0 In sanvie|mini MAMA

KREATIVe POWERmama Lena von Wallstories

Ich habe euch ja schon öfter Kunst fürs Kinderzimmer vorgestellt, heute habe ich wieder ein Schätzchen. Die schönen Illustrationen von Wallstories. Hinter Wallstories stecken Lea und Lena und mit Lena habe ich über die Selbsständigkeit und das Mama sein gesprochen.

Liebe Lena, du hast zusammen mit Lea wunderschöne Wandbilder fürs Kinderzimmer entworfen, bitte stelle dich und euer Projekt doch kurz vor.

Alles begann in einem kleinen Arbeitszimmer in Köln, wo Lea zu schöner Musik und einer Flasche Rotwein zwei Zeichnungen anfertigte. Die Zeichnung einer Fliege und die eines Rehs. Beide Zeichnungen haben unerwartet viel Aufmerksamkeit bekommen. Das war 2014. Seither sind zur Fliege Flavio und zum Reh Rickeltje mehr als 30 weitere Tierzeichnungen hinzugekommen und es ist ein kleines, aber feines Unternehmen um das Label „Wallstories“ herum entstanden.

Ich kümmere mich mit viel Herzblut um alles, was hinter den Wallstories Kulissen geschieht. Dazu gehören neben der Orga, auch das Marketing und der Webshop und die Interaktion mit den Professionals, wie z.B. Innenarchitekten und Agenturen.

Es entsteht übrigens alles in Handarbeit „zu Hause“: wir drucken selbst in einem aufwendigen Zweischrittverfahren, wodurch unsere Drucke besonders UV-Licht-beständig sind, schneiden jedes einzelne Bild selbst zu, jedes Bild wird von Lea handsigniert und wir rahmen selbst. Wenn wir gerade „produzieren“, sieht es ganz schön wild aus bei uns 🙂

Und dabei versuchen wir, immer unserem Wunsch treu zu bleiben – und mit unseren Illustrationen die Herzen ihrer Besitzer mit Wärme und Freude zu füllen. Und am besten immer wieder Grund für ein kleines Lächeln zu sein.

Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich?

Ja, das stimmt natürlich. Wobei ich bereits Mama war, als Lea und ich unser kleines Label gegründet haben und wir dementsprechend unsere Erwartungen und Ziele setzen konnten. Meine Tochter Cara geht mit sehr viel Freude in den Kindergarten, so dass ich vormittags sehr effizient arbeiten kann. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass ich mich frage, warum in den letzten 2 Wochen so wenig passiert ist. Und dann fällt es mir ein: ach ja, Cara hatte einen Arzttermin, ich ebenso, wir haben viele Pakete gepackt, waren neue Rahmen kaufen, mussten einige Motive nachdrucken, haben die Monatsabrechnung gemacht… Schwupps, da sind sie um, die zwei Wochen und fühlen sich nicht wahnsinnig produktiv an 🙂

Was ist die Größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?

Die größte Herausforderung: 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 52 Wochen lang. Sprich, dass man immer, also wirklich immer (!) im Einsatz ist (oder dafür verantwortlich ist, dass jemand anderes es ist) und dass man nicht einfach mal einen Tag „verfaulenzen“ kann… Die Tage nach Karneval, nach Silvester oder nach Hochzeitsfeiern sind da leider nicht so beliebt 😉

Die größte Freude: Kinderlachen. Kinderliebe. Kinderlernen. Es ist einfach der Wahnsinn und absolut jede Sekunde wert.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?

Im Winter: Ab in die Badewanne. Im Sommer: In der Hängematte liegen. Auf jeden Fall immer mit einem gutem Buch, einem leckeren Getränk und etwas Süßem, das mir nicht direkt jemand weg essen möchte 🙂

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Dass wir gesund bleiben. Und dass Wallstories sich stetig weiterentwickelt, Wände verzaubert und gute Laune verbreitet.

No Comments

Leave a Reply