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Wenn das Kann-Kind zur Schule kommt

Als Emil letztes Jahr zur Schule kam, war klar, es ist genau der richtige Zeitpunkt. Auch jetzt im Homeschooling merke ich, dass er Spaß hat zu lernen und es geht uns allen recht einfach von der Hand. Emil hat im Oktober Geburtstag und war somit fast 7 Jahre als er eingeschult wurde.

Dieses Jahr haben wir wieder ein Schulkind und das obwohl zwischen Emil und Paul ganze 22 Monate, also fast zwei Jahre Altersunterschied liegen. Für mich ein komisches Gefühl und ich muss sagen, ich zweifel täglich, ob es die richtige Entscheidung ist. Wir mussten das ganze im Grunde schon im September entscheiden, denn damals begann bei uns im Kindergarten die Vorschule. Ich habe damals lange mit den Erzieherinnen gesprochen und alle waren der Meinung Paul kann das, er ist soweit zur Schule zu gehen. Wir haben also entschieden ihn mit Vorschule machen zu lassen und im allerschlimmsten Notfall ihn die Vorschule doch zwei Jahre machen zu lassen, allerdings war mir da von Anfang an klar, dass das für sein Selbstwertgefühl nicht gut sein würde. Inzwischen sind einige Monate vergangen und ich muss sagen, dass Gefühl zu den Großen zu gehören machte einiges mit ihm. Er will unbedingt lernen, will auch zur Schule wie sein großer Brider und hat sich dementsprechend auch dieses Jahr, genau wie Emil im letzten Jahr, einen Schulranzen zu Weihnachten gewünscht.

Für ihn ist klar, er geht zur Schule. Jetzt im Januar waren die Anmeldungen für den Kindergarten in Oldenburg, was bedeutet es musste nun tatsächlich entschieden werden, was mit den Vorschulkindern passiert. Die Schuluntersuchung war in der letzten Woche und nach der Einschätzung des Teams dort, dass ihn ja auch eigentlich nur eine halbe Stunde gesehen hat, war auch klar, er kann zur Schule. Das bedeutet, ich muss mich von meinem „Rabeneltern-Gedanken“ lösen! Gedanken, wie „Die gönnen ihrem Kind nicht noch ein Jahr Kindergarten und damit Spielzeit!“ Ich verlasse mich drauf, dass die Experten in unserem Fall Gesundheitsamt und auch Erzieherinnen die täglich mit ihm Kontakt haben (aktuell nicht, aber normal) und die auch den Vergleich zu anderen Kindern haben, dass alle sagen dein Kind kann das – er ist fit für die Schule. Und so geht es nun ab September in die erste Klasse – Verrückt!

Der perfekte Schulranzen für Schulkinder

Gut ausgestattet wurde Paul auf jeden Fall vom Weihnachtsmann für seinen Start in die Schule. Wie auch bei Emil, haben wir uns wieder für ein Modell von School-Mood entschieden. School-Mood hat im letzten Jahr sein Corporate Design und damit auch das Logo etwas optimiert und zudem ziemlich coole neue Jungsmodelle rausgebracht. Wir haben uns wie damals bei Emil für den Timeless AIR+ entschieden. Die School-Mood Sets beinhalten im Grunde alles, was man so braucht. Ranzen, Vollausgestattetes Etui, Schlampermäppchen, Turnbeutel, Geldbeutel, Patchis und Brotdose.

Pimp deinen Schulranzen

Das tolle bei Schoolmood sind die vielen Patchis zu den unterschiedlichsten Themen. Den Papa hätten wir sicher mit dem HSV Modell sehr stolz gemacht, aber Paul hat sich für das Modell mit den coolen Blitzen entschieden, denn die Wolfspatchis, die zwar sogar leuchten, kann man prima durch Selbsgebastelte Ninjago Patchis oder die Ninja Patchis von Schoolmood tauschen.

Wenn man Patchis nachkauft oder ergänzt. Dann sind zu dem ausgewählten Thema immer noch 3 leere Patchis dabei, die man ganz individuell bedrucken kann. Und so habe ich einen schönen ergonomischen Schulranzen für mein Kind und mein Kind seinen heißgeliebten Ninjago Ranzen. Und falls Ninjago irgendwann doch nicht mehr so beliebt ist, dann kann man mit den Blitzen sicher auch noch andere Motive kombinieren. Funktionierte bei Emils Sternen Motiv Louis auch schon prima.

Der School-Mood ist ergonomisch mit Brust und Bauchgurt perfekt auch für schwere Bücher ausgestattet, aber nach einem Jahr Schule habe ich festgestellt, dass eigentlich maximal zwei Mappen und eine volle Trinkflasche darin hin und her getragen werden. Das gewicht bleibt für die Kids hier auf jeden Fall überschaubar. Wir mussten früher deutlich mehr Materialien mit nach Hause nehmen. Dennoch ist es natürlich wichtig, dass sie ihn alleine selber aufsetzen können und das klappt mit dem Timeless Air+ prima. Ansonsten könnt ihr über den Timeless Air+ alles in meinem Artikel aus dem letzten Jahr lesen.

Wir sind auf jedenfall nach wie vor begeistert und froh, dass wir auch dort für Paul ein passendes Modell gefunden haben und ich finde, das macht sich auch in seinem Kinderzimmer richtig gut, oder was meint ihr?

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4 Comments

  • Reply
    Leo
    6. Februar 2021 at 11:23

    Liebe Kerstin, mein Sohn wird im August 6 und wir haben uns für eine Einschulung mit 7 entschieden. Bei uns in Ba-Wü wird der Stichtag (bisher 30.9.) wieder auf 30.6. geschoben. Somit haben wir auch ein kann-Kind. Mein Sohn rechnet schon im Zehnerbereich und kennt schon viele Buchstaben. Nur denke ich, dass so viel mehr dazugehört. In der Schule ist so viel Anpassung erforderlich (wann darf ich reden, trinken, auf Toilette gehen…) auch viele Herausforderungen im sozialen Bereich. Erzieherinnen gaben keine klare Empfehlung, da sie sich beides gut vorstellen können. Die Schuluntersuchung fiel aufgrund Corona aus. Ich bin gespannt was in den nächsten 1,5 Jahren noch so passiert und ob wir richtig entschieden haben?! Alles Gute für euch und VG

    • Reply
      Kerstin
      16. Februar 2021 at 11:07

      Ich glaube mit Abwarten kann man nicht so viel falsch machen, die Entscheidung ist bestimmt richtig.

  • Reply
    Ulrike
    6. Februar 2021 at 21:45

    Unser Zweiter kommt auch dieses Jahr in die Schule aber ich bin ganz froh, dass in Sachsen der Stichtag 30.6. ist. Meine sind auch 22 Monate auseinander (Oktober und August) und somit 2 Schuljahre. Nur beim Schulranzen sind wir noch nicht so weit. Der große hat einen von McNeill, mit den wir eigentlich ganz zufrieden sind. Mal sehen, was es wird. Liebe Grüße, Ulrike

  • Reply
    Kupfermischerhahn
    19. März 2021 at 07:03

    schöner Artikel. Vielen Dank für das Teilen. Ich mag dein Blog

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