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Essen mit Emil – Brei schmeckt nicht…

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Oh ja, das Thema Essen ist bei jungen Eltern eines der Größten, wann fange ich an mit dem ersten Brei, was mache ich und wie überhaupt. Ich habe euch schon mal hier von unseren ersten Brei Erlebnissen berichtet, damals noch Hochmotiviert, das meine selbstgekochten Versionen von Pastinake-Kartoffel-Hirse bis Möhren-Brokoli-Zucchini den Anklang findet wie bei so vielen anderen Babys. Pustekuchen – so lecker ich die selbstgemacchten Breie auch fand, der kleine Mann hat nie mehr als 10 Löffel gegessen. Klar, zu Beginn ist das völlig in Ordnung, der kleine Darm muss sich doch erstmal an diese neue Art von Ernährung gewöhnen. Aber als dann um mich rum alle anderen Babys anfingen ganze Gläschen und das mehrmals täglich zu verputzen machte ich mir Sorgen. Klar durch die Muttermilch war Emil die ganze Zeit bestens versorgt, aber was ist, wenn ich wieder arbeite und er immer nur noch von mir ernährt wird. Also musste eine Lösung her und ich fing an mich mit dem Thema Baby Led Weaning auseinander zu setzen. Um zu schauen, was ich dabei beachten muss, wenn wir doch einfach die Breiphase als gescheitert betrachten und er direkt feste Nahrung bekommt.

Ich habe mir dieses Buch gekauft und darin zumindest theoretisch einiges erfahren, zum Beispiel, dass das „Verschlucken-Risiko“ gar nicht so groß ist wie viele immer befürchten, da der Würgreflex beim den kleinen viel weiter vorne liegt und sie das Essen meist wieder heraus befördern bevor es zum Verschlucken kommt.

Aber nach all der Theorie stellte sich die Frage, was koche ich ihm nun?

Da kam die Nachricht, der liebe Eva vom Blog Mei liebstes Speis genau richtig. Zusammen mit einer befreundeten Mama hat sie in einem Kochbuch ein paar tolle Rezepte für die kleinen Essanfänger zusammengestellt. „Junika beginnt zu Essen“ ist der ideale Einstieg für uns gewesen, die Rezepte schmeckten nicht nur Emil sehr gut, sondern auch wir haben immer wieder genascht und schnell größere Mengen gekocht die wir dann mit ein paar Extras (z.B. Salz) abgewandelt haben. Denn neben dem Wunsch, den kleinen Mann gesund zu ernähren und satt zu bekommen, hatte ich natürlich auch den Wunsch möglichst schnell etwas zu kochen, was wir alle Essen können und somit die Zeit in der Küche zu reduzieren. Gut, gerade wenn die Zwerge sowas wie Zucchini Schiffchen mit Couscous selber essen, dann dauert nicht die Zubereitung seine Zeit, sondern das aufräumen des Schlachtfeldes. Denn so Sachen wie Couscous oder Brokkoli hängen wirklich überall und in jeder Ritze. Es kann schon mal passieren, dass nach dem Mittagessen geduscht werden muss 😉 Aber es macht auch große Freude Emil dabei zuzusehen wie er voller Stolz die kleinen Stücke mit Daumen und Zeigefinger greift und sich in den Mund steckt. Ich kann euch nur empfehlen es einfach mal auszuprobieren.

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5 Comments

  • Reply
    HaseundFlo
    12. August 2014 at 11:46

    Danke für den heutigen Post. Unser MiniFlo, sechseinhalb Monate alt, befindet sich auch in der Breiverweigerung, nur Muttermilch geht über seine Lippen. Ich werde das Buch unbedingt mal lesen und hoffe auch gute Tipps und leckere Rezepte, mit denen ich den MiniFlo begeistern kann.

    LG verena

  • Reply
    Mo
    12. August 2014 at 18:11

    Das klingt gut… so ein Exemplar hab ich auch daheim. Aber seit wir Fingerfood und ähnliches entdeckt haben ist sie mit Begeisterung. Also ist das Buch iiiideeeal für uns. Danke!

  • Reply
    Junika
    14. August 2014 at 07:34

    Liebe Kerstin, wir freuen uns sehr, dass es gut bei Euch angekommen ist und haben deine schöne Rezension gleich bei uns auf facebook verlinkt. Alles Liebe, Eva

  • Reply
    Annie
    23. August 2014 at 13:39

    Danke für den Tip! Ich kannte bis jetzt nur das Baby-led-weaning Kochbuch. Wir haben den Brei ganz übersprungen und sind direkt zur festen Nahrung übergangen. Das schöne an Baby-led-weaning ist eigentlich, dass es total einfach ist und man direkt loslegen kann. Vor dem würgen hatte ich nie Angst und es ist einfach toll, als Familie zusammen essen zu können. Ganz nach dem Motto: „Food under one is just for fun“ kann unser kleiner alles ausprobieren.

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    Kathrin
    14. September 2014 at 17:03

    Das war wirklich ein ganz toller Tipp! In diesem Buch stehen tolle Rezepte; da bekommt man Lust zu kochen und viele neue Ideen, was den Kleinen alles so schmecken könnte ;)! Viele Grüße, Kathrin

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