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Inspiration: Samt und Farbe fürs Kinderzimmer

Dieser Post enthält Werbung für kyddo

Der Herbst ist da und mit ihm zieht überall die Gemütlichkeit ein, auch im Kinderzimmer. Es gibt eine tolle neue Kollektion von nobodinoz die ist absolut perfekt für die kalte, kuschelige Jahreszeit, denn die Farben sind warm und behaglich und die Stoffe kuschelig, samtig weich. Natürlich gibt es diese Kollektion bei Marina im kyddo Shop und für sie durfte ich einige der schönen Stücke genauer anschauen und für euch fotografieren.

Diese Kombination an Farben findet man genauso auch in meinem Kleiderschrank – neben dunkelblau gibt es senfgelb und vor allem rosa – daher war ich begeistert, als ich die neue Kollektion Velvet von nobodinoz entdeckte – das Tannengrün, welches es auch in der Kollektion gibt, ist zwar auch schön, aber passt eben nicht ganz so gut zu mir wie die Kombi aus senf, rosa und dunkelblau. In der Kollektion gibt es die wunderschöne Regenbogenteppich – die eher eine Art Matte ist, bzw. kleine Krabbeldecke für Babys. Und die habe ich als Inspiration genommen unseren Regenbogen Hocker Ikeahack auch noch mal in diesen Farben zu zeigen. Meiner erste Version war ja eher schlicht, da das eben die Farben waren, die schon da waren, aber dank Photoshop könnt ihr sehen, dass er sich auch in diesen knalligeren Farben sehr gut macht. Und ich finde die Kombi mit dem wunderschönen Mobilé von Liewood absolut großartig! Passend dazu gibt es auch noch eine Rassel für die Kleinen.

Ich bin ja großer Fan der Spielmatratzen von nobodinoz. Wir selber haben zwar keine, aber ich habe sie schon oft in der Hand gehabt und glaube das man sich daraus nicht nur prima eine gemütliche Leseecke machen kann sondern, dass sie sich auch prima zum Höhlen bauen eigenen, da sie doch recht stabil sind und gut gestützt durch einen Stuhl sicher prima Seitenwände abgeben. Und es sieht natürlich immer toll aus, wenn man sie auch in verschiedenen Farben hat und ähnlich eines Regenbogen stapeln kann.

Der Samtstoff auf Matratzen, Kissen und Sitzsack gibt dieser Kollektion einen ganz besonderen Look und ist echt mal was anderes. Ich finde, es macht das ganze sehr edel und ist daher auch prima für eine Kinderspielecke im Wohnzimmer geeignet, wenn man nicht unbeding die typischen Kindermuster dort haben möchte. Die tollen Kissen würde ich mir sogar direkt aufs Sofa legen.

Schöne ökologische Bauklötze – perfekt für Weihnachten!

Besonders verliebt bin ich aber in die Bausteine von Raduga Grez. Das russische Label gestaltet wunderschönes Holzspielzeug, handgemacht und frei von schädlichen Stoffen, bemalt mit ökologischen Farben auf Wasserbasis. Und die Farben sind wirklich richtig schön. Nicht die typischen bunten Farben die man von Holzspielzeug kennt, sondern alles eher dezent und harmonisch – perfekt passend in die rosa/senf Farbwelt die ich so gerne mag. Und es ist immer ein gutes Zeichen, wenn meine Jungs die Sachen sofort zum Spielen nutzen wollen, wenn ich sie für Fotos bei uns aufgebaut habe. Mit den Formen kann man nämlich so einiges bauen. Und es gibt auch einen Regenbogen oder wunderschöne Holzbäume. Und die Bauklötze sind ein ganz heißer Tipp für den Weihnachtsmann!

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Ein Interview mit Nicola Schmidt

Ich war vor einer Weile bei einem Workshop von Nicola Schmidt hier in Oldenburg – das Thema war: Weniger Stress im Alltag mit Kindern – Tipps und Tricks für den „ganz normalen Wahnsinn“

Ich habe ihr Geschwisterbuch gelesen und auch das Artgerecht Baby und Kleinkinderbuch und finde ihren Ansatz wirklich gut, daher war ich neugierig, als der Verlag mich anschrieb, ob ich mit ihr ein Interview führen möchte. Mein erstes persönliches Interview, das war ganz schön ungewohnt, aber irgendwie auch nett. Nach dem Interview und dem Workshop bin ich auf jeden Fall gespannt auf ihr neues Buch – Erziehen ohne Schimpfen. Ein Thema was mir wirklich schwer fällt und worauf ich nicht besonders stolz bin.

Liebe Nicola, ich freue mich sehr, dass du dir kurz die Zeit nimmst.

Im Internet, vor allem bei Instagram kommt man um das Thema bedürfnisorientierte Elternschaft kaum noch drum rum. Die Folge, es entsteht ein enormer Druck bei uns Eltern. Gerade wenn ein Tag mal nicht so gut gelaufen ist, weil es eben im Alltag oft schwierig ist alle Bedürfnisse der Kinder sofort zu erfüllen oder man eben gerade dabei war das Bedürfnis des Kleinsten zu erfüllen und somit einer der Großen eben nicht die Aufmerksamkeit bekommen konnte, wie er sie vielleicht gebraucht hätte und die Situation unzufrieden Parteien hervorbringt. Oder eben, wenn einem einfach nur alles zu viel geworden ist und man dann auch mal laut wird. Uns als Eltern wird die Angst gemacht, dass wir am Ende eine schlechte Beziehung zu unserem Kind haben, wenn wir nicht ständig bedürfnisorientiert handeln. Ist bedürfnisorientierte Beziehung der richtige Weg? Überfordern wir Eltern uns nicht selbst mit diesem hohen Anspruch immer allem sofort gerecht zu werden?

Bedürfnisorientiert heißt nicht, ich erfülle alle Bedürfnisse meines Kindes/meiner Kinder, sondern es bedeutet ich nehme sie wahr und wir verhandeln über Bedürfnisse. Und es wird nicht gesagt: Jetzt stell dich nicht so an! Ist doch alles nicht so schlimm! Da muss er durch! Sondern besser: Schatz, es geht gerade nicht anders. Ich weiß, dass du es brauchst, aber ich kann gerade nicht!

Wenn ich Bedürfnisorientierte Erziehung machen will, ohne Grenzen zu setzen, dann brenne ich aus. Unsere Gesellschaft hat Probleme bei dem Thema zu unterscheiden, ob es sich um einen Säugling, der wirklich in den ersten 12 Monaten aufgrund seines schnellen Gehirnwachstums bedürfnisorientiert ist, oder um einen 3 Jährigem handelt. Wenn das Kind 1,5 ist, sollte man mit den Sozialen Regeln und der Frustrationstoleranz-Lehre anfangen. Wenn ich also bei einem 3 Jährigen immer noch versuche alle Wünsche zu erfüllen kriege ich ein total unzufriedenes, stressiges Kind, was dies will, was das will. Das habe ich mir aber selbst herangezogen, das liegt weder am Konzept, noch an den Kindern. 

Wir Eltern, wenn wir dann Grenzen setzen, herrschen die Kinder oft an. Grenzen, setzen wir gleich mit: Jetzt reicht mir aber! Mütter sind sehr lange, sehr nachgiebig und plötzlich reicht es ihnen. Das ist falsch. Der Trick ist, dass ich emphatisch Grenzen setze. Ich weiß, dass du jetzt noch ein Stück Kuchen haben willst und ich verstehe es auch, aber es gibt jetzt keinen Kuchen mehr. Ich weiß, dass du jetzt nicht ins Auto steigen möchtest, aber wir müssen los und deswegen, setze ich dich jetzt ins Auto.

Ein großes Problem aus meiner Sicht ist also, dass die Leute nicht unterscheiden können, wie lange Bedürfnisorientiert und was heißt es, wenn ich in einem Familiensystem lebe, wo ich nicht mehr mit einem Säugling unter 12 Monaten zusammen bin. Da wird leider nicht richtig differenziert in den Medien.

Ein Artgerechter Betreuungsschlüssel wären 3 Erwachsene, 1 Kind – ein räumt auf, einer kümmert sich ums Kind und einer ruht sich aus. Das gibt es heute kaum noch, dennoch wäre das eine Lösung. Er ist das wofür wir Menschen gemacht sind. Das Problem ist nur, dass wir sozialisiert sind in einer Gesellschaft, die uns sagt – je individueller du bist, desto glücklicher bist du! – Daher muss man sich dafür bewusst entscheiden. Wenn man eine Gemeinschaft will, dann muss man etwas investieren und auch ein stückweit von seiner Individualität abgeben. Vielleicht leben die anderen nicht vegan oder die Wohnung ist nicht mega stylisch. Das ist dann so. Man muss Geben und dann kann man Nehmen. Wenn man also Gemeinschaft möchte, dann muss man auf die Leute zu gehen und seine Hilfe anbieten.

Unsere Eltern haben viel aus dem Bauch herausgemacht, dennoch wird ihre Art zu erziehen heute immer schlecht gemacht. Haben unsere Eltern/die Generation unserer Eltern, denn wirklich so viel falsch gemacht? Wir sind doch nicht alle psychisch labil und haben auch nicht alle ein furchtbar schlechtes Verhältnis zu unseren eigenen Eltern, oder doch?

Man kann es so Pauschal nicht sagen, aber wenn man schaut, wie viele Leute Schlafmittel nehmen, wie viele Stimmungsaufheller, wie viel Depressionen und wieviele unentdeckte depressive Verstimmungen wir in unserer Generation haben. Dann Ja! Denn unsere Eltern, die Generation unserer Eltern ist teilweise von schwerst traumatisierten Kriegskindern großgezogen worden und das geben sie jetzt über mehrere Generationen weiter. Da wurde eben viel geschimpft und früher sogar auch noch viel bestraft. Das ist nicht gut für eine gute Beziehung zu seinem Kind.

Wie definierst du schimpfen?

Schimpfen ist immer dann, wenn ich eine Unmutsäußerung bringe, die meine Kinder in Stress versetzen. Also sie in Angst oder Verzweiflung versetze  – wie zum Beispiel mit Drohungen, wie „Wenn, dann!“ oder Schreien.

Jetzt noch zwei persönliche Fragen: Mutter sein und Selbstständig arbeiten ist eine Herausforderung – wie organisierst du dich?

Ich hatte schon immer familiennahe Betreuung für die Kinder, entweder die Oma oder eine Babysitterin im Haus. Und ich arbeite viel Nachts. Also ich gehe früh mit den Kindern ins Bett und stehe gegen 4:00 Uhr wieder auf. Und ich arbeite ohne Pause, wie Kaffee trinken & Co. Ich arbeite nonstop und lass mich nicht ablenken. Fokussiertes Arbeiten ist meins. Wenn die Kinder da sind habe ich dann auch nur Zeit für meine Kinder. 

Was machst du, wenn du mal Zeit für dich hast?

Schlafen – Immer! Oder ich meditiere. Laufen ist ebenfalls ein wichtiger Ausgleich.

Liebe Nicola, vielen Dank für das spannende Interview und die vielen Anstöße zum Nachdenken – auch aus dem Workshop konnte ich einiges mitnehmen.

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Leben mit Kind in Oldenburg – Theater mit Baby

Normalerweise ist es hier ja kein besonders regionaler Blog – aber ich finde das muss sich ändern, denn Oldenburg hat einiges zu bieten, was man mit Kindern machen kann und ich finde, dass kann ich auch ruhig mal zeigen.

Ihr habt es vielleicht gestern bei Instagram gesehen, wir waren mit der kompletten Familie im Theater. Ja, ganz genau mit einem Einjährigem, einem Vierjährigem und dem Großen der fast 6 ist. Und was soll ich sagen, alle Kinder waren begeistert und auch wir Eltern waren es.

Wir waren im Theater Wrede, ein kleines Theater in der Nähe des Bahnhofs. Das Team vom Theater Wrede setzt sich im Abendprogramm eher mit innovativen und ungewöhnlichen Theaterformen und Inhalten auseinander und erforscht diese. Zusammen mit Künstler*innen aus ganz Deutschland schaffen sie eigene Theaterproduktionen für Erwachsene, Kinder und Babys. Die Stücke zeichnen sich vor allem durch vielfältigen Einsatz neuer Medien und die Einbindung verschiedener Künste aus.

Und so war es auch gestern – eine tolle Inszenierung von Ziggi Sternstaub. Die beiden Freunde, Ziggi Sternenstaub und Maus Mäus, flogen mit Klein und Groß zusammen durchs All, um magischen Sternenstaub einzusammeln, um damit die Kinder in einen Schlaf mit zauberhaften Träumen zu begleiten. Untermalt war das Stück mit Musik von David Bowie und sogar Pelle kam aus dem Staunen nicht raus. Er saß erst auf einem der kleinen Hocker am Rand der Bühne, die eben nur eine riesige Matte war, ähnlich wie im Zirkus und nur abgetrennt durch kleine Kissenschläuche. Später krabbelte er zu den Kissen und konnte wie die großen Kinder auch aktiv am Stück teilhaben und fühlen, was es dort auf der Bühne zum Anfassen gab. Das tolle am Theater Wrede ist diese besondere Teilung von Bühnenraum und Zuschauerraum, die nicht nur in diesem Stück fast gänzlich aufgehoben ist und dadurch ungewöhnliche Perspektiven entstehen und das Stück noch greifbarer macht. Vor allem für die Kleinen.

Pelle und ich waren neulich schon einmal bei der Babybühne, das saßen wir wirklich mitten drin. Die Babybühne kann ich euch ebenfalls sehr empfehlen kann. Es gibt viel zu gucken, zu staunen und anzufassen für die Kleinen und die Zeit im Theater ist wunderbar entspannt und entschleunigend für alle. Zudem ist es so schön, die großen Kinderaugen beim Entdecken zu beobachten und daher auch ein tolles Geschenk für die Omas, die vielleicht Lust haben mit den Enkeln mal ein solches Erlebnis zu haben. Ich fand besonders erstaunlich, dass alle Kinder bei beiden Inszenierungen so verzaubert waren, dass sie eben nicht gemeckert haben, trotz Müdigkeit und auch sonst alle sehr ruhig blieb und man merkte alle fühlen sich dort wohl.

Falls ihr also nicht aus Oldenburg kommt, aber mal in der Nähe seid, vielleicht Urlaub an der Küste macht, dann schaut doch mal, ob in der Zeit zufällig ein Stück aufgeführt wird. Es wird euch bestimmt gefallen. Und für die größeren hätte ich auch noch einen ganz besonderen Theater Tipp, fragt mich gern danach!

Bilder: Copyright Meyer Orginals und Theater Wrede

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Praktische Holzmöbel für Kinder

Es geht jetzt wieder in die Krippe für uns und da unsere Krippe nicht besonders stylisch ist, bin ich gefühlt immer am neu einrichten der Krippe, schlimm ist das, dabei lieben es die Kinder dort genau so wie es ist. Dennoch wenn ich da bin und überlege schon jetzt, welches Abschiedsgeschenk wohl gut dort hin passen könnte. Bei Emil haben wir zum Abschied die Regenbogenwippe geschenkt, bei Paul ein wunderschönes großes Wandbild für die Wichtelzwerge, die in der Krippe zusammen mit den Kindern wohnen, da die Krippengruppe die Sieben Zwerge heißt. Ich glaube als nächstes Geschenk fände ich das drehbare Bücherregal von MesaSilla schön! Natürlich passt es auch ins Kinderzimmer. Es sind eh so schöne Sachen für Zuhause dabei, ich mag am liebsten das Mehrzweckregal – würde ich mir glatt auch in die Küche oder ins Wohnzimmer stellen.

Praktische Möbel – wie zum Beispiel den Rollwagen kann man mit Kindern und all ihren Mal und Bastelutensilien auch immer gut gebrauchen. Wir haben auch einen in der Küche für Bastelsachen, der ist sehr praktisch und ich möchte ihn nicht missen. Wenn man ebenerdig wohnt kann man damit auch prima von Raum zu Raum ziehen odermal am Esstisch oder an der
Mitwachsende Kindersitzgruppe
basteln. Im Allgemeinen sind Möbel mit Rollen fürs Kinderzimmer vor allem dann praktisch, wenn die Kleinen Anfangen ihre Möbel selber umzustellen.

*Alle Links sind Affiliatelinks

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Gastbeitrag – Ein tolles Herbst DIY für die Wand

Als ich Katharinas tolle Idee bei Instagram sah, da dachte ich sofort, dass ihr das sicher genauso toll finden würdet wie ich und so habe ich sie direkt gefragt, ob sie nicht Lust hat, die Schritt für Schritt Anleitung auch mit euch, hier auf dem Blog zu teilen und was soll ich sagen, sie hatte Lust! Ich freue mich so sehr!

Katharinas Instagram Account ist eine tolle Inspiration. Ihre größere Tochter ist so alt wie Emil und dann hat sie noch zwei Zwillingsmädchen. Zwillinge beeindrucken mich immer sehr, aber auch sonst folge ich Katharina zu sehr, sie haben ein wunderschönes Zuhause und ich mag vor allem die Mischung aus Beton und zartem rosa auf ihrem Account.

Ein kleiner Einblick in Katharinas wunderschönen Instagram Account.

Katharina hat für die Kinderzimmerwand eine einfache, aber dennoch wunderschöne Herbstdekoidee gehabt. Und ich möchte auch unbedingt mit den Jungs noch einen für unser großes Küchenfenster basteln.

Ihr braucht dazu:

  • Stoff
  • Schere
  • 4 Stöcker (möglichst gerade)
  • Wolle
  • Stricknadel
  • Holzkugeln oder Glöckchen

Und so gehts:

1. Schneidet euch den Stoff je nach Wunschgröße zurecht und kürzt je nach Bedarf die Stöcker.

2. Verknotet die Stöcker mittig zu einem Kreuz

3. Vernäht die Enden der Stöcker mit dem Stoff

4. Schneidet aus den Stoffresten Streifen für die Schleifen zurecht

5. Bindet sie mittig zusammen, so dass eine Schleife entsteht.

Am Ende die Schleifen nur noch an eine Schnur knoten und zusammen mit Glöckchen oder Holzkugeln am Drachen befestigen. Und schon hat man ganz wunderbare Herbstdeko für die Wand im Kinderzimmer oder die Fenster. Ich finde es so großartig, dass ich die Jungs diese Woche auf jeden Fall zum Stöckersammeln losschicke und bestimmt noch ein altes Spucktuch finde aus dem auch wir uns so einen Drachen basteln können.

Liebe Katharina, ich dank dir für deine Inspiration und freue mich sehr, dass du sie mit uns geteilt hast.

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Wohin mit den Kinderklamotten und ein kleiner Tipp zur Capsuale Wardrobe von Kindern

Dieser Post enthält Werbung für tausendkind.

Ein Wunsch von euch bei Instagram, war, dass ich euch mal zeige wie ich die Klamotten der Jungs denn im Schrank organisiere und was ich als Möbel dafür praktisch finde. Ich habe wirklich alles ausprobiert und ich habe es vielleicht auch schon mal erzählt – ich bin ein Kleiderschrank-Chaot. Mir fällt es wahnsinnig schwer in Kleiderschränken Ordnung zu halten, vor allem dann, wenn Dinge gestapelt sind und man gerne das Teil hätte was ganz unten liegt. Oder in der Mitte. Meist ist keine Ablage für die oberen Teile in der Nähe und es wird einfach nur rausgerissen, von mir und auch von den Kindern. Daher räume ich unsere Schrank regelmäßig auf.

Sortierung im Schrank.

Wir haben eigentlich schon immer Schubladen für Kinderkleidung – vorher waren es die Schubladen im Pax, jetzt sind es größere Schubladen in der Kommode. Schubladen funktionieren gut, wenn man ein paar Tipps beachtet. Die Aufrollmethode ist super! Denn Emil sieht direkt welches T-Shirt es ist und kann es so einfach rausnehmen. Paul hat es nun auch so in seinen kleinen Boxen im Schrank und auch er kommt damit super klar. Obwohl er den Überblick nicht so bräuchte, denn seine Sachen trägt er und nach der Wäsche zieht er es eigentlich direkt wieder an. Er bräuchte nur zwei Outfits und keinen Kleiderschrank, denn er trägt noch lieber das selbe als ich und bequem muss es sein.

Selber anziehen.

Ja, die Jungs ziehen sich meist selber an morgens. Wenn überhaupt besprechen wir, was sie tragen wollen/sollen und diskutieren auch gern mal über lange oder kurze Hosen. Diesen Sommer mussten es zwingend immer kurze Hose sein, wir hatten auch schon Sommer, da durften es auf keinen Fall kurze Hosen sein, egal wie warm es war. Mit Kindern und Kleidung steht man immer wieder vor neuen Überraschungen. Jetzt diskutieren wir gerade jeden morgen um die lange Hose. Für den einen war das nach zwei Tagen kein Thema mehr, der andere wütet immer noch als würde ich von ihm verlangen im kratzigen Schweinchenkostüm in den Kindergarten zu gehen. Dennoch Kommoden erleichtern nicht nur die Ordnung, sondern sind auch für die Jungs super zu bedienen um sich selbst anzuziehen.

Optisch erschlagen einen Kommoden nicht.

Ich habe gerade letztes Wochenende den riesigen 230 hohen Kleiderschrank von Paul verkauft. Und ihm einen kleineren reingestellt. Große schränke erschlagen einen einfach in kleinen Räumen und wir haben fast nur kleine Räume. Daher bin ich über eine Kommode mit viel Stauraum sehr dankbar. Bei uns ist sogar die untere Schublade noch frei für Spielsachen und somit passt sicher auch später größere Kleidung rein.

Emil hat die Kommode colorflex – bei der man zudem noch die Farben der Schubladen individuell wählen kann. Ich mag die graue Kombi auch gern, habe mich aber dennoch auf lange Sicht für die Version in weiß/natur entschieden. Wickelkommoden haben den Vorteil, dass sie eh schon tiefer sind als die Klassiker und man kann sie wirklich über einen langen Zeitraum nutzen.

Das sind meine Kommoden-Favoriten von tausendkind. Die haben eine wirklich tolle Auswahl an Möbeln fürs Kinderzimmer unter anderem auch Kommoden. Diese eigenen sich alle auch als Wickelkommode und das ist natürlich praktisch und auch nachhaltig, wenn man das Möbel über Jahre hinweg nutzen kann.

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Capsual Wardrobe

Es gibt allerdings noch was, was den Jungs und mir das Anziehen wirklich erleichtert und zwar ist das unsere für viele eher eintönige Farbwahl im Schrank. Und auch die Menge. Denn auch die Jungs haben sowas wie eine Capsual Wardrobe. Ich habe es ähnlich im Kleiderschrank und hatte schon in der Schwangerschaft mal darüber geschrieben und auch die Babykommode ist ja eher minimalistisch. Das hat sich inzwischen etwas geändert, denn Pelle ist inzwischen in einem Alter, da ziehe ich ihn schon 2 Mal am Tag um, da er überall dreckig ist von den Mahlzeiten. Aber egal. Grundsätzlich besteht jedenfalls der Kleiderschrank der Jungs nur austeilen, die man ohne Probleme mit jedem anderen Kleidungsstück kombinieren kann.

Harmonische Farbwahl und minimale Anzahl.

Ihr wisst ja, ich mag es unbunt – dennoch tragen die Jungs natürlich nicht nur grau, aber ihr seht es – grau ist auch dabei, dazu jede Art von blau und gerne gelb oder auch mal okker/braun. Es gibt ca. 10 T-Shirts, 6 Langarm Shirts, 4 Pullover, 6 Unterhemden, 2 Sportoutfits, 3 Jogginghosen, 5 kurze Hosen und 7 lange Hosen. Socken und Unterhosen und das wars. Ganz überschaubar und ich würde fast sagen, es würde noch weniger reichen, denn zum Beispiel Pullover tragen die so gut wie nie. Dafür sind die Heizungen im Kindergarten im Winter viel zu hoch aufgedreht und auch bei uns laufen sie meistens in T-Shirt und Langarmshirt rum. Dennoch ich mag Pullover und kaufe sie trotzdem immer wieder. Da wir nie länger als eine Woche in den Urlaub fahren kommen wir damit super hin.

Wie siehts bei euch in den Schränken der Kinder aus? Habt ihr auch eher eine kleine Auswahl oder von allem zu viel?

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Krippeneingewöhnung – Wie verhalte ich mich als Mutter am Besten

Liebe Vanessa, du bist selbst Mutter, Leiterin einer Krippe und zudem berätst du andere Erzieherinnen in Krippen und Kitas in Hinblick auf ihre pädagogische Arbeit. Du bist also die perfekte Ansprechpartner für mein aktuelles Thema – Eingewöhnung.

Du hattest auch schon ein paar ganz tolle Tipps für mich, über die ich mich gern mit dir unterhalten möchte. Ich nenne nur mal ein paar: „Fragen und Unsicherheiten immer direkt, am besten vorab, klären.“ „Kein schlechtes Gewissen haben, die Kinder merken das“, „Zeit mitbringen!“,„Schon frühzeitig versuchen die Essens- und Schlafenszeiten anzugleichen.“ „Da sein, aber nicht aktiv bespielen.“, „Ruhige Nachmittage einplanen!“

Vieles versuche ich davon einzuhalten. Die Kinder können bei uns glücklicherweise nach Bedarf schlafen, da ausreichend Kinderwagen zur Verfügung stehen und gegessen wird bei uns schon immer um 12 Uhr Mittag. Das passt gut. Die Nachmittage gestalten sich manchmal durch die Großen eher schwierig, aber im Allgemeinen versuche ich eh Nachmittags so wenig Termine wie möglich zu haben.

1.) Dennoch – was ist dein allerwichtigster Tipp für Eltern, die ihr Kind in einer Krippe eingewöhnen?

Also erstmal vielen Dank, dass du mich zu diesem Thema hier zu Wort kommen lässt. Krippenarbeit ist mein Herzensthema und eine gute Krippenzeit gründet auf einer guten und gelungenen Eingewöhnung. Ich freue mich, wenn ich dem ein oder anderen in dieser Hinsicht Tipps geben kann. Mein erster und eigentlich schon essentieller Tipp ist der, dass man sich bitte bewusst und  aus freien Stücken für die Betreuung in einer Krippe/ Kita entscheiden sollte. Mir ist klar, dass viele Gesichtspunkte und Parameter in diese Entscheidung mit reinspielen, aber wer es sich partout nicht vorstellen kann, sein Kind „fremdbetreuen“ zu lassen, tut gut daran, alle anderen Möglichkeiten abzuchecken und zu schauen, ob es keinen Weg oder keine Möglichkeit gibt, mit der die Mutter/ der Vater/ die Familie besser leben kann. Die innere Haltung der Bindungsperson ist sehr häufig ausschlaggebend für die Dauer und den Erfolg der Eingewöhnung. 

2.) Welches Zeitfenster findest du für eine Eingewöhnung von einem Einjährigen angemessen?

Darauf kann ich dir nach bestem Wissen und Gewissen keine Antwort geben. „Einjährige“ sind ja eben auch ganz unterschiedlich eingestellte und aufgestellte Individuen und haben nicht ein spezielles Programm aufgespielt bekommen, demzufolge aus Altersgründen irgendwas nach Schema F läuft. Ich hatte schon Kinder die nach 3 Tagen gefühlt angekommen waren und habe auch schon Eingewöhnung begleitet, die mehrere Monate dauerten. Eltern rate ich trotzdem immer dazu, sich einen Zeitraum von 4 Wochen dafür wirklich freizuhalten (und schon bei der Planung der Elternzeit zu berücksichtigen) und, sollte es länger dauern, auch schon mal grob einen Plan B für 1-2 weitere Wochen im Auge zu haben. Dauert dann die Eingewöhnung nur 2 Wochen ist es auch für den betreuenden Elternteil schön, vor der Rückkehr in den Berufsalltag eine kleine Auszeit für und mit sich selbst zu haben. 

3.) Wie verhalte ich mich als Mama oder auch Papa am besten, wenn ich Anfangs die Zeit bei der sanften Eingewöhnung mit in der Krippe bin?

Die Eingewöhnung dient ja im Grundsatz dazu, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich an die neue Umgebung, die neuen Menschen und im besten Fall auch an seine Bezugserzieherin zu gewöhnen. Eine Zeit des Beziehungsaufbaus also. Notwendig ist dabei für das Kind der sichere Rückhalt seiner Bindungsperson und der Freiraum und die Möglichkeit mit dem/ den Neuen in Kontakt zu treten. Wir Erzieher wünschen uns also von den Eltern in der Regel die Grätsche zwischen „Ich bin für dich da“ und „Schau dich um!“. Im Klartext heisst das: Sitzen und nichts tun! Das Kind nicht aktiv bespielen, aber da sein, wenn es Halt oder Rückversicherung braucht. Nicht Zeitung lesen, sondern beobachten und ggf. motivierend zunicken. Die Eltern und ihr Verhalten sind der Nummer 1 Indikator des Kindes um Gefahrensituationen zu erkennen bzw, einzuschätzen.  Ein häufiger „Fehler“ ist auch oft, dass die abwartenden Eltern sich von anderen Kindern in ein Spiel oder Gespräch verwickeln lassen. Das bringt das eigene Kind meist sehr schnell wieder zurück auf den elterlichen Schoß. Nehmen wir den Blick mal weg vom Kind und wenden uns dem pädagogischen Team zu, kann ich nur dazu raten, Möglichkeiten des Austauschs immer anzunehmen und Unsicherheiten und Fragen immer zeitnah anzusprechen. Eingewöhnung bedeutet auch, dass man die eigene Erfahrung und das Wissen über das eigene Kind zusammen bringt mit der Berufserfahrung und dem pädagogischen Wissen der Erzieher und gemeinsam daraus etwas macht, was am Ende von Erfolg gekrönt sein soll. Oft wird da sinnbildlich davon gesprochen, zwischen Elternhaus und Kita eine Brücke zu bauen, über die das Kind gehen kann.

4.) Der erste Abschied – Kurz und Schmerzlos und eher nebenbei oder lieber fest in Arm nehmen oder ganz bewusst Abschied nehmen? 

Ich sage Eltern gern: Stell dir einfach vor, du willst zum Einkaufen fahren und willst deinem Mann/ deiner Frau kurz Tschüss sagen. Wie machst du das? Mit Kloß im Hals nochmal richtig feste drücken, ihr/ihm deine Liebe beteuern und sich so verabschieden, dass er/sie denkt, deine Rückkehr ist noch fraglich? Es könnte auch ein Abschied für immer sein? Oder einfach bewusst und heiter „Ich fahre kurz einkaufen! Bis später!“ und vielleicht noch eine kurze Berührung am Arm. Wie macht ihr das, wenn das im Alltag mal vorkommt? 

Letztlich baut das auf dem auf, was ich schon in der vorangegangenen Antwort gesagt habe. Das elterliche Verhalten ist ein Indikator für Gefahr. Eltern z.B. die ihr Kind mit Tränen in den Augen verabschieden, verunsichern es stark und dieses Kind ist im Zweifel nicht in der Lage, nach dieser Verunsicherung wieder ins Spiel zu kommen oder sich von der neugewonnenen Beziehungsperson trösten zu lassen. Genau wie ein „Rausschleichen“ ohne Abschied. Beide Szenarien können große Rückschritte in der Eingewöhnung bedeuten oder gar ihr Scheitern bedingen. Darum kann ich Eltern und pädagogischen Teams nur dringendste von dieser Praxis abraten! Der Abschied soll aussagen „Ich hab das hier gecheckt! Hier bist du sicher! Hier kann ich dich lassen und es geht mir gut damit, denn dir wird es gut gehen!“ Wie man das am Ende ausgestaltet, kann jeder persönlich entscheiden. Nur bitte: No Drama!

5.) Wie wichtig ist ein Ritual beim Verabschieden? Sollte ich immer noch mal am Fenster winken oder mich vorbei schleichen, wenn ich mich drinnen schon verabschiedet habe?

Das lässt sich in der Tat schlecht pauschalisieren. Für manche Kinder ist eine am Fenster nochmal winkende Mutter in etwa so, als würde man ihnen ein gerade aufgeklebtes Pflaster mit Schwung wieder abreißen. Andere, die vielleicht schon ewig Geschwisterkinder mit in die Kita bringen und eine solche Abschiedszeremonie kennen, fordern das vielleicht bewusst ein. Für die erste Zeit, also die Eingewöhnung und ein paar Wochen drauf, würde ich, wenn das Kind nicht drauf besteht auf Derartiges verzichten. Wer unsicher ist, wie es seinem Kind denn geht und ob es sich schnell beruhigt hat, fragt lieber mal sein Krippenteam, ob er nicht 10 oder 20 Minuten später mal kurz anrufen darf um die Lage zu checken und sich zu beruhigen.

6.) Wie merke ich, dass mein Kind bereit für einen Krippentag ist und das ich entspannt zur Arbeit fahren kann? Bzw. welche Anzeichen sollte ich ernst nehmen, wenn es tatsächlich sich mit der Situation gar nicht wohl fühlt?

Wann ein Kind bereit für die Krippe ist…. Das ist eine sehr gute Frage, die mich auch oftmals sehr intensiv beschäftigt. Ich glaube jedoch, dass es darauf (wiedermal) keine allgemeingültige Antwort gibt. Das eine sehr früh, das andere vielleicht nie. Die individuelle Einschätzung bleibt dabei völlig in der Hand von Eltern und beteiligten Fachkräften. Wenn Eltern sich jedoch dafür entscheiden, ihr Kind in eine Krippe zugeben, gibt es schon etwas, dass sie tun können um ihrem Kind den Start einfacher zu machen. Dinge wie der Versuch Essenzeiten oder Schlafenszeiten wenn möglich schon im Vorfeld anzupassen. Und Angebote wie Krabbelgruppen in den Kitas, Schnuppertermine und Hausbesuche der Pädagogen unbedingt wahrzunehmen. Das hilft oft schon sehr beim Gelingen einer Eingewöhnung. In der Eingewöhnung sind dann, wie bereits erwähnt, sehr eindringliche Hinweise ein Kind das frei und fernab der Mutter spielen kann, das sich nach der Trennung von einem Mitglied des Teams beruhigen lässt und auch ausgeweitete Trennungen im Krippenalltag gut verarbeitet hat. 

Oft lese ich, dass Eltern das Weinen bei der Verabschiedung als Indikator dafür sehen, dass ihr Kind sich nicht wohlfühlt oder eben noch nicht bereit dafür ist. Ich als pädagogische Fachkraft sehe in diesem „Trennungsprotest“ kein Problem, sondern ein völlig normales im menschlichen Kleinkind festgelegtes Verhaltensmuster. Wenn die für mein Überleben verantwortliche Bindungsperson mich verlässt, mache ich auf mich aufmerksam. Das kann z.B. durch Weinen oder das sogenannte Anklammern passieren und ist per se erstmal kein Zeichen dafür, dass das Kind seine Krippe hasst oder mit der Situation überfordert ist. Wichtig ist dabei, dass das Kind niemals dauerhaft weinen sollte und es innerhalb des Systems Krippe jemanden geben muss, zu dem die Beziehung des Kindes so gut ist, dass es sich trösten und beruhigen lässt um dann wieder ins Spiel oder ins Entdecken zu kommen. 

Bei einem Kind das sich nicht beruhigen lässt muss unbedingt geschaut werden, wo der Hase im Pfeffer liegt. Manchmal versucht auch einfach nur die falsche Erzieherin/ der falsche Erzieher zu trösten. Manchmal ist auch mehr daran. Man kann generell sagen, wenn ein Kind auffällige Verhaltensänderungen oder Entwicklungsrückschritte zeigt, wenn es unglücklich, gar lethargisch wirkt oder z.B. Nahrungsaufnahme verweigert, muss unbedingt sensibel in alle Richtungen im Umfeld und Alltag des Kindes geschaut werden, wo die mögliche Ursache liegt. Und dazu gehört dann eben auch die Krippe oder Kita. Aber die „Top 5 Anzeichen an denen sie erkennen können, dass ihr Kind seine Kita hasst“ gibt es nicht. Wüsste ich zumindest nicht. 

Danke, liebe Vanessa für all die Tipps, das hat mir sehr weitergeholfen und ich denke wir sind auf einem guten Weg. Zudem beruhigt es mich sehr, dass es in Ordnung ist, wenn die Kleinen beim Abschied weinen, wenn sie sich aber beruhigen lassen von den Erzieherinnen trotzdem alles ok. So ist es nämlich aktuell bei uns. Ich werde mir deine Tipps auf jeden Fall zu Herzen nehmen und mich nicht weiter von den anderen Kindern um den Finger wickeln lassen, die gern wollen, dass ich Bücher vorlese.

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Dreifeder – die unkaputtbare, nachhaltige Kinderjeans

Der Herbst steht vor der Tür, jeden Morgen muss ich nun wieder diskutieren, ob wir ne lange oder ne kurze Hose anziehen müssen. Ich muss sagen – kurze Hosen sind bei uns wirklich sehr beliebt – bei den Jungs aufgrund der Beinfreiheit und bei mir aufgrund der Tatsache, dass sie wirklich alle drei Kinder überleben und ich sie dann auch noch weiter verkaufen kann.

Das ist bei Jeans Hosen keine Selbstverständlichkeit und ich merke es auch bei meinen Flohmarkt Streifzügen, selten bekommt man in den Größen der Jungs, im Alter von 4 und 6 Jahren, also sagen wir mal 110 – 128 Hosen die wirklich noch gut erhalten sind. Gerade im Winter wird viel auf dem Boden gespielt und die rauen Teppiche im Kindergarten geben den meisten Hosen den Rest. Emil kam letzten Winter gefühlt fast wöchentlich mit einem neuen Loch an den Knien nach Hause und ich stand ratlos vor dem Problem der kaputten Hosen. Die Flicken, die ich angebügelt hatte, lösten sich in der Wäsche, bei den angenähten bekam einer der Jungs regelrechte Wutausbrüche weil sich das so doof anfühlte am Knie. Ich kann nur sagen – Gott sei dank ist ein zerschlissene Hose gerade im Trend – denn tatsächlich haben die Jungs in den meisten Hosen Löcher.

In einer aber nicht. In unserer Dreifeder Jeans, die uns Kaspar letztes Jahr anlässlich seiner Crowdfounding Kampagne geschickt hat. Denn der liebe Kaspar hat sich diesem Problem angenommen und einen Jeansstoff entwickelt, der den harten Beanspruchungen der Kinder stand hält und demnach absolut nachhaltig noch an andere weitergegeben werden kann. Ich bin gespannt, ob sie nur hier in der Familie bleiben oder tatsächlich auch noch weiter gehen können. Aber auch wenn sie nur 3 Jungs schaffen, dann ist das schon prima!

Die Jeans ist abriebfest durch eingewobene Dordura®-Fasern und dennoch angenehm weich zu tragen. Zudem ist die Jeans temperaturregulierend. Aber das wohl allerbeste an der Jeans ist die Nachhaltigkeit. Sie wird unter fairen, nachhaltigen Bedingungen in Familienbetrieben in Portugal hergestellt und durch die lange Tragedauer, denn die Jeans ist 10x widerstandsfähiger als normale Jeans, können bis zu 24.000 Liter Wasser eingespart werden. Der Baumwollanteil besteht aus Biobaumwolle. Klingt prima oder? Fand ich auch! Und nach dem letzten Winter bin ich von der Hose auch echt überzeugt. Emil trägt sie gern.

Es gibt 3 Modelle in den Grössen Mini 74-92, Midi 92 -110 und Maxi 116-158, also 15 verschiedenen Grössen. Das Mini Modell hat Pelle auf den Bildern an – es hat ein Weiches Bündchen oben und an den Beinen und ist daher für die Kleinen bequem an und auszuziehen. Die Großen Größen sehen optisch so aus, wie die Hose von Emil. Der Unterschied zwischen Midi und Maxi ist der fehlende Reißverschluss bei der kleineren Größe, was natürlich total praktisch ist.

Slow Fashion statt Fast Fashion. Das war auch euer Fazit nach der Instagram Umfrage, wieviel ihr Bereit seid für Kinderkleidung auszugeben. Wenn, dann sollte es möglichst Bioqualität sein, nachhaltig produziert oder eben besonders Langlebig und ansonsten gebt ihr, genau wie ich, eher weniger aus. Die Dreifeder Jeans von Kaspar erfüllt alle Anforderungen und ich freue mich mit ihm, dass nach seiner Crowdfunding Kampagne nun der Onlineshop mit den Jeansmodellen online ist.

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Happy Birthday kyddo!

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Erinnert ihr euch noch an meinen Post zum Thema schöne Stillecke? Das war mein erster Inspirationspost vor 2,5 Jahren für kyddo. Inzwischen gibt es eine ganze Menge weiterer Inspiration und ich freue mich riesig, dass ich mit kyddo so einen tollen Partnershop für nachhaltige Babyprodukte gefunden habe.

Happy Birthday kyddo!

kyddo feiert Geburtstag und ihr könnt was tolles Gewinnen!

Jetzt im September wird kyddo 3 Jahre und da ich ja fast von Anfang an mit dabei bin und die Entwicklung verfolgt habe, muss ich sagen Marina leistet großartiges! Zusammen mit Ihrer Familie, ihrem Mann und den inzwischen zwei kleinen Jungs hat sie einen wunderschönen Shop geschaffen. Die Auswahl im Shop ist toll und trifft eigentlich wirklich immer meinen Geschmack. Da ich die Sachen ja oft zum fotografieren hier in den Händen halte, bin ich auch jedesmal begeistert von der Qualität. Ich gebe es zu, ich habe im kyddo.shop ganz klar meine Lieblingsmarken und vor allem auch Lieblingsprodukte, die ich heute gern noch mal zeigen möchte und von denen ihr sogar was gewinnen könnt, aber am Ende mehr.

Lieblingsmarken im kyddo.shop

Liewood – ich bin großer Liewood Fan, ich finde die Designs toll, ihr erinnert euch vielleicht an die Dinos vom letzten Post, aber auch die Qualität. Es fühlt sich immer schön und hochwertig an und suche die Dinge gern aus um sie hier zu fotografieren und euch zu zeigen.

Kongjes Sløjd – Wir hatten einige Babysachen, wie Kuscheldecke und Kinderwagenkette von der dänischen Marke und ich finde die Sachen immer wunderschön. Besonders an Konges Sløjd und kyddo ist, das sie ganz exklusiv zusammenarbeiten und ihr bei kyddo Produkte bekommt, die es sonst nirgends gibt, wie den tollen Adventskalender im letzten Jahr oder die Bettwäsche im heutigen Gewinnspiel.

Oeuf NYC – Ganz neu ist diese amerikanische Marke im Shop. Ich mag die Holzmöbel sehr und wir liebäugeln schon eine Weile mit dem tollen Schreibtisch für Emils Schulstart im nächsten Jahr.

Born Copenhagen – Wir hatten das Babynest von Born Copenhagen und waren total glücklich damit – die Marke hat schöne schlichte Designs und die Nestchen gibt es nicht nur in Babygrößen, sondern auch für Kleinkinder.

Numero 74 – eine Marke die ich Jahre lang angeschmachtet habe, weil sie immer so zauberhafte Sachen für Mädchen hatten. Inzwischen sind aber auch einige coole Jungssachen dabei, von Raketen bis Tigerkissen oder eben die hochwertigen Betthimmel, den ihr auch heute gewinnen könnt.

Ich könnte noch unendlich so weitermachen, denn wie schon geschrieben – die Auswahl bei Marina ist riesig und man kann wirklich für jeden Geschmack und für jedes Kinderzimmerthema dort was schönes und praktisches finden. Falls ihr jetzt Lust bekommen habt zu shoppen? Mit dem Code sanvie15 könnt ihr 15 % auf euren Einkauf ab 49€ sparen, ausgeschlossen ist der Sale.

Ich freue mich auf jeden Fall und feiere noch ein wenig mit Marina ihren Erfolg mit kyddo.shop und gratuliere von Herzen!

Gewinne ein schönes Set fürs Kinderbett!

Hach, das reimt sich – aber es ist wirklich ein schönes Set, was ihr heute gewinnen könnt. Passend zur exklusiven Bettwäsche im Mond Design von Konges Sløjd und kyddo haben wir ein paar weitere, schöne und passende Accessoires für euch zusammen gesucht. Den Betthimmel, die Sternen- Girlande und das schöne Sternkissen von Numero 74 und dazu die Mond Spieluhr von Nobodinoz. Alles in der Trendfarbe Okker und perfekt für einen kuscheligen Herbst im Kinderzimmer.

Alles was ihr dafür tun müsst. Hinterlasst bis zum 10.09.2019, 23:59 einen Kommentar unter diesem Post. Das Päckchen steht hier schon für den Gewinner bereit. Ich drücke euch fest die Daumen. Das Los entscheidet und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Der Leeatoys Lernturm mit vielen Highlights

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Wir haben ein neues Möbel. Einen Lernturm. Ich war ja immer der Meinung einen Lernturm bräuchte man nicht, die Kinder können doch auch einfach auf einen Hocker oder Stuhl klettern, wenn Sie in der Küche mit helfen wollen. Aber dieser tolle Lernturm von Leeatoys kann mehr. Und zwar so richtig viel mehr!

Der Lernturm für Kinder im Krabbelalter

Zum Leeatoys Lernturm gibt es eine Menge Extras und Ergänzungen. Diese Extras kann man einfach in die vorgesehenen rillen schieben und dann können die Kinder dort nicht mehr nur drauf stehen und an der Arbeitsplatte beim Kochen helfen sondern auch noch allerlei andere Dinge mit machen. Pelle liebt vor allem die Spiegelplatte mit Griff an der er sich hochziehen und anschauen kann. Der Spiegel ist nach dem Montessori Prinzip entwickelt, genau wie die anderen Platten die man als Rückwand einschieben kann. Es gibt noch ein tolles Schlüsselboard, eine Magnettafel, ein Steckboard.

Zudem kann man den Lernturm für Kinder im Krabbelalter auch prima als Hochstuhl umbauen. Wir haben die breiteste Version und da könnten sogar Zwillinge nebeneinander sitzen. Eine Filzmatte bildet den Rahmen für den Hochstuhl. Diese Funktion nutzen wir tatsächlich aber so gut wie gar nicht, da Pelle ja in der Küche seinen Tripp Trapp hat.

Ebenfalls sehr beliebt bei ihm ist das Rutschbrett. Wir haben die Version, die man auch als Tafel hinten reinschieben kann und die dann bemalt werden kann. Zwei Funktionen in einem. Ich leibe ja Möbel die mehrere Funktionen haben und so ist es auch mit dem Lernturm. Der kann wirklich was.

Der Lernturm für Kinder ab 1,5 Jahren

Und nicht nur für Kinder im Krabbelalter. Wenn sie dann endlich stabil stehen, dann kommt er natürlich der eigentlichen Funktion prima nach. Aber auch dann kann man an ihm noch Steckspiele spielen und ihn umkippen und als kleinen Kinderschreibtisch nutzen. Aber auch die Steckplatten sind dann alle noch interessant und Rutschen mögen ja eh alle.

Der Lernturm für größere Kinder

Auch die Großen rutschen noch gern, am liebsten Kopfüber. Sie nutzen ihn aber auch als Tresenstuhl oder, ihr könnt es euch in meinen Instagram Story Highlights ansehen als Hockey Tisch – das macht zwar ordentlich lärm, aber auch ordentlich Spaß. Die Räder können als „Schläger“ genutzt werden und der kleine runde grüne Stecker als Puk. Schaut es euch hier mal an.

Wir sind begeistert. Und ich glaube gerade für die zweiten oder dritten ist er auch ein ideales Geschenk zum Geburtstag. Denn da braucht man an Spielzeug ja eigentlich nicht mehr viel und an dem Möbel haben alle Kids lange Freude. Zudem muss ich sagen finde ich ihn optisch natürlich auch sehr cool. Was meint ihr?