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Unsere Elternzeitpläne und ein passender Rucksack dafür

Mit der Überschrift könnte man auch denken, wir planen ein großes Familienabenteuer und reisen 2 Monate um die Welt, aber nein, darum geht es nicht. Den wir werden nicht reisen, wir werden uns ins Abenteuer Alltag stürzen und das so richtig.

Als ich das erste Mal Schwanger war, war klar, ich bleibe ein Jahr zuhause und wir nehmen, wie wohl viele einfach noch die 2 Monate für den Papa. Einen davon genießen wir als Familie, reisen ein wenig und den anderen brauchen wir ja dann für die Eingewöhnung der Krippe. Das Ergebnis – richtig zufrieden war mit dieser Entscheidung glaube ich keiner. Ich nicht, die das Jahr zuhause wirklich mehr als langweilig fand und frustriert von dem täglichen Gefühl nichts geschafft zu haben war und für den Papa fühlten sich diese beiden Elternzeitmonate die wir einmal im 6. Monat genommen und einmal im 13. Monat hatten, eher an wie ein besonders langer Urlaub. Denn die Krippeneingewöhnung klappte Problemlos und so hatte er in seinem 2. Monat schon ziemlich schnell die Vormittage Zeit für andere Dinge. Eine Vorstellung davon, was der Alltag mit Kind eigentlich wirklich bedeutet hatte er nach dieser Zeit nicht.

Als ich dann mit Paul schwanger wurde, war für mich klar, ich bleibe auf keinen Fall wieder ein Jahr zuhause. Gott sei Dank wurde in dem Jahr gerade das Elterngeldplus eingeführt und das war ein Riesen Gewinn für uns. Ein weiterer Vorteil war natürlich, dass ich prima von zuhause aus arbeiten konnte und ich mir somit auch keine Gedanken ums Abstillen machen musste. Das konnte alles ganz normal weiterlaufen und die Jungs waren nie fremdbetreut im ersten Jahr, sondern immer entweder bei Mama oder bei Papa. Mit der Geburt von Paul begann nämlich nicht nur meine Elternzeit, sondern auch die von meinem Mann. Er arbeitete weiter täglich, aber eben nur 25 Stunden, so dass er die Nachmittage mit uns verbringen konnte. Ich war die ersten 4 Monate komplett zuhause und habe dann ab dem 5. Monat nachmittags von zuhause einige Stunden gearbeitet, während der der Papa mit den Jungs seinen Spaß hatte. Ich sage euch, diese Situation war für alle viel viel schöner. Vor allem Emil hat in dieser Zeit eine wahnsinnig enge Bindung zu seinem Papa aufgebaut und auch für Paul war es super, nicht den ganzen Tag mit mir zusammen zu sein. Mein Mann ist an seinen Aufgaben nun mit beiden Jungs sehr gewachsen und auch ich war total zufrieden damit ein paar Tage die Woche an den Nachmittagen was anderes machen zu können als die typischen Babysachen.

Auch diesmal werden wir das fast genauso wieder machen. Und ich freue mich sehr darauf, dass wir uns nochmal in dieses Abenteuer Alltag stürzen können. Ich werde diesmal zwar etwas länger zuhause bleiben, denn über den Winter, mit eventuell kranken Kindergartenkindern habe ich mich nicht getraut schon wieder genauso früh einzusteigen. Auch wenn ich natürlich hoffe, dass es nicht so schlimm wird und Paul sich schnell an die neuen Kindergartenkrankheiten gewöhnt, ich glaube das wird noch mal eine extreme Situation, sollte es wirklich so kommen. Und da wir tatsächlich alleine sind und keine helfenden Hände von Seiten der Familie haben, ist das so glaube ich einfach schlauer. Aber dann im März 2019 geht es wieder los. Ich arbeite 3 Tage die Woche nachmittags von zuhause, während der Papa mit den 3 Jungs zusammen ist. Es ist natürlich in dieser Zeit nicht komplett 50/50 aufgeteilt, aber schon sehr nah dran und ich weiß, dass mein Mann mich nach einem Chaos Tag mit den Kids auch wirklich versteht.

Für seine Elternzeit ist der Papa inzwischen perfekt ausgerüstet mit seinem Wickelrucksack von BooPoo. Die Rucksäcke von BooPoo sind nicht nur praktisch, sondern auch total unisex, so dass er, als auch ich damit losziehen können. Mit meiner rosa Wickeltasche, die ich mir mal als Fototasche gekauft habe, würde er sich allein unterwegs sicher nicht so wohlfühlen. Daher bin ich froh, dass wir diesen Rucksack haben. BooPoo ist ein britisches Unternehmen und ich habe es euch vor einer ganzen Weile schon mal vorgestellt. Sie entwerfen nicht nur tolle Wickelrucksäcke, sondern auch praktische Wickeltaschen, die die Wickelauflage direkt integriert haben. Alles ist sehr hochwertig verarbeitet und gut gepolstert, so dass mein Mann den Rucksack nicht nur nachmittags mit den Kindern mitnimmt, sondern auch vormittags zur Arbeit. Die große ist perfekt um dort auch einen Laptop drin zu transportieren. Ich finde ja auch das Rucksäcke gerade mit mehreren Kindern einfach praktischer sind, denn die Hände braucht man schon bei zwei Kleinen für andere Dinge als eine Tasche zu tragen. Da wir aber nur einen Rucksack haben, wird der Papa sicher meist mit ihm unterwegs sein und ich für die morgendlichen Ausflüge und nur mit Baby meine Wickeltasche nutzen. Ich überlege übrigens, ob ich diesmal tatsächlich wieder so etwas wie einen Babykurs mache, bei Paul habe ich mich erst ganz zum Ende durchringen können.

So sind also unsere Pläne fürs erste Babyjahr! Wie verbringt ihr die Elternzeit? Ganz klassisch oder auch in einem Modell wo beide gleich eingebunden sind?

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2 Comments

  • Reply
    Marie
    16. Juli 2018 at 13:30

    Toll, wie ihr es gelöst und auch schon probiert habt! Luisas Papa hatte in der Eingewöhnungszeit, auch viel „freie“ Zeit! Jetzt bei Carlotta haben wir noch überhaupt keine Idee und Lösung, abwarten! Alles Gute weiterhin

  • Reply
    Lisa
    20. Juli 2018 at 13:48

    Liebe Kerstin, das hört sich ja toll an und lustigerweise haben wir das ganz genauso geplant. Ich bleibe die ersten 4 Monate voll Zuhause und versuche dann langsam wieder von Zuhause ein paar Stunden zu arbeiten. Der Papa ist die ersten 5 Monate voll Zuhause (macht mir also hoffentlich den Einstieg im ersten Monat leichter) und geht dann wieder Teilzeit arbeiten. Ein Hoch auf das ElterngeldPlus! 🙂 Euch weiterhin alles Gute und bald eine schöne Elternzeit! Achja und der schöne Rucksack muss natürlich auch noch gelobt werden 😉 Liebe Grüße, Lisa

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