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KREATIVe POWERmama – Mai von MEINTIPI

Heute starte ich eine neue Serie. Ich stoße auf Instagram immer wieder auf kreative Mamas, die mit viel Energie und Leidenschaft ihre eigenen kleinen Lable gründen. Einige davon möchte ich euch in nächster Zeit vorstellen – anfangen werden wir mit der lieben Mai von MEINTIPI.

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Liebe Mai, ich freue mich riesig, dass du in meiner neuen kleinen Serie „KREATIVe POWERmamas“ dabei sein magst! Als ich neulich bei Instagram laß, dass du allein erziehend und selbständig bist, war ich sofort beeindruckt – Was ist dein Geheimnis? Vorher nimmst du die Energie?

Da ich mit dem kleinen Mann an meiner Seite mein großes Glück gefunden habe, trage ich viel Freude im Herzen… Aber es gab auch oft Momente, in denen es mir nicht so gut ging.. Als Noahs Vater mich hat stehen lassen, wo ich im dritten Monat schwanger war.. Als meine Freunde lieber Partys feierten und mich aufhörten anzurufen, weil ich nicht mehr mitkommen konnte, da ich Noah hatte…  Als mein Vater plötzlich gestorben ist, wo Noah ein Jahr alt war..  und genau dann, wo ich wirklich traurig war wurde ich kreativ und habe etwas schönes ‚geschaffen‘ … Um mich auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren. Das hat mir immer Kraft gegeben und Freude bereitet. Egal wieviele Schicksalsschläge du erlebst, die Kunst ist es, immer wieder aufzustehen und weiter zu machen.

Was ist die Größte Herausforderung für dich am Mama-Sein?

Eigentlich bekommen wir alles sehr gut hin. Das Noah mal Phasen hat, wo er nicht so will wie Mama will und bockig ist, ist glaub ich ganz normal und wenn ich entspannt bin dann kann ich damit auch gut umgehen und darüber lächeln 🙂 wirklich herausfordernd ist, wenn einer von uns beiden krank wird bzw. vor allem, wenn es mich erwischt. Da muss man dann die Zähne zusammen beissen und den Alltag trotzdem irgendwie managen.

Was machst du, wenn du mal ein paar Stunden Zeit für dich hast?

Wenn Noah Abends im Bett liegt und schläft, nähe ich meistens an schönen Tipis. Aber alle paar Abende gönne ich mir auch eine leckere Pizza auf der Couch, danach noch ein Eis und schaue mir Serien an. Momentan bin ich bei ‚The Royals‘ gelandet, sehr unterhaltsam. Lesen tue ich auch gerne und wenn noch etwas freie Zeit über ist, schreibe ich an meinem Jugendbuch, welches nun bald fertig ist und auf den Markt kommt.

Was hast du gemacht, bevor du dich selbstständig gemacht hast?

Ich bin zum Teil selbstständig mit Meintipi und habe aber auch noch einen festen Job im Büro. Beides mache ich sehr gerne und es füllt viel Zeit in meinem Alltag aus. Ich habe oft bei Start-Up Unternehmen gearbeitet und miterlebt, wie aus einer kleinen Firma ein großes Unternehmen wurde. Dabei habe ich viel gelernt und zusätzlich bin ich auch fit im Bereich Grafik und Webdesign. Ein ganz gutes Allround-Paket 🙂

Wie bis du auf die Idee zu MEINTIPI.de gekommen?

Irgendwo auf Instagram hat die Geschichte von MEINTIPI im Herbst 2014 angefangen. Ich sah ein schwarz-weisses Tipi im Account von Kourtney Kardashian und musste es einfach haben für Noah. Also hab ich recherchiert und fand den Shop in den USA, der dieses Tipi verkaufte. Für 200€… Das konnte ich mir als alleinerziehende Mama nicht leisten, aber ich bin zum Stoffladen gegangen, habe den schwarz weissen Stoff gekauft, Stangen besorgt und dann hab ich meine Freundin besucht, die mal als Schneiderin gearbeitet hat. Zusammen wurde das erste Tipi genäht und ein Foto auf Instagram veröffentlicht. Als dann die erste begeisterte Mama fragte, ob ich ihr auch so ein Tipi nähen könnte, habe ich losgelegt und mir eine eigene Nähmaschine bestellt.. Ich hab vorher noch nie genäht und es mir dann selber beigebracht. So entstand Meintipi und ich finde es toll, ein Produkt zu schaffen, was Kindern Freude bereitet und ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

6.) Was wünschst du dir für die Zukunft?

Für die Welt wünsche ich mir mehr Frieden und das die Menschen achtsamer und respektvoller miteinander umgehen. Jeder Moment ist soo wertvoll und wir haben immer nur das Hier und Jetzt, man muss den Moment genießen, das vergessen leider viele. Der Weg ist das Ziel.. Diesen Spruch habe ich früher nie verstanden, aber nun merke ich jeden Tag, wie wertvoll und schön so ein Weg sein kann…

Für Noah und mich wünsche ich mir eine Wohnung im Grünen und das wir aus der Stadt rauskommen, damit Noah eine schöne Kindheit in der Natur haben kann.. Nicht das es hier keine Parks und Bäume gibt, aber es ist nicht dasselbe. Ja, und, es wäre natürlich toll wenn Noah einen Papa bekommen würde, ich geb zwar mein Bestes aber einen Dad kann ich nicht ersetzen. Das tut mir sehr Leid.

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1 Comment

  • Reply
    Juliane
    11. Januar 2016 at 07:54

    Sehr sympathisch! Ein toller Start in eine tolle Serie!!
    Danke

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