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Woche 11/12 – Hallo Homeoffice, Selbstständigkeit und Kinderbetreuung

Die Kurzarbeit ist für mich beendet und so fehlt es an Zeit am Rechner und überhaupt. Die Jungs sind nach wie vor alle zuhause und werden das auch noch bis auf unbestimmte Zeit bleiben, denn ich habe erst letzte Woche dem Kindergarten abgesagt, als das Angebot zur Vorschulgruppe für vier Stunden an zwei verschiedenen Tagen in der Woche kam. So richtig Entlastung würde es auch nicht bringen, eher organisatorischen Aufwand und ich habe schon eine andere Idee wie ich das Vorschulthema hier noch etwas vertiefen will. Zudem wäre es mir so schwer gefallen Paul zu erklären, warum Emil nun wieder kurz in den Kindergarten darf, er aber nicht und Emils liebster Freund aus dem Kindergarten hat das Angebot auch abgelehnt. So bleiben wir also nach wie vor zuhause, bis irgendwann der Regelbetrieb wieder losgeht, wann das genau sein wird, das habe ich allerdings noch nicht mit bekommen.

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

11 Wochen, seit dem 13. März. Heute starte die 12. Woche

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Die Stimmung ist gut, nur Paul hätte glaube ich gern etwas mehr Zeit mit einem von uns allein, was natürlich schwierig ist, wenn man Arbeiten muss, wenn der Kleinste schläft und sonst einfach immer zu viert ist. Aber dennoch, gerade die Großen finden es immer noch toll und wir haben auch noch mal mit neuen Projekten losgelegt, so dass auch wir es nach wie vor super zuhause aushalten und uns so gar nicht die Decke auf den Kopf fällt. Es ist eher anders herum. Wir fahren bald für ein paar Tage weg und am liebsten würden wir einfach hier bleiben und weiter zuhause vor uns rum tüdeln, denn wir mögen es einfach.

Der schönste Moment diese Woche?

Zusehen, wie toll sich die großen drum kümmern, wenn Pelle traurig ist oder zu müde und einfach nicht mehr kann als zu weinen, wenn es nicht so läuft, wie er es sich vorgestellt hat. Neulich saß er bei mir auf dem Arm zum kuscheln und weinte und weinte. Denn er war müde und sehr hungrig, aber irgendwie klappte es mit dem Füttern von mir auf dem Schoß nicht, also hat Emil sein Essen unterbrochen und ihn gefüttert, während ich das Kuscheln übernommen hat. Sie streiten natürlich ab und an mal und auch Pelle darf bei den Großen nicht immer mitspielen, aber im Großen und Ganzen helfen sie einander und lachen und machen Quatsch zusammen, dass ich manchmal ganz wahnsinnig davon werde.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Oh, der Streit nachdem wir eigentlich beschlossen hatten mit den Freunden, die in den Kindergarten gehen momentan lieber nicht zu spielen und statt dessen die Familie zu sehen. Es ist halt leider so, dass man im Moment Prioritäten setzen muss und wir haben uns gegen den Kindergarten und für Gelegentliche Besuche von Oma entschieden – Anrecht hätten wir inzwischen schon, aber dennoch fühlt es sich für mich noch nicht richtig an und auch Pelle möchte ich nicht einfach über das Gartentor reichen.

Da wir also weiterhin ziemlich isoliert leben, wäre das alles umsonst, wenn wir uns mit nur einer Familie treffen, die alles ganz normal macht oder eben mit dem Besten Freund der in den Kindergarten geht. Das ist schade für die Jungs, das weiß ich! Aber ich weiß auch nicht, ob ich da übertreibe oder wie ich da mein schlechtes Gefühl bei abstellen soll.

Was stresst dich gerade?

Das Paul etwas zu kurz kommt durch den Büroalltag. Da muss ich abends schauen, dass ich ihn allein und ohne die anderen ins Bett bringe, dann kann ich das glaube ich gut ausgeleichen. Exklusivzeit wirkt immer Wunder.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Die Kinder in unserem neuen Wohnwagen spielen zu sehen. Wir haben ganz spontan einen 40 Jahren alten, holländischen Wohnwagen gekauft, den wollen wir entkernen und gemütlich machen und momentan ist er der perfekte Spielplatz für die Jungs.

Und unser Ausflug ins Moor, dort sind auch diese schönen Bilder entstanden.

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

Wir haben über Kleinanzeigen noch einen Pool gefunden und für den haben wir mal wieder den halben Garten auf den Kopf gestellt und bauen ihn nun hinten an die Terrasse, mit Holzverkleidung und allem drum und dran. Denn auch wenn die Freibäder wieder geöffnet haben, ich glaube nicht, dass wir hingehen werden. Mal schauen.

Wie läuft es bei euch? Habt ihr den Alltag schon wieder???

Bleibt gesund!

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Woche 9 – wir bleiben zuhause

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

9 Wochen, seit dem 13. März.

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Gestern hatte ich so richtig keinen Bock mehr, keine Lust mehr immer das zu machen was die Kinder gerne möchte, keine Lust mehr darauf ständig, Mama, Mama, Mama zu hören. Ich musste dringend was für mich machen, das habe ich an meiner Stimmung gegenüber den Jungs total gemerkt. Ich bin da leider auch der Typ der ziemlich deutlich sagt, was ich gerade möchte und was nicht und ich frage mich manchmal, ob das für die Kinder immer das beste ist, dass ich direkt sage, dass ich jetzt eigentlich gern mal eben kurz flüchten würde um einmal 5 Minuten Ruhe zu haben.

Die Woche war anstrengender als die Wochen zuvor, die Möglichkeit nun wieder mit den besten Freunden spielen zu dürfen und auch auf den Spielplatz zu können sorgt für Begeisterung und Frust gleichzeitig. Es war toll zu sehen mit wieviel Freude die 4 Freunde wieder draußen spielen konnten, aber ich habe auch gemerkt, dass bei den Jungs dadurch die Stimmung untereinander nicht mehr so gut war. Sie Fragen nun wieder, ob sie mit anderen Spielen dürfen oder eben auf dem Spielplatz, sie fordern wieder mehr und geben sich nicht mehr so leicht mit unserer kleinen Blase hier Zuhause zufrieden. Dann wurde Paul krank und wir waren wieder raus aus der Spielwelt, zwei Tage und es war wieder gut und sie haben heute den ganzen Vormittag super zu dritt gespielt.

In Sachen Kita gibt es bei uns nicht wirklich was neues. Es soll wohl für die Vorschulkinder eine Nachmittagsgruppe geben, die sich einmal die Woche für eine Stunde trifft, aber ganz ehrlich. Ich denke die werden wir nicht nutzen. Wenn Emil in den Kindergarten geht, dann würde er dort sicher gern auch mit seinen Freunden spielen und nicht nur eine Stunde neben ihnen Sitzen und Vorschulunterricht haben.

In der Krippe hingegen hätten wir wohl gute Chancen Pelle wieder unter zu bringen, aber auch das werde ich nicht in Anspruch nehmen, so lange Emil und Paul zuhause sein müssen. Ich frage mich, wie diese gestückelte Betreuung, bzw. der Unterricht wohl für die Eltern sein muss, die ein Kind in der 4. Klasse und eins in der 2. hat und dann noch eins im Kindergarten. Wir warten also weiter, bis es für alle wieder los gehen kann.

Ich finde es tatsächlich etwas schwierig da mit den Länder Lösungen. Auf der einen Seite bin ich froh, dass es in Oldenburg aktuell nur 2 Corona Fälle gibt, auf der anderen Seite ist es natürlich schwierig nach zu vollziehen, warum wegen 2 Fällen nach wie vor das ganze Leben auf dem Kopf steht. Aber es pro Stadt oder Region individuell zu handeln wäre wohl noch undurchsichtiger als es eh schon ist mit den jeweiligen Entscheidungen der Bundesländer.

Der schönste Moment diese Woche?

Mit Corona habe ich Pelle abgestillt, ganz nebenbei und irgendwie unbewusst, aber wir haben dafür jetzt ein anderes schönes Zu-Bett-Geh-Ritual und ich genieße es sehr, wenn er nach vielen Küssen die er bekommt und die auch ich bekommen seelig und zufrieden, ganz ruhig in meinem Arm einschläft. Die großen Jungs sind beide immer noch ewig durchs Bett getobt und waren nie so kuschelig, dass sie sich einfach wach neben mich gelegt haben um zu kuscheln.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Pauls Bauchschmerzen. Ihm war nicht schlecht, er hatte keine Verdauungsproblem und auch kein Fieber, dennoch krümmte er sich vor Schmerzen und kauerte oft einfach nur in der Ecke. Auch die Nächte waren unruhig. Und so waren wir diese Woche ziemlich häufig beim Kinderarzt auf der Suche nach einer Lösung.

Was stresst dich gerade?

Der Gedanke daran, dass ich nächste Woche jeden Tag wieder arbeiten muss. Die Kurzarbeit ist vorbei und es geht ganz normal weiter. Ich fürchte damit wird bald auch wieder in mir der Wunsch nach geregelter Betreuung hochkommen.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Ein kleines Video zu schneiden von unseren Corona Ferien. Ich musste mal wieder was für mich machen. Es steht so viel auf der To Do Liste, bzw. Machen-Wollen-Liste, aber irgendwie komme ich dazu nicht und das frustet gerade ein wenig.

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

Nichts…

Was haben wir diese Woche gegessen?

Wir haben eine neue Haushaltshilfe oder besser ein neues Spielzeug. Mein Mann hat uns eine Küchenmaschine gekauft und wir haben da schon ein wenig ausprobiert. Ich hoffe sie erleichtert mir das Kochen ein wenig, auch wenn ab dem Sommer die Schule losgeht und ich Mittags gern warm essen würde.

Es gab: One-Pot-Pasta mit Gemüse, Flammenkuchen, Hühnersuppe, Milchreis, Spaghetti Cabonara

Bleibt gesund!

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Einfache Dekoideen zur Einschulung

Gar nicht mehr so lange und dann steht für uns eine große Veränderung an – Emil kommt in die Schule und eigentlich hatten wir geplant diesen besonderen Tag auch zu feiern. Zumindest mit Oma und Opa und wir hoffen aktuell sehr, dass das auch möglich ist. Die neue Situation wird vermutlich die Einschulung dieses Jahr anders verlaufen lassen, als es bisher üblich war, dennoch ich finde es ist ein kleines Familienfest wert, der Start in diesen neuen Lebensabschnitt.

Ich muss ja sagen, es fühlt sich alles noch etwas seltsam an und so richtig einschätzen kann ich alles nicht. Was wird uns erwarten, was bedeutet der Start ins Schulleben für unser Kind, was für uns als Familie? Was brauchen wir eigentlich noch für den Schulstart und wie wird das überhaupt mit Corona? Viele Fragezeichen… Denn durch Corona findet natürlich gerade auch kein Kennlernen-Elternabend statt und man wird irgendwie nur per Post informiert und muss einfach nach Gefühl entscheiden, ob man in die Regelschulklasse oder die Montessoriklasse möchte. Am Ende wird sich alles fügen, irgendwie wird es werden. Da wir ja gerade viel zuhause sind und Zeit haben, habe ich mir also über die Dinge Gedanken gemacht, die ich irgendwie beeinflussen kann, wie zum Beispiel die Tischdeko für unsere Einschulung.

Seit Jahren haben wir die Buchstaben Girlande von Little Lovely * und natürlich werde ich sie, wie auch immer zu unseren Geburtstagen auch zur Einschulung rausholen. Die ist schlicht, super flexibel und sie macht auch noch was her. Sowieso finde ich Buchstaben und Zahlen sind das Einschulungsaccessoire schlecht hin und so habe ich unsere Magnetbuchstaben von sebra einfach auf den Tisch gelegt, das praktische ist mit dieser Deko kann später auch noch gespielt werden und erste Wörter können an den Kühlschrank, die Heizung oder die Magnetpinnwand geschrieben werden. Das geht natürlich nicht nur mit Magnetbuchstaben, sondern auch mit Buchstaben Puzzle, auch da hat sebra ein sehr Schönes.

Ich würde euch ja jetzt zu gern den Tipp geben, schaut euch auf Flohmärkten nach Magneten oder Puzzlen mit Buchstaben um und falls es sie nur in unschönen Farben gebt, dann sprüht sie einfach mit einem Lack an, aber das mit den Flohmärkten ist gerade schwierig. Vielleicht findet ihr in den Kleinanzeigen was. Ansonsten habe ich euch unten auch noch schöne Alternativen verlinkt. Buchstaben und Zahlen gehören zur Einschulung einfach dazu.

Ansonsten bleibt es bei uns recht schlicht und statt frischer Blumen dürfen meine Brautstrauß-Trommelstöckchen den Tisch in kleinen Vasen schmücken. Und ganz insgeheim hoffe ich ja auf richtig schönes Wetter, so dass wir samt der ganzen Deko in den Garten umziehen können und ich glaube für dort lass ich mir auch noch ein Styling für euch einfallen.

Bald gibt es auch meine Ideen zur Schultüte und was rein kommt.

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Woche 8 – Auch mir reicht es langsam …

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

8 Wochen – verrückt das es schon so lange ist und wie es aussieht haben wir damit noch nicht mal ganz die Hälfte geschafft.

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Puh, was soll ich sagen. Ihr habt mich heute mal auf einem Tag erwischt wo ich auch nicht mehr wirklich begeistert bin, vor allem von der Priorisierung der Politik. Ich finde es unfassbar: Um uns herum ist gefühlt eigentlich alles wie immer, mal abgesehen davon, dass die Leute die man auf der Straße, bzw. im Supermarkt sieht eben eine Maske tragen. Während ich versuche meinen Einkauf einmal die Woche zu machen und damit den Besuch im Supermarkt wirklich auf das Nötigste zu beschränken, steht Lieschen Müller (75) hinter mir in der Schlange und hält 3 Teile in der Hand. Manchmal denke ich, ich mache mich lächerlich, wenn ich weiter so zurückgezogen mit den Jungs lebe, andere Treffen sich schon seit Beginn der Zeit mit anderen Kindern zum Spielen und für manche gibt es jetzt sogar wieder die Möglichkeit gemeinsam Sport zu machen. Seit Mittwoch sind die Spielplätze wieder auf und wir waren gestern kurz, auf unserem, eigentlich wenig besuchten Spielplatz. Muttis saßen dort nun auf einmal auf ihren Picknickdecken und beobachteten ihre große Schar an Kindern die zusammen spielten. Auch unsere hatten schnell die Abstandsregel vergessen und die Freude einen Freund aus dem Kindergarten zu treffen war größer. Ja, so ist das mit Kindern und ehrlich gesagt finde ich das ja auch schön, dass sie genau so sind! Sie spielen nicht auf Abstand und Unterhalten sich wie Erwachsene, sie spielen körperlich und das ist gut so.

Körperlich ist für mich aber auch der Fußballsport und ich kann es nicht verstehen, wie die Bundesliga in der Ersten und ich glaube auch in der Zweiten nun fortgesetzt werden soll. Die Kinder aber eben nicht mit ihren Freunden spielen dürfen. Genauso wenig habe ich Verständnis für offene Biergärten und Meterlange Schlangen vor irgendwelchen Geschäften. Bei unserem Action war die Schlange gestern, als ich beim Edeka war auch wieder sehr lang und die Grüppchen groß. Demnach ist auch meine Laune gerade nicht die beste und ich rücke immer mehr zusammen mit dem Hashtag #coronaeltern, gerade beim Gedanken daran, dass ich ab nächster Woche auch nicht mehr in Kurzarbeit bin, sondern Hauptjob-Homeoffice und Kids unter einen Hut bringen muss, wie soooo viele andere gerade.

Der schönste Moment diese Woche?

Die Vorfreude der Jungs auf den Besuch von Oma, sie waren so aufgeregt, wie zu Weihnachten.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Als ich Pelle gestern Abend vorlesen wollte, da drehte sich auf einmal alles, als ich mich hinlegte fühlte es sich an, als würde ich Karussell fahren. Dieses Gefühl kurz vor der Ohnmacht, die nicht kam, mag ich gar nicht. Ich mag es eh nicht, wenn mein Körper nicht funktioniert, aber ich fürchte auch ich bin müde.

Was stresst dich gerade?

Eigentlich nur ich mich selbst.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Die Zeit mit den Jungs und Oma am See zu verbringen. Sie zu beobachten, wie sie eine Dino Landschaft gebaut haben und den Moment zu genießen.

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

Es gab Post aus Pelles Krippe und wir haben allerlei bunte Tulpen gebastelt und sie über dem Tisch aufgehangen.

Was wir gegessen haben, ich weiß es nicht mehr, war es Spaghetti Bolognese, Spaghetti Bolognese, Verbranntes Essen und wieder Spaghetti Bolognese?

Egal, die Hauptsache ist: Bleibt gesund!

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DIY IKEA Hack – Schaukel aus Schneidebrettern

Als ich bei der lieben Sophie auf ihrem Instagram Account diese DIY Schaukel entdeckt habe, da war klar, die muss ich euch zeigen. So eine super gute Idee, ich bin mir sicher da bekommen viele große Lust das nachzumachen. Das It Pieces im Kinderzimmer ist aktuell wohl eine Schaukel. Es gibt tolle, wunderschöne Modelle, wie die aus meinem Shooting am See. Dennoch der Preis ist oft nicht ohne und ich selber liebe DIY Ideen die viel Geld sparen. Wir selber setzen viele DIY Ideen um, weil uns das Original einfach zu teuer ist. So war es auch bei Sophie. Sophie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern am Stadtrand von Berlin in einer Wohnung ohne eigenen Garten. Sie ist Erzieherin in Elternzeit mit großer Leidenschaft für Fotografie. Ich folge ihr auf Instagram schon eine ganze Weile, sie hat einen wunderbar einfühlsamen Instagramaccount und ich freue mich, dass ich euch heute ihre DIY Schaukel zeigen darf und werde euch Sophie bald bestimmt noch genauer vorstellen.

Jetzt, wo die Spielplätze geschlossen sind und wir keinen Garten mit Spielmöglichkeiten unser Eigen nennen können, habe ich über eine Schaukel für unser Wohnzimmer nachgedacht. Es ist nicht besonders groß, aber groß genug, um zu Schaukeln. 

Lange kreiste ich um die hochpreisige Designer-Variante, die mir mit ihrer Schlichtheit wirklich gut gefiel, doch der Preis war mir einfach zu hoch. Also überlegte ich, wie man so eine Schaukel mit nicht sonderlich viel Aufwand selbst bauen könnte und nach einigem Abwägen, ob es nicht doch auch die günstige Holzschaukel aus dem Baumarkt tut, kam mir die Idee!

Warum nicht einfach Bretter nehmen, die schon geschliffen und behandelt sind? Küchenbretter haben eine gute Dicke, sind aus robustem Holz und weisen bereits Maße auf, die für ein Schaukelbrett geeignet sind. Auf der Suche nach einem Brett, kam mir eines unserer Brettchen in den Sinn.
Das FASCINERA von IKEA. Mir gefällt die Farbe und vor allem die asymmetrische Form, als ich danach suchte, schien es so, als wäre das eine absolute Fügung, denn zu diesem Zeitpunkt gab es die beiden Bretter zum IKEA-Family-Preis. Ich bestellte, nachdem ich die Maße kurz abglich – alles passte und ich war voller Vorfreude auf unser DIY. 

Was ihr benötigt, um die Schaukel nachzubauen:

  • Das kleine FASCINERA IKEA
  • Das große FASCINERA IKEA
  • Ein Seil, mit Länge je nach eurer Deckenhöhe, mit 10 mm Durchmesser aus Polypropylen
  • Ein MARATHON Aufhängesystem oder eine andere Deckenaufhängung für Schaukeln
  • Einen Bohrer für die Löcher
  • Eine Schablone für euer Schaukelbrett, mit der ihr die Löcher für die Seile anzeichnet und eure Sitzfläche veranschaulicht – als Orientierung habe ich euch unsere Maße im Bild angezeichnet
  • Die Schablone für die Dreiecke zum Verstellen des Seiles – Könnt ihr als PDF Datei ausdrucken
  • Stich- oder eine Bandsäge
  • Schleifpapier
  • Kein Muss aber macht es einfacher, ein Tellerschleifer
  • Gegebenfalls etwas Holz-Öl zum Ölen der Bretter

Das Schaukelbrett

Nachdem auch die Seile und die Aufhängung bestellt waren, konnte es losgehen. Zuallererst erstellten wir uns zur Orientierung eine Schablone, um die Punkte zum Bohren der Löcher auf dem Schaukel-Brett einzuzeichnen. Daraufhin bohrten wir die Löcher mit einem Holzbohrer mit 11 mm Durchmesser und schliffen anschließend das gesamte Brett und die Löcher mit feinem Schleifpapier glatt. 

Die Dreiecke

Für die Dreiecke zeichnete ich eine Schablone und übergab die Maße an unseren Opa. Mein Schwiegerpapa half uns mit seinem Equipment bei den Dreiecken, deren Muster ihr euch ausdrucken und auf das kleinere Holzbrett übertragen könnt. Anschließend bohrte er die Löcher (mit 11 mm Durchmesser) für die Seile hinein, sägte die Dreiecke mit einer Bandsäge aus, bearbeitete die Ränder mit dem Tellerschleifer und schliff die Kanten mit Schleifpapier glatt. 

Jetzt fügten wir die Teile alle zusammen (dafür findet ihr bei Bedarf eine Aufbauanleitung der Lillagunga Schaukel) und brachten die MARATHON Aufhängung an unserer Decke an.

Schnell noch die Karabiner (lagen der Aufhängung bei) an die Seile hängen und unsere Schaukel konnte an dem Aufhängesystem befestigt werden. Ich kann die MARATHON Aufhängung für dieses Vorhaben wärmstens empfehlen, weil sie wirklich leise, weich und lange schwingt.

Der Shop, den ich auf der Suche nach Seilen gefunden habe, führt unglaublich viele Farben. Wir haben die Farbe „Sahne“ gewählt, weil ich zu dem Holzton gern ein helles Beige/Creme gehabt hätte. Leider hat dieser Farbton einen leichten Rosastich, wenn ihr das nicht haben wollt, empfehle ich euch eine andere Farbe oder Teststücke, die ihr in diesem Shop bestellen könnt, um eure Farbe zu finden. 

Das Ergebnis ist wirklich schön geworden, ich schaue mir unsere Schaukel jedenfalls sehr gern an und weil ich tagsüber anstehen müsste, gönne ich mir am Abend auch manchmal eine Schaukelrunde durch unser Wohnzimmer. Das macht richtig Spaß und das Schaukelbrett ist groß genug, damit auch etwas größere Popos Platz nehmen können. 

Ich bin dann also mal schaukeln 😉

Viel Spaß euch beim Nachbauen, 

Sophie

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Woche 7 – Urlaub zuhause!

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

Die Antwort der Kinder: „Weiß ich nicht!“ Und recht haben sie, irgendwie ist es auch egal.

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Gerade haben wir eher Urlaubsgefühle. Der Papa ist zuhause, denn eigentlich wären wir diese Woche in einer wunderschönen Unterkunft an der niederländischen Küste gewesen. Aber wir werden bestimmt noch mal den selben Ort buchen, irgendwann später, viel später! Denn ich glaube es ein toller Ort um Urlaub zu machen.

Die Stimmung ist trotz der Wetterumstellung eigentlich ganz gut, allerdings spielen die Jungs schlechter zusammen wenn wir alle zuhause sind und auch mal nicht unbedingt zwingend irgendwelche Großprojekte umsetzen möchten. Das beobachte ich auch sonst und ist auch irgendwie mit ein Grund, warum wir uns als Eltern immer sinnvolle Dinge im Haus zu tun suchen.

Der schönste Moment diese Woche?

Endlich mal wieder die beiden Großen ins Bett zu bringen. Ich bringe meistens Pelle ins Bett uns später noch Paul, Emil aber so gut wie gar nicht und ich merke, jetzt wo ich Pelle abgestillt habe, sollten wir da wieder einen Wechsel reinbringen, damit er abends auch mehr Mamazeit hat.

Zudem haben wir gestern mit Freunden auf der Straße, jeder in seinem eigenen Tanzkreis ein wenig mit den Kindern in den Mai getanzt und zugeschaut, wie sie ihren gebastelten Maibaum aufgestellt habe. Das war auch ein sehr schöner Moment.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Ich sollte die Zusammenfassung schreiben, wenn ich mal so richtig genervt bin und nicht immer abends, wenn die Kinder schlafen, denn dann kann ich mich meist nicht mehr erinnern. Richtig schlimm war eigentlich nichts wirklich.

Was stresst dich gerade?

Ein klitzekleines bisschen das Chaos was wir hier zuhause haben, aber ich komme einfach nicht hinterher. Räume ich in der einen Ecke auf und mache sauber, kippt in der anderen jemand was aus. Und tatsächlich mag ich auch nicht aufräumen, wenn die Kinder im Bett sind, dann möchte ich Dinge für mich machen. Daher wird bei uns die Küche auch immer vor dem ins Bett bringen aufgeräumt.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Unser Tanz in den Mai und Pelle dabei zu beobachten, wie er im strömenden Regen mit Begeisterung durch die Pfützen patscht.

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

Wir haben uns ein Hochbeet gebaut, bzw. aufgebaut. Eigentlich hatten wir andere Pläne, aber durch Corona ist die Ursprungsidee für ein Hochbeet nicht zustande gekommen und so haben wir doch eins bestellt und bepflanzt. Auch neue Stauden habe ich gepflanzt und freue mich schon drauf, wenn nach dem Regen bald wieder die Sonne scheint und alles so richtig explodiert im Garten.

Was haben wir diese Woche gekocht?

  • Rinderfilet mit Kartoffelbrei und Bohnen
  • Spaghetti Cobonara
  • Pommes
  • Ich werde einfallsloser und das schlimme ist, ich kann mich nicht erinnern…

Wie war eure Woche?

Bleibt gesund!

2 In Anzeige/ sanvie|mini Aus dem Leben

Flucht an den Lieblingsort – eine Alternative zum Urlaub

Dieser Post enthält Werbung für kyddo.shop

Eigentlich wären wir diese Woche in den Urlaub gefahren, eine kleine Auszeit in Holland am Meer. Wir hatten uns sehr darauf gefreut, denn irgendwie ist es bei den Holländern immer sehr entspannt mit Kindern und wir haben tolle Erinnerungen an unsere letzten Urlaube dort. Dieses Jahr wird der Urlaub ausfallen. Wir haben natürlich Verständnis dafür und es ist gut und wichtig das uns das Reisen dieses Jahr verwehrt wird, aber auch wir sind daher auf der Suche nach Alternativen.

Unsere Lösung für ein Urlaubsgefühl in Zeiten von Corona

Kleine Ausflüge in die Natur der Umgebung sind unsere Lösung. Und es gibt so einiges zu entdecken, was man vorher noch nicht kannte. Aber es gibt eben auch die Orte, wo man eh gerne hinfährt und sich sofort entspannen kann. Bei mir ist dieser Platz zwingend am Wasser, idealerweise am Meer direkt. Wir wohnen in Oldenburg und haben es eigentlich auch nicht weit an die Nordsee-Küste, aber momentan dürfen auch wir als „Tagestouristen“ nicht in die Küstenorte wie Dangast oder Schillig fahren. Zumindest würde uns unser Autokennzeichen direkt enttarnen. Daher bleiben wir noch näher an zuhause. Fahren ans Zwischenahner Meer oder an den See und nehmen uns gern auch mal einen kleinen Snack für ein Picknick mit. Nichts großes und Aufwendiges, aber etwas, damit man auch die wilden Kerle mal kurz dazu bekommt sich hinzusetzen und den Moment zu genießen und den Eltern eine Pause zu gönnen. Denn ihr kennt es sicher, sonst ist man als Eltern eh immer in Bewegung, gerade mit einem Kleinkind kann man selten einfach Still sitzen und den Moment genießen, daher ist ein Picknick am Lieblingsort immer eine gute Idee

Ich freue mich sehr, dass ich die passenden Bilder für diesen Post mit Kyddo zusammen umsetzen konnte. Bei kyddo findet ihr nicht nur alles um euch ein wunderschönes Babyzimmer einzurichten, sondern eben auch cooles Equipment für ein Picknick an eurem Lieblingsort.

Besonders praktisch ist der stabile Einkaufs-Korb von OlliElla, in dem man prima all seine Leckereien oder auch das Bambusgeschirr von Liewood transportieren kann. Da gibt es inzwischen eine große Auswahl an Farben und auch Formen, neben dem Set auf den Bildern gibt es auch einzelnd Becher oder Teller. Gerade für kleine Kinder mag ich das Material sehr und Pelle isst auch zuhause eigentlich immer von seinen Bambustellern mit Rand. Wir haben bei solchen Ausflügen immer den Bollerwagen dabei und dadrin befinden sich neben dem Sandspielzeug auch mindestens 2 Decken, sowie Mulltücher. Die Mulltücher sind platzsparend und eigenen sich prima als Handtuchersatz oder eben um klebrige Kinderfinger mit Seewasser sauber zu wischen. Und wenn man kein Baby mehr hat, dann kommen sie so wenigstens super zum Einsatz.

Das Sandspielzeug von Liewood ist ebenfalls nicht nur schön, sondern auch praktisch, da die Größe der Schaufel perfekt ist für kleine Kinderhände, man damit auch mal kompliziertere Tunnel und Burgen bauen kann und der Eimer so knautschig ist, das er selbst wenn es eng wird, immer irgendwo noch mit hingequetscht werden kann. Liewood hat zudem auch so einen süßen Handfeger oder der Stapelturm, mit dem man die kleinen auch super auf der Decke beschäftigen kann.

Eine tolle Sache ist die dicke Spielmatratze „Grey“ mit Kapokfüllung von Filibabba, da kann man sich gegen lehnen, aber auch super bequem auf etwas unebenen Boden sitzen.

Dieser wunderschöne Ort an dem wir da waren, hat auch so viele Bäume, das man dort hervorragend eine Schaukel aufhängen kann und da sieht die hübsche Schaukel von Lillagunga natürlich toll aus, oder?

Und ganz zum Schluss habe ich auch noch was für euch! Ihr könnt mit dem Code Sanvie15 15% bei kyddo.shop sparen.

Wie vertreibt ihr euch die Zeit im eigentlichen Urlaub? Macht ihr auch besondere Ausflüge mit den Kindern, um ein wenig raus zu kommen? Habt ihr vielleicht noch Tipps was man gerade gut machen kann?

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Mit kleinen Kinder gegen das Chaos – Teil I – Wäsche waschen

Die liebe Anna kennt ihr ja schon aus dem tollen Geburtstagspost zum Thema Prinzessin auf der Erbse Geburtstag. Auch heute nimmt sie uns etwas in ihrem Alltag mit. Es geht um Wäsche – davon hat man mit Kindern bekanntlich viel und während die Großen bei uns nur noch Wäsche dreckig machen ist Pelle, genau wie Annas kleiner Sohn Carl begeistert wenn er mithelfen kann und weiß wirklich genau wie es geht. Daher mache ich es gern wie Anna und beziehe ihn in den Teil der lästigen Hausarbeit mit ein.

„Mama helfen“ – höre ich meinen zweijährigen Sohn sagen, wenn den Staubwedel aus dem Schrank hole. Und helfen möchte er auch, wenn ich die Wäsche in die Maschine packe, spüle, backe, Fenster oder Bäder putze. Und ja, meistens dauert es länger. Und nein, sauberer wird es wenn Kinder mithelfen auch nicht immer. Aber dennoch finde ich es wichtig, die Kinder von Zeit zu Zeit mit in die Haushaltsarbeit einzubinden. Um sie spielend daran zu gewöhnen, aber auch um sie ernst zu nehmen und ihnen nicht das Gefühl zu geben, dass sie mir nicht helfen können, weil sie es nicht gut genug machen oder noch zu klein sind. Genau deshalb habe ich mir überlegt, welche Aufgaben im Haushalt sinnvollerweise durch die Kinder erledigt werden können und welche Aufgaben wir gemeinsam bewältigen. 
Dafür habe ich mir ein paar tolle Produkte bei Kaell Düsseldorf bestellt – damit macht das Putzen und Waschen gleich viel mehr Spaß. Die Produkte von Kaell basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen, die sehr gut biologisch abbaubar und ungiftig sind, so dass auch die Kinder ganz unproblematisch in die Heimarbeit einbezogen werden können. Kaell achtet sehr darauf, dass die regional und ressourcenschonend herstellten Produkte umwelt- und familienfreundlich, gleichzeitig aber sowohl effizient als auch sparsam sind. 
Zuerst einmal habe ich mir überlegt, was meine Kinder (2 und 4) schon können. Und wenn man mal drüber nachdenkt, ist es doch einiges. Wäsche sortieren zum Beispiel. Anstatt meinen Kindern jedoch konkrete Aufgaben zu geben (was aufgrund ihres Alters natürlich noch nicht immer so gut klappt), bekommen die beiden Rätsel aufgegeben oder wir machen ein Spiel draus. So kann es also sein, dass bei uns Aschenputtel die hellen (Kleidungsstücke) ins Töpfchen, die dunklen ins Kröpfchen sortiert. 
Was die Kids natürlich (noch) nicht können, ist das Sortieren der Wäsche nach Materialien. Wir sortieren immer nach Weiß, Hell und Dunkel sowie nach Materialien (Baumwolle/Leinen, Kaschmir/Wolle, Seide und zarte Unterwäsche, Jacken, Sportsachen aus Synthetikfasern…)
Dem Kleinen bereitet es viel Freude, die Kleidungsstücke farblich zu sortieren und die Waschmaschine zu befüllen. Auch das Drücken von den Knöpfen der Maschine sorgt für ein breites Grinsen im Gesicht. Und wenn alles wieder frisch duftet, legen wir uns gemeinsam in die Kuschelecke und lesen ein Buch. Oder jedes Kind bekommt einen Belohnungssticker.
P.S.: Was mit Kindern natürlich sehr häufig vorkommt sind Flecken in der Kleidung. Da spritze ich etwas von der Glanzleistung drauf und wasche es dann wie gewohnt. Bei empfindlicheren Kleidungsstücken nehme ich ein wenig von der Kaschmirliebe oder dem Hautnah-Waschmittel und tupfe es konzentriert vorsichtig auf den Fleck. So bin ich nun einigen Flecken zu Leibe gerückt und freue mich, dass die Kleidungsstücke wieder aussehen wie neu.
Was man gut mit kleinen Kindern machen kann: 

  • Wäsche sortieren (nach Farben)
  • Bettwäsche abziehen
  • Wäsche in die Maschine füllen
  • Wäsche aufhängen
  • Socken sortieren

Auf kaell.de gibts übrigens auch ganz tolle Putzpläne zum kostenlosen Download, darunter eine Checkliste für den Frühjahrsputz und ein Familienhaushaltsplan
Hier noch einmal meine 5 Top Tipps fürs Putzen mit kleinen Kindern: 

  1. Gemeinsam mit den Kindern eine Putzliste erstellen
  2. Spielerisch vorgehen
  3. Danach gemeinsam Zeit verbringen mit etwas, das sich die Kinder wünschen (z.B. Lesen)
  4. Kindersichere Putzmittel verwenden
  5. Sich vom Perfektionismus verabschieden

Im zweiten Teil dieser Kinder gegen Chaos Serie schreibe ich darüber, wie ich mit meinem Kinder n mysteriöse Spuren verwische oder das Staubmonster jage. Seid gespannt.
Noch ein kleiner Tipp: wer sich bei Kaell für den Newsletter anmeldet, spart 10 Prozent auf die erste Bestellung und bekommt von Zeit zu Zeit super Tipps und Tricks zu Haushaltsthemen geschickt. 

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Woche 6 – Kippt die Stimmung nun doch?

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

Tatsächlich 6 Wochen, wir sind also jetzt offiziell Sommerferien erprobt und ich muss sagen, die haben mir ja schon die letzten Jahre immer Sorgen gemacht. Wie soll das nur werden, wenn die Schule beginnt und wir dann sechs Wochen zuhause sind. Aber das ist kein Problem. Selbst ohne Urlaub bekommen wir das mit dem Homeoffice gut aufgeteilt und so werden wir die kommenden Jahre sicher auch gut mit Sommerferien klar kommen. Test also bestanden.

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Puh, was soll ich sagen, ich bin gereizt. Was allerdings vermutlich weniger an Corona liegt, als an hormonellen Stimmungsschwankungen und einer Kolonie Armeisen die unseren Flur besiedeln. Demnach hatten es die Kinder die letzte Woche nicht so leicht, denn offene Türen und kleckern mit Eis fand ich nicht so lustig mit dem Gedanken daran, dass die Armeisen ihre Kollegen einladen mit der Info bei unserem Chaos könnte man sich so richtig gut ausbreiten.

Für uns steht fest wir sind auf keinen Fall von der Notfallregelung betroffen und da auch eh bei uns im Kindergarten nur 5 Kinder pro Gruppe in den Kindergarten dürfen, könnte es selbst noch für die Eltern eng werden, die Anspruch drauf haben. Wir bleiben also auch weiterhin zuhause und werden die kommende Woche sogar komplett als Familie zusammen verbringen, denn der Papa hat Urlaub und eigentlich wären wir nach Holland ans Meer gefahren. Da das nicht möglich ist, werden wir uns mit kleinen Projekten und anderen Dingen bei Laune halten. Ich hoffe wir Eltern schenken uns auch gegenseitig Auszeitzeiten, die man nicht am Schreibtisch verbringen muss. Mal gucken.

Der schönste Moment diese Woche?

Ich durfte das neugeborene Baby einer alten Schulfreundin fotografieren, natürlich mit Abstand. Es sind wunderbare Bilder entstanden und ich freue mich immer sehr, wenn ich mit meinen Fotos anderen eine Freude machen kann und sie somit eine schöne Erinnerung haben.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Die Erkenntnis, dass die Leute anstehen, um in einem Laden wie Aktion nach 3 Wochen wieder shoppen zu dürfen und das nicht allein, sondern direkt mit der ganzen Familie. Ich war so entsetzt und fürchte genau das wird uns noch zum Verhängnis.

Was stresst dich gerade?

Die Armeisen im Haus, ganz klar! Und das ich nicht so entspannt bin wie die letzten Wochen und gerne etwas mehr schaffen würde, bzw. Gedanken auch zu Ende bringen möchte, ohne von einem „Mama“ gestört zu werden. Das ganze lässt mich natürlich auch ein wenig zweifeln, ob ich die nächsten Wochen weiterhin Spaß an der neuen Situation haben werde. Aber ich glaube es ist immer gut, wenn man das Reflektiert und ich weiß, dass es nicht die Kinder sind die Nerven, sondern es immer meine Einstellung zu einer Sache ist. Weniger machen hilft auf jeden Fall und weg mit dem Handy, das hilft auch. Mir zumindest.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Die Treppe fertig zu streichen. Seit Jahren habe ich es mir vorgenommen und jetzt habe ich endlich das Ergebnis. Und ich finde sie einfach nur schön! Auch der Mann und die Jungs mögen meine besondere Farbwahl. Und ich merke wieder wie wichtig es mir ist etwas zu machen, wo ich ein Ergebnis sehe. Aufräumen ist hier momentan zwecklos, solche Streichprojekte sind ein toller Ausgleich und dank der vielen Menschen, die gerade was zu verschenken haben, warten auch noch welche auf mich.

Zudem habe ich eine Freundin in ihrem Garten besucht – das war auch sehr schön!

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

Eine Wohnung im Dickicht gebaut und die Fahrräder wurden geputzt…

Was haben wir diese Woche gekocht?

  • Petersilienkartoffeln
  • Macaroni Nester
  • Nudeln mit Tomatensoße
  • KäseSpätzle mit Bacon
  • Pasta mit Lachs & Spinat

Wir essen nicht gerade kalorienarm und ich merke wie ich ordentlich Funde zu lege, liegt vielleicht auch ein bischen am Abstillen, aber ich muss mir da was überlegen. Mehr Sport? Noch mehr Bewegung? Wie war eure Woche?

Bleibt gesund!

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KREATIVe POWERmama – Leny von frankie & lou

Ich freue mich riesig, dass ich euch heute wieder eine wunderbar, kreative POWERmama vorstellen darf. Leny hat das tolle Kinder und Mama- Modelable frankie & lou gegründet und hat damit einen total Trend getroffen, den ich persönlich auch für Familienshootings sehr mag – den Mini & Me-Look. Besonders toll finde ich den Nachhaltigkeitsaspekt auch getragene Klamotten vom Lable über die Website von frankie & lou weitergeben zu können.

Erzähl mir mehr – wie bist du auf die Idee zu frankie & lou gekommen und was macht dein Label aus?

Nach langjähriger Tätigkeit in der Textilindustrie habe ich mich entschieden, meinen eigenen Weg zu gehen – abseits der großseriellen Modeindustrie, mit nachhaltigem und fairem Anspruch. Mit frankie & lou stehe ich für Qualität und Transparenz. Darüber hinaus sind Respekt, Authentizität und Diversität wichtige Grundwerte für mein Schaffen.

frankie & lou versteht sich als Anbieter einer Key Pieces Kollektion, die nachhaltige, zeitlose Lieblingsstücke bietet – vielseitig miteinander kombinierbar. Wir stellen den klassischen Rhythmus der Modebranche damit auf den Kopf und setzen auf saisonale Serien, die die Key Pieces Kollektion um neue Farben, Formen und Qualitäten ergänzt.

In puncto Nachhaltigkeit setzt frankie & lou mit dem pre-loved Angebot noch eins drauf. Kunden können getragene und gut erhaltene Teile über die Homepage des Kindermode-Labels weiter geben.

frankie & lou verwendet ausschließlich nachhaltige, schadstoffgeprüfte Stoffe in GOTS und OEKO-TEX zertifizierter Bio-Qualität und möchte als nachhaltiges Kindermodelabel Verantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen. frankie & lou wird in einer Manufaktur in Portugal in kleinen Serien hergestellt und sichert über den gesamten Prozess eine nachhaltige und faire Produktionsweise.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich, gerade in Zeiten des Corona Virus?

Als ich mich im März 2017 selbständig machte, war mein Sohn 10 Monate alt, ich hatte keine Betreuung für ihn. Aber ich dachte: „Easy schaffe ich schon. Wenn er Mittagsschlaf macht, arbeite ich und abends noch 2-3 Stunden. Wird schon gehen.“

Und es ging, aber zu einem hohen Preis: Ich hatte das Gefühl niemanden gerecht zu werden, meinem Sohn nicht, den Kunden nicht und meinem Mann nicht. Und mir selbst erst recht nicht.

Im Oktober 2017 erfuhren wir, dass unser Wunsch in Erfüllung gehen würde und wir ein zweites Kind erwarteten. Ich war super glücklich und super gestresst. Die Schwangerschaft war mit extremer Übelkeit verbunden und ich musste eine Zwangspause einlegen.

Das war schlecht für das Business, aber gut für mich, denn so musste ich zwangsläufig alles umstrukturieren und zum Wohl meiner Familie, mir und des Business einige Entscheidungen treffen.

Ich habe gelernt, Aufgaben abzugeben und mir Hilfe und Unterstützung zu organisieren. Und das rate ich jeder Mama. Du musst nicht alles alleine schaffen. Bilde ein Eltern-Netzwerk und baue ein Betreuungsnetzwerk auf. Menschen, denen du vertraust und bei denen sich dein Kind wohl fühlt, können auch dir die Last von den Schultern nehmen.

Das gilt auch für andere Aufgaben im Business-Alltag. Lagere soweit möglich, die Aufgaben aus, die andere schneller, besser, preiswerter oder einfach viel lieber erledigen als du. Auch hier ist Vertrauen natürlich sehr wichtig. Sollte das finanziell (noch) nicht möglich sein, kannst du zum Beispiel über die Möglichkeit eines Leistungen-Tauschs nachdenken.

Jetzt während der Herausforderung Corona teilen meine Mann und ich die Kinderbetreuung zu 70/30. Leider ist er in seiner Arbeitszeit nicht sehr flexibel, aber er tut alles damit ich ein paar Stunden am Stück was arbeiten kann. Am Wochenende kann ich dann etwas nachholen, was ich unter der Woche nicht geschafft habe.

Was ist die größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?

Es ist für mich eine große Herausforderung das Gleichgewicht zu halten zwischen Mama-Sein und Unternehmerin, das gelingt mir leider nicht immer, aber ich arbeite dran.

Die größte Freude ist es jeden Morgen aufzuwachen und die Patschhändchen und Füßchen im Gesicht zu spüren! Es ist eng und manchmal unbequem, aber ich würde es nicht anders haben wollen.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?

Sehr gute Frage, momentan nutze ich jede freie Minute, um mein kleines Unternehmen voran zu bringen. Wenn es mal nicht brennt, dann nutze ich die Zeit und telefoniere mit einer Freundin.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich wünsche mir, eine bessere Balance zwischen Familie und Business zu finden und meinen Kindern eine Kindheit zu ermöglichen, an die sie sich gerne zurückerinnern. Für meine Brand wünsche ich mir, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft etabliert sind und ich ein paar Arbeitsplätze schaffen und mir ein Team aufbauen kann, in dem gerne gearbeitet wird und tolle Ideen entstehen – immer mit dem Anspruch Gutes zu tun.

Fotos: HolyMoly