche Outfit. In unserem Kleiderschrank finde ich da für die Jungs leicht was, denn was ich als Casuale Wardrobe habe, ist bei den Jungs ähnlich. Die Farben im Kleiderschrank sind oft die selben und lassen sich demnach alle gut miteinander kombinieren. Wenn das aber nicht der Fall ist und der Kleiderschrank eurer Kinder bunter ist, dann habe ich heute ein paar Tipps für euch, was ihr den Kids bei so einem Familienshooting gut anziehen könnt. Ich habe ein paar unterschiedliche Outfits zusammen gestellt. Mal für Mädchen, mal für Jungs, mal für Teens, mal für Neugeborene. Ich hoffe ich kann euch damit inspirieren.

Was ihr auf keinen Fall anziehen solltet:

• Ich habe es ja eben schon genannt – Partnerlook bei allen Familienmitgliedern ist für eine natürliche Fotoreportage wohl eher nicht das richtige. Bei Zwillingen kann ich es gerade noch verstehen, aber dann kleidet euch als Eltern harmonisch dazu.

• Große Motive auf Oberteilen – Zu bunt und zu laut wirkt auch eher störend auf Fotos. So gern die Kids auch ihre PawPatrol T-Shirts tragen, versucht sie an solchen Tagen von etwas anderem zu überzeugen.

• Hemd und Fliege – Ebenfalls zu gestellt und meist fühlen sich die Kindern darin auch nicht wohl. Darum lasst die Festtagsgadrobe lieber im Schrank.

 

Stattdessen könnten Geschwisteroutfits so aussehen:

 

 

Geschwisteroutfit Boy and Girl

Ihr habt ein Junge und ein Mädchen? Auch da könnt ihr die Outfits toll miteinander kombinieren, wenn ihr ähnliche Farben wählt. So ein Kleidungsstück wie ein Rock ist super, wenn er mehrere Farben enthält und sich somit das Outfit des Jungen ganz harmonisch mit dem des Mädchens verbindet. Der Junge hätte hier zum Beispiel auch ne beige/graues Oberteil wählen können.

Girl: Bluse von Emile et Ida, Rock von Scotch R´belle, Boots von Bisgaard

Boy: Pullover von Play Up, Jeans von name it, Boots von Kavat

 

Geschwisteroutfit Babygirl und Boy

Teenager und ein Neugeborenes. Da sind die Bedürfnisse und Ansprüche an Kleidung wohl oft so groß wie sonst nie, daher kann ich euch empfehlen dort in dezenten Farben zu bleiben. Wie beige oder grau und vielleicht beim Baby in den Lieblingsfarben eine Hose oder das liebste Kuscheltier zu ergänzen. Diese zurückgenommene Farbkombi wirkt auf den Fotos sehr ruhig und so rücken Mimik und Gestik in den Vordergrund und auf die kommt es ja an. Auch wir Erwachsenen können uns so einfach harmonisch dazu kleiden.

Newborn: Wickeljacke von Imps & Elfs, Strickleggings von name it, Rassel von SmallStuff und Babydecke von Elodie Details.

Teenieboy: Pullover und Jeans von Scotch & Shrunk, Sneaker von Puma

 

Geschwisteroutfit Boys and Girl

Je mehr Kinder, umso schwieriger wird es für viele ein harmonisches Outfit zu wählen. Sind dann die Altersunterschiede noch groß wird es noch schwieriger. Da würde ich auch in dezenten Farben bleiben und da passt selbst das Gild und Glitzer im Mädchen Outfit perfekt zum coolen Jungsoutfit mit Print. Generell gilt weniger ist mehr.

Little Boy: Shirt von PlayUp, Jeans von name it, Boots von Kickers

Little Girl: Pullover von Emile et Ida , Rock von name it, Boots von UGG

Boy: T-Shirt von Soft Gallery, Jeans von Scotch Shrunk, Sneaker von Bisgaard

 

Geschwisteroutfit Girls and Boy

Ich liebe die Kombi aus rosa und dunkelblau. Ich finde mit dunkelblau kann man einfach nichts falsch machen. Daher haben wir auf unseren Familienfotos auch oft Dunkelblau an. Es hat jeder im Schrank und es steht Mädchen und Jungen und Männern und Frauen. Es steht den ganz kleinen und auch den größeren. Daher kann ich euch dunkelblau absolut empfehlen. Man kann es so vielseitig kombinieren. Passt zur Bluejeans, aber auch zum rosa Kleid.

Little Girl: Oberteil und Rock von noa noa, Boots von froddo

Girl: Kleid von noa noa, Leggings von name it, Boots von Angulus

Babyboy: Latzhose von PlayUp , Strickjacke von Condor, Krabbelschuhe von Boumy

 

Hier noch ein paar Bilder von unseren letzten Shootings, weitere Tipps was man sonst anziehen könnte, findet ihr bei Leni Moretti. Sie rät eher zu hellen Farben. Ich bin irgendwie noch so im Wintermodus, dass ich vor allem dunkle Farben gewählt habe, das liegt aber auch daran, dass ich weiß zum Beispiel total ungern fotografiere, weil es sobald die Sonne kommt wirklich schwierig wird. Vielleicht stelle ich euch im Sommer noch mal Inspirationsoutfits für ein Sommershooting im Freien zusammen.

Fotos Gesa Wendel

 

Fotos Corinna Keiser

 

 

 

 

 

 

 

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Tragen ist Liebe – Ein Tragemantel von mamalila für das ganze Jahr

Wie bei so vielen Dingen, hatte ich am Ende meiner Tragezeit mit Paul auch meine Tragejacke weitergegeben. Ich hatte eine praktische Outdoortragejacke von finside, die zwei unterschiedliche Einsätze für vorne hatte. Einen für den Babybauch und einen zum Tragen für das Baby. Ich habe diese Jacke gern getragen, aber sie saß bei mir nie perfekt. Dennoch hat sich die Investition in eine hochwertige Jacke gelohnt, weil ich sie einfach wahnsinnig viel getragen habe und damals beim Verkauf auch immer noch einen guten Preis bekommen habe. Nie hätte ich gedacht, dass ich so eine Jacke wieder brauche, aber jedes Kind ist anders und Pelle hat die ersten Monate ziemlich viel Zeit in der Trage verbracht und ich habe mir schnell die verschiedensten Tragejackenmodelle bestellt um zu schauen, welche bei mir tatsächlich am besten sitzt und mit welcher ich warm über den Winter komme. Ich habe mir eine günstige Jacke bei einem Versandhandel bestellt, die war für den Preis auch gar nicht schlecht, leicht und für den Übergang warm genug. Für Regentage allerdings weniger geeignet und wer schon Kinder zuhause hat, weiß das es manchmal abends keine andere Möglichkeit gibt, als das Baby zu nehmen und an die frische Luft zu gehen, damit es zur Ruhe kommt. Und da für Pelle eine zeitlang der Kinderwagen keine Option war musste eine Jacke her, die Allwettertauglich ist. Die uns warm hält und trocken. Ich habe also recherchiert und bin immer wieder bei den tollen Tragejacken von mamalila gelandet. Eine Mama im Rückbildungskurs hatte eine und auch bei Instagram wurde sie mir immer wieder empfohlen. Als ich dann in einem Live Video zum Thema Tragen, diesen tollen Tragemantel in meiner Lieblingsfarbe sah, war ich sofort verliebt. Besonders spannend fand ich, dass die Jacke auch mit dem Baby auf dem Rücken tragen kann, wenn Pelle soweit ist, dann werde ich es euch sicher mal zeigen.

Dieser mamalila Mantel sieht nicht nur toll aus mit Baby, auch ohne Baby trage ich diesen Kurzmantel aus Bio Stoffen und hochwertigen, teilweise recycelten Materialien sehr gern und fühle mich total wohl damit. Der Schnitt ist ideal um auch einen kleinen Schwangerschaftsbauch darunter zu verstecken, für größere Bäuche gibt es noch einen extra Einsatz dazu. Die hochwertige Verarbeitung merkt man sofort, wenn man die Jacke in den Händen hält und trägt. Sie ist sehr leicht und dennoch kuschelig warm. Der Mantel besteht aus Innenjacke und Außenjacke und man kann sogar beim Baby den Innenteil herausnehmen. Mir wird die Herstellung der Produkte immer wichtiger und da ist mamalila vorne mit dabei. Nicht nur die faire Produktionskette, auch die verarbeiteten Materialien sind ausgezeichnet und mamalila hat in den letzten Jahren für Ihre Arbeit viele Preise gewonnen.

Hochwertig und Nachhaltig – mamalila macht sich Gedanken, auch um den ökologischen Fußabdruck.

  • mamalila verwendet nur Bio-Baumwolle aus kontrolliert-biologischem Anbau (kbA).
  • Dort, wo es möglich ist, kommen recycelte oder recycelbare Fasern zum Einsatz.
  • Neu entwickelte Materialien sind hervorragende Alternativen zu tierischen Produkten wie etwa Daunen.
  • mamalila vermeidet Inhaltsstoffe, die sich im Ökosystem oder auch im Menschen anreichern können – nicht nur beim Tragen der Jacken, sondern auch bei ihrer Herstellung oder etwa durch Ausdünstung im Verkaufsraum.

Es spricht also einiges für meinen neuen Mantel, nicht nur die wunderschöne Farbe. Pelle und ich fühlen uns damit richtig angezogen und ich freue mich schon ihn bald mit in den Schnee und ans Meer mit zu nehmen. Denn da wird der Kinderwagen sicher weniger gebraucht und wir werden oft mit der Trage unterwegs sein. Pelle trägt unter dem Mantel übrigens das, was er auch drinnen tragen würde. Nur die Füßchen wärme ich zusätzlich mit dicken Socken oder an ganz kalten Tagen mit Überziehern. Man kann also sagen alles was aus der Trage guckt, muss noch mal extra vor Kälte geschützt werden. Ansonsten ist das Baby so ohne Overall bestens angezogen und hat es ebenso warm wie ich. Der Mantel fällt eher groß aus. Während ich sonst Gr. 36 trage, habe ich mich in diesem Fall nach dem Tipp einer lieben mamalila Mitarbeiterin für Größe xs entschieden und das war gut so. Die Arme sind lang genug und auch die Schwachstelle Po hat noch genügend Platz. Dadurch das er genau passt, hält er mich auch besser warm und auch Wind kommt nicht rein.

Es spricht also vieles für die Tragejacken von mamalila und ich kann sie euch sehr empfehlen, diese Investition lohnt sich.

Vorteile auf einen Blick

  • Innovativer, nachhaltiger Materialmix: Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester plus umweltfreundliche Membran und Beschichtung
  • Ganzjahresmantel für alle Witterungen und jede Jahreszeit
  • Atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend
  • Hoher Tragekomfort
  • Babytrageeinsatz mit Kapuze und verstellbarem Nackenschutz Features
  • Ausgestellte A-Form bietet auch ohne Einsatz Platz für den Schwangerschaftsbauch
  • mamalila-Prinzip: Schwangerschaftsmantel, Babytragemantel und eleganter und bürotauglicher Alltagsbegleiter
  • Rückentrageweise möglich

 

Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit mamalila entstanden, die mir die Jacke zum Testen zur Verfügung gestellt haben, lieben Dank dafür!

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Styling und unsere Wickeltisch-Routine

[Dieser Post enthält Werbung für kyddo.shop]

Unseren Wickelplatz habe ich schon lange nicht mehr gezeigt, oder? Wir haben immer noch die Kommode mit dem Aufsatz, den wir damals bei Emil selbst gebaut haben. Aber ich fürchte fast sie wird diese neue Wickelperiode nicht mehr überleben. Also der obere, selbstgebaute Teil schon, aber der untere Ikea Teil ist schon mehrmals zusammengebrochen, bzw. die Schubladen sind nicht mehr so schön flüssig, wie sie sollten und es nervt mich. Manchmal überlege ich, ob es nicht praktisch wäre mit der Kommode ins Badezimmer, genauer gesagt auf die Badewanne umzuziehen, aber ich habe da noch keine wirklich schöne Lösung gefunden, denn es sollten zudem natürlich noch die Klamotten in der Nähe bleiben. Solch ein Gestell mit Klamotten drin ist aber sicher ziemlich schwer und gar nicht so leicht um zu platzieren, wenn man dann die Badewanne einmal die Woche doch braucht. Ich überlege also hin und her, wie wir die Kleidung der Jungs und das Wickeln am Besten organisieren. Keinen Wickeltisch zu haben ist für mich überhaupt keine Option. Ich mag den Wickeltisch und alles was dort so passiert wirklich sehr und ich brauche da auch unbedingt viel Platz. Heute habe ich unseren Wickelplatz als Ort für das Shooting für kyddo genommen und zeige euch ein paar schöne Dinge zur Inspiration für einen Wickelplatz in dunkelblau und mint. Zu schade, dass es diesen wunderschönen Wickelauflagenbezug von Garbo & Friends nur für die kleinen Wickelauflagen gibt. Sonst hätte ich den schon längst, denn ich finde ihn ganz zauberhaft und habe ihn mir daher als Grundlage für dieses Styling gewählt und alles andere passend dazu gesucht.

Babyhaut braucht kein tägliches Bad

Wenn ihr das jetzt lest, dann könnte man meinen wir sind kleine Dreckschweine, aber gerade im Winter wird hier wirklich selten gebadet oder geduscht (das betrifft die Kinder ;-)) und vor allem das Baby hat in seinen 4 Monaten erst 5 Mal gebadet. Es gibt nicht nur selten die Gelegenheit und vor allem die Ruhe für ein Babybad, sondern ich bin auch der Meinung das ist gut für die Haut und daher kommen hier auch so wenig Pflegeprodukte wie nötig zum Einsatz. Das wir nicht viel Baden heißt aber nicht, dass das Baby nicht gewaschen wird. Doch klar. Wir haben dafür wunderbar weiche Waschlappen, wie diese aus Baumwolle mit denen sanft alle Speckfältchen regelmäßig gereinigt werden. Ab und an gibt es etwas Babybalsam von ALMA Babycare auf die Haut. Vor allem in die Falten am Hals, damit sich diese durch Milchreste und Fusseln nicht entzünden. Das Balsam ist mehr wie so eine Art Vaseline, keine dicke Creme, aber es wirkt Wunder und ich habe es sehr lieben gelernt. Rote Stellen sind damit ganz schnell wieder sanft rosa. Die Produkte von ALMA Babycare riechen auch ganz toll, das Babyöl habe ich Anfangs in der Schwangerschaft für meinen Bauch genutzt. Inzwischen bekommt der Mini damit ab und an eine Massage, aber damit halte ich es ähnlich wie mit dem Baden. Für den Popo gibt es ab und an die etwas dickere Calendula Creme von Weleda. Mehr nutzen wir nicht und ich finde mehr braucht es auch nicht. Die Produkte sind von ALMA sind recht teuer und es gibt dazu sicher auch Alternativen, für die Falten am Hals soll einfaches Olivenöl auch sehr gut sein. Neben Windeln, Wasser und Waschlappen sind das also die einzigen Produkte die es auf dem Wickeltisch zu finden gibt.

Geht es doch mal in die Badewanne, dann wickeln wir den Kleinen nach dem Baden immer in ein Kapuzen Handtuch. Die halten den Kopf schön warm und mit Namen bestickt ist es auch eine wunderschöne Geschenkidee zur Geburt. Ich finde da Frottee immer noch am gemütlichsten. Wir haben auch eins in Waffelpique für die Großen, aber die mögen das gar nicht gern. Daher achtet drauf, dass das Handtuch schön weich und flauschig ist und idealerweise sogar vorgewärmt, wenn ihr das Baby aus dem Wasser nehmt und darin einwickelt und dann heißt es trocken tupfen. Ich finde je mehr Falten umso länger dauert ist und ich bin ehrlich. Manchmal nehme ich auch den Fön auf unterster Stufe um das Baby richtig trocken zu bekommen, denn das ist wichtig, damit die Fältchen gesund bleiben.

Spielen und Singen beim Wickeln

Was ebenfalls immer mit am Wickelplatz liegt sind ein paar kleine Dinge zum Spielen. Für das Shooting mit kyddo habe ich da ganz passend ein Muschel, das Schiffchen und den süßen Hasengreifring aus Holz ausgewählt. Vielleicht kennt ihr unseren großen Spielbogen von Franck & Fischer – es gibt jetzt auch Befestigungen für den Wickeltisch oder das Babybett im Shop von Marina. Das ist total praktisch, wenn entweder die Decken im Altbau viel zu hoch sind für ein Mobilé oder man einfach keinen Haken in die Decke machen möchte. Ich habe daran fürs Shooting die wohl schönste Spieluhr überhaupt angebracht. Gar nicht mal wegen der Optik, wobei der Pfau auch sehr schön ist. Pelle hat so eine in gelb. Aber es ist eine der wenigen Spieluhren die wirklich mal schön langsam die Melodie abspielt. Wir hatten schon viele Spieluhren für die Jungs, aber diese hier ist wirklich beruhigend!

Wir singen viel am Wickeltisch, so Lieder wie „Das Killekitzelmonster“ oder auch Reime und Fingerspiele“Große Uhren machen Tick Tack“. Oft sind auch die Großen dabei, die mit auf den Wickeltisch klettern und zuschauen, daher bin ich auch froh, dass wir so einen großen Platz haben. Zudem kann ich so die Windeln auch immer griffbereit neben der Auflage liegen haben und habe zudem Ablagefläche für unsere Utensilos oder Kulturtaschen in denen wir Medikamente oder Dinge für unterwegs aufbewahren. Die von nobodinoz kannte ich vorher gar nicht. Die sind sehr praktisch, da sie von Innen auswischbar sind.

Und ihr? Seid ihr eher Team große Wickelfläche oder reicht euch ne kleine Ecke?

 

Und hier noch mein Moodboard für euch!

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Hamburg mit Kindern – ein kleiner Städtetripp

Wir waren in letzter Zeit öfter mit den drei Jungs in Hamburg und haben immer wirklich schöne Dinge erlebt, daher dachte ich wird es mal Zeit euch davon zu erzählen. Der Grund für unsere Besuche waren tatsächlich Bloggerevents. Eigentlich bin ich gar nicht der Typ der gern auf Bloggerevents geht, aber einer der Termine war in der dänischen Botschaft und dort waren all die Unternehmen vertreten, die ich euch hier auch gerne vorstelle. Daher war es wirklich spannend. Der zweite Termin war ein sehr schönes, familiäres Event, wo einige neue Frühjahr/Sommer Kollektionen beliebter Kinder-Modemarken vorgestellt wurden. Beide Events gingen nur ein paar Stunden und jedes Mal nutzen wir die Zeit auch um mit den Jungs ein wenig Hamburg zu erleben.

Hafencity und Miniatur Wunderland

Ein Klassiker vermutlich. Wir haben lange überlegt, ob es schon was ist für die Altersklasse 3 und 5. Denn man braucht doch etwas Geduld um sich alles anzusehen. Aber die Jungs waren begeistert, besonders vom Flughafen und wir werden auf jeden Fall noch mal wieder hingehen.

Ich finde die Hafencity ist eh super mit Kindern. Es gibt überall Spielplätze die man nutzen kann, um mal kurz Pause zu machen und die Kids bei Laune zu halten und auch die Hotels sind kinderfreundlich. Wir waren schon mal im 25 Hours, wo wir uns sehr wohlgefühlt haben und haben dieses Mal das neu erbaute JUFA Hotel getestet. Dort ist gerade mit mehreren Kindern ideal ist. Es ist nicht so gemütlich wie das 25Hours, denn es ist alles sehr groß und geräumig, aber dafür hat es einen extra Tobekeller für die Kids. So kann man als Eltern oben in der Lobby ein Cocktail trinken und die Kinder sind unten prima beschäftigt. Aber auch an andere Dinge wurde gedacht. Man kann sich dort zum Beispiel Buggys leihen oder Bücher aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe von Ravensburger.

Die Zimmer sind groß genug um dort prima Koffer und Kinderwagen unterzubringen und alle 3 Jungs haben dort im Hotel so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Sogar der Mini hat bestimmt 7 Stunden am Stück geschlafen (allerdings in seinem Kinderwagen). Beim Frühstück waren die Mitarbeiter alle sehr herzlich und keiner störte sich an den wilden Jungs die mit Begeisterung immer wieder ihren Cornflakes Teller auffüllen wollten. Ganz im Gegenteil, sie waren immer für einen Spaß mit den Kids aufgelegt und das gibt uns Eltern doch gleich ein besseres Gefühl, wenn sonst nur Geschäftsreisende mit im Restaurant sitzen. Denn in der Woche waren wir damals die einzigen mit Kindern. Alle anderen Reisenden waren eher international und zu Business-Meetings unterwegs.

Ich muss mich allerdings erst noch an die Hotelpreise für eine fünfköpfige Familie gewöhnen. Teilweise bin ich dafür früher eine ganze Woche unterwegs gewesen. Daher werden solche Ausflüge für uns auch eher eine Ausnahme bleiben. Ferienwohnung zum Beispiel über airbnb wird bei längeren Aufenthalten wohl interessanter sein.

Bilder © Jufa Hotel

Hagenbecks & Volksparkstadion

Bei Schlechtwetter an unserem zweiten Hamburg Tag haben wir uns auf den Weg ins Tropen-Aquarium gemacht. Irgendwie hatte ich nicht auf dem Schirm, dass man dort nicht mit dem Kinderwagen rein kann. Den hätten wir also direkt im Auto lassen können. Aber das Team dort hat uns ein Schloss geliehen und so konnten wir ihn sicher parken. Wenn ihr zu den Frühaufstehern gehört, dann macht euch früh auf den Weg. Wir waren gegen halb zwölf da, da ging es noch, aber es wurde gegen Mittag immer voller und als wir rauskamen war die Schlange lang und die Schließfächer fast alle weg. Schließt aber unbedingt eure Jacken weg, denn es ist irre warm da drin und je voller, umso wärmer.

Ansonsten war es aber ganz toll. Die Kinder waren beeindruckt von den riesigen Krokodilen die durchs Wasser schwammen und ich ganz verliebt in die wunderschönen Quallen. Pelle hat seine erste Bekanntschaft mit einem Affen gemacht und die Zeit bis zum Event haben wir so toll verbracht. Nächstes Mal sind aber wieder die Elefanten dran.

Nach dem Zoo Besuch waren wir noch kurz den Jungs das große Fußballstadion zeigen, allerdings haben sie nicht wirklich verstanden, warum sie dort nun kein Fußball spielen dürfen. Die große Fußballliebe fängt bei uns gerade erst an und noch haben sie es mit den verschiedenen Mannschaften nicht raus. Der Papa ist aber schon seit Jahren HSV Fan und wollte das Stadion natürlich auch selbst gern mal wieder sehen.

Das sind jetzt sicher keine Geheimtipps, aber Dinge, die ich euch mit den Kids, wenn ihr 2-3 Stunden überbrücken wollt unbedingt empfehlen kann. Falls ihr noch tolle Tipps habt, dann schreibt sie gern in die Kommentare! Im Sommer kann man sicher auch toll Planten un Bloomen machen oder wo ich auch unbedingt mal wieder hin möchte – das Planetarium!

 

 

 

 

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Mit was spielen Babys wirklich – Unser liebstes Babyspielzeug von 0-9 Monate

[Dieser Post enthält Werbung für Tausendkind.de]

So langsam kommt bei Pelle die Begeisterung auf für Spielsachen. Ich hatte irgendwie in Erinnerung, dass es bei den anderen eher losging, aber so zeigt sich doch immer wieder – jedes Kind ist anders und hat seinen eigenen Rhythmus. Pelle hat die ersten 3 Monate fast komplett in der Trage verbracht, aber er lag auch einfach nicht gern irgendwo allein, nicht im Kinderwagen und auch nicht auf dem Boden. Somit waren Mobilé oder Spielbogen lange Zeit uninteressant. Jetzt aber, genau pünktlich zu Weihnachten kam der Entdeckerdrang in ihm auf. Es gab ein paar neue Spielsachen, die ich bei tausendkind gefunden habe, mit unter den Baum, wie zum Beispiel das lustige Stehaufhühnchen, was die großen Chicaletta nennen (für alle die Paw Patrol kennen, kennen vielleicht auch das Taschenhuhn der Bügermeisterin) und genau dieses lustige Huhn, es soll allerdings glaube ich eine Taube sein sorgte dafür, dass sich Pelle auf einmal drehte. Ich war so erstaunt, denn die anderen zwei lagen immer Ewigkeiten auf dem Boden und übten tagelang die komplette Drehung auf den Bauch. Dieser kleine Mann hingegen schien sich einmal zu konzentrieren und gezielt zu wissen wo es hingehen soll. Und es war kein Versehen, er dreht sich inzwischen ständig auf den Bauch, nur das zurück müssen wir noch üben. Chicaletta ist nach wie vor jedenfalls sehr interessant und eins meiner Babyspielzeug Must Haves.

Meine 5 Baby-Spielzeug-Must Haves

Seien wir ehrlich. Babys brauchen nicht viel zum Spielen und ich bin manchmal erschrocken was man in manchen Familien für Mengen an Babyspielzeug angeschafft wurden. Ganz ohne wäre natürlich auch langweilig, aber es müssen auf keinen Fall Mengen sein. Lieber ein paar schöne Dinge, die für die kleinen auch wirklich interessant sind. Bei uns sind und waren das immer folgende:

1. Ein Stehaufmännchen

Es gibt da ja die unterschiedlichsten Modelle, wir haben zum Beispiel neben der Taube mit den Kugeln drin noch einen gehäkelten Panda von sebra, der nicht rasselt, dafür aber sehr schön klingelt, wenn das Baby ihn anstupst. Auch den mag Pelle sehr. Durch das stupsen passiert etwas und das macht ihm Freude. Zudem hat es einen tollen Erfolgseffekt für die kleinen, denn die Spielsachen stellen sich ja von selbst wieder auf und können weiter bespielt werden. Die Taube von Djeco ist natürlich besonders spannend durch die Kugeln innen drin die nicht nur Geräusche machen, sondern sich sichtlich bewegen.

2. Ein Spielbogen oder Mobile

Wir haben seit Jahren einen großen, sehr stabilen Spielbogen aus Holz an dem man die unterschiedlichsten Dinge befestigen kann. Ich habe da schon Blätter rangehängt und selber Anhänger für gepastelt. Pelle hat den auch immer noch. Es hängen diese schönen schlichten Anhänger für den Spielbogen, die ich mir zur Geburt gewünscht habe. Sie Rasseln und Knistern. Aber wir haben seit Weihnachten auch noch einen aus Stoff, der sehr weich und flexibel ist und mit dem er ganz andere Möglichkeiten hat. Der Spielbogen von kikadu ist optisch genau meins und zudem für das Baby absolut perfekt. Es ist ein Spiegel integriert, der schnell die Aufmerksamkeit des Kleinen bekommt und auch die Figuren hängen so tief, dass man sie einfach in die Hände nehmen kann und sogar in den Mund, denn der Bogen ist elastisch und gibt nach. Ich habe lange nach einem Model aus Stoff gesucht, aber immer nur diese ganz furchtbar bunten Dschungelbögen gefunden und die waren so gar nicht meins. Dieser ist ein Hingucker und gleichzeitig findet ihn das Baby richtig, richtig toll, so dass er sich damit locker mal 20 Minuten beschäftigt während wir zum Beispiel essen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Bio-Qualität des Produktes.

3. Ein Ball

Man braucht einfach einen weichen Ball. Idealerweise noch einen der rasselt. Wir haben einen klassischen Fussball und Pelle liebt es, wenn der Ball hochgeworfen wird oder von Mama zu Papa fliegt, während er bei einem von uns auf dem Schoß sitzt. Auch die Großen spielen gern mit dem Ball und dem Baby und wenn er erstmal sitzen kann, dann kann man den prima hin und her rollen.

4. Etwas Buntes

Auch wenn ich es am liebsten schlicht mag, auch Babys brauchen doch etwas Buntes zum Spielen und wir haben da momentan von Haba so ein kleines Kissen mit unterschiedlichen Dingen zum Fühlen dran. Ich finde es gibt da ganz tolle Sachen, aber die meisten sind doch eher pink und mädchenlastig, was ich oft etwas schade finde – warum nicht auch schöne Sachen für Jungs und dann bitte nicht in der Farbkombi dunkelblau und rot, sondern vielleicht in verschiedenen Türkis Tönen oder eben mit gelb und grün gemischt. Gerade die unterschiedlichen Dinge zum Fühlen kommen hier auch sehr gut an. Wir haben ein tolles Fühlbuch von Liewood, das liebt Pelle und die großen lesen ihm daraus gerne vor.

5. Etwas zum Festhalten

Ganz klassisch, der O-Ball oder eben einen Greifring. Ich kann mich noch gut erinnern, wie stolz alle drei waren, als sie das erste Mal etwas richtig bewusst festgehalten haben. Und da sind natürlich Sachen mit schmalem Umfang viel besser geeignet. Bei uns auch immer sehr beliebt, die Giraffe Sophie. Diese ist noch von Emil und alle drei, sowie alle Besucherbabys lieben diese Giraffe, warum auch immer.

 

 

 

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KREATIVe POWERmama – Pia von uuio

Schon in meinen Weihnachtshighlights habe ich euch die tollen uuio trees vorgestellt. Ich verfolge das Lable uuio schon lange und bin sehr verliebt in das neue Bett. Ich habe mich riesig gefreut, dass Pia mir meine Fragen zum Thema Selbstständigkeit und Mamasein beantwortet hat und freue mich das auch 2019 die Reihe KREATIVe POWERmama weiterläuft und wir heute mit ihr starten dürfen!

Liebe Pia, wer bist du und was genau machst du? Wie ist die Idee zu eurem Label entstanden?
Ich bin Mitgründerin des Labels uuio. Zusammen mit Sebastian und Johann habe ich uuio 2016 gegründet, wobei die Idee und die ersten Entwicklungsschritte schon einige Jahre vorher stattfanden. Als Familienmenschen treibt uns ein Weiterdenken in der Wohn- und Lebenswelt mit Kindern an. Wir glauben, dass Kindermöbel nicht nur durch ihre Funktionalität begeistern können, sondern sich durch ihre Formsprache und Gestaltung harmonisch in einen modernen Lebensraum einfügen. Unsere Produkte lassen wir in kleinen Auflagen in Deutschland fertigen und achten sehr auf Qualität sowie faire und umweltbewusste Bedingungen. Wir richten uns an Menschen, die nach Beständigkeit streben und Wert auf Dinge legen, die sich durch eine überdauernde Gestaltung und Qualität auszeichnen.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich?
Mit Johann habe ich zwei Kinder und ich arbeite während die beiden in der Schule oder Kita sind. Wenn etwas ansteht auch mal nachmittags, abends oder am Wochenende. Die Kinder sind dann auch mal dabei, helfen mit oder werkeln und basteln bei uns im Studio. Die Großeltern sind auch in der Nähe und unterstützen uns viel – das ist Gold wert.
uuio ist ein Herzensprojekt und Johann, Sebastian und ich ergänzen uns ziemlich gut in der Zusammenarbeit. Wenn man selbstständig ist, ist man ja quasi immer „on duty“, aber wir nehmen uns auch mal die Freiheit, Arbeit Arbeit sein zu lassen und die Prioritäten zu verschieben um der Familie mehr Raum zu geben.

Was ist die Größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?
Eine große Herausforderung ist sicherlich allen und allem genügend Zeit einräumen zu wollen. Ich habe in den letzten Jahren sehr viel gelernt, was die eigenen Prioritäten angeht. Den Kindern die nötige Aufmerksamkeit schenken, ihre Bedürfnisse erkennen, aber auch die eigenen Bedürfnisse – das ist nicht immer einfach.
Die schönste Freude ist die unvoreingenommene und bedingungslose Liebe und Zuneigung die einem Kinder schenken. Ihre kindliche Unbeschwertheit und dazu ein glucksendes, sich überschlagendes Kinderlachen.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?
Am liebsten: nichts. Einfach Löcher in die Luft gucken. Wenn ich damit fertig bin mache ich gerne Pilates oder gehe joggen, schlafe oder lese.

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass uuio sich als kleine aber feine Marke etabliert und wir unsere nächsten Ideen und Projekte realisieren können.

Foto-Credit: Matthias Oertel

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Wir kommen wieder – Landhaus Averbeck

Ihr lieben! Ich hoffe ihr genießt die Weihnachtstage mit euren Lieben! Bei uns wird zwischen den Tagen immer viel über den nächsten Urlaub gesprochen und was wir so machen wollen im neuen Jahr. Für den großen Sommerurlaub spukt uns die Niederlande im Kopf herum, aber genaueres haben wir noch nicht geplant. Eins ist aber klar! Auch nächstes Jahr möchten wir uns wieder eine wunderbare Familienauszeit im familotel Landhaus Averbeck gönnen. Wir waren vor zwei Jahren das erste Mal dort, es war ganz wunderbar. Und jetzt waren wir wieder da. Ende November haben wir erneut ein Wochenende dort verbracht und es ist auch diesmal wieder herrlich gewesen, für uns und für die Kinder. Denn die Kinder sind dort wirklich den ganzen Tag beschäftigt und man muss sie eher mal bremsen, damit sie auch mal kurz still sitzen und eine kleine Pause machen. Ansonsten toben sie durch die Spielscheune, im Bällebad, auf dem riesigen Spielplatz oder in einem der tollen Spielzimmer. Die Möglichkeiten sind groß und wirklich toll. Das Hotel ist so heimelig, dass gefällt mir besonders. Wir waren ja Anfang des Jahres im Sauerland in einem sehr viel größeren familotel, was auch schön war, aber eben auch sehr, sehr viel größer. Ich finde die familiäre Atmosphäre macht das Landhaus Averbeck zu einem besonderen Urlaubsort und daher möchte ich es euch sehr gern auch noch einmal ans Herz legen.

Es hat sich in den letzten zwei Jahren auch noch einiges getan auf dem schönen Anwesen. Es sind neue Ferienhäuser dazu gekommen, die Cabins. In einem davon haben wir dieses mal übernachtet. Die Häuser gehen über zwei Etagen, unten ist das Bad und ein kleiner Wohnbereich und riesiger Stauraum mit Schränken unter der Treppe. Oben gibt es ein Kinderzimmer mit Schlafmöglichkeit für Drei Kids und einem Elternbett mit wunderschön, entspannendem Ausblick auf die Pferdekoppeln. Die Wohnungen und Häuser auf dem Landhaus Averbeck werden immer von der Chefin selbst eingerichtet. Sie sind vom Stil her ähnlich, aber jede für sich doch ganz individuell. Das mag ich sehr. Damit ist es nicht so typischer Hotelstandard, sondern eben alles sehr heimisch und gemütlich. Das ist mir besonders aufgefallen diesmal, denn einen Tag zuvor haben wir in Hamburg in einem großen Hotel übernachtet, was auch sehr familienfreundlich war, aber eben nicht so heimelig eingerichtet, sondern sehr funktional.

Und es ist überall so gemütlich. Seit unserem letzten Besuch sind nicht nur neue Häuser und Wohnungen dazugekommen, auch der Speisesaal, bzw. das Restaurant hat sich verändert. Und was soll ich sagen. Es ist toll geworden. Das Essen hatte ich in besonders guter Erinnerung und das hat sich auch wieder bestätigt. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig. Das Mittagessen sehr Kinderfreundlich und lecker. Die Kuchen am Nachmittag genau richtig für zwischendurch und das Abendessen einfach nur köstlich. Ihr seht ich bin am schwärmen. Aber genau das ist es, was für mich diese kleinen Auszeiten doch so entspannt machen, einfach mal ein paar Tage nicht über die Mahlzeiten nach zu denken, nicht den Tisch abzuräumen und das Krümelchaos unterm Tisch zu beseitigen. Ich weiß, so ein Urlaub dort ist nicht günstig, aber wenn es eben nicht machbar ist, das Mama für ein Wochenende alleine in den Wellnessurlaub fährt (was auch nicht günstig ist!), dann ist dieser Ort perfekt um die Kraftreserven wieder aufzutanken und vor allem um sich ein wenig verwöhnen zu lassen und gleichzeitig zu wissen, dass auch die Kinder sich dort sehr wohl fühlen. Und ich sag euch, für den Erholungseffekt lohnen sich schon ein paar Tage und die auch gern außerhalb der Saison!

Wir kommen auf jeden Fall wieder und ich glaube nächstes Mal in der Vorweihnachtszeit, denn ich glaube dann ist es noch mal ganz besonders gemütlich im Landhaus Averbeck.

 

 

 

 

 

0 In sanvie|mini Aus dem Leben

Fröhliche Weihnachten

Den Dezember über war es hier ruhig. Während die letzten Jahre der Dezember wohl immer der Monat mit den meisten Besucherzahlen war, habe ich es dieses Jahr so ruhig wie noch nie angegangen. Aber da ich kein Freund von Weihnachtsgeschenketipps auf den letzten Drücker bin und wir hier auch in der Weihnachtszeit nicht die allerschönsten Plätzchen gebacken haben, die ich euch unbedingt zeigen musste, habe ich einfach gedacht, es bleibt ruhig. Und das war gut so. Wir hatten nämlich eine wunderbar entspannte Vorweihnachtszeit. Die Geschenke waren schon Mitte Dezember an die Omas verteilt und eingepackt, das Weihnachtsmenü mit den Jungs ist einfach gehalten und war ebenfalls schon Anfang der Woche eingekauft und so konnten wir die letzten Tage vor Weihnachten so richtig genießen. Wir waren noch mal auf dem Weihnachtsmarkt, haben es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht und einfach mal den ein oder andern Weihnachtsfilm angemacht und wir haben viel miteinander gespielt. Emil und Paul lieben Gesellschaftsspiele – Uno, Memori oder das verrückte Labyrinth. Vielleicht mache ich euch da mal einen Post im neuen Jahr zu – „Die besten Gesellschaftsspiele für die ganze Familie“. Aber jetzt feiern wir erstmal das Weihnachtsfest. Die Aufregung der Jungs steigt ins unermessliche – es kann einem als Erwachsenen ganz schön auf die Nerven gehen, aber dann muss man sich dran erinnern, wie es sich als Kind anfühlte. Das besondere Weihnachtsgefühl. Dieses Kribbeln im Bauch, die Aufregung und Vorfreude, die Anspannung, ob der Weihnachtsmann einen auch nicht vergessen hat. All der Glanz und die schönen Lichter im Haus. Wenn man sich daran erinnert, dann kann man gut verstehen, warum die Kleinen so aufgeregt sind.

Ich wünsche euch ganz besonders schöne Weihnachten mit euren Lieben. Genießt die Tage und macht es euch gemütlich.

Fröhliche Weihnachten!

Eure Kerstin