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KREATIVe POWERmama – Julia Romeiß

Die liebe Julia und ihr Lable Herzlichst habe ich euch neulich schon kurz vorgestellt. Nun habe ich mich mit ihr über das Mama sein und Ihre kreative Arbeit unterhalten. Neben der Arbeit als Grafikdesignerin schreibt sie zusammen mit ihrem liebsten nämlich auch noch Bücher. Und ihr neustes Kreatives Kinderzimmer erscheint die Tage im blv Verlag.

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Selbständig und Mama sein, das klingt nach viel Arbeit – wie organisierst du dich?
Ich bin ja noch recht frisch Mama, Justus ist erst knapp 6 Monate alt. Gleich ein paar Wochen nach der Geburt haben wir an unserem 3. DIY-Buch weitergearbeitet. Das ging nur weil mein Partner Gregor und ich uns alles geteilt haben – Baby- und Arbeitszeit. Alleine hätte ich das nicht gepackt. Gregor hat viel im Homeoffice gearbeitet und konnte so auch mal spontan einspringen, wenn zum Beispiel Korrekturen vom Verlag kamen, die schnell erledigt werden sollten.

Generell haben wir die Arbeit um unseren Sohn „herumgebaut“ und nicht umgekehrt. Das heißt: Lieber tagsüber die Zeit mit dem Baby genießen und am Abend am Rechner sitzen. Das hat ganz gut geklappt.

Seit das Buch abgegeben ist, ist es etwas ruhiger und meine Babyzeit nimmt einen größeren Anteil ein. Ich genieße das Mamasein mit allem was dazugehört. Trotzdem kann ich nicht ganz auf meine Arbeit verzichten und arbeite zum Beispiel an Herzlichst, einem Papeterie-Online-Shop, den ich mit meiner Freundin Susanne betreibe. Daneben organisieren wir gerade Aktionen zu unserem Kinderzimmer-Buch oder den Messeauftritt von StudioFaubel auf der Blickfang im April in München.

Du hast mit deinem Partner zusammen ein Buch mit kreativen DIY Ideen fürs Kinderzimmer geschrieben, wie ist es dazu gekommen? Was hat dir an dem Projekt am meisten Spaß gemacht? Und was darf auf keinen Fall in einem Kinderzimmer fehlen?
Ich habe dem Verlag das Thema vorgeschlagen, als ich noch recht frisch schwanger war und mich langsam mit dem Thema Kinderzimmer beschäftigt habe. Da ist mir aufgefallen, dass es recht wenig aktuelle DIY-Bücher zu diesem Thema gibt. Uns war es außerdem wichtig, dass sich durch das Buch auch Väter angesprochen fühlen. Deshalb gibt es neben einfachen Bastelprojekten anspruchsvolle Möbelprojekte, wie zum Beispiel einen Kinderstuhl oder eine Schaukelrobbe. Es ist unser drittes DIY-Buch und ich liebe einfach das ganzheitliche Arbeiten. Man überlegt sich die Anleitungen, bastelt und baut. Schreibt die Texte und schießt die Fotos. Das Ganze wird dann in das selbstentworfene Layout gesetzt. Und am Ende hält man ein fertiges Buch in den Händen.

In einem Kinderzimmer braucht man auf jeden Fall jede Menge Verstaumöglichkeiten, damit man nicht im völligen Spielzeugchaos versinkt und den Überblick behält. Zudem finde ich Produkte wichtig, bei der die Kinder ihre Phantasie frei entfalten können. Sei es ein Tipi-Zelt, das als Lesehöhle dient und gleichermaßen zum Indianerspielen animiert oder viele Mal- und Bastelutensilien.

Was ist die Größte Herausforderung für dich am Mama-Sein und welches die schönste Freude?
Momentan klappt alles sehr gut und wir genießen die Zeit zu dritt sehr. Die größte Herausforderung ist vielleicht einzuschätzen wieviel man schaffen kann und zu akzeptieren, Dinge einfach mal laufen zu lassen. Die schönste Freude ist zu sehen, wie Justus täglich so viel neues lernt und entdeckt. Er ist sehr lebensfroh und kringelt sich oft vor lachen. Es ist das größte Glück, wenn er einen anschaut und man seine bediengungslose Liebe in seinem Blick spürt.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?
Ich telefoniere viel mit Freundinnen oder treffe sie auf einen Kaffee – da ist aber dann Justus noch mit dabei 😉 Außerdem genieße ich es gerade wieder mehr zu bloggen und mich im Netz treiben inspirieren zu lassen. Ende Februar waren wir für ein paar Tage in die Berge, da freue ich mich auf ein bisschen Wellness und Yoga.

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es auch in Deutschland normaler ist, wenn man sich das Eltern- und Arbeitsleben gleichberechtigt teilt und nicht durch ein Kind automatisch das klassische Rollenmodel wieder eintritt. Dass man mehr das schwedische Modell adaptiert und lebt. Außerdem eine schöne, bezahlbare Wohnung in München – wir sind vor ein paar Monaten raus gezogen und vermissen die Stadt als Inspirationsquelle vor der Tür und die kurzen Wege (mit dem Fahrrad) doch sehr. Und das Wichtigste: Dass Justus seine Lebensfreude behält, die er in sich trägt.

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