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DIY Schrankbett mit IVAR

Wir haben mal wieder gewerkelt. Lange schon haben wir überlegt, wie wir wohl ein großes Bett und gleichzeitig Stauraum in Pauls wirklich kleines Kinderzimmer bekommen sollen. Irgendwann war klar, wir müssen in die Höhe. Da aber der Raum nicht nur wahnsinnig klein ist, sondern zudem auch viele Fenster hat, war ein klassisches Hochbett nicht die Lösung. Es musste was selbstgebautes her.

Upcycling – aus Alt mach Neu

Da ich bei solchen Selbstbau- Projekten immer unsicher bin, ob es wirklich gut wird, möchte ich immer nur so wenig Geld wie nötig ausgeben. Ich weiß zwar inzwischen das mein Mann da sein Handwerkliches Geschick wirklich prima ausgebaut hat, dennoch gehe ich immer davon aus, dass es vielleicht doch nichts wird, schließlich ist er kein Fachmann und unser Haus hat manchmal so seine Tücken. Daher habe ich also geguckt, was ich so gebraucht kaufen kann für unser Vorhaben und bin mal wieder in den Kleinanzeigen fündig geworden. Wir haben nicht nur die IVAR Schränke alle gebraucht für einen Bruchteil vom Originalpreis gekauft, sondern auch die meisten Latten für die Unterkonstruktion. Denn ich habe auch ein altes, selbstgebautes Hochbett gekauft. Das hatte so massive Balken und war richtig hoch, so dass sich daraus prima die Unterkonstruktion bauen ließ. Auch das Geländer stammt zum Beispiel auch von dem Bett. Neu gekauft haben wir eigentlich nur den großen langen Balken, der aktuell noch nicht gestrichen ist und ein paar Platten für die Spielebene.

Ein Grund, warum wir schon jetzt das Projekt in Angriff genommen haben, war die Kombi aus Lego und Kleinkind. Eigentlich hatte Paul mit seinem schönen Tipibett erst ein wirklich gemütliches Zimmer bekommen, aber da Pelle selbst kein Kinderzimmer hat, ist er gern mal in den Zimmern der großen Unterwegs und Paul konnte eigentlich nie mehr die Tür offen lassen, denn in seinem Zimmer lag eigentlich immer überall Lego. Und so haben wir nicht nur das Bett mit Stauraum gebaut, sondern auch eine neue Spielebene für unseren kleinen Legobauer. Sicher vom Kleinsten und schön hell am Fenster. Diese Fläche haben wir mit Resten Laminat ausgelegt und am Rand mit Fußleisten an der Wand befestigt, damit nichts von den kleinen Teilen unter das Bett rutschen kann. Das funktioniert super. So kann Paul in Ruhe oben bauen und Pelle und ich können unten auf dem Fußboden spielen. Das hat die Situation zwischen den beiden auf jeden Fall um einiges entschärft.

Paul baut am liebsten mit Lego Ninjago und da er ein kleiner Ninja-Fan ist haben wir ihnen mit den coolen Nano Leaf Light Panels einen Wurfstern an die Wand gebracht. Ich finde es so cool dort jetzt in der dunklen Jahreszeit oben zu sitzen und zu gucken, wie sie die Farben verändern und muss ehrlich sagen, dass es für mich der perfekte Kompromiss in Sachen Ninjago Kinderzimmer ist. Ein Teil im Ninjago Loog habe ich noch gefunden. Ein kleines Regal – Das wird Paul zu Weihnachten bekommen und wird sicher auch gut dazu passen.

Wie gefällt euch das Bett und das Zimmer jetzt? Erinnert ihr euch noch wie es vorher aussah?

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